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OVERLORD 2
 Test von Sven Reisbach (04.07.2009) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Action-Adventure Publisher:Codemasters
Termin:25. Juni 2009 Entwickler:Triumph Studios

Der Overlord ist zurück. Naja, nicht ganz. Nachdem der böse Herrscher, den ihr im ersten Teil gesteuert habt, verbannt wurde, breitete sich das Gute in der Welt aus. Also beschliesst die Unterwelt, einen neuen dunklen Lord loszulassen - euch! Und auch die Schergen sind wieder dabei, um auf euren Ruf hin der Welt das Böse zu bringen. Willkommen in Overlord 2.


Schwierige Kindheit?


Auch in Overlord 2 erwartet euch das aus dem Vorgänger bekannte Spielprinzip, eine Mischung aus Pikmin, Dungeon Keeper und Fable. Allerdings seid ihr nicht als der Overlord von damals unterwegs, da dieser verbannt wurde. Stattdessen startet ihr in einem Tutorial-Level als kleiner, magisch begabter Junge, der ständig von anderen Kindern gehänselt wird. Die Schergen, kleine Gremlins-ähnliche Monster, die seit der Verbannung ihres Meisters auf der Suche nach einem neuen Overlord sind, werden auf euch aufmerksam und unterstützen euch bei den ersten Schritten... bis ihr eingefroren werdet. Viele Jahre später werdet ihr in der Unterwelt aus dem Eis befreit und macht euch an, den Thron des Overlord zu besteigen.

Um dieses Ziel zu erreichen, müsst ihr Reichtümer anhäufen und euch das Volk Untertan machen... oder es zerstören. Das ist auch die neue Haupt-Prämisse des Spieles: Statt wie in anderen Spielen die Wahl zwischen Vergebung und Tod zu haben, gibt es hier eben töten oder unterwerfen, also böse oder richtig böse. Dabei artet Overlord 2 allerdings nie in Gewalt aus, sondern hat eher eine Fantasy-Comic-Atmosphäre mit tiefschwarzem Humor, wie auch schon der Vorgänger.


Schergen, zum Angriff!

Den Overlord steuert ihr auf seinen Streifzügen aus der Third-Person-Ansicht. Anders als im ersten Teil könnt ihr nun aber auch mit dem rechten Stick die Kamera um euch drehen, um euch einen besseren Überblick zu verschaffen. Ebenfalls neu ist eine Minikarte unten links, die euch die nähere Umgebung zeigt. Eine größere Karte gibt es leider nicht, was die Orientierung manchmal ein wenig erschwert.

Ein echter Herrscher des Bösen muss aber nicht unbedingt selber in den Kampf eingreifen, sondern kann seine getreuen Schergen kämpfen lassen. Diese eingangs erwähnten Kreaturen haben nur ein Ziel: Ihrem Meister zu dienen - und so hören sie blind auf eure Kommandos. Ihr könnt sie entweder per Tastendruck (Fingerzeig im Spiel) oder direkt mit dem rechten Analogstick navigieren. Hierbei "kollidiert" die Steuerung allerdings ein wenig mit der Kamerasteuerung, mit ein wenig Übung habt ihr das Prinzip aber schnell verinnerlicht. Ihr könnt eure Schergen jedoch nicht nur gegen Feinde schicken. Auch können sie für euch jede Art Gegenstand transportieren. Heil-Items und Schätze bringen sie direkt zu euch, Waffen und Rüstungen setzen sie selber ein (das verstärkt die Angriffsstärke eurer Schergen) und große Items schleppen sie zum nahegelegenen Portal, der Verbindung in die Unterwelt. Zudem könnt ihr sie Schalter bedienen lassen.

Schergen gibt es in vier verschiedenen Farben: Die Braunen habt ihr von Anfang an zur Seite, rote, grüne und blaue Schergen findet ihr erst später. Das läuft immer nach dem gleichen Muster ab: Ihr trefft auf eurem Weg auf eine neue Art, die sich euch anschliesst, damit ihr ihnen helft, ihr Schergennest zu bergen und in die Unterwelt zu bringen. Dazu bedient ihr euch ihrer jeweiligen Fähigkeiten: Die braunen Schergen sind besonders gute Nahkämpfer, während die roten Gnome feuer-resistent sind und ebenfalls Feuerbälle werfen können. Die Grünen sind gegen Gift immun und können sich tarnen, die Blauen können schwimmen und Heilen. Ähnlich wie bei Pikmin nutzt ihr die unterschiedlichen Fähigkeiten aus, um damit Hindernisse auf eurem Weg aus dem selbigen zu räumen. In der Welt von Overlord entstehen an bestimmten Stellen Tunnel in die Unterwelt, aus denen ihr jederzeit Schergen der jeweiligen Farbe "ziehen" könnt. Doch könnt ihr das nicht unendlich, ihr müsst Seelen einsammeln, die besiegte Gegner hinterlassen. Diese sind allerdings farbig - und somit einer jeweiligen Schergen-Art zugeordnet. Das hat den Nachteil, dass ihr eventuell plötzlich eine bestimmte Schergen-Rasse nicht mehr zur Verfügung habt und erstmal schauen müsst, wo ihr entsprechende Seelen herbekommt.

