Meine Vorteile Anmelden Registrieren
zur Startseite zu unseren Downloads zu unserem Forum
zur PC-Section Trenner zur XBox360-Section Trenner zur PS3-Section Trenner zur PS2-Section Trenner zur Wii-Section Trenner zur 3DS-Section Trenner zur DS-Section Trenner zur PSP-Section Trenner zur iPhone-Section

News
Previews
Reviews
Specials
Hardware
Die besten...
Retrogaming

Wallpapers
Babe-Galerien

GameRadio.de bei Facebook GameRadio.de bei Twitter GameRadio.de bei Youtube RSS-Feed von GameRadio.de


Eure Vorteile
Punkte-Übersicht
Zum Forum
Arcade-Games
Unsere Mitglieder

Redaktion
Newsletter
So testen wir
GR Webcomic
Jobs
Impressum

 


SILENT HILL 4: THE ROOM
 Test von Denise Bergert (21.09.2004) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Horror Publisher:Konami
Termin:24. September 2004 Entwickler:Konami Tokyo

Bereits seit 1999 ist Silent Hill neben Resident Evil der Inbegriff anspruchsvoller und origineller Horror-Adventures. Nicht umsonst hat sich Silent Hill in diesen Jahren eine stetig wachsende Fangemeinde erobert. Mit dem vierten Teil setzt das bewährte Entwicklerteam um Akira Yamaoka das surreale Horrorspektakel fort. Ob Silent Hill 4: The Room mit seinen Vorgängern mithalten kann, erfahrt ihr in unserem Review.


“Five days ago, something strange began to happen…”


Im vierten Teil der Silent Hill Reihe schlüpft der Spieler in die Rolle des stillen, jungen Henry Townshend. Dieser hat ein ganz und gar außergewöhnliches Problem – er kann sein Apartment nicht mehr verlassen. Was von außen wie eine ganz normale Wohnung wirkt, ist seit fünf Tagen Henrys Gefängnis. Seine Hilfeschreie bleiben von den Nachbarn ungehört und so sind der Türspion und die Fenster sein einziger Kontakt zur Außenwelt. Die Wohnungstür des Apartments Nr. 302 ist von innen mit Ketten und Schlössern versperrt, welche Henry nicht öffnen kann. Wie er in eine solch bizarre Situation gelangen konnte, ist dem jungen Mann schleierhaft, der einzige Anhaltspunkt liegt in seinen quälenden Alpträume. Es scheint kein Entkommen zu geben, bis eines Tages ein riesiges Loch in Henrys Badezimmer-Wand erscheint. Obwohl er sich dessen Herkunft und die seltsamen Geräusche die daraus zu hören sind, nicht erklären kann, scheint es doch Henrys einzige Möglichkeit zur Flucht zu sein. Und so wagt der junge Mann den Weg ins Unbekannte…


„Welcome to Room 302“

Zu beginn von Silent Hill 4 wird der Spieler Zeuge von Henrys immer wiederkehrendem Alptraum. Schweißgebadet wacht dieser in seinem Bett in Zimmer 302 auf, doch das gesamte Apartment hat sich verändert. Die Wände sind blutverschmiert und alles scheint heruntergekommen und seit Jahren nicht mehr benutzt worden zu sein. Aus der Ego-Perspektive steuert man Henry durch das bizarre Szenario. Schwankend bewegt sich der junge Mann durch sein einst so schönes Zuhause, auf der Suche nach Anhaltspunkten, doch alles scheint ihm fremd. Die Fenster, sowie die Eingangstür lassen sich aus mysteriösen Gründen nicht öffnen, das Telefon ist tot und der Fernseher zeigt nichts außer weißem Rauschen. Noch bevor man einen Ausweg finden kann, wacht Henry ein zweites Mal auf und der Spieler wird in die Realität katapultiert.

