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TALES OF VESPERIA
 Test von Martin Buse (06.08.2009) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Rollenspiel Publisher:Atari
Termin:26. Juni 2009 Entwickler:Namco Tales Studio

Bereits fünf Jahre sind vergangen, seitdem »Tales of Symphonia für den Gamecube erschienen ist und viele Fans für sich gewinnen konnte. Rechtzeitig zum 10 jährigen Jubiläum der Tales Reihe erscheint mit Tales of Vesperia endlich der erste Nextgen-Ableger für die Xbox 360. Ob Namcos neuestes Werk den Charme der Vorgänger erhält und gute RPG Kost bietet, erfahrt ihr in unserem ausführlichen Test.


Willkommen auf Terca Lumireis

Zu Beginn der Geschichte von Tales of Vesperia finden wir uns in der Reichshauptstadt Zaphias wieder. Hier übernehmt ihr die Kontrolle des Protagonisten Yuri Lowell, einem jungen Tunichtgut, der bereits nach drei Monaten aus der kaiserlichen Rittergarde ausgetreten ist, da die gravierenden Unterschiede zwischen Arm und Reich und die diesbezügliche Passivität der Regenten nicht seinen Wertvorstellungen entsprechen. Seitdem verbringt er sein Leben in der Unterstadt Zaphias, wo er den Armen bei den täglichen Problemen hilft. Eines Tages herrscht in der Unterstadt jedoch ein großer Tumult, da der Brunnen defekt ist und Yuri fällt sofort auf, dass der Blastia Kern (ein Artefakt einer früheren Generation, welches einer Energiequelle ähnelt) entfernt wurde. Dafür kann eigentlich nur der Magier verantwortlich sein, der das Blastia reparieren wollte. Also entschließt sich Yuri dazu, den Übeltäter zur Rede zur stellen und den Kern wiederzubeschaffen, da die Blastias für die Menschen unerlässlich sind. Sie fungieren als Antriebsquellen für Maschinen, Lichtquellen oder auch als Barrieren, die die Monster aus den Städten fernhalten. Bei seinen Erkundungen, die ihn in die Villa des Magiers führen, stellt Yuri fest, dass der Dieb bereits das Weite gesucht hat und wird schließlich geschnappt, des Einbruchs bezichtigt und kurzerhand ins Gefängnis geworfen.

Doch Yuri gelingt die Flucht. Auf seinem Weg aus dem Schloss trifft er auf die geheimnisvolle Estelle, eine junge Frau, die allem Anschein nach zum Adel gehört und im Schloss lebt. Sie berichtet Yuri, dass sie auf der Suche nach Flynn Scifo ist, Yuris Jugendfreund und ehemaligen Kameraden in der kaiserlichen Armee. Dieser befindet sich laut Estelle in allergrößter Gefahr, da ihm jemand nach dem Leben trachtet. Kurz darauf werden Yuri und seine Begleiterin auch schon von Attentätern angegriffen, da sie Yuri für Flynn halten. Nachdem sie die Angreifer an die Flucht geschlagen haben, entscheiden sich beide dafür, die Stadtmauern das erste Mal in ihrem Leben zu verlassen und sich auf die Suche nach Flynn und dem Blastia Dieb zu begeben.


Gemeinsam sind wir stark

Auf eurer Reise durch Tales of Vesperia trefft ihr nicht nur auf zahlreiche Monster, sondern auch auf weitere Verbündete, die sich eurer Gruppe anschließen. Zusammen besteht ihr Abenteuer, schließt Freund- und Feindschaften und entdeckt eine Intrige, die die ganze Welt zu zerstören droht. Die Story ist dabei abwechslungsreich und spannend und auch die Charaktere durchlaufen verschiedenartige Entwicklungen und wirken dabei äußerst interessant, glaubwürdig und sympathisch. Für die Charaktere zeigt sich Kosuke Fujishma, welcher vielen als Zeichner des Mangas Oh! My Goddess bekannt sein dürfte, verantwortlich. So gibt es auch eine Menge humorvoller Einlagen und Dialoge unter den Charakteren, wenn z.B. Nesthäkchen Karol dazu „gezwungen“ wird die Wirkung einer giftigen Pflanze zu testen, oder Yuri wegen seines verwegenen Charakters aufgezogen wird. Die Charaktere wirken durchdacht und man kann sich schnell mit ihnen „anfreunden“.


