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MIRROR'S EDGE
 Test von Thorsten Taplik (23.11.2008) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Geschicklichkeit Publisher:Electronic Arts
Termin:13. November 2008 Entwickler:DICE

In einem totalitären Staat können sich die Menschen dem Überwachungsapparat nur entziehen, indem Sie ein Leben im Untergrund führen. Um als Aussätziger an Geld zu kommen, kann man sich als Runner verdingen. Als neuzeitlicher Nachrichtenbote wetzt man über die Dächer der Stadt, um vertrauliche Informationen von Punkt A nach Punkt B zu bringen. Faith, der agile Hauptcharakter von „Mirror's Edge“, geht diesem Beruf nach. Im neuen Machwerk der »„Battlefield“-Entwickler DICE erfahren wir hautnah, worauf es bei diesem Job ankommt: Schnelligkeit, Geschick und Todesmut.


Jägerin und Gejagte

Ein Politiker wurde ermordet. Als Gesetzloser kann uns das eigentlich egal sein. Allerdings hatte der Gute reelle Chancen die Demokratie zurück in die Welt von „Mirror's Edge“ zu bringen. Sehr verdächtig, dass sich der potentielle Reformer kurz vor der Wahl mit einer Kugel im Kopf aus dem politischen Geschehen zurückzieht. Zu allem Überfluss versuchen die Hintermänner des Attentats unserer Schwester die Sache anzuhängen, die sich im krassen Gegensatz zu uns für ein Leben als Polizist entschieden hat. Selbstverständlich hält uns dieser Umstand nicht davon ab, unserem Schwesterherz aus der Patsche zu helfen. Um ihre Unschuld zu beweisen, machen wir Jagd auf die Strippenzieher und werden dabei selbst zur Gejagten.


Ego-Jump & Run

Soviel zur Story, die zwar spannend, aber nicht unbedingt originell ist. Völlig anderes können wir vom eigentlichen Spielgeschehen behaupten. „Mirror's Edge“ unternimmt den Versuch, Geschicklichkeitsspiele vom Schlage eines »„Prince of Persia“ in die Ego-Perspektive zu übertragen. Soviel sei an dieser Stelle schon verraten: Das Experiment ist DICE weitestgehend geglückt. Durch die realistische Anpassung der Sicht werdet ihr ins Spielgeschehen gesogen. Wir hatten beim Test das Gefühl regelrecht in Faiths Haut zu stecken. Und dieses Körpergefühl ist auch bitter nötig, um die teilweise kniffligen Geschicklichkeitspassagen zu meistern. Wer zum ersten Mal versucht, aus einem Wallrun heraus an eine Stange zu springen und sich von dieser aus gen Lüftungsschacht zu schwingen, weiß wovon wir reden.


Timing ist alles

Entwickler DICE ist die Steuerung recht gut gelungen. Die meiste Zeit kommt ihr mit den beiden Analogsticks und einem Bumper-Trigger-Paar aus. In den sporadischen Nahkampf-Einlagen müsst ihr auch mal die Fäuste sprechen lassen. Mehr noch als bei den Hüpfpassagen kommt es hier auf perfektes Timing an. Ein ungestüm ausgeführter Dropkick macht euch zum leichten Ziel für die Gegner. Hier hilf es, die Zeitlupe zu aktivieren. In der Slowmo habt ihr auch bessere Chancen, eure Widersacher zu entwaffnen, was den effektivsten Weg darstellt, die schießwütigen Verfolger auszuschalten. In schicken Animationen seht ihr, wie Faith den Gegnern die Waffe aus der Hand reißt und sie anschließend ins Reich der Träume schickt. Nun könnt ihr im wahrsten Sinne des Wortes eure Feinde mit ihren eigenen Waffen schlagen. Ist das Magazin leergeballert, müsst ihr allerdings wieder ohne Schießprügel zurechtkommen.


Da geht’s lang

Das Beste ist jedoch euren Häschern gar nicht erst zu nahe zu kommen. Um dies zu gewährleisten, ist es wichtig, dass ihr sofort wisst, wo es lang geht. Euer verlässlichstes Hilfsmittel hierfür ist die „Runner Vision“: Level-Elemente, die eurem Weiterkommen dienen, erstrahlen in einem satten Rot. Die Rohre, Kisten, Bretter etc. sind besonders gut zu erkennen, weil „Mirror's Edge“ bewusst auf farblich eintönige Areale setzt. Solltet ihr dennoch mal nicht weiterwissen, genügt ein Druck auf die B-Taste, um euren Blick Richtung Zielroute zu lenken. Diese Tipps sind allerdings nur bedingt aussagekräftig. Hin und wieder blickt ihr in Level-Bereiche, die ihr in eurer gegenwärtigen Situation unmöglich erreichen könnt. Manchmal verweigert die Tipp-Funktion ihren Dienst komplett.


Das muss doch zu schaffen sein!

Im Story-Modus ist für Spiellaune gesorgt. Zwar fordern einige Geschicklichkeitspassagen des Öfteren euer virtuelles Leben, doch beim Test kamen wir nie in die Verlegenheit, einen Abschnitt gefrustet als unschaffbar einzustufen. Fair gesetzte Speicherpunkte lassen euch selbst den zehnten Anlauf, das Level-Ende zu erreichen, motiviert angehen. Solltet ihr den knapp zehn Stunden umfassenden Story-Modus hinter euch gebracht haben, könnt ihr euch an zwei weiteren Schwierigkeitsgraden oder Speedruns im Time-Trial-Wettbewerb versuchen. In diesem lauft ihr gegen die Ghosts anderer Spieler. Gut möglich, dass „Mirror's Edge“ in der Online-Community großen Anklang finden wird. Immerhin erfordert das Spiel eine gehörige Portion Skill, um die Bestzeiten eines Parcours zu knacken. Für Langzeit-Motivation ist also gesorgt. Zudem wurden zusätzliche Inhalte für das Spiel, die über den Marktplatz bezogen werden können, angekündigt.


Unschärfer als nötig

In technischer Hinsicht kann „Mirror's Edge“ über weite Strecken überzeugen. Abgesehen von den Xbox-typischen groben Texturen, fiel uns lediglich der übertriebene Einsatz von Unschärfeeffekten auf. Auch am Sound gibt es wenig zu meckern. Die Musik passt sich dynamisch an das Spielgeschehen an. Die Synchronsprecher machen einen guten Job. Blöd nur, dass der gesprochene Text hin und wieder nicht mit den Untertiteln übereinstimmt. Zwischen den Kapiteln erwarten euch kurze Zeichentrick-Videos, welche die Story vorantreiben. Die in einem spartanischen Comic-Look gehaltenen Filmchen schaltet ihr im Spielverlauf unter dem Menüpunkt „Extras“ frei. Dort werden auch Musikstücke und interessante Artworks aufgeführt, die beispielsweise erste Charakterzeichnungen von Faith zeigen.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






„Mirror's Edge“ ist ein außergewöhnliches Spiel. Allein dafür liebe ich es schon. Und wer hätte gedacht, dass Entwickler DICE, der bisher einen „Battlefield“-Teil nach dem anderen raushaute, mit einem derart innovativen Spiel um die Ecke kommt? Die Gameplay-Trailer geben hervorragend das Spielgeschehen wieder. Ich musste eine Freudenträne wegdrücken, als ich jene Szenen selber spielen durfte. Kritik muss sich das Akrobatik-Fest dennoch gefallen lassen. In dem farblichen Einerlei fällt bei versagender Runner Vision die Orientierung schwer. Die Kämpfe sind für meinen Geschmack zu schwer. Doch dafür entschädigt mich jeder gelungene Hindernislauf.
86%
So testen wir >>

Bei "Mirror's Edge" war es Liebe auf den ersten Blick - und auch nach dem zweiten Durchspielen bin ich noch immer fasziniert: Vom einzigartigen Design, vom frischen, innovativen Spielprinzip, von der futuristischen, gesellschaftskritischen Welt, die die Schweden von DICE erschaffen haben, vom wohl schönsten Soundtrack der Videospielegeschichte und von Faiths bewegender Geschichte. Klar, das Trial & Error-Prinzip wird die Spielerschaft spalten. Wer sich jedoch auf das Gameplay einlässt, freut sich auf eines der außergewöhnlichsten und besten Spiele der letzten Jahre.
 

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82%


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Pro:
bekanntes Gameplay aus neuer Perspektive
motivierender Hindernislauf
tolles Mittendrin-Gefühl
interessantes Zukunftsszenario

Contra:
gelegentlich Orientierungs-probleme
kniffliges Timing in Kämpfen


Offizielle Website:
 mirrorsedge.com

Fansites:
 On Mirror's Edge

Weitere Links:
 Debüt-Trailer
 Launch-Trailer
 Story-Trailer



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