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STRAßEN DES GLÜCKS
 Test von Sebastian Hamers (02.02.2012) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Partyspiel Publisher:Nintendo
Termin:23. Dezember 2011 Entwickler:Square Enix

Wie oft musste Nintendos Superstar Mario schon seinen Kopf für ein Videospiel herhalten? Egal ob beim Tennis, Fußball, Golf oder Kartfahren, bei wilden Prügeleien mit anderen Nintendo-Charakteren... Mario ist im Nintendo-Universum allgegenwärtig. Beim vorliegenden Wii-Spiel wird sein Name zwar nicht bemüht, er selbst prangt aber in voller Breite auf der Verpackung. Mario steht eben für Qualität! Dann sollte doch auch mit Straßen des Glücks nicht viel schiefgehen können. Ob dies wirklich so ist, haben wir selbstverständlich für euch überprüft und das Spiel in aller Ausführlichkeit getestet.


Betrachtet man das schicke und bunte Cover von Straßen des Glücks, springt den potenziellen Käufer geballte Videospielprominenz an. Die Kooperation von Nintendo und Square Enix, die das Spiel entwickelt haben, fördert die Zusammenkunft der beliebtesten Charaktere aus den Welten von Super Mario und Dragon Quest zutage. Doch was bleibt übrig, wenn man die ganzen Figuren einmal beiseite nimmt und auf das eigentliche Spiel blickt?


Mehr als nur ein Monopoly?

Über eines sollte sich der Käufer von Straßen des Glücks im Klaren sein. Das Spiel hat abseits der Charaktere weder etwas mit Dragon Quest noch mit den Super Mario-Spielen gemein. Es handelt sich um die Umsetzung eines Brettspielklassikers, welcher schon 1991 auf dem NES erschien. Erfunden wurde das Spiel von Schöpfer der Dragon Quest-Reihe, Yuji Horii. In Japan ist der Titel unter dem Namen Itadaki Street bekannt. Mit Straßen des Glücks erscheint das virtuelle Brettspiel jetzt zum ersten Mal auch außerhalb Japans.

Inhaltlich lehnt sich Straßen des Glücks stark an den Brettspiel-Oldie Monopoly an. Viele Elemente wurden aus dem Klassiker übernommen. Allerdings weist der Titel eine höhere Komplexität auf. An Mario Party, das ebenfalls als virtuelles Brettspiel konzipiert ist, orientiert es sich dagegen nicht. Wer also auf abwechslungsreiche Minispiele gehofft hat, wird enttäuscht.


Bunter Würfelspaß mit Mario & Co.

Square Enix und Nintendo haben sich Mühe gegeben, das Brettspielerlebnis möglichst abwechslungsreich zu gestalten. Zumindest optisch bietet Straßen des Glücks viele Auswahlmöglichkeiten. Jeder Spieler darf seine eigene Spielfigur aus einer Auswahl von insgesamt 18 Figuren herauspicken. Neben den Nintendofiguren wie Mario, Luigi, Donkey Kong und Yoshi gibt es auch zahlreiche Charaktere aus den Dragon Quest-Spielen. Dort stehen beispielsweise Stella aus dem neunten Teil oder Kyril aus Dragon Quest IV zur Verfügung.

Nach Abschluss der Figurenwahl dürft ihr noch eines von 18 Spielfeldern aussuchen, die ebenfalls an die Welten von Square Enix und Nintendo angelehnt sind. Danach geht es endlich an die Würfel. Am meisten Spaß macht Straßen des Glücks, wenn ihr vier Spieler vor dem Bildschirm versammelt habt. Bei weniger Teilnehmern wird die restliche Zahl mit Computergegnern aufgefüllt. Wer mag darf sich auch Gegner im Internet suchen.


Glück und Taktik sind gleichermaßen gefragt

Zu Beginn des Spiels wird jeder Spieler mit einem Grundbudget an Barvermögen ausgestattet. Mit diesem kauft er die gewünschten Grundstücke, die quer über das Spielfeld verteilt sind. Ganz wie bei Monopoly werden einige Gebiete zu einem Bezirk zusammengefasst. Habt ihr mehrere Gebiete eines Bezirks in eurem Besitz, steigen die Mieten. Ebenso lassen sich die Gebiete immer weiter ausbauen, was die Preise natürlich nach oben schnellen lässt.