I’ve been looking for freedom…

Auf Tecra Lumireis gibt es viel zu sehen und zu entdecken, zahlreiche Dungeons und Städte warten darauf von euch erkundet zu werden. Auf der Weltkarte habt ihr die Möglichkeit, jederzeit euren Spielstand zu sichern, jedoch nur solange ihr euch auf dem Festland befindet, zu Wasser oder in der Luft ist dies leider nicht möglich. Die Weltkarte in Tales of Vesperia ist nicht optimal umgesetzt, es gibt sie in zwei Größen, als sehr kleine Version am unteren Bildschirmrand und als sehr großes Bild mitten auf dem Bildschirm, was ziemlich störend ist, da sehr viel vom Geschehen verdeckt wird. Hier könnt ihr jedoch die Kamera mit dem rechten Analogstick frei justieren, in Städten und Dungeons, in denen es übrigens keine Kartenfunktion gibt, ist dies leider nicht möglich. Das kann teils nervig sein, da ihr so nicht das komplette Areal einsehen könnt und somit ab und zu hinterrücks von Monstern angegriffen werdet. Zufallskämpfe gibt es jedenfalls nicht. Aufpoppende Gegner können auf der Weltkarte umgangen werden, falls ihr es eilig, oder einfach keine Lust auf Auseinandersetzungen haben solltet. Auch in Dungeons könnt ihr die Monster meiden, einzig die geskripteten Kämpfe müssen ausgetragen werden.

Diese Freiheit in Tales of Vesperia gefällt, hinterlassen die Random-Fights in anderen Rollenspielen doch einen recht bitteren Beigeschmack. Mehr Freiheit wäre aber auch in anderen Bereichen wünschenswert gewesen. Wie bereits gesagt gibt es den Dungeons keine Karten, diese braucht ihr aber auch nicht, da diese sehr linear gehalten sind und somit kein Risiko besteht sich zu verlaufen. Dieses Manko trifft auch auf die Städte zu, sehen sie auf den ersten Blick hübsch gestaltet aus, fällt bei genauerem Betrachten auf, dass es nicht all zu viel zu tun gibt. Ein paar Einwohner, die in den meisten Fällen den gleichen Satz von den Lippen lassen, werden recht schnell eintönig. Darüber hinaus gibt es einige betretbare Häuser, einen Gasthof, in dem ihr übernachten könnt um eure Energie aufzuladen, und den Markt der Fortuna, eine Shop in dem ihr von Items über Rüstungen bis hin zu neuen Waffen alles kaufen könnt. Außerdem habt ihr hier die Möglichkeit, verschiedene Items einer Synthese zu unterziehen. So könnt ihr Waffen verbessern oder auch aus einigen Items komplett neue Gegenstände erschaffen.

Hier wäre etwas mehr schöner gewesen. So wirken die Städte mitsamt ihren Einwohnern recht trist und laden nicht zum nochmaligen Besuchen ein. In den meisten Fällen hat eure Gruppe weiterhin die nervende Angewohnheit, sich in fast jeder Stadt zu trennen, um auf Erkundungstour zu gehen. Danach ist es euch nicht mehr möglich, die Stadt zu verlassen. Erst müssen die Mitglieder wieder eingesammelt oder eine bestimmte Situation ausgelöst werden.


Wofür Kämpfen wir eigentlich?