Manche der Rätsel, mit denen ihr auf eurem Weg konfrontiert werdet, lassen sich recht leicht lösen - braune Schergen auf Wölfen über einen Abgrund schicken, damit sie dort einen Schalter betätigen, sollte niemanden vor größere Herausforderungen stellen. Auch, dass die roten Helfer geradezu prädestiniert sind, explosive Fässer in die Luft zu jagen, sollte einleuchten. Anders sieht es vor allem bei den Endgegnerkämpfen aus - hier wird mitunter echt Gehirnschmalz gefordert. So müsst ihr beispielsweise eine riesige Spinne durch geschickte Platzierung und Timing von Sprengblumen von einer Wand locken, um sie zu bekämpfen. Wenn ihr euch mit der Umgebung vertraut macht, sollte euch jedoch meistens schnell eine Lösung einfallen.


Beritten und geliebt

Neu hinzugekommen ist die Fähigkeit eurer Schergen, Reittiere zu nutzen. Dadurch ergeben sich gänzlich neue Möglichkeiten - die Braunen nutzen etwa Wölfe, durch die sie über kleinere Abgründe springen können und stärker im Kampf sind. Zudem gibt es noch Salamander und Spinnen zum Reiten; die blauen Schergen haben allerdings keine Reittiere.

Eure Schergen werden, je häufiger ihr sie einsetzt, erfahrener und damit natürlich stärker. Doch auch der stärkste Scherge kann sterben. Ihr könnt kürzlich Gefallene jedoch zurückholen - in der Unterwelt gibt es einen Lebensfluß, aus dem ihr diese wieder ziehen könnt. Der Preis ist allerdings ein anderer Scherge, den ihr für diesen opfert.


Trautes Heim, Glück allein...

Mehrfach war hier bereits von der Unterwelt die Rede. Diese ist euer Heim, euer Rückzugsort. Hier steht euer Turm, eure Schmiede, die Nester der Schergen - kurz: Es ist das Zentrum eurer Macht. Über euren Thron habt ihr Zugriff auf die Missionen und könnt über eine Karte die Portale in der Welt direkt ansteuern. Zudem könnt ihr hier direkt speichern. Über ein Transportsystem gelangt ihr zum oben erwähnten Lebensfluß oder in eure Schmiede. Dort könnt ihr euch neue Waffen schmieden lassen oder eure Schergen aufleveln. Leider sind die Sachen im Verhältnis zu dem, was ihr auf eurem Weg durch die Welt einsammelt, sehr teuer - ihr solltet euch also genau überlegen, was ihr euch schmiedet.

In euren Privatgemächern habt ihr Zugriff auf eure Magie und könnt diese verstärken. Auf einfachster Stufe dürft ihr nur Leute entweder töten oder unterwerfen, später erhaltet ihr aber auch die Möglichkeit, Energie aus Schergen zu ziehen. Ausserdem wartet im Turm noch eure Mätresse auf euch; vorausgesetzt, ihr habt euch eine gesucht. Diese ist die meiste Zeit damit beschäftigt, euer Heim wohnlich zu gestalten - was euch allerdings einiges kostet. Jede Mätresse - ja, ihr könnt mehrere haben - gewährt euch Zugriff auf spezielle Einrichtungsgegenstände. So wird euer Turm im Laufe der Story immer weiter ausgebaut.


