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NINJA BLADE
 Test von Denise Bergert (05.03.2009) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Action Publisher:Microsoft
Termin:03. April 2009 Entwickler:From Software

Wenn der geneigte Zocker den Namen From Software hört, assoziiert er diesen vermutlich mit „Armored Core“ und „Tenchu“ – sprich detailarmer Grafik und veraltetem Gameplay. Dass die japanische Spieleschmiede aber auch anders kann, bewiesen bereits die 2002 und 2003 veröffentlichten Xbox-Exklusivtitel „»Otogi: Myth of Demons“ und „Otogi 2: Immortal Warriors“. Hierzulande aufgrund eines zu geringen Marketing-Budgets zu Unrecht mit Missachtung gestraft, konnten die beiden Spiele vor allem mit einem grafischem Effekt-Feuerwerk und spaßigem Hack’n’Slay-Gameplay überzeugen. In eben diese Kerbe schlägt nun auch der Xbox 360-Exklusivtitel „Ninja Blade“. Wir haben den „»Ninja Gaiden“-Konkurrenten auf Schwert und Shuriken getestet. Ob sich der Kauf lohnt, lest ihr in unserem ausführlichen Review.


Gut geklaut ist halb entwickelt


„Ninja Blade“ ist eines dieser Spiele, das sich in puncto Gameplay bei bekannten Blockbustern bedient. So stammen das Setting aus „»Ninja Gaiden“ und die Quicktime-Events aus „»God of War“, während die Action-Einlagen stark an „»Devil May Cry“ erinnern. Auch die Story braucht sich in Bezug auf Wahnwitz nicht hinter anderen Genre-Vertretern zu verstecken: In naher Zukunft wird Tokio von riesigen Insekten heimgesucht, die die Bewohner der Großstadt in Mutanten verwandeln. Für deren Bekämpfung wird nicht etwa Japans Militär aufgefahren, sondern lediglich eine kleine Gruppe gut ausgebildeter Ninjas, die sich der Bedrohung mit Schwert und Shuriken stellen sollen. Im Zentrum der Geschichte steht Ken Ogawa, der einer Intrige zum Opfer fällt und sich schon bald mutterseelenallein den Invasoren gegenüber sieht. Für einen wahren Ninja ist das jedoch kein Grund zum Aufgeben und so metzelt ihr euch munter durch zehn Missionen und versucht, die Riesen-Insekten zu stoppen, bevor der amerikanische Geheimdienst beschließt, Tokio als Schutzmaßnahme in Schutt und Asche zu legen.


Leichtes Spiel für Button-Masher

Wie schon in „»Ninja Gaiden“ bekämpft ihr die mutierten Gegner-Horden mit unterschiedlichen Schwertern und einem Wurfgeschoss. Erstere gliedern sich dabei in drei Kategorien: Ein Katana für normale Angreifer, ein Schädel-Spalter für gepanzerte Kontrahenten und ein kleineres Schwert sowie ein Draht für kleinere, schnelle Gegner. Jede der Waffen lässt sich durch gesammelte Blutkristalle verbessern, wodurch neue Angriffs- und Kombo-Schläge freigeschaltet werden. Diese löst ihr durch eine Taste für schwere sowie eine Taste für leichte Schläge aus. Deren Kombination ergibt dann wiederum unterschiedliche Vernichtungsschläge. Im Gegensatz zu „Ninja Gaiden“ kommt es in „Ninja Blade“ jedoch weniger auf die richtige Block-Taktik als auf schnelles Knöpfchendrücken an. In den beiden unteren Schwierigkeitsgraden „Leicht“ und „Normal“ kommen also auch Button-Masher voll auf ihre Kosten, ohne den kompletten Move-Katalog auswendig lernen zu müssen.


Feuriger Boomerang und elektrisierende Pfützen

Hinter dem riesigen Shuriken auf dem Rücken von Protagonisten Ken verbirgt sich ein überaus nützliches Wurfgeschoss, das sich vor allem für Fernangriffe eignet. Im Verlauf des Spiels findet ihr unterschiedliche Element-Kristalle, so genannte Ninjutsus, mit denen ihr die Waffe erweitern könnt. So hilft euch der Wind, brennende Barrieren zu überwinden, während Feuer in Kombination mit Explosionsfässern ganze Gegnerhorden ausschaltet. Mit Blitzen könnt ihr euch hingegen Wasserlachen zunutze machen, indem ihr nahende Gegner unter Strom setzt. Ebenso wie bei den Schwertern, können auch die Ninjutsus mit Hilfe von Blut-Kristallen verbessert werden, wodurch sich wieder neue Angriffe ausführen lassen. Neben der Gegner-Bekämpfung kommen Shuriken und Schwert auch bei kleineren Rätsel-Einlagen zum Einsatz. So müsst ihr beispielsweise eine Barriere erst verbrennen, um in den nächsten Level-Bereich zu gelangen. Die Zerstörung von herumliegenden Gegenständen wie Fässern und Containern lohnt sich jedoch auch so. Denn oft findet ihr Heil- oder Mana-Tränke, die ihr zum Überleben oder zum Werfen der Shuriken benötigt.