Für Gald, das übliche Zahlungsmittel im Kaiserreich. Für besondere Items, denn manche bekommt man nur als Belohnung nach einem gewonnenen Kampf. Und zu guter letzt für Erfahrungspunkte. Um gegen spätere Gegner bestehen zu können, müsst ihr eure Charaktere aufleveln, nur so bekommt ihr eine längere Energie- und Technikleiste und schaltet neue Angriffe frei. Aus diesem Grund ist es ratsam, nicht alle optionalen Kämpfe zu umgehen. Die Kämpfe an sich finden in einer Art begrenzten Arena statt, in der ihr Yuri selbst steuert, während die drei anderen Mitstreiter von der KI gelenkt werden. Das funktioniert in Tales of Vesperia folgendermaßen: Es gibt vorgefertigte Befehlsschemata, welche ihr jedoch frei konfigurieren könnt. Nach diesen richten sich eure Mitstreiter, greifen Feinde mit vorgegeben Attacken an und versorgen, sofern eingestellt, sich selbst und euch mit Items. Einziger Kritikpunkt: Es kann vorkommen, dass die KI plötzlich mit seltenen oder teuren Heilitems geradezu um sich wirft. Quasi als Ausgleich besteht jedoch auch die Möglichkeit, dass sich drei eurer Freunde dem Kampfgeschehen anschließen, was zu neuen Vorgehensweisen führt.

Im Kampf habt ihr die Möglichkeit, euch frei zu bewegen, und dies alles in Echtzeit. Auf Knopfdruck könnt ihr verschiedene Gegner anvisieren, angreifen, blocken, springen und Zauber und Spezialtechniken anwenden. Eure Kampftruppe lässt sich aus allen sieben spielbaren Charakteren zusammenstellen, von denen jeder gewisse Vor- und Nachteile, eine eigene Waffengattung, und einzigartige Kampfkünste, Spezial- und Zauberattacken hat. So ist Estelle besonders stark, was Heilungszauber betrifft, Yuris Hund Repede kann Feinde bestehlen und Rita ist auf Angriffszauber und –Techniken spezialisiert.

Darüber hinaus gelangt ihr mit der Y-Taste ins Kampfmenü, hierbei wird das aktuelle Geschehen pausiert, was bei manchen Kämpfen überaus praktisch ist, um eure weitere Vorgehensweise zu überdenken. Im Menü selbst könnt ihr euren KI-Kameraden neue Befehle zukommen lassen, im späteren Spielverlauf selbst deren Rolle übernehmen, Items benutzen und Ausrüstungsgegenstände verändern, die Kampfstrategie, -Formation und Kameraperspektive anpassen und/oder die Flucht ergreifen. Anfangs steht euch lediglich ein begrenztes Arsenal an Attacken, Kombos, Zaubern und Spezialattacken zur Verfügung. Im Laufe der Zeit lernen eure Helden jedoch immer weiter dazu, so erweitert ihr euer Repertoire um Komboketten, neue Spezialattacken und Kampfkünste, kritische Attacken und Überlimits. Dadurch wird der ganze Kampfapparat von Tales of Vesperia zwar weitaus umfangreicher und komplexer, und gestaltet sich für Genrekenner um ein vielfaches attraktiver, doch auch ohne viele dieser Extras kann man die Kämpfe erfolgreich bestreiten, was Genreneulingen und Gelegenheitsspielern Zugute kommen dürfte.


Sonst noch was?

Der Schwierigkeitsgrad fällt recht moderat aus, Die Speicherpunkte in Dungeons sind meist fair gesetzt, so dass man Handlungsabläufe nicht oft wiederholen muss. Erst nach dem Durchspielen wird eine neue Stufe freigeschaltet, die sich fordernder gestaltet. Aber auch abgesehen von den Kämpfen gibt es reichlich zu tun. Überall gilt es versteckte Meisterköche zu entdecken, die euch neue Rezepte geben, mit deren Hilfe ihr mit den erforderlichen Zutaten allerhand Gerichte zubereiten könnt, die euch Energie und/oder Technikpunkte spendieren. Darüber hinaus könnt ihr im Kolosseum als Gladiator antreten, diverse Glücksspiele bestreiten und verschiedene Nebenquests in Angriff nehmen, für die ihr mit Extras belohnt werdet. Weiterhin könnt ihr aber auch etliche geheime Areale erkunden um spezielle Schätze finden. Abgerundet wird das Ganze durch einige Rätseleinlagen und eine umfangreiche Enzyklopädie-Sammlung, in der Informationen zu Monstern, Gegenständen usw. sammeln könnt, die für etwas mehr Abwechslung sorgen. Umfangreich ist Tales of Vesperia somit allemal.


