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NEED FOR SPEED: MOST WANTED U
 Test von Sebastian Hamers (15.04.2013) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Rennspiel Publisher:Electronic Arts
Termin:21. März 2013 Entwickler:Criterion

Jedes Jahr ein neues Need for Speed, das hat sich Publisher und Branchenriese Electronic Arts wohl auf seine Fahnen geschrieben. Die Traditionsreihe hat mittlerweile etliche Ableger, die EA in schöner Regelmäßigkeit für alle möglichen Plattformen vom Smartphone bis zum PC veröffentlicht. Manchmal dauert es aber auch ein wenig länger mit einer Umsetzung, wie der aktuelle Fall Need for Speed: Most Wanted zeigt. Die Fassung für Nintendos neue Heimkonsole Wii U kommt mit einigen Monaten Verspätung in den Handel. Ob sich die Ehrenrunde für den Titel gelohnt hat, zeigt unser Test.


Schon der erste Blick auf die Verpackung von Need for Speed: Most Wanted U zeigt, dass Käufer der Version für Wii U im Vorteil sind. Immerhin befindet sich das Ultimate Speed Pack, das für andere Plattformen als kostenpflichtiger Zusatzinhalt verfügbar ist, schon auf der Disk. Dadurch wird Nintendo-Fans die längere Wartezeit mit neuen Autos und Rennstrecken versüßt. Natürlich nicht erwähnt wird, dass Electronic Arts keine weiteren Zusatzinhalte für Wii U geplant hat. Hier sind Besitzer einer Xbox 360 oder einer PlayStation 3 wiederum im Vorteil.


Criterion goes Need for Speed

Die Entwickler von Criterion, bekannt durch ihre eigene Marke Burnout, stehen im Rennspiel-Genre für eine gewisse Qualität. Zum zweiten Mal soll das Studio nun der schwächelnden Need for Speed-Serie auf die Sprünge helfen.

Beim nun vorliegenden Need for Speed: Most Wanted U wurde die verlängerte Entwicklungszeit auch dazu verwendet, auf die speziellen Eigenschaften der Wii U einzugehen. Zunächst einmal fällt auf, dass der Racer ziemlich flexibel ist, was die Wahl des Controllers angeht. Gesteuert werden kann mit der Wii-Fernbedienung (optional auch mit Nunchuck-Erweiterung), dem Classic Controller und natürlich auch mit dem GamePad. Letzteres lässt sich auch wie ein Lenkrad in die Hände nehmen und sich so das Spiel mit den Neigungssensoren der Hardware steuern.

Überhaupt hat sich Criterion Mühe gegeben, das GamePad sinnvoll in den Spielablauf zu integrieren. So lässt sich beispielsweise eine gute Übersichtskarte auf den Touchscreen legen, der euch den Überblick im Asphalt-Dschungel ein wenig erleichtern soll. Das kann bei hoher Geschwindigkeit natürlich auch so manchen Unfall provozieren. Also Augen auf im Straßenverkehr! Alternativ kann das GamePad auch von einem zweiten Spieler verwendet werden. Dieser agiert als eine Art Fahrlehrer für den Rennfahrer und kann mit dem Touchscreen Bremse oder Gas bedienen und auch in die Steuerung eingreifen.


Wie schlägt sich die Wii U-Version?

Doch wie schlägt sich die Wii U-Variante abseits der Steuerungsmöglichkeiten im Vergleich zu den Versionen für Xbox 360 und PlayStation 3? Technisch bewegen sich alle drei Fassungen auf einem ähnlichen Niveau. Leichte Schwankungen bezüglich der Qualität sind aber dennoch zu bemerken. Ein wenig mehr Kantenflimmern stehen einer intensiveren Farbgebung gegenüber. Die kleinen Ruckler mit denen das Spiel zu kämpfen hatte blieben auch auf der Wii U bestehen. Im Großen und Ganzen sind dies aber nur Kleinigkeiten, die spielerisch ohne Relevanz sind.

Mit von der Partie sind erneut die Online-Features. Wettbewerbsfördernd könnt ihr eure schnellsten Zeiten, höchsten Sprünge und alle möglichen Statistiken mit euren Freunden vergleichen. Ein wenig betrüblich ist allerdings, dass auf der Wii U nur noch sechs statt acht Rennfahrer an einem Online-Match teilnehmen können. Ansonsten liegt die vorliegende Version aber gleichauf mit den anderen Fassungen. Das war bei den Nintendo-Konsolen schließlich auch nicht immer so.


