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PRINCE OF PERSIA
 Test von Kevin Kunze (07.12.2008) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Action-Adventure Publisher:Ubisoft
Termin:04. Dezember 2008 Entwickler:Ubisoft Montreal

Lange war es still um den Prinzen, doch nach dem Erfolg der "Sands of Time"-Trilogie wusste eigentlich jeder Fan, dass die Abenteuer des Thronfolgers weitergesponnen werden. Was zunächst als "Prince of Persia Ghost of the Past" angekündigt wurde, erschien dann doch ganz simpel als "Prince of Persia". Mit gewagter Cel-Shading Grafik, neuer Story und einem vereinfachten Gameplay präsentiert uns Ubisoft das neueste orientalische Abenteuer rund um den agilen Prinzen von Jordan Mechner. Ob der Next-Gen Prinz an die Erfolge der Vorgänger anknüpfen kann und was es sonst noch zum namenlosen Helden zu sagen gibt, erfahrt ihr in unserem Review.


Ein Prinz und ein Esel durchqueren die Wüste

Die Reise beginnt nicht gerade zimperlich, denn das erste, dass euer Auge erblickt, ist ein wütender Sandsturm und ein verzweifelter Prinz, der nach Farah ruft. Ja Farah, aber damit ist, wie sich in den nächsten Minuten herausstellt, nicht die alte Lebensgefährtin aus den Vorgängern gemeint, sonder ein mit Gold bepackter Esel. Unser Prinz ist diesmal also kein Opfer der Zeit, sondern vielmehr ein umherreissender Schatzgräber, der sich in der Wüste verlaufen hat. Klingt nicht gerade so atemberaubend, oder? Aber es wäre schliesslich auch kein „Prince of Persia“-Spiel, wenn nicht augenblicklich etwas passieren würde, womit der Thronerbe aus dem Orient nicht gerechnet hätte. Wenige Augenblicke später stolpert ihr einfach so mir nichts, dir nichts in einen Krieg zwischen zwei Brüdern. Hierbei handelt es sich jedoch nicht einfach nur um einen normalen Familienzwist, nein, ganz zufällig sind diese Brüder auch noch Götter. Um das Grundgerüst des Spiels zu komplettieren braucht der Prinz aber natürlich noch weibliche Gesellschaft. Und so kommt es, dass binnen der ersten paar Spielminuten die hübsche Elika in euren Armen landet.

Allgemein ist zu sagen, dass der Charakter des Prinzen sehr frech und humorvoll gestaltet wurde, ähnlich dem Gemütszustand des Prinzen aus "The Sands of Time".

Schnell wird zudem deutlich, dass der Prinz nicht so leicht aus dieser Situation herauskommt und Elika bringt auch noch ihre eigenen Probleme mit ins Spiel. Der Prinz ist in einem Königreich gelandet, in dem die Bevölkerung eine lange Zeit lang in Frieden unter den Göttern Ormazd - dem Gott des Lichts - und Ahriman - dem Gott der Finsternis - gelebt haben. Doch Ahriman wollte mehr Macht, was dazu führte, dass er Ormazd den Rücken kehrte. Viele Bewohner des Königreiches schworen Ahriman die Treue, doch am Ende schaffte es Ormazd, seinen Bruder zu versiegeln. Doch jetzt ist Ahriman dabei auszubrechen und das komplette Königreich ist der Dunkelheit verfallen. Nun liegt es am Prinzen und Elika, das Königreich zu heilen und Ahriman wieder vollständig zu versiegeln.


Einsteigerfreundliche Kletterpartien

Die "Sands of Time"-Spiele glänzten zwar mit einer nahezu perfekten Spielbarkeit, waren jedoch anhand der ganzen Schritte, die nötig waren, um von einem Punkt zum anderen kommen, auch nicht gerade einsteigerfreundlich. Dies hat sich drastisch geändert. Der Prinz rennt von allein eine Wand entlang und dreht sich nach Sprungpassagen automatisch immer in die richtige Richtung für den nächsten Sprung. Wo man bei den Vorgängern noch die Zeit zurückspulen konnte, um einen Tod rückgängig zu machen, kann man nun überhaupt nicht mehr sterben. Neueinsteiger werden also sehr gut mit der Steuerung zurechtkommen. "Prince of Persia"-Veteranen finden hier jedoch ein leicht verfälschtes Gameplay vor, denn dieses „Wow, ich erklimme gerade in zahllosen Sprung-, Schwing- und Kletterkombinationen einen riesigen Turm“-Gefühl entsteht nur noch selten bis gar nicht mehr.

Aufgepeppt wurden die bekannten Umgebungen durch so genannte Kraftplatten, hier kann man Elikas magische Fähigkeiten nutzen, um sich z.B. zu einem anderen Punkt zu katapultieren oder eine Wand steil nach oben entlang zu rennen. Insgesamt gibt es vier dieser Fähigkeiten, welche durch das Einsammeln von Lichtkeimen nacheinander freigeschaltet werden.