Automatische Akrobaten-Unterstützung: aktivieren

Ein weiteres Spiel, von dem sich From Software bei der Entwicklung von „Ninja Blade“ hat inspirieren lassen, ist „»Prince of Persia“. Denn ähnlich wie der Prinz kann auch Ken an Wänden entlang laufen oder Feinde mit Sprüngen attackieren. Frust kommt hier jedoch nie auf, denn die Steuerung verzeiht so manchen Fehler und führt die akrobatischen Einlagen fast von allein aus. Kommt ihr einmal nicht weiter, könnt ihr per Knopfdruck die so genannte Ninja-Sicht aktivieren. Die zeigt euch nicht nur wichtige Wegpunkte in den Levels an, sondern drosselt das Spieltempo zudem auf Zeitlupe, so dass ihr bei besonders flinken Gegnern auch ab und zu einen Stich seht. Ist die hierfür benötigte Mana-Energie verbraucht, müsst ihr euch nur kurz gedulden, denn die zugehörige Leiste am oberen Bildschirmrand füllt sich von allein wieder auf.


Quicktime- vs. Slowtime-Events

Neben actionreichen Kämpfen bilden auch Quicktime-Events ein Kernelement des Spiels. Diese sind jedoch weitaus weniger frustig als bei anderen Genre-Vertretern. Während ihr beispielsweise in „Heavenly Sword“ nach dem Drücken einer falschen Taste wieder ganz von vorn beginnen müsst, bietet „Ninja Blade“ ein praktische Rückspul-Funktion. Ähnlich wie in „»Prince of Persia: The Sands of Time“, werdet ihr hier lediglich einige Sekunden zurückgesetzt und könnt die entsprechende Tasten-Kombination noch einmal versuchen. Schafft ihr es auch beim zweiten Versuch nicht, macht es euch das Spiel einfacher und verlängert kurzerhand die Reaktionszeiten. Diese Funktion kommt euch vor allem bei den zahlreichen Endgegner-Kämpfen zu Gute, da ihr jedem der Kolosse wie in „»God of War“ einen Todesstoß versetzen müsst.


Vom Flugzeug aufs Motorrad – Die Frisur hält

From Software kann wohl mit Stolz behaupten, dass „Ninja Blade“ eines der Spiele mit den meisten Endgegner-Kämpfen ist. Während ihr in „»Shadow of the Colossus“ immer nur einen Giganten pro Level erledigt und das auch noch in eher gemäßigtem Tempo, bietet „Ninja Blade“ ein wahres Action-Feuerwerk. In jedem Level begegnet ihr mindestens zwei Riesen-Insekten, deren Schwachpunkte es mit dem passenden Schwert und unterschiedlichen Ninjutsus zu bearbeiten gilt. Statt den Kontrahenten nur in einer öden Arena zu umkreisen, bis er tot umfällt, versetzt euch das Spiel an die haarsträubendsten Schauplätze. So metzelt ihr euch unter anderem im freien Fall durch Gegner-Reihen, besiegt eine riesige Krake auf einer fliegenden Boeing oder macht einer gigantischen Spinne mit waghalsigen Motorrad-Stunts den Garaus. Gerade für Action-Fans dürften hier keine Wünsche offen bleiben, denn das Spiel lässt euch nur selten eine Verschnaufpause.


