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COLIN MCRAE DIRT 2
 Test von Sven Reisbach (18.09.2009) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Rennspiel Publisher:Codemasters
Termin:11. September 2009 Entwickler:Codemasters

Codemasters schickt euch zurück in Matsch, Dreck und Schlamm! Nachdem bereits der letzte Teil der Colin McRae-Reihe mit dem Untertitel DiRT den Simulationsgrad der Vorgänger über Bord geworfen hatte, soll der Nachfolger nun nochmal eine ganze Schippe mehr drauflegen. Ob das gelungen ist und sich der Ausflug in den Dreck lohnt? Wir haben DiRT 2 einem Härtetest unterzogen...


Reise um die Welt


Zwar ist Colin McRae bereits seit 2007 verstorben, doch die Rennspielreihe mit seinem Namen wird dennoch von Codemasters weiterentwickelt. Gut so, denn bereits der direkte Vorgänger - Colin McRae: DiRT - konnte die Spieler mit seiner neuen Ausrichtung begeistern. Natürlich schlüpft ihr, wie in Spielen des Genres meist üblich, in die Rolle eines Underdogs; eines jungen Fahrers, der es nach oben schaffen will. Nachdem ihr einige Daten über euch angegeben habt, findet ihr euch auch schon in eurem klapprigen Wohnwagen wieder, welcher euch als zentrales Spielmenü dient. Auf eurem Tisch findet ihr beispielsweise eine Karte, von der aus ihr die Renn-Events bequem auswählen könnt. Auch habt ihr hier Zugriff auf den Multiplayer-Modus, Videos und einige Statistiken.

DiRT 2 lässt euch an verschiedenen Orten auf der Welt an Rennen teilnehmen. Angefangen in London, kommen später noch Baja, Marokko, Malaysia oder auch L.A. hinzu. Die verschiedenen Locations unterscheiden sich nicht nur vom Namen her, sondern sind auch an ihre realen Vorbilder angelehnt. So fahrt ihr durch den malaysischen Dschungel, in durch ein Londoner Stadion oder durch die Wüste Utahs. Dabei bieten die Strecken alle Raffinessen: Während ihr in Utah dank vieler Geraden richtig Gas geben könnt, fordern andere Strecken dank scharfer Kurven eure volle Aufmerksamkeit.

An jedem Ort auf eurer Karte stehen mehrere Events zur Verfügung. Anfangs könnt ihr nur in der Anfängerklasse fahren - durch die Erledigung einzelner Events schaltet ihr dann immer mehr frei. Hierbei kommt ein Level-System zum Einsatz - durch absolvierte Rennen erlangt ihr nämlich nicht nur Geld, sondern auch Erfahrungspunkte. Ihr müsst übrigens nicht unbedingt immer als Erster über die Ziellinie fahren, sondern bekommt auch für nicht so gut gelaufene Rennen ein wenig Erfahrung gutgeschrieben. Und mit steigender Erfahrung erlangt ihr Zugriff auf spezielle Events: Drei X-Games und fünf Welt-Touren. Bei diesen müsst ihr mehrere aufeinanderfolgende Rennen absolvieren, bei den X-Games auf einem Kontinent, bei der Welt-Tour rund um die Welt. Ab und an fordern euch bekannte Fahrer - wie Ken Block, Travis Pastrana oder Dave Mirra - zu Rennen heraus. Dann gilt es, deren Bestzeiten zu schlagen, um eine dicke Prämie einzusacken.


Aller Anfang ist schwer

Ihr startet Colin McRae: DiRT 2 mit einem einzigen Wagen: Einem Subaru Impreza, wie er schon von Colin McRae gefahren wurde. Klar, dass ihr eurem Fuhrpark mit steigender Spielzeit auch immer mehr Fahrzeuge hinzufügen dürft - dabei sind allerlei lizenzierte Modelle, unter anderem von Subaru, Hummer oder auch BMW. Diese sind in sieben Fahrzeugklassen unterteilt und ihr seid bei den Rennen auch immer auf die jeweilige Klasse festgelegt. Aber die Fahrzeuge kosten natürlich etwas. Das Geld bekommt ihr für absolvierte Rennen - je besser eure Platzierung, desto mehr Cash. Geld benötigt ihr auch, um euren Wagen mit Extras auszurüsten. Neben Aufbauten am Fahrzeug, um in besseren Klassen fahren zu können, könnt ihr noch Lackierungen und Extras für den Wagen-Innenraum käuflich erwerben... vorausgesetzt, ihr habt diese freigeschaltet.


Ab auf die Piste!

Habt ihr euch auf eurer Landkarte für ein Event entschieden, könnt ihr noch bestimmen, auf welchem Schwierigkeitsgrad ihr fahren wollt. Je höher die Stufe, desto höher die Belohnung. Zudem dürft ihr einstellen, ob sich Schäden am Fahrzeug auch auf das Fahrverhalten auswirken. Danach wählt ihr aus eurem Fuhrpark einen passenden Wagen aus und schon kann das Rennen beginnen.