Backtracking im Orient

Die erwähnten Lichtkeime kann man allerdings erst einsammeln, nachdem ein Gebiet des Königreichs gereinigt wurde. Danach heisst es dann, jeden Winkel des Areals nochmals abzugrasen, um die 45 Lichtkeime pro Abschnitt zu finden. Da die Gebiete nach ihrer Reinigung jedoch zum einen nicht mehr voller Gegner sind und zum anderen wunderschön aussehen, ist es zu verkraften, den ein oder anderen Ort mehrmals zu bereisen.


Weniger Gegner, mehr Kombos?

Pro Gebiet gibt es einen Pflichtkampf, hier müsst ihr euch mit einen der vier Untertanen von Ahriman messen. Je nachdem, in welchem Viertel des Königreiches ihr euch befindet, kämpft ihr z.B. in jedem Abschnitt des Turmes gegen eine Konkubine, die den Prinz mit erotischen Lockrufen für sich gewinnen will. In den Arealen verteilt gibt es dann noch einzelne Gegner, welche jedoch schon vor ihrem Erscheinen ausgeschaltet werden können, vorrausgesetzt ihr schaft es schnell genug zu ihnen zu rennen und den schwarzen Strudel (aus dem sie erscheinen) mit einem Schwerthieb zu vernichten. Sollte es dann aber doch zum Kampf kommen, könnt ihr eure Attacken aus Schwertangriffen, Sprüngen, Faustangriffen und Elikas magischen Zaubern kombinieren. Hierfür gibt es im Pause-Menü einen Überblick über die möglichen Kombinationen.


Märchenhafter Stil

Nach dem eher erwachsenen und realistischen Auftreten des Prinzen in den Vorgängerteilen bewegt er sich dieses Mal im Cel-Shading-Look über den Bildschirm. Um es auf den Punkt zu bringen: Es ist die wohl beste Cel-Shading-Grafik, die es bisher gab. Nicht nur die Umgebungen und Charaktere könnten hübscher kaum sein, nein, vor allem die Animationen nach den Endboss-Kämpfen und die Reinigung eines Gebietes sind so farbenfroh, imposant und wunderschön, dass einem schnell die Kinnlade herunterklappt.

Ebenso wird "Prince of Persia" wieder von einer sehr guten Synchronisation und einem fabelhaften Soundtrack untermauert, der dafür sorgt, dass eine dichte Atmosphäre während des Zockens entsteht. Zwar ist die Story doch ein bisschen lahm und die Pointen des Prinzen sind manchmal trashiger als die einer Zeichentrickserie aus den 90ern, aber trotzdem noch überzeugend genug, um die Motivation - das Ende des Spiels zu erreichen - aufrecht zu erhalten.


Prince of Assasin's Creed

Dass Ubisoft bereits mit "»Assassin's Creed" ein mehr oder weniger persisches Spielerlebnis veröffentlichte, wird spätestens dann bestätigt, wenn ihr euch die Extras des neuen „Prince of Persia“ anschaut. Hier könnt ihr mehrere Outfits freischalten, unter anderem eben auch das weiße Gewand des Protagonisten aus "Assassin's Creed".

"Prince of Persia" kann leider nicht ganz mit der "Sands of Time"-Trilogie mithalten. Anstatt die Akrobatik - die wohl der wichtigste Teil des Spiels ist - derart herunterzuschrauben, hätte man lieber mehrere Schwierigkeitsgrade integrieren sollen. Dafür punktet der neue Teil aber vor allen mit den innovativen Ideen rund um Elika, der phänomenalen Präsentation, die eine genauso gute Atmosphäre wie in den Vorgängern entstehen lässt und in dem gewohnt flüssigen Gameplay, dass den neuen Prinzen zu einem angenehmen und spaßigen Spielerlebnis macht.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Seit "Warrior Within" hat der persische Prinz einen Ehrenplatz in meinem Regal. "The Sands of Time" wurde nachgekauft und "The Two Thrones" zum Release ins heimische Zockerreich geholt. Umso mehr freute ich mich, als der Prinz dann endlich seinen Next-Gen Auftritt haben sollte. Zwar fordert mich die neue Steuerung so gut wie gar nicht und die Unsterblichkeit stößt mir auch übel auf, aber der Rest überzeugt auf ganzer Linie. Nur die Sprüche des Prinzen sind mitunter etwas fehl am Platz, aber der Rest stimmt einfach! Danke Ubisoft für diese würdige Fortsetzung der "Prince of Persia"-Reihe.
90%
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#1 | Mr.Tingle [18.08. | 13:48] 



18
Prince of Persia
Flopp game ich habe mir mehr von ein Prince of Persia Ableger erhofft...VIEL zu kurze Spielzeit und keine abwechslung.
Meine Wertung: Okay (65%)


 
















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Pro:
klasse Atmosphäre
Cel-Shading-Grafik
Elika-Features
Soundtrack

Contra:
Backtracking
zu leichtes Gameplay für Fans des Prinzen


Offizielle Website:
 Prince of Persia

Fansites:
 Prince-of-Persia.EU
 Prince of Persia Legacy (englisch)
 Prince of Persia Game (deutsch)
 Sandportal.de

Weitere Links:
 UbiDays Trailer
 Elika Trailer



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