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KIRBY UND DAS MAGISCHE GARN
 Test von Sören Wetterau (07.03.2011) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Jump 'n' Run Publisher:Nintendo
Termin:25. Februar 2011 Entwickler:Nintendo

Kirby ist ein Nintendo-Held, der beliebt, aber zugleich auch eher unbekannt war und immer im Schatten von Mario & Co stand. Aber wie auch schon Donkey Kong in »Donkey Kong Country Returns spendiert der japanische Entwickler dem rosa „Ballon“ ein Comeback, allerdings einer etwas anderen Art. Warum Kirby und das Magische Garn ausgerechnet ohne das bekannte Fressen von Gegnern zur Höchstform der Kreativität aufläuft, erfahrt ihr im Test.


Kreativität ergibt sich aus Entwickerliebe

Das erste Wort, was wir nach dem Starten von Kirby und das magische Garn über unsere Lippen bringen ist niedlich. Das hat mehrere Gründe: Zum Einem ist das Intro einfach wahnsinnig überzogen und präsentiert sofort die Stärke des gesamten Spiels: Die Kreativität. Kirby ist seit jeher etwas verfressen und daher ist es kein Wunder, dass er bei seiner Leibspeise Tomaten natürlich sofort zugreift. Leider verbirgt sich hinter dieser Tomate der fiese Zauberer Yin Yarn, der Kirby mithilfe seiner magischen Socke (!) in das Stoffland schickt. Und wie es der Name schon andeutet: Hier besteht alles aus Stoff und Garn. Zusätzlich ist die Welt in ihre Einzelteile zerfallen, was ebenfalls ein Werk Yin Yarns ist. Nach dem man kurz darauf Bekanntschaft mit Prinz Plüsch macht, kann das Abenteuer „Rette Stoffland“ beginnen. Die Geschichte wird übrigens sehr passend von einem „Märchenonkel“ erzählt, d.h., es kommen keine weiteren Stimmen vor. Der Erzähler ändert nur seine Stimme in manchen Situationen.

Um Stoffland wieder zusammen zu nähen benötigt Kirby das Magische Garn, welches er nur bekommt, wenn er die Endgegner der jeweiligen Welten besiegt. Jedoch gibt es da ein klitzekleines Problem: Kirby kann keinen Gegner mehr fressen, sondern ist in der neuen Welt ebenfalls nur ein Stück Garn. Das hält den rosa Knirps jedoch nicht auf, denn er weiß sich zu helfen.


Vielseitigkeit: Auto, Panzer, Ufo...

Anstatt die Gegner in unseren Verdauungstrakt aufzunehmen, fädeln wir sie in Kirby und das magische Garn einfach auf. Entweder zerschlagen wir unsere Widersacher mit der Stoffpeitsche in ihre Einzelteile oder wir machen aus ihnen passende Wollknäuel, die wir kurzerhand auf andere Gegner werfen können. Wollen wir zwischendurch etwas schneller vorangekommen, verwandeln wir uns via Tastendruck in ein Auto. Und von hohen Plattformen lassen wir uns herunterfallen und transformieren Kirby währenddessen in einen Fallschirm. Ab und an müssen wir uns aber auch in größerem Maße verwandeln. So können wir uns in bestimmten Levelabschnitten z.B. in ein