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FERRARI CHALLENGE: TROFEO PIRELLI
 Test von Nico (02.10.2008) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Rennspiel Publisher:Koch Media
Termin:29. August 2008 Entwickler:System3

Ferrari ist bekanntlich ein roter Traum. Viele von uns mögen schon davon geträumt haben, einen roten Ferrari zu fahren. Doch den meisten wurde der Wunsch bislang verwehrt. Mit "Ferarri Challenge" aus dem Hause System3 soll diese Schwärmerei nun, zumindest virtuell, in Erfüllung gehen. Ob sich die Qualität des Rennwagens auch im Spiel wiederspiegelt, verraten wir euch in unserer Review.


Forza Italia

Der Name lässt es vermuten - “Ferrari Challenge“ widmet sich voll und ganz der südländischen Edelmarke. Das Ferrari-Wohlfühlprogramm beinhaltet über 50 lizenzierte Karossen und namhafte Stecken wie Monza oder Spa. Leider haben sich die Entwickler voll und ganz den asphaltierten Rundkursen, wie man sie aus der Formel 1 kennt, verschrieben. Das wird auf Dauer eintönig und lässt etwas Abwechslung vermissen. Ein, zwei Stadtkurse hätten dem Titel nicht geschadet.

Dass Ferrari etwas Besonderes ist, merkt ihr sogleich im Hauptmenü des Spiels. Das ist mit imposant-orchestraler Musik unterlegt und zeigt den Ferrari von seiner besten Seite. Dort habt ihr auch die Wahl aus unterschiedlichen Spielmodi. Zuallererst solltet ihr euch dem Tutorial widmen. Hier wird euch die Steuerung näher erklärt und anschliessend könnt ihr gleich selbst Hand anlegen. Als Coach steht euch Tiff Needell, ein britischer Rennfahrer, zur Verfügung. Ist der Mentor mit eurer Leistung zufrieden, könnt ihr euch auf die anderen Spielmodi einlassen.

Im “Arcademodus“ gilt es gegen Computergegner auf vier verschiedenen Kursen zu fahren. Wer lieber gegen die Zeit als gegen andere Rennboliden fahren möchte, ist im Modus “Zeitfahren“ gut aufgehoben. Im Modus “Schnelles Rennen“ ist der Name Programm. Hier könnt ihr ganz einfach eine Rennstrecke wählen und nachdem ihr die Anzahl an Computergegnern und Runden sowie das Wetter definiert habt, kann es losgehen.

Rennspielfans mit etwas mehr Appetit werden im Modus “Herausforderung“ glücklich. Hier könnt ihr an insgesamt vier Cups teilnehmen. Ähnlich wie in “Mario Kart“ stehen euch zu Beginn nur wenige Rennstrecken zur Verfügung. Durch gute Platzierungen in den jeweiligen Cups lassen sich jedoch weitere freischalten. Ein riesiger Wermutstropfen ist das Fehlen eines Multiplayermodus, der heutzutage einfach zu jedem Racer gehört.


Auf geht’s!

“Ferrari Challenge“ ist es gelungen, einen perfekten Mittelweg zwischen Fahrspaß und Realismus zu finden, wobei die Simulation doch deutlich überwiegt. So lässt sich die Ideallinie jederzeit einblenden, was das Spiel einsteigerfreundlich macht. An euren Flitzern könnt ihr jeweils vor dem Rennen herumschrauben. Dabei bestimmt ihr jedes Details, um euren Wagen möglichst schnell zu machen. Egal ob die Härte der Reifen oder die Federung, Tuningfans kriegen hier ein echtes Schmanckerl geboten. Löblich ist, dass sich jede winzige Änderung deutlich im Fahrverhalten des jeweiligen Wagens bemerkbar macht.

Etwas ungünstig ausgefallen sind hingegen die Bestrafungen mittels der schwarz-weissen Flagge. Nehmt ihr eine Abkürzung durchs Grüne oder attackiert euren Gegner zu hart, werdet ihr bestraft und euer Tempo wird für kurze Zeit heruntergeschraubt. Doch leider funktioniert dieses System zu ungenau. Kleine Berührungen führen teilweise zu Bestrafungen, während andererseits grössere Vergehen nicht bestraft werden. Schade!

Die künstliche Intelligenz ist indes zu loben. Während ihr die Events auf Anfänger quasi im Vorbeigehen gewinnt, wechselt die KI bei höheren Schwierigkeitsstufen gerne mal auf die Angriffslinie. Teilweise wird versucht, euch mittels heftigen Touchierungen von der Stecke abzudringen oder eure Gegner nutzen den Windschatten, um sich vorbeizudrängeln. Motivierenden Rennduellen steht damit nichts im Wege.


No risk no fun?

Experimentierfreundlich zeigten sich die Entwickler von System3 mit der Wii-Steuerung nicht. Ihr lenkt klassisch mit Wii-Remote und angeschlossenem Nunchuck über die Rennkurse. Alternativ könnt ihr mit quer gehaltener Wii Remote fahren. Diese Variante funktioniert jedoch nicht halb so gut wie die klassische Steuerungsversion, da die Rennwagen auf eure Befehle zu träge reagieren. Einen Gamecube-Controller-Support sucht ihr im Spiel leider vergebens.


Verwaschene Texturen

Die Optik von “Ferrari Challenge“ lässt zu wünschen übrig und siedelt sich im unteren Wii-Niveau an. Rechts und Links der Kurse sieht es trist aus und auf Details wurde fast gänzlich verzichtet. Die Texturen sind verwaschen und obschon deutlich Zuschauer zu hören sind, sucht man diese auf den Tribünen der Start- und Zielgerade vergebens. Die Cockpitansicht räumt zu viel Platz ein, so dass nur wenig freie Sicht übrig bleibt. Das einzig Positive sind die Titelgebenden Ferraris, die detailliert gestaltet sind. Im Gegensatz zur Optik kann jedoch die Geräuschkulisse überzeugen. Die Soundeffekte sind solide und der Klang der Motoren wird gut in Szene gesetzt. Das Spiel selbst ist mit rockigen Beats unterlegt, die zu Gefallen wissen.





Wenn bei Rennspielen der Multiplayermodus wegfällt, gleicht das einem Todesurteil. Doch gerade auf der Wii, wo gute Rennspiele rar sind, ist das nicht ganz so schlimm. Hier nimmt der rennhungrige Wii-Only-Besitzer auch schonmal einige Abstriche in Kauf. Doch ganz so schlecht ist "Ferarri Challenge" auf keinen Fall. Die Fahrphysik des Spiels, die einen hervorragenden Mittelweg zwischen Arcade-Feeling und Realismus einschlägt, überzeugt. Wie so oft gilt: Wii-Only Besitzer dürfen einen Blick riskieren, Spieler mit mehreren Konsolen sind bei Titeln wie "GRID" oder "Gran Turismo 5" besser aufgehoben.
78%
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Pro:
gute Mischung aus Fahrspass und Realismus
einsteigerfreundliche Bedienung
rockiger Soundtrack

Contra:
kein Multiplayermodus
verwaschene Texturen
mangelhaftes Bestrafungssystem
endlose Ladezeiten bei der Fahrzeugauswahl


Offizielle Website:
 offizielle Website



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