...und zu mehreren

Endlich verfügt auch der Overlord über einen Multiplayer-Modus. Allerdings muss man hier einige Abstriche in Kauf nehmen - die Kampagne im Koop zu spielen ist nicht drin. Stattdessen gibt es Varianten bekannter Multiplayer-Spielarten. Diese können übrigens sowohl online als auch im Splitscreen gezockt werden. So müsst ihr bei "Plünderung" auf hoher See Schätze finden, die in einer Schatzkammer landen. Wer die meisten gesammelt hat, gewinnt das Spiel. Allerdings könnt ihr auch einfach eurem Gegner die Schätze aus der Schatzkammer stehlen oder ihn direkt töten, um als Sieger hervorzugehen. "Unterwerfung" ist eine typische Domination-Variante, in der ihr mit euren Schergen Zonen besetzen und halten müsst, um Punkte zu kassieren. Aber ihr könnt nicht nur gegeneinander antreten, sondern auch miteinander: In der "Arena" kämpft ihr gegen eine ganze Reihe an Gegnern und müsst so lange wie möglich durchhalten, während ihr bei "Invasion" eine gemeinsame Mission bestreiten müsst. Das zeigt schön, wie ein Overlord-Spiel im Koop aussehen könnte; vielleicht ein kleiner Vorgeschmack auf Overlord 3?

Technisch haben die Macher nochmals einen Zahn zugelegt. Die Welt des Overlords besteht jetzt aus weit mehr Details als noch im Vorgänger. Das kommt den abwechslungsreichen Arealen sehr zu Gute: Ob in der eisigen Gegend um Nordberg, auf hoher See, im Dschungel und antiken Tempelanlagen oder später in der großen Hauptstadt - immer wieder entdeckt ihr neue Details, die die Welt lebendig wirken lassen. Einen anderen besonderen Ort, den ihr erkunden werdet, wollen wir euch nicht vorwegnehmen. Eure Schergen haben zudem dazugelernt und verfügen über eine weit bessere KI als noch im Vorgänger, finden so jetzt leichter zu euch zurück und stürzen nicht direkt in den nächstbesten Tod.

Akustisch erwartet euch kein wirkliches Highlight, aber gehobener Durchschnitt. Vor allem die Sprüche eures Beraters Gnarl wiederholen sich recht bald. Auch die Schergen verfügen nur über einen sehr begrenzten Wortschatz - wenn sie aber dann mit "Zerstören!"-, "Vernichten!"- und "Kaputtmachen!"-Rufen auf Gegner, Tiere und Kisten zustürmen, fühlt es sich dennoch immer wieder richtig schön böse an.





Auch wenn sich im Vergleich zum Erstling nur wenig getan hat, packte mich direkt wieder das Overlord-Fieber. Die neuen Möglichkeiten fügen sich gut in das bisherige Spiel ein und geben dem Ganzen einen frischen Impuls. Der tiefschwarze Humor tut sein Übriges und die unzähligen Details wissen zu gefallen. Ernüchterung macht sich dennoch nach einiger Zeit breit: Wer erst vor kurzem den Vorgänger gespielt hat, wird kaum erneut in ein fast identisches Spiel eintauchen wollen. Der Multiplayer ist zudem bestenfalls eine nette Dreingabe. Dennoch konnte mich der zweite Teil als Singleplayer vollends für sich gewinnen - ich steh einfach auf den Humor.
87%
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84%

Lasst die Schergen wüten und diskutiert derweil mit uns über eure Aktivitäten als neuer Overlord im Forum!
Mehr zur "Overlord"-Reihe
Review - Overlord: Dark Legend (Wii)
Review - Overlord Minions (DS)
Review - Overlord: Raising Hell (PS3)


#1 | Gast [05.07. | 15:09] 
Karten
was snd unterwerfungs karten in overlord

#2 | PhanZero [05.07. | 15:24] 



13.900
Overlord 2
@Gast
Steht doch im Test - typische Domination-Variante, wie in anderen Spielen mit Multiplayer auch. Die Schergen müssen Zonen besetzen und halten, und je mehr man gleichzeitig hält, desto mehr Punkte bekommt man. Klar also, dass der Gegenspieler ebenfalls versucht, möglichst viele Zonen in Besitz zu nehmen. Wer dann zuerst einen bestimmten Punktestand erreicht hat, gewinnt.

#3 | das.m [07.07. | 00:51] 



1.087
Overlord 2
Grandios... die Umwelt- Elfen erinnern mich sehr an den arbeitslosen Rasta, der immer zwischen den umliegenden drei Käffern herumwandert... und zufällig immer da ist, wo man ihn definitiv nicht erwartet o.O


 
















mehr Wallpaper




























Pro:
tiefschwarzer Humor
viele Kritikpunkte des Vorgängers behoben
abwechslungsreiche Areale mit vielen Details

Contra:
wenig neue Spielelemente
nur eine Minikarte zur Orientierung
Kamera nach wie vor etwas hakelig


Offizielle Website:
 overlordgame.com

Fansites:
 overlord-game.de

Weitere Links:
 Trailer: 10 Reasons
 Trailer: They're back!
 Trailer: Creature Crunch



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