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THE LAST STORY
 Test von Markus Biering (12.03.2012) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Rollenspiel Publisher:Nintendo
Termin:24. Februar 2012 Entwickler:Mistwalker

Die Wii geht mit großen Schritten ins Rentenalter und wird Weihnachten voraussichtlich von der Wii U abgelöst. Grund genug für die Entwickler, noch mal ein paar richtige Highlights für die Nintendo-Konsole zu entwickeln. Der Titel The Last Story ist so ein Fall. Der Schöpfer und der Komponist von Final Fantasy präsentieren ihr gemeinsames neues Spiel und wollen noch einmal alles aus der betagten Konsole herausholen. Doch ist dieses Vorhaben auch gelungen?


Sakaguchi greift nochmal an


Hironobu Sakaguchi und Nobuo Uematsu sind wohl jedem Fan von Rollenspielen und besonders der Final Fantasy-Serie ein Begriff. Die beiden, die maßgeblich für den Erfolg der legendären Rollenspiel-Serie verantwortlich sind, haben sich noch mal zusammengetan und ein eigenes Spiel gestaltet. Mit The Last Story wollen sie ihre Fans wieder beglücken und zeigen, dass die Wii noch lange nicht zum alten Eisen gehört. Nach dem Einlegen der Disk kann es auch schon direkt losgehen. Hauptcharakter Zael findet sich zusammen mit seinem Kumpel in einem Tunnel wieder. In den ersten Minuten des Spiels wird die Steuerung ausführlich erklärt. Mit einem Knopfdruck könnt ihr auch direkt ein Tutorial starten, um weitere Feinheiten der Steuerung zu erfahren. Das solltet ihr auch unbedingt machen, um die Gegner später besser und vor allen Dingen schneller in den Griff zu bekommen. Kleine Videos zeigen euch wie ihr vorgehen müsst um die Angreifer zu besiegen. Alle Kämpfe im Spiel finden übrigens in Echtzeit statt und sorgen somit auch für ein verändertes Spielgefühl. Normalerweise geht es bei Rollenspielen ja immer um rundenbasierte Kämpfe. Nach einigen Minuten werdet ihr auf weitere Teamkollegen treffen.

Doch worum geht es eigentlich in The Last Story? Die Insel Lazulis ist die einzige vom Krieg verschonte Region. Der Grund sind magische Geschütze, die jeden Gegner in Ehrfurcht erstarren lassen. Zael und seine Freunde sind Mitglieder einer Söldnertruppe und suchen auf der Insel nach neuer Arbeit. Nach einigen losen Kontakten kommt es später zu einem Auftrag vom Herrscher der Insel. Graf Arganan stellt sogar eine Anstellung als Ritter in Aussicht, und davon hat Zael schon immer geträumt. Eine epische Geschichte beginnt. Doch auch ein mysteriöses Mädchen bringt immer wieder neue Wendungen in die Geschichte. Zael und Calista erleben eine atemberaubende Geschichte zwischen Gefühlen, Kampf und Ehre.

Um bei den Kämpfen bestehen zu können, werdet ihr mit einer besonderen Magie ausgestattet. Diese wird Fokus genannt und sorgt dafür, dass ihr eure Kameraden unterstützen könnt. Da die Kämpfe in Echtzeit stattfinden dürft ihr euch frei über das Schlachtfeld bewegen und Kommandos erteilen oder selber zuschlagen. Vor dem Kampf erhaltet ihr über eine Vogelperspektive den genauen Überblick über die derzeitige Lage. So könnt ihr dort schon eure Strategie ausdenken und eure weiteren Schritte überlegen.


Bessere Übersicht dank Classic Controller

Bei der Steuerung empfehlen wir euch die Variante mit Classic-Controller, diese sorgt nicht für so viele Verwirrungen bei der Kameraführung. Spielt ihr mit der Wii-Remote und dem Nunchuck kann es bei den Kämpfen extrem unübersichtlich werden. Beim Classic-Controller habt ihr die Kamera besser unter Kontrolle. Als wietere Hilfe gibt es eine automatische Steuerung, bei der euer Charakter angreift, sobald er in der Nähe des Gegners ist. Bei der manuellen Steuerung schlagt ihr durch Drücken des A-Knopfes zu. Was in The Last Story auch sehr wichtig ist, ist die richtige Deckungsarbeit. Aber das wird euch auch schon zu Anfang des Spiels übermittelt. Wenn ihr hinter einem Objekt eure Armbrust verwendet, bekommt ihr ganz neue Möglichkeiten beim Kampf. Schon nach kurzer Zeit werdet ihr auf einige mächtige Gegner treffen, die aber mit der richtigen Strategie auch ein Fall für das Jenseits sind. Nach den Kämpfen gibt es natürlich auch Aufwertungen, spezielle Ausrüstungen oder Gold. Mit letzterem dürft ihr euch in der Stadt nach neuen Waffen, Rüstungen oder anderen Dingen umsehen.