Doch diese ist keinen Deut besser als Henrys Alptraum, denn sie scheint sich kaum davon zu unterscheiden. Das Apartment ähnelt nun zwar mehr einer ganz normalen Wohnung ohne blutverschmierte Wände, doch auch in der Realität gibt es kein Entkommen aus dem Zimmer 302. Der Strom ist seit fünf Tagen abgeschaltet, das Telefon gibt noch immer keinen Ton von sich und die Fenster sind fest verschlossen. Und mit einem Blick auf die mit Ketten verbarrikadierte Eingangstür muss der Spieler nun einen anderen Ausweg finden. Nachdem man sich ein wenig in Henrys Zimmer umgesehen hat, stößt man auf einige verwirrende Zeitungsausschnitte und eine Weinflasche aus dem Kühlschrank. In typischer Adventure-Manier sind alle wichtigen Gegenstände hell markiert und in der oberen Bildschirmhälfte erscheint ein Auge, wenn man sie betrachten kann. Die neue Ego-Perspektive lässt den Spieler den Horror noch mehr spüren.

Während man noch über einen möglichen Ausweg nachdenkt, reißt einen ein lauter Knall aus den Gedanken. Das Geräusch schien aus dem Badezimmer zu kommen und als Henry nachsieht, stößt er auf ein riesiges Loch in der Badezimmerwand. Wo dieses Loch hinführt ist nicht zu erkennen und die seltsamen Geräusche die daraus hervordringen steigern nicht unbedingt den Willen, dies herausfinden zu wollen. Doch was wenn dies der einzige Ausweg wäre? Was für eine Alternative gibt es schon aus Henrys Situation? Bewaffnet mit einer Eisenstange macht man sich also auf den Weg ans Ende des Tunnels…


„Follow the white rabbit…“

Ähnlich wie Alice folgt der Spieler dem Licht am Ende des Tunnels, doch erwartet ihn dahinter nicht das Wunderland, sondern eine verlassene U-Bahn Station. Als wäre diese Tatsache noch nicht mysteriös genug, treffen wir dort auch noch auf die schöne und augenscheinlich verwirrte Cynthia. Die junge Frau behauptet, sie würde sich in einem Traum befinden und bittet Henry um Hilfe. Nun wieder in gewohnter 3rd-Person Perspektive versucht der Spieler einen Weg aus der verlassenen Gängen zu finden und dabei trifft er auch schon auf die ersten unheimlichen Kreaturen. Die bereits aus den vorangegangenen Silent Hill Teilen bekannten Vierbeiner stellen dabei aber kein wirkliches Problem dar. Mit Hilfe der Eisenstange macht man ihnen schnell den Gar aus. Gegner werden automatisch anvisiert und abhängig davon, wie lang man die Schlagen-Taste gedrückt hält, schlägt Henry mehr oder weniger kraftvoll auf diese ein. Im Verlauf des Spiels bleibt es natürlich nicht bei einer Eisenstange. Henrys Arsenal erweitert sich noch um diverse Schusswaffen, ein Schwert, einen Golfschläger oder eine Axt, je nach Waffe mit stärkerer oder schwächerer Schlagkraft.

Auf der Toilette der U-Bahn Station stößt Henry auf ein weiteres Loch in der Wand, welches zurück in sein Apartment führt. Dort können Objekte aufbewahrt oder der Spielstand abgespeichert werden. Betritt man dann wieder das Loch in Henrys Badezimmer-Wand gelangt man an die Stelle, durch welche man den jeweiligen Ort verlassen hat, in diesem Falle wieder die Toilette. Wagt man sich weiter in die U-Bahn Station vor, trifft man auch schon auf die nächsten Gegnertypen. Einige Zentimeter über den Boden schwebende Untote, welche gar nicht so einfach zu beseitigen sind, da sie immer wieder aufstehen. Also entscheidet sich Henry für die Flucht. Durch die unliebsamen Angreifer verlorene Lebensenergie kann durch Medipacks wieder aufgefrischt werden. Diese sind aber leider nur recht spärlich in den Levels verteilt. Im weiteren Spielverlauf gelang Henry noch an andere mysteriöse Orte, wie einen Wald in der Nähe von Silent Hill oder ein verlassenes Gefängnis. Und umso weiter Henry in den Dimensionen voranschreitet, desto mehr scheint sich das Geheimnis um das Zimmer 302 zu lüften.