What’s cookin’ good lookin’

In Sachen Optik weiß Tales of Vesperia ebenfalls zu gefallen, vorausgesetzt man hat nichts gegen Cel Shading Grafik. Sie erfüllt ihren Zweck – Der Anime-Stil passt dank Kosuke Fujishma wie die Faust aufs Auge. Die Charaktere sind mit Liebe zum Detail gestaltet und auch die Areale, Dungeons und Städte sehen schlichtweg gut aus. Hier und da mag einiges schlicht wirken, doch das trübt den Gesamteindruck in keinster Weise. Einige Zwischensequenzen laufen als Anime über die Mattscheibe, sehen schön aus und fügen sich gut ins Spiel ein, ebenso wie die durch Drücken der Back-Taste hervorgerufenen Dialoge unter den Charakteren, die dank der gelungen Mimiken überaus humorvoll gestaltet sind und allerlei Thematik beinhalten, wie z.B. die bisherigen Werdegänge der Mitglieder, Estelles Naivität oder Yuris teils eigener Charakter. Alles in Allem wird optisch zwar nicht viel neues geboten, aber die Grafik erfüllt ihren Zweck und passt wie gesagt äußerst gut.

Soundtechnisch ist Tales of Vesperia ebenfalls sehr zufrieden stellend, die japanische Originalsynchro ist leider nicht vorhanden, doch die englischen Synchronsprecher erledigen ihre Aufgabe mit Bravour. Die Dialoge versprühen einen natürlichen Charme, nichts wirkt gekünstelt. Leider ist die Sprachausgabe nicht durchgehend, einige Sequenzen bieten nur Text. Die Musik ist angenehm, besonders, wenn man auf der Weltkarte unterwegs ist. Lediglich bei der recht repetitiven Kampfmusik hätte ich mir etwas mehr Abwechslung gewünscht.


Was kostet der Spaß?

Rund 50 Euro, aber dieses Geld ist gut angelegt, denn Tales of Vesperia macht trotz der genannten Kritikpunkte unglaublich viel Spaß und fügt sich vorbildlich in die Tales-Reihe ein. Liebenswerte Charaktere, die sich im Verlauf des Spiel weiterentwickeln, eine spannende Story mit vielen Wendungen, ein ordentliches Kampfsystem, das viele Möglichkeiten zum Konfigurieren lässt, eine gute Optik, ein bombastischer Soundtrack und eine große Portion Humor – Mehr kann man von einem guten RPG nicht erwarten, und dazu zählt der neuste Teil der Tales-Reihe allemal.

Für Fans des Genres ein absoluter Pflichttitel und für alle anderen definitiv einen Blick wert.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Mit Tales of Vesperia erhält die Spielergemeinde nach Lost Odyssey und dem kürzlich erschienenen Star Ocean: The Last Hope ein weiteres exzellentes Japano-RPG, welches meiner Meinung nach trotz einer Kitikpunkte das bisher beste Rollenspiel für die aktuelle Konsolengeneration ist. Damit reiht es sich in die Tradition der Tales-Spiele ein und weiß in fast jeder Hinsicht zu überzeugen. Großartige und humorvolle Charaktere, gute Grafik und Soundkulisse und eine sehr gute Story machen Tales of Vesperia zu einem Muss für jeden RPG-Fan und einen interessanten Titel für alle Anderen.
86%
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87%

Die Tales Reihe wird gut fortgesetzt. Was haltet ihr von Tales of Vesperia?

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Pro:
keine Zufallskämpfe
spannende Story
interessante Charaktere
stellenweise sehr lustig
sehr gutes Kampfsystem
großer Umfang

Contra:
oft sehr linear
Übersicht im Kampf nicht immer optimal
nur sehr wenige Rätselelemente


Offizielle Website:
 @Namco Bandai

Fansites:
 Tales Union
 Aselia



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