Alles Arcade

Inhaltlich hat sich im Vergleich zu den Spielen auf Xbox 360 und PlayStation 3 natürlich nichts geändert. Immer noch ist die Stadt Fairhaven der Dreh- und Angelpunkt des Geschehens. Zu der fiktiven Stadt gesellen sich - im Gegensatz zur Burnout-Reihe - eine ganze Reihe lizenzierter Fahrzeuge.

In Fairhaven haben sich zehn der weltbesten Fahrer, die namensgebenden Most Wanted, angesiedelt. In diese Phalanx der besten Fahrer muss der Spieler natürlich eindringen und sich Stück für Stück den Respekt der Most Wanted erarbeiten. Zudem müsst ihr euch im Verlauf der Karriere immer wieder neue Autos erspielen. Insgesamt 41 Autos gibt es im Spiel zu entdecken. Die meisten Boliden können einfach an den - teilweise gut versteckten - Wechselstationen abgeholt werden. Einige Fahrzeuge müsst ihr wiederum erst freispielen. Die lizenzierten Autos haben allerdings auch einen Nachteil. Auf ein eingehendes Schadensmodell musste Criterion leider verzichten. Spektakuläre Crashes wie wir sie von Burnout gewohnt sind, sucht ihr im Spiel also leider vergebens.

Nichts desto trotz ist Criterion seinen Arcade-Wurzeln treu geblieben. Das Geschwindigkeitsgefühl ist wirklich atemberaubend und die Steuerung, zumindest wenn man nicht gerade mit den Neigungssensoren lenkt, bietet ebenso keinen Anlass zur Kritik. So hat der Spieler auch bei hohen Geschwindigkeiten nie das Gefühl, die Kontrolle über sein Vehikel zu verlieren. Drifts können imposant eingesetzt werden und tragen wunderbar zum Arcade-Gefühl des Spiels bei.


Fairhaven vs. Paradise City

Im direkten Vergleich mit dem hauseigenen Burnout Pardise muss sich Need for Speed: Most Wanted U jedoch - neben den schlechteren Schadensmodellen - noch einen Kritikpunkt gefallen lassen. Die zu bestehenden Missionen können in Sachen Vielfalt und Kreativität nicht ganz mithalten. Zu sehr ähneln sich die Rennen um die Vorherrschaft der Stadt. Die Rennen von einem Punkt in der Stadt werden jedoch hin und wieder aufgelockert durch die ein oder andere Flucht vor der örtlichen Polizei.

Auch die KI der Gegner kann nur bedingt punkten. Der Begriff "Gummiband-KI" mag zwar mittlerweile mehr als abgedroschen sein, passt jedoch auch auf das Gegnerverhalten im neuesten Need for Speed. Am meisten Spaß machen Rennspieler aber doch ohnehin mit Gegnern aus Fleisch und Blut. An dieser Stelle kommen auch die Stärken von Need for Speed: Most Wanted U zum Tragen. Ein schöner Zug ist es da von Criterion, dass sich die Spieler ihre eigenen Herausforderungen selbst zusammenstecken können. Dadurch weiß der Racer auch langfristig zu motivieren.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Need for Speed: Most Wanted U ist ein richtig guter Racer geworden. Gerade auf der Wii U gibt es keine bessere Alternative. Der ebenfalls sehr gute Sonic-Racer geht doch mehr in eine andere Richtung. Sicherlich bietet Criterions Need for Speed auch Anlass zur Kritik, doch der Mehrspielermodus und das tolle Fahrgefühl lassen über die kleinen Mängel gut hinwegblicken. So bleibt immerhin noch genügend Potenzial für einen nächsten Teil, der mit Sicherheit schon bald folgen wird. Bis dahin ist Need for Speed: Most Wanted U auf jeden Fall ein guter Zeitvertreib. Wer ein wenig Geld sparen will, kann natürlich auch auf andere Plattformen ausweichen.
86%
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Pro:
gutes Geschwindigkeitsgefühl
motivierende Online-Features
lizenzierte Autos
guter Mehrspielermodus

Contra:
Schadensmodell sehr mau
Gegner-KI verbesserungswürdig
leichtes Kantenflimmern


Offizielle Website:
 @NeedForSpeed



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