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DISASTER: DAY OF CRISIS
 Test von Nico (03.11.2008) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Action-Adventure Publisher:Nintendo
Termin:25. Oktober 2008 Entwickler:Monolith Software

Fast zeitgleich mit dem Release der Wii kündigte Nintendo zusammen mit "Project H.A.M.M.E.R" das Coregame "Disaster: Day of Crisis" an. Nachdem Ersteres auf Eis gelegt wurde und es auch um "Disaster" lange Zeit still war, glaubte fast niemand mehr an den Release des Action-Adventures. Das Traditionsunternehmen belehrte uns eines Besseren und so kommt es, dass wir doch noch in die Welt der Naturkatastrophen eintauchen durften. Ob das Spiel hält, was es verspricht, haben wir für euch herausgefunden.


Ein wirklich beschissener Tag

Mit einem fulminant präsentierten Video startet das Spiel. Raymond Bryce und Steve Hewitt vom internationalen Rettungsteam müssen auf dem Fuss des Vulkans Aguillas hilflose Menschen retten. Als der Feuerberg dann ausbricht, sterben nicht nur unzählige Opfer, sondern auch Rays bester Freund Steve. Ray verspricht ihm seinen letzten Wunsch zu erfüllen: Er soll auf seine jüngere Schwester Lisa aufpassen und ihr seinen Glücksbringer überbringen. Geplagt von Schuldgefühlen bringt es Ray nicht zu Stande, Steves Wunsch zu erfüllen, und tritt aus dem internationalen Rettungsteam aus. Seit diesem tragischen Schicksalsschlag ist ein Jahr vergangen. Wie aus dem Nichts suchen zahlreiche Naturkatastrophen Blue Ridge City, eine Stadt an der Westküste Amerikas, heim. Ray, der inzwischen für den Katastrophenschutz arbeitet, wird in das US-Krisengebiet geschickt. Als er von seinem Auftraggeber erfährt, dass eine Terroristengruppe einen berühmten Seismologen und Lisa (Steves Schwester) entführt hat, wird ihm schnell klar, dass er noch ein Versprechen einzulösen hat. Die ohnehin schon spannende Ausgangslage wird durch packende Zwischensequenzen mit einigen Wendungen weiter vorangetrieben.


Genremix

Auf dem Weg zu Lisa müssen allerdings zuerst 23 unterschiedlich lange Kapitel bewältigt werden. Diese bestehen meistens aus drei verschiedenen Gameplayelmenten. Den wohl größten Teil nehmen die Lightguneinlagen ein. Diese laufen allesamt auf Schienen ab, ihr habt also keinerlei Einfluss auf die Bewegungen von Ray. Die Gegner - die Terroristen von SURGE - sind durchaus fordernd. Viele von ihnen tragen kugelsichere Westen, so dass bei diesen Gegnern nur ein Kopfschuss effizient ist. Besonders knackig sind die Bossgegner, die ihr immer mit einem unterschiedlichen System bekämpfen müsst. Sonst bleibt zu sagen, dass diese Einlagen durch den mittelschweren Schwierigkeitsgrad äußerst motivierend sind, aber zum Teil recht lang ausgefallen sind. Es kann vorkommen, dass ein ganzes Level nur aus reinem Geballer besteht, was ein wenig Abwechslung vermissen lässt. Den nächsten wichtigen Aspekt bilden die Rettungseinlagen. Nicht nur ihr seid von den verheerenden Naturkatastrophen betroffen, sondern auch viele Zivilisten. Diese könnt ihr fakultativ aus ihrer misslichen Lage befreien oder zumindest verarzten. Ihr pflegt die Charaktere, indem ihr ihnen beispielsweise Verbände anlegt oder ihnen notwendige Medizin bringt. Letztere könnt ihr aber nicht nur für andere, sondern auch für Ray selbst einsetzen. Hält sich Ray in Hitze- und Kältegebieten auf oder wird von einem Schuss getroffen, sinkt seine Energieanzeige. Um an die Medikamente zu gelangen, müsst ihr Fässer oder andere Gegenstände zertreten. Ist die Energieleiste leer, müsst ihr das Kapitel nicht von vorne beginnen, sondern vom letzten Checkpoint aus. Diese sind sehr großzügig auf die Levels verteilt, so dass wenig Frust aufkommt.

Zu guter Letzt gibt es einige Fahrsequenzen: Vor Flutwellen könnt ihr nicht einfach davon laufen, sondern müsst ein Gefährt zu Hilfe nehmen. Weicht einigen Hindernissen aus und wartet, bis ihr das Levelende erreicht. Apropos Levelende, nach jedem Areal könnt ihr in einem Zwischenmenü die gesammelten Heldenpunkte (erhaltet ihr für geglückte Rettungsaktionen) individuell einsetzen. Ihr dürft damit Rays Fähgikeiten erhöhen oder eure Waffen verbessern bzw. neue erwerben. Das bringt dem Spiel einen kleinen RPG-Faktor ein, schließlich will bei langen Shootereinlagen überlegt sein, welche Waffe ihr bei euch tragt (ihr könnt maximal drei verwenden).

"Disaster: Day of Crisis" ist leider sehr linear aufgebaut. Ihr rennt von einer Mission zu andern, während ihr unterwegs immer wieder hilflose Passanten rettet. Schade, ein bisschen mehr Zeit zum Entdecken hätten wir uns gerne gewünscht. Dann wäre auch die Spielzeit von insgesamt zehn Stunden, länger ausgefallen.


Alles in einem

"Disaster: Day of Crisis" vereint so ziemlich alle Steuerungsvarianten, die wir bisher auf der Wii gesehen haben. Ray steuert ihr klassisch mit dem Analogstick des Nunchucks durch die Spielwelt von Blue Ridge City. Mit der A-Taste führt ihr Sprünge aus, während ihr B drücken müsst, um zu sprinten. Türen öffnet ihr, indem ihr die Remote seitlich dreht. Mit dem Z-Button haltet ihr Ausschau nach zu rettenden Opfern. In den Lightgunpassagen verwendet ihr vor allem die Pointerfunktion der Remote. Mit dieser bewegt ihr ein Visier, das ihr auf eure Gegner richtet. Mit dem Z-Button des Nunchucks sucht ihr Deckung, um dort durch Schütteln des Nunchuck eure Waffen nachzuladen.

In den Rettungssequenzen wird individuell gesteuert: Mit der Pointerfunktion der Remote sucht ihr nach Wunden und verarztet diese dann durch Drehen des Analogsticks. Durch Gesten mit der Remote rettet ihr zudem Personen am nahen Abgrund, indem ihr ihnen die Hand reicht oder ihr bewegt durch Hämmern auf den A-Button Felsbrocken zur Seite und zieht anschließend ohnmächtige Personen weg. Wenn ihr auf vier Rädern unterwegs seid, haltet ihr die Remote wie ein Lenkrad.


Technikdesaster?

Viel Licht und Schatten offenbart sich bei der Optik. Während die gerenderten Zwischensequenzen ein optisches Highlight sind, ist die Ingame-Grafik enttäuschend. Blue Ridge City ist stilgemäß in düsteren Farbtönen gehalten, aber es mangelt an Details. Gähnende Leere herrscht auf so mancher Straße und auch in den Gesichtern der Passanten. Während die Hauptpersonen vor Mimik strotzen, bewegen die Passanten auf der Strasse kaum einen Gesichtsmuskel. Die Texturen sind, vorallem an Wänden, sehr verschwommen. Auch die Kameraführung ist nicht optimal, zum Glück lässt sich diese individuell nachjustieren. Ihr seht, optisch kann "Disaster: Day of Crisis" keineswegs überzeugen. Der Sound hingegen schon. Das ganze Spiel über wird von dramatischen Melodien und einer exzellenten englischen Sprachausgabe begleitet. Einziger Negativpunkt hier sind Rays nervende Schrittgeräusche. Es scheint, als würde dieser auf Stöckelschuhen laufen. Grafik und Sound harmonieren in den meisten Fällen gekonnt miteinander und sorgen für eine gelungene Präsentation.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






"Disaster: Day of Crisis" lässt mein Zockerherz höher schlagen. Das Spiel bietet viel Abwechslung, eine dichte Atmosphäre und eine kinoreife Story mit solider Präsentation. Doch leider hat der Titel auch einige Macken, was eine Wertung in höhere Wertungsregionen verwehrt. Das Spiel ist zu linear aufgebaut, hat stellenweise matschige Texturen und leidet unter nicht mehr zeitgemäßen Soundeffekten. Trotzdem kann "Disaster" jedem Zocker empfohlen werden, der sich am linearen Spielablauf nicht stört.
82%
So testen wir >>

Ein Desaster ist "Disaster: Day of Crisis" beileibe nicht geworden. Der erhoffte Oberhammer ist das Spiel allerdings auch nicht. Dafür fehlt leider einfach der Feinschliff. Auch die mangelnde Spieltiefe und hohe Linearität dürfte einigen sauer aufstoßen. Dafür punktet die dichte Story, die durch viele Zwischensequenzen echtes Kinofeeling erzeugt und einen regelrecht ins Spielgeschehen saugt. Schlussendlich kann man jedem Zocker, der mal wieder etwas ernsteres auf der Wii Spielen möchte, dieses Spiel nur wärmstes empfehlen!
 

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Pro:
kinoreife Story
viel Abwechslung
dichte Atmosphäre
grandiose Präsentation

Contra:
mitunter verschwommene Texturen
Nebenpersonen ohne Mimik
lineares Spieldesign


Offizielle Website:
 Offizielle Website

Weitere Links:
 Trailer



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