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GUITAR HERO: WORLD TOUR
 Test von Michael Söldner (30.11.2008) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Partyspiel Publisher:Activision
Termin:20. Oktober 2008 Entwickler:Neversoft

Publisher Activision, der uns bereits mit zahlreichen "Guitar Hero"-Ablegern zu virtuellen Rockstars gemacht hat, zieht nun mit Konkurrent Electronic Arts gleich und lässt euch als komplette Band antreten. Wir sind für euch um die Welt getourt und haben sowohl Equipment als auch Spielspaß auf die Probe gestellt.


Bühnenaufbau

Euer Rockstar-Dasein beginnt ganz klassisch als Roadie. Das Super Bundle von „Guitar Hero: World Tour“ muss erstmal zu eurem ersten Gig geschleppt und anschließend aufgebaut werden. Im gigantischen Karton verstecken sich Gitarre, Mikro sowie Drumkit, die gemeinsam um die 13 Kilogramm auf die Waage bringen. Das Schlagzeug mit drei Drum-Pads, zwei Becken und einem Fußpedal ist in wenigen Minuten zusammengesteckt und lässt sich in der Höhe für große und kleine Drummer anpassen. Die Gitarre verfügt im Gegensatz zu den Vorgängerspielen über eine Slidebar, die die fünf Fret-Buttons in bestimmten Spielabschnitten ersetzt. Nettes Detail: Der Gitarrenhals kann abmontiert werden, so beansprucht die Stromgitarre deutlich weniger Platz im Tour-Bus. Beide Instrumente verfügen über die vom Gamepad bekannten farbigen Buttons + Steuerkreuz sowie eine Guide-Taste zur An- und Abmeldung der Profile. Im Gegensatz zu den beiden Instrumenten, die kabellos mit der Konsole kommunizieren, wird das Mikrofon per USB an die Xbox 360 angeschlossen. Die Verarbeitung der drei Instrumente macht einen sehr hochwertigen Eindruck, selbst nach tagelanger Bühnenshow konnten wir keine Ermüdungserscheinungen feststellen, zumindest nicht an der Hardware…


Image-Macher

Wer gleich zu Beginn die titelgebende World Tour bestreiten möchte, kommt am umfangreichen Charaktereditor nicht vorbei. Dieser kann es locker mit großen Rollenspielen aufnehmen und lässt euch jedes Detail eures zukünftigen Rockstars bestimmen. Wer möchte, kann sich sogar berühmte Bühnenstars zusammenstecken: Lust mit Britney Spears oder Michael Jackson loszurocken? Kein Problem, der Editor macht euch hier keinen Strich durch die Rechnung. Auch bei modischen Fragen berät euch das Programm, besonders coole Outfits müsst ihr jedoch mit euren eingespielten Gagen finanzieren. Im Gegensatz zu EAs „Rock Band“, dass nur mit wenigen vorgefertigten Gesichtszügen und einer überschaubaren Garderobe daherkommt, hat „GH: World Tour“ in diesem Bereich deutlich mehr zu bieten!