„Listen to the voices..“

Nicht nur gameplaytechnisch, sondern auch grafisch steht Silent Hill 4: The Room seinen Vorgängern in Nichts nach. Gewohnt kranke Texturen wie blutverschmiert Wände und rostzerfressene Einrichtung werden durch optische Effekte wie Nebel noch ergänzt. Auch bei seinen Monsterkreationen scheint Akira Yamaoka wieder seinen berühmten Erfindungsreichtum an den Tag gelegt zu haben. Schleimig glänzende Vierbeiner oder Untote in zerfetzten Gewändern lehren den Spieler ordentlich das Gruseln. Dies tut übrigens auch der Soundtrack, sowie die Soundkulisse. Bei keinem anderen Horror-Game bekommt man so schnell eine Gänsehaut, wie bei Silent Hill. Auch wenn nichts zu sehen ist, versetzen einen die fernen Schreie und seltsamen Geräusche doch schon von Anfang an in Angst und Schrecken. Der zwanzig Titel umfassende Soundtrack trägt ebenfalls zur gelungenen Atmosphäre bei. Neben vokal- und instrumental Stücken wird dieser ebenfalls Special-Remixe von Akira Yamaoka höchstpersönlich enthalten.


Fazit:

Meiner Meinung nach erfüllt der vierte Teil der beliebten Silent Hill Reihe wieder einmal die Erwartungen der Fans. Eine genauso spannende, wie mysteriöse Story sorgt im Zusammenspiel mit der realistischen Grafik und der schaurigen Soundkulisse für regelmäßige Gänsehaut-Attacken. Der Wechsel zwischen Ego- und 3rd-Person Perspektive, sowie der Raum 302 als zentrales Gameplay-Element sind wirklich einfallsreiche Neuerungen, welche die Spielqualität erheblich steigern. Ich würde das Spiel nicht nur eingefleischten Silent Hill Fans, sondern auch all denen empfehlen, welche sich die Nächte gern mal mit gepflegtem Horror um die Ohren schlagen. Schlaflosigkeit garantiert!



Du bist nicht eingeloggt. Dies ist Voraussetzung, um ein Spiel hier bewerten zu können. Du kannst dich oben auf der Seite bequem einloggen oder dich hier registrieren.
80%

Mehr zur "Silent Hill"-Reihe
Review - Silent Hill: Book of Memories (PS Vita)
Review - Silent Hill: Downpour (Xbox 360)
Review - Silent Hill HD Collection (PS3)
Preview - Silent Hill: Downpour (Multi)
Review - Silent Hill: Homecoming (PS3)
Preview - Silent Hill Homecoming (Xbox 360)
Preview - Silent Hill Homecoming (Multi)
Preview - Silent Hill: Homecoming (PS3)
Review - Silent Hill: Origins (PS2)
Review - Silent Hill: Origins (PSP)
Review - Silent Hill 3 (PC)
Review - Silent Hill 2 (PC)


 







mehr Wallpaper






















Pro:
realistische Grafik
atmosphärischer Sound
Wechsel zwischen Ego- u. 3rd-Person
schaurige Story

Contra:
wenig Medipacks
einige Gegner unsterblich


Offizielle Website:
 @konami

Fansites:
 resident-evil-allstars.com
 englische Sites:
 silentfantasy

Weitere Links:
 Trailer
 Trailer
 Trailer



Partner: Neofokus Fotografie

PC | PS3 | Xbox 360 | PSP | Nintendo 3DS | Nintendo DS | PS2 | Wii | iPhone / iPod | Anime Wallpapers | Anime/Manga | Partner | Link Us | Datenschutz

Content & Design © 2009 GameRadio-Team
Please feel free to send comments and suggestions to webmaster(at)gameradio.de
All rights reserved.

IVW Logo
GameRadio.de ist Partner von Fantastic Zero und unterliegt
als Bestandteil des Gesamtangebots der Prüfung durch die IVW