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UFC 2009 UNDISPUTED
 Test von Peter Schopf (24.05.2009) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Beat em Up Publisher:THQ
Termin:22. Mai 2009 Entwickler:Yuke's (Osaka)

Während sich Jin Kazama und Akira gegenseitig in Virtua Fighter und Tekken möglichst akrobatisch eins auf das Fressbrett geben, muss man kein Kampfkunstmeister sein, um zu wissen, dass in der Realität bereits schon harmlose Schläge fatale Folgen haben können. Diesem Risiko setzen sich die Profis der seit 1993 bestehenden Ultimate Fighting Championship allzu bewusst und möglichst publikumswirksam aus. Und es kommt wie es kommen musste: Das Spektakel findet seinen Weg auf die Konsole. Ob jetzt Kasumi & Co. Angst vor ihren virtuellen Gegner haben müssen oder sie gekonnt mit eingesprungenem Drehtritt ins Ringaus befördern, wisst ihr – aber erst nachdem ihr unseren Test gelesen habt.


Moderner Gladiatoren-Kampf

Gelegentlich hat man vielleicht beim Surfen im Internet oder beim Zappen im Fernsehen auf DSF kurz eine Berichterstattung zum Thema mitbekommen, aber wirklich berühmt ist die UFC hierzulande nicht. Deswegen sei verraten, dass sich hierbei zwei muskelbepackte Recken in einer achteckigen Arena gegenüber stehen. Die Devise lautet dabei konsequent: voller Körpereinsatz. Der Einsatz von Armen und Beinen ist dabei genauso wenig verboten wie Würge- und Haltegriffe. Und der Ringrichter dient meist nur dazu, zu verhindern, dass der Gegner von muskelbepackten Hünen nicht vollends krankenhausreif geschlagen wird.


Nicht daheim nachmachen!

Da es sich hierbei nicht um einen Arcade-Schlagabtausch handelt, sondern um eine Kampfsport-Simulation, fühle ich mich zu einem Hinweis verpflichtet. Ja, die im Spiel demonstrierten Techniken funktionieren wirklich. Persönlich bin ich selbst in diesem Sport aktiv und kann sagen, dass man selbst unter fachkundiger Aufsicht mit großer Sorgfalt trainieren muss. Des Weiteren sollte man sich nur in absoluter Notwehr angemessenen Techniken bedienen, um erstens selbst gesund aus der Situation herauszukommen und zweitens sein Gegenüber so unbeschadet wie möglich zu lassen. Zwar habe ich auch den ein oder anderen Sprungtritt aus Tekken neugierig und allein (!) ohne Gegner ausprobiert. Der Hinweis meines Trainers, dass ich, wenn ich diese Schnapptritte gegen einem Menschen anwende, ein großes Problem bekomme, kann ich jetzt nur allzu gut verstehen. Einmal falsch angewandt und nicht nur das Leben eures Kontrahenten ist verwirkt, sondern ihr werdet auch eures Lebens nicht mehr froh. Wer vielmehr Spaß an solcher Körperbeherrschung hat, wendet sich lieber dem „Tricking“ zu, wo Elemente des Martial Arts und Breakdance akrobatisch miteinander verschmelzen. Zum Kampfsport allein gehört neben dem körperlichen Aspekt eben auch die geistige Erziehung dazu.

Und von Personen, die in Videospielen dargestellte Handlungsvorgänge nachahmen ohne dabei Rücksicht und Respekt auf ihre Umwelt zu nehmen, haben wir in Deutschland leider genügend Menschen, was nicht zuletzt das mediale Donnerwetter über unser gemeinsames Hobby beweist.


SmackDawn vs. UFC

Jetzt lassen wir aber erstmal den Titel wieder das sein, was er ist: Ein Videospiel, was uns unterhalten will. Jedoch seid ihr herzlich dazu eingeladen in Form der Kommentar-Funktion zu diesem Artikel auch über die real existierende UFC zu diskutieren.

Und hier macht das Spiel erstmal den Eindruck, ein Nischenprodukt zu sein, weil es die Versoftung einer hierzulande nicht allzu bekannten Sendung ist. Jedoch hat man mit dem Entwickler Yuke’s den perfekten Partner für die Unternehmung gefunden. Denn auch ohne die große Vorlage zu kennen, begeisterte »WWE Smackdown vs. RAW 2009 zahlreiche Zocker. Warum? Lest dazu in unserem gesonderten Test nach. Kleiner Tipp vorweg: Gute Inszenierung und ausgefeiltes Gameplay.