Wichtig bei Straßen des Glücks sind die verschiedenfarbigen Felder auf dem Spielbrett. Habt ihr vier unterschiedliche Farbfelder betreten, geht es schnell ab zur Bank. Dort gibt es anschließend frisches Geld, das es natürlich zu reinvestieren gilt. Für die erworbene Kohle könnt ihr Aktienanteile für die unterschiedlichen Gebiete erwerben. Diese beteiligen euch an den Gewinnen der jeweiligen Unternehmen. Wer sein Geld also klug anlegt, profitiert von den umsatzstarken Spielfeldern auf dem Brett.


Mehr Freiheiten für den Spieler

Wie ihr merkt, gibt es für jeden Spieler deutlich mehr Möglichkeiten, sein Geld anzulegen. Auch beim Würfeln selbst habt ihr mehr Freiheiten. So darf bei Straßen des Glücks nicht nur stur nach vorne gezogen werden, sondern in jede beliebige Richtung. Zudem gibt es auf den Spielbrettern immer wieder Verzweigungen, die der Spieler nach seinen Vorstellungen begehen kann. All diese Faktoren sorgen für mehr Entscheidungsfreiheit beim Spieler und motivieren mehr als beim klassischen Monopoly.

Um ein wenig mehr Leben ins Spiel zu bringen, hat Square Enix immer wieder Aktionsfelder ins Spiel eingestreut. Auf den Rummelfeldern füllen oder leeren einige Glücksspiele eure Kasse. Hinzu kommen die Fortune-Felder, bei denen ihr Ereigniskarten ziehen müsst. Für ein wenig Leben auf den Straßen des Glücks ist also gesorgt.


Für Kinder geeignet?

Natürlich hat Straßen des Glücks eine USK-Freigabe ab 0 Jahren erhalten. Mein fünfjähriger Sohn zeigte sich ob des Covers auch sichtlich angetan. Wirklich geeignet ist das Spiel jedoch erst für ältere Kinder. Winzig klein ist der Packung folgender Hinweis zu entnehmen: "Um in den vollen Genuss dieses Spiels zu kommen, sind Lesekenntnisse erforderlich!" Auf Sprachausgabe haben Square Enix und Nintendo also verzichtet. Dabei wäre es ein leichtes gewesen auch die Inhalte der Karten vorzulesen. Vermutlich wäre das Konzept für Kinder unter acht Jahren jedoch ohnehin zu komplex. Die Zusammenhänge zwischen dem Kontostand und dem Wert der eigenen Aktien muss erst einmal durchschaut werden. Dafür hält sich die Spielzeit von Straßen des Glücks in akzeptablen Grenzen. Wer schon mal eine Partie Monopoly gespielt hat, weiss dass dabei gut und gerne mal ein paar Stunden Zeit ins Land streichen können. Bei Straßen des Glücks ist das Spiel beendet, wenn ein Spieler eine vorgegebene Geldmenge in seinem Besitz hat oder ein Spieler pleite ist. Bis dahin sollte eine Spieldauer von rund einer Stunde eingeplant werden.





Im Grunde bin ich wirklich ein Freund von Brettspielen auf den Konsolen. Obwohl es sich am Tisch etwas gemütlicher spielt, haben die Computervarianten oft ihren eigenen Charme. Diesen versprüht auch Straßen des Glücks. Die bekannten Figuren tragen ihren Teil zur Atmosphäre bei und peppen das Spielgeschehen angenehm auf. Die Möglichkeiten, die das Spiel im Vergleich zur Vorlage Monopoly auffährt, bieten auch einen klaren Mehrwert. Zumal sich eine Partie auch nicht endlos in die Länge zieht. Wer den virtuellen Brettspielen nicht abgeneigt ist, darf bei Straßen des Glück ruhig mal einen Blick riskieren. Ich werden das Spiel sicher mal wieder einlegen.
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Pro:
bis zu vier Spieler
18 spielbare Charaktere
verschiedene Spielbretter
Spiel über Internet möglich

Contra:
alleine eher langweilig
Spielfelder manchmal unübersichtlich
keine Minispiele


Offizielle Website:
 @Nintendo



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