Im Menü könnt ihr mit einem Klick alles automatisch verbessern und seid somit bestens für den weiteren Kampf gerüstet. Das Spielmenü bietet euch allerdings noch viel mehr Möglichkeiten. So könnt ihr eure Ausrüstung auch persönlich nach euren Farbwünschen gestalten. Zwar nicht wirklich überlebenswichtig, aber dennoch ganz spaßig. Beim Schmied in der Stadt lassen sich eure Ausrüstungen auch jederzeit verbessern. Gefundene Gegenstände oder Waffen lassen sich natürlich beim Händler auch verkaufen.

Gold in der Tasche zu haben ist nie verkehrt. Im Spiel selber könnt ihr auch kleinere Nebenquests erfüllen und somit weitere Extras bekommen. Am Anfang solltet ihr vielleicht auch mal die Stadt erkunden und mit den Bewohnern sprechen. Die Insel Lazulis ist ein lebendiges Städtchen, wo die Bewohner sichtlich ihren Spaß haben. Es wird getrunken, gefeiert und gelacht. Von Krieg kann hier gar keine Rede sein.


Perfekte englische Sprachausgabe

Die englische Sprachausgabe wird von deutschen Untertiteln begleitet und ist absolut gelungen. Auch grafisch zeigt die Wii noch mal was in ihr steckt. Auch wenn einige Texturen vielleicht ein wenig matschig erscheinen wird hier nochmal ein Maximum an Leistung herausgekitzelt. In der Arena dürft ihr übrigens auch jederzeit um Preisgelder und Extras gegen Monster antreten. Außerdem gibt es dafür wichtige Erfahrungspunkte für euch. Ein Spiel, das euch stundenlang vor den Bildschirm fesseln wird. Doch das ist noch längst nicht alles. Auch ein Multiplayer-Modus ist im Spiel dabei und sorgt für weitere Abwechslung. In den Modi Schlacht und Bosskampf könnt ihr über die WiFi-Verbindung nach Freunden Ausschau halten und zusammen gegen die mächtigen Monster antreten. Im Schlacht-Modus werden eure Kämpfe nach fünf Minuten bewertet und einem Rang zugeteilt, beim Bosskampf müsst ihr zusammen mit einem Freund den Gegner besiegen.

Die Hauptgeschichte im Spiel verläuft im Großen und Ganzen zwar hauptsächlich linear, kann aber durch einige Entscheidungen ein wenig verändert werden. So liegt es an euch, wie ihr euch in manchen Situationen entscheidet. Dafür habt ihr immer zwei Auswahlmöglichkeiten. Großartige Veränderungen solltet ihr aber nicht erwarten, aber auch Kleinigkeiten können manchmal sehr interessant sein.


Ein Fest für die Ohren

The Last Story ist audiotechnisch ein absolutes Meisterwerk geworden. Was Komponist Nobuo Uematsu da wieder hervorgezaubert hat, ist schon fast unglaublich. Perfekter können Musikstücke nicht in ein Spiel integriert werden. Ein wahres Feuerwerk für die Ohren. In dem Spiel sorgen die Musik-Einlagen für wahre Gänsehaut-Momente. Auf der Website zum Spiel könnt ihr euch ein paar Auszüge davon anhören. Eine Mischung aus Rollenspiel, Action, Hack'n'Slay und Abenteuer soll euch knapp 30 Stunden unterhalten und in die Welt von Zael und seinen Freunden katapultieren. Wir sind auch dort gelandet und können uns kaum noch losreißen. Danke an die Entwickler für einen wahren, vielleicht auch letzten, echten Wii-Meilenstein.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






The Last Story ist ein echtes Highlight für die Wii geworden. Was Hironobu Sakaguchi hier auf die Beine gestellt hat zählt für mich zu den letzten großen Spielen für die alternde Wii-Konsole. Eine tolle Story, die jederzeit für Spannung sorgt und eine besondere Mischung zwischen Rollenspiel und Action bietet. Die echtzeitbasierten Kämpfe machen Spaß und sind auch niemals unfair. Unzählige Nebenquests, Ausrüstungen, Waffen und mehr sorgen für stundenlangen Spielspaß. Wenn ihr einmal in den Welten von Zael und Co. eingezogen seid, wollt und könnt ihr so schnell nicht mehr raus. Ein wahrer Wii-Meilenstein, der in keinem Regal fehlen sollte.
88%
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Pro:
packende Story
bombastische Musik
gute englische Sprachausgabe
Mehrspieler-Modus

Contra:
Steuerung mit Wii-Remote unübersichtlich


Offizielle Website:
 @Nintendo



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