Prominente Unterstützung in Bild und Ton

Die grafische Präsentation steht dem rasanten Gameplay in Nichts nach. Die riesigen Endgegner sind allesamt spektakulär in Szene gesetzt und die schicken Kampf-Effekte bringen Licht in die nächtlichen Schauplätze. Auch die Charaktermodelle wirken fast menschlich und lassen in den filmreif inszenierten Zwischensequenzen Kino-Feeling aufkommen. Kein Wunder, für diese zeichnete das Studio Production I.G. verantwortlich, das bereits den „»Ghost in the Shell“-Filmen Leben einhauchte. Lediglich einige Umgebungen müssen zurückstecken und wirken im Vergleich zum Protagonisten und seinen Widersachern eher trist. Mehr Farbe ins Spiel bringen könnt ihr jedoch mit den zahlreichen, freischaltbaren Kostümen für Ken. Meist in Fässern in den Levels versteckt, lassen sich diese wie in „»Soul Calibur IV“ farblich ganz euren Vorstellungen anpassen.

In puncto Sound hat From Software zum Glück auf eine deutsche Synchronisation verzichtet. Die japanischen und englischen Sprecher machen ihren Job sehr gut, was man von eingedeutschten Dialogen nur selten behaupten kann. Für die passende Musik-Untermalung sorgt Komponist Norihiko Hibino, der bereits Konami „»Metal Gear Solid“-Reihe mit einem Orchester-Soundtrack unterlegte.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






"Ninja Blade" ist ein spektakuläres Action-Feuerwerk das mit fairen Quicktime-Events und einer extrem hohen Endgegner-Dichte zu überzeugen weiß. Bei einer derart temporeichen Inszenierung, lassen sich auch kleinere Mankos wie seltene Ruckler und schwankende Grafikqualität verschmerzen. Die Story könnte zwar haarsträubender nicht sein, bietet aber bereits im ersten Level mehr Substanz als so manches komplette Spiel. Wer nach einer einsteigerfreundlichen "Ninja Gaiden"-Alternative sucht und auf filmreife Endgegner-Kämpfe steht, sollte "Ninja Blade" sofort in seine Sammlung holen. Alle anderen spielen in der ab 9. März erhältlichen Demo Probe.
85%
So testen wir >>

Mehr Endgegner-Kämpfe gibt es in keinem anderen Spiel. Das lässt allerdings den Weg dazwischen oftmals ein wenig wie einen Lückenfüller wirken - hier wird sich dann stumpf nur durch Gegnerherden gemetzelt, um zum nächsten großen Fight zu kommen. Dennoch: Wer auf cool inszenierte, abgedrehte Action steht, wird um "Ninja Blade" kaum herumkommen. Das Gameplay wirkt wie aus einem Guß, auch wenn es aus mehreren anderen Spielen zusammengeklaut ist. Insgesamt also ein Pflichtkauf für jeden, der auf schnelle, unkomplizierte Action-Spiele steht!
86%

Wow! Auf dem Flügel eines in die Tiefe stürzenden Passagierflugzeugs stehend gegen einen Riesen-Oktopus antreten, dabei heranfliegende Monster abwehren und den Flieger dann mit bloßen Händen davon abhalten, in eine Menschenmenge zu rasen. Mehr Action pro Quadratpixel geht einfach nicht! Trotzdem wirkt der Held des Spiels nicht so großkotzig wie Dante aus "Devil May Cry", sondern eher übermenschlich akrobatisch und trotzdem etwas trottlig. Ich hab mich die ganze Zeit gefragt, wann das Spiel denn nun nachlassen würde. Lediglich der knüppelschwere Kampf gegen den letzten Endgegner hat mich einige Nerven gekostet. Der Rest ist einfach nur gelungen!
85%

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84%

Über "Ninja Blade" im Forum diskutieren

#1 | Mys [01.04. | 04:14] 
Ninja Blade
Quicktime-Events Spiele kommen mir nicht ins Haus.

#2 | Gast [02.04. | 00:43] 
idiot
dann nicht - besser du gehst endlich mal aus dem haus statt hier so einen mist zu posten den kein mensch braucht internet freak

#3 | Mys [24.04. | 11:55] 
Ninja Blade
Sicher, ICH hab mich grad mit MEINEM Kommentar lächerlich gemacht. So und nicht anders wars ;)

#4 | 2pac [06.05. | 18:32] 
demo? hamma!!
habe die demo auf vorgezockt. muss sagen da war nur aktion und die beweegungen wirken noch fküssiger als bei devil may cry!!!.. das spiel zu hohlen lohnt sich einfach!


 
























Pro:
filmreife Inszenierung
Endgegner am laufenden Band
facettenreiches Kampfsystem
faire Quick-Time-Events
Non-Stop-Action
cooler als Dante (DMC)

Contra:
schwankende Grafikqualität
seltene Ruckler


Offizielle Website:
 ninja-blade.com

Weitere Links:
 TGS Trailer
 Debüt Trailer



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