Universal-Prinzip

Beim zugrunde liegenden Spielprinzip hat sich Activision nicht auf Experimente eingelassen. Wie bei den vorangegangenen „Guitar Hero“-Teilen rasen unterschiedlich eingefärbte Kreise auf einer Notenleiste nach unten. Haben sie den unteren Rand erreicht, müsst ihr den entsprechenden Button an der Gitarre drücken und die Note mit der Wippe anschlagen. Beim Schlagzeug erfordert dies gerade zu Beginn viel Einarbeitungszeit. Besonders das Fußpedal zeigt einem bei den ersten Songs, dass Videospieler zwar eine sehr gute Hand-Auge-Koordination haben können, gerade der Einsatz der Füße macht hier anfangs aber noch Probleme. Trotzdem bietet das Drum-Kit enorme Befriedigung, wenn ihr einen Song nahezu fehlerfrei absolviert habt. Rhythmus-begabte Spieler sollten dieses Instrument unbedingt ausprobieren! Die Handhabe des Mikros orientiert sich an „Rock Band“ und dem Karaoke-Spiel „SingStar“: Durch das Treffen der richtigen Tonhöhe können gesangsfreudige Zocker und Zockerinnen hier auftrumpfen. Die Erkennung von Gitarre, Mikro und Drumkit funktioniert einwandfrei. Lediglich die Star Power, die ihr durch perfekt getroffene Noten aufladet, fällt hier ein wenig aus dem Rahmen. Während die Gitarre für diese Bonus-Abschnitte mit einer zusätzlichen Taste ausgestattet wurde, müsst ihr beim Schlagzeug die beiden Becken gleichzeitig anschlagen – in schnellen Songs gar nicht so einfach. Der singende Bandleader muss für die Aktivierung der Star Power eigentlich nur auf das Mikro klopfen, diese Funktion hat in unserem Test jedoch nicht funktioniert. Hier blieb nur der Umweg über den Controller.


Ohrwurm-Repertoire

Bei der Song-Anzahl kann „Guitar Hero: World Tour“ den Konkurrenten „Rock Band“ wieder überflügeln: 86 von den Original-Künstlern eingesungene Tracks stehen auf dem Programm. Diese bieten mit "No Sleep Till Brooklyn" von den Beastie Boys, "Love Me Two Times" von The Doors, "Freak On A Leash" von Korn oder "One Way or Another" von Blondie für jeden Geschmack etwas. Die Abmischung der einzelnen Tonspuren ist perfekt, verfehlt ihr eine Note, so hört ihr das sofort in der Soundkulisse des Liedes. Leider fällt die Ohrwurm-Qualität der Songs im Verlauf der Welt-Tour, die in einzelne Konzerte gegliedert ist, etwas ab. Die absoluten Hits dürft ihr meist schon zu Beginn nachspielen. Kurz vor dem Tour-Ende folgen dann auch einige Rausschmeißer-Songs italienischer oder spanischer Künstler. Wie gut, dass ihr die Track-Auswahl mit Online-Einkäufen aufstocken könnt. Schon jetzt warten komplette Alben von Metallica und Oasis oder einzelne Songs von R.E.M. oder Jimi Hendrix auf dem Xbox Live Marktplatz auf euch. Gänzlich kostenlos sind die von Usern über im Spiel enthaltenen Editor erstellten Lieder. Die Soundqualität der enthaltenen Musikinstrumente ist jedoch absolut grottig, so dass man sich eher an die ersten Quäker der SoundBlaster-Ära erinnert fühlt. Nichtsdestotrotz können musikalische Naturen sich darin stundenlang verlieren und ihre Lieblingssongs einspielen. Dumm nur, dass das Ergebnis den Aufwand dann nicht wirklich rechtfertigt.

>> »komplette Trackliste von GH: World Tour

>> »alle bisherigen Download-Songs


1A-Bühnenshow

Beim grafischen Aspekt der Präsentation hat Activision ebenfalls die Nase vorn. Während „Rock Band“ hier mit extrem weich gezeichneten Umgebungen „Buh“-Rufe erntet, überzeugt „Guitar Hero: World Tour“ mit einer erstklassigen Bühnenshow. Euer virtueller Rockstar spielt genau im Takt oder trällert mit heldenhaften Posen in sein Mikro. Die Zugaben, die euch am Ende eines Konzerts erwarten, werden mit kitschig-witzigen oder actionreich-übertriebenen Animationen eingeleitet. Doch leider bleibt euch beim Trommeln und Gitarrespielen nur wenig Zeit für das Bewundern der Band-Perfomance. Nur der Sänger kann ab und an einen Blick auf die Aktionen der anderen Musiker werfen, wenn er gerade eine kurze Verschnaufpause hat.


Kontaktfreude

In Anbetracht der doch beträchtlichen Investition für die notwenigen Instrumente sollte der Kauf der Hardware wohl überlegt sein. Käufer von EAs „Rock Band“-Equipment können Activisions „World Tour“ zumindest auf Xbox 360 und PlayStation 3 in der kompletten Besetzung bestreiten. Sowohl die Gitarre als auch das Drumkit beider Spiele sind für ausgedehnte Bühnenshows ausgelegt. Trotzdem solltet ihr einen Blick auf die unten stehende Kompatibilitätsliste werfen, da es mitunter in Abhängigkeit der jeweiligen Plattform zu Problemen kommen kann. Bei unserem Test mit der „Rock Band“-Scheibe und der „Guitar Hero: World Tour“-Hardware ist es auf der Xbox 360 zu keinerlei Problemen gekommen. Nicht einmal ein Patch war notwendig. EAs Musikspiel erkannte die Instrumente sofort und machte trotz kleinerer Unterschiede im Gameplay keine Schwierigkeiten mit dem GH-Equipment.

>> »Guitar Hero vs. Rock Band Hardware Kompatibilität

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Die Vorgänger-Spiele, bei denen ihr bisher nur mit einer Plastik-Gitarre antreten durftet, fühlen sich im Vergleich zur "World Tour" an wie eine Kirchenband. Besonders das Drumkit hat mich sofort begeistert, Denise kommt derweil am Mikro voll auf ihre Kosten und vergisst dafür sogar Sonys "SingStar". Sicherlich übersteigen die Kosten der Hardware schon fast den Wert der eigentlichen Spielkonsole. Doch dafür dürft ihr euch im Anschluss an eure Tour auch mit "Rock Band" und "Rock Band 2" vergnügen. Bezieht man die unzähligen Download-Inhalte für die drei genannten Spiele mit ein, dann lohnen sich die 200 Euro im Gegenzug für das grandiose Gefühl des gemeinsamen Bandlebens.
92%
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Auch mir sagt das virtuelle Bandleben sehr zu. Activision kann dank hochwertigeren Instrumenten und einem sehr umfangreichen Charakter-Editor locker mit EAs Konkurrenten "Rock Band" mithalten. Dennoch hat mir die Song-Auswahl in selbigem besser gefallen und auch der Sänger konnte sich per Mikro noch als Tambourin-Spieler betätigen, was in "Guitar Hero: World Tour" nicht möglich ist. Mit kontinuierlichem Nachschub an Download-Inhalten, die momentan eher rar gesät sind, kann Activision diese Kritikpunkte aber sicher noch ausbügeln.
 

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#1 | Gast [02.12. | 19:36] 
Guitar Hero: World Tour
Ich muss euch leider in einem Punkt widersprechen. Die grafische Präsentation von World Tour ist der von Rockband in keinster Weise überlegen. Die Animationen der Bandmitglieder sind sehr steif und nicht so geschmeidig wie bei der Konkurrenz aus dem Hause EA. Zudem fehlen Filter-Effekte. Insgesamt ähnelt die Optik zu sehr dem dritten Teil (stilistisch vertretbar, aber nicht technisch).

#2 | Micha (GR) [02.12. | 20:20] 
Optik
Ich kann nur vom ersten Rock Band-Teil sprechen und hier erscheint mir die grafische Darstellung der Band zu verwaschen. Zudem zeigt EA meist nur einen winzigen Ausschnitt der Bühne. GH WT hingegen lässt durch Kameraschnwenks auch mal das Publikum ins Bild kommen oder inszeniert sogar riesige Festivals mit zahlreichen Überraschungen.


 










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Pro:
erstklassige Verarbeitung der Instrumente
extrem umfangreicher Charakter-Editor
Umfang der Trackliste
Original-Künstler
perfekte Abmischung
Track-Editor für eigene Lieder

Contra:
viele unkommerzielle Songs
Soundqualität des Track-Editors


Offizielle Website:
 GuitarHero.com

Weitere Links:
 E3 Trailer 08
 Drum-Kit Trailer



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