Euch erwarten einige unterschiedliche Modi, die klassische Rally findet ihr allerdings nur noch selten im Spiel. Ebenso vermissen wir kreative Ansätze bei DiRT 2, da sich die Rennvarianten recht bieder geben. So müsst ihr beim Trailblazer Bestzeiten einfahren - durch den zeitversetzten Start der Teilnehmer zueinander habt ihr sogar die Möglichkeit, diese einzuholen. Eine andere interessante Ausnahme des Rennalltags ist der Domination-Modus, in welchem ihr auf der in mehrere Sektoren unterteilten Strecke Bestzeiten erreichen müsst. Je mehr Sektoren ihr am Ende kontrolliert, desto mehr Punkte erhaltet ihr. Natürlich gibt es auch Last Man Standing-Rennen, welche nach dem Eliminierungsverfahren ablaufen. Nach Ablauf eines Countdowns wird der letzte Fahrer im Feld eliminiert, an der Spitze mitfahren ist also Pflicht.

Hierbei fällt auch die gelungene KI von DiRT 2 auf: Statt euch von der Strecke zu drängen, reagieren eure Gegner sehr vorsichtig. Sie bremsen ab, um einen Crash zu vermeiden oder lenken zur Seite, um euch passieren zu lassen. Das ist ohne Auswirkungen des Schadensmodells auf das Fahrverhalten mitunter nicht sinnvoll. Ist es aber aktiviert, solltet ihr euch besser ähnlich verhalten. Mit Rowdytum werdet ihr kaum die Ziellinie erreichen können. Da ihr jederzeit den Schwierigkeitsgrad anpassen könnt, sollte Frust und Langeweile vermeidbar sein. Falls ihr euch von der KI dennoch gelangweilt fühlt, könnt ihr die Rennen natürlich auch allesamt via Xbox Live online gegen menschliche Mitspieler fahren. Den Modus erreicht ihr jederzeit über das Menü (also euren Wohnwagen).


Hol mich zurück!

Kommt es auf der Strecke zum Crash, könnt ihr nicht nur das grandiose Schadensmodell bewundern, sondern habt auf Knopfdruck die Möglichkeit, ähnlich wie in »Race Driver GRID das Geschehen zurückzuspulen. Das setzt allerdings Rücksetzpunkte voraus, die ihr nur in begrenztem Umfang pro Rennen besitzt. Dann könnt ihr die Zeit etwa acht Sekunden vor eurem Crash zurückspulen und von dort wieder in das Geschehen einsteigen.

Spielerisch siedelt sich der neueste Teil irgendwo zwischen Simulation und Arcade-Racer an. Da ihr auf den Strecken mitunter recht wenig Grip habt, driften die Fahrzeuge meist durch die engen Kurven. Ihr habt dabei aber immer das Geschehen gut im Griff, ohne euch mit Simulations-Ballast herumschlagen zu müssen.

Optisch spielt DiRT 2, genau wie der Vorgänger und Race Driver GRID, in der absoluten Oberklasse. Die detailreichen Strecken voller Dreck und Matsch, die scharfen Texturen, schicke Lichteffekte und die detailierten Fahrzeuge mit komplexem Schadensmodell wirken sehr beeindruckend. Der aufwirbelnde Staub gibt sich mitunter allerdings etwas dünn - hier hätte mehr Volumen sicher Wunder gewirkt. Dafür klingen die Motoren, wie sie eben klingen sollten: Massiv, durchdringend, laut. Das schafft jede Menge Atmosphäre. Aber auch die Präsentation ist durchaus gelungen. Zwar ist der Soundtrack mit den Alternative-Bands Geschmackssache, die komplette optische Ausrichtung des Spieles (vor allem des Menüs) passt jedoch perfekt dazu.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Ich finde in DiRT 2 nur wenige Kritikpunkte: Die Grafik ist grandios, das Schadensmodell detailiert, die KI (auf höheren Stufen) souverän, der Umfang stimmt, die Aufmachung ebenso. Ein wenig fehlen mir zwar gigantische Staubwolken hinter den Fahrzeugen, aber das ist zu verschmerzen. Vor allem das Erfahrungssystem motiviert mich jedesmal aufs Neue, nochmal alles zu geben, um mehr abzusahnen. Leider gibt es ausser den Fahrzeugen wenig, wofür ich das Geld ausgeben kann. Mit den wenigen Rally-Events kann ich - als Fan der Raid- und Trailblazer-Events - aber super leben.
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Über "Colin McRae DiRT 2" im Forum diskutieren

#1 | Craine [25.09. | 02:08] 



732
arcade
hab mal in die demo reingeschaut und war ein wenig enttäuscht. die aktuellen entwicklungen der reihe sind an mir offengestanden etwas vorbeigegangen deswegen war ich über das doch sehr arcadige spiel sehr überrascht und wie gesagt enttäuscht, da mcrae spiele ja bisher immer für seriösen rallysport standen. aber so kriegt codemasters wahrscheinlich mehr spieler hinter die pads.
Meine Wertung: Sehr Gut (80%)

#2 | Micha [25.09. | 02:40] 



12.935
Gute Mischung
Da hast du DIRT 1 offenbar wirklich verpasst. Ich mag den Mix aus verzeihender Steuerung und anspruchsvollen Strecken. Sicher, es ist kein Gran Turismo, aber eben auch kein Burnout.
Meine Wertung: Sehr Gut (87%)


 










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Pro:
umwerfende Grafik mit vielen Details
glaubwürdige Fahrphysik
jede Menge Spiel-Modi
umfangreiches Schadensmodell

Contra:
Staubeffekte etwas dünn
wenige Rally-Events


Offizielle Website:
 dirt2game.com

Weitere Links:
 Trailer



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