Zwei Köche, ein Brei

Und man erkennt die Handschrift der Entwickler. Die Grafik ist bombastisch und man glaubt fast, den Charakter schweißtriefend und stinkend im eigenen Wohnzimmer zu haben. So sehr keucht und blutet der virtuelle und perfekt animierte Mensch auf dem Bildschirm. Das man hier den Titel aus einem Ganzen geschnitzt hat, merkt man auch am Ringrichter, der nicht lieblos animiert und schwach texturiert in der Gegend herum hampelt, sondern genauso gut animiert da steht wie die eigentlichen Kämpfer. Es bleibt aber nicht bei der gekonnt inszenierten Kulisse: Gleich in den ersten Spielminuten hagelt es Tritte und Konter, so dass ihr euch wünscht, euch möglichst schnell mit der Steuerung vertraut machen zu können. Hierbei unterstützt euch dass Programm kontinuierlich und führt euch in die Finessen des Spiels ein. So habt ihr grob gesagt mit den Knöpfen des Joypad jeweils das jeweilige Bein oder Arm unter Kontrolle und variiert die Angriffe mittels der Schultertasten. Dem gegenüber steht dann zusätzlich noch ein ausgeklügeltes Block- und Kontersystem, dass gemeinsam mit der sehenswerten Physik ein dichtes Spielgefühl abliefert, dass in gewohnter Fight Night-Manier schnell aufzeigt, dass nicht jeder Schlag wie in Tekken auch sein Ziel finden muss. Einen Unterschied zu den bekannten Prügelspiel-Kollegen gibt es auch. Der Taktik kommt hier ein viel höherer Stellenwert zu als z.B. in einem Soul Calibur, wo man eher ausprobiert und hofft, als geschickt und ruhig vorzugehen. Man muss sich also erstmal als altgedienter Recke von 2D- und 3D-Beat’em Ups an das etwas ruhigere Spieltempo gewöhnen, denn nicht nur sprichwörtlich liegt in der Ruhe die Kraft verborgen.


Stilübergreifende Kämpfe

Hat man sich erstmal damit abgefunden und einen Blick über den Tellerrand geworfen, dann kann man sich an die verschiedenen Angriffe wagen, wo unter anderem auch die Kernkompetenz der Entwickler wieder zum Tragen kommt. Hier sind nicht nur die 80 zahlreichen verschiedenen Charaktere, sondern auch die unterschiedlichen Griffe und Würfe gemeint, die ein geübter Spieler auf seinem Weg zum Sieg anwenden kann. Schnell den rechten Analog-Stick in die Richtung gedreht und dabei den Knopf entsprechend gedrückt, schon gibt der Kontrahent auf. Was aber nicht heißen muss, dass der nächste Gegner genauso bezwingbar ist. Die K.I. nötigt euch in jedem Kampf aufs Neue taktischen Tiefgang und gekonntes Vorgehen ab. Ist ja auch klar. Während ein Tae kwon do-Experte eher mit gekonnten Tritten nach euch ausholt, versucht ein Jiu-Jitsu Veteran euch mit Griffen zur Aufgabe zu zwingen.

Nach einer Runde SmackDawn vs. RAW 2009 fällt mir aber erneut eine Parallele der beiden Titel auf. So könnt ihr euch auch in UFC 2009 Undisputed einen eigenen Kämpfer samt Charakter aus zahlreichen Einzelteilen im Editor zusammenbasteln und in den Ring schicken. Dabei bestreitet ihr wie gewohnt eine Karriere, ihr der ihr gekonnt mit eurer Enerige haushalten müsst. Ist ja klar, wer ständig Sparring betreibt und dann noch seine Ausdauer trainieren will, sollte auch mal eine Pause vom stressigen Alltag einlegen. Dabei geht es nicht von Anfang an in die große Octagon-Arena, sondern ihr bestreitet eure Wettkämpfe, wie es sich für einen Anfänger gehört, im biederen Trainingsring. Dabei fällt schnell auf, dass der Spielablauf hier zwar als Langzeitmotivationsaspekt für Einzelspieler gedacht ist, aber nach einiger Zeit mit immer der gleichen Herangehensweise zur Routine wird. Schade, denn die interessante Inszenierung im Stil der TV-Übertragung bekannt aus den Wrestling-Teilen des Entwicklers hätte hier für noch mehr Prozentpunkte gesorgt. Hier hätten sich die beiden Yukes-Divisionen also gerne mal selbst auf die Fingern schauen können und von sich selbst abschreiben können. Aber ich denke, dass man nach diesem gelungenen Erstling einige Teile hinterher schieben wird, in denen man sich hoffentlich kontinuierlich verbessern wird.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Klar, ich könnte nochmal soviel Text über die ausgeklügelte Steuerung und die gekonnte Inszenierung verlieren, aber hier gilt: Probieren über Studieren. Seine Motivation zieht das Spiel aus einer gekonnten Inszenierung gepaart mit einer konstanten Lernkurve, die am Ende die Beherrschung der komplexen Steuerung verspricht. Dabei unterstützt euch auch der Karriere-Modus, der vom anderem Yuke's-Team im Wrestling-Sub-Genre aber besser und unterhaltsamer umgesetzt wurde. Das ist aber kein Wermutstropfen, sondern vielmehr das fehlende Sahnehäubchen der gelungen programmierten Martial-Arts-Simulation, die ziemlich viel auf dem Kasten hat.
86%
So testen wir >>

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83%


#1 | Taiphoon [11.06. | 13:43] 



80
=)
Ich freu mich das es das Spiel gibt. Ich werds mir aufjedenfall noch zulegen.
Nice Review


 










mehr Wallpaper
























Pro:
gelunge Inszenierung
klasse Gameplay
mehr als 80 Kämpfer mit versch. Stilen

Contra:
im Karriere-Modus wäre mehr drin gewesen
beim Umfang noch Raum nach oben


Offizielle Website:
 UFC Undisputed 2009

Weitere Links:
 HD Trailer
 Submission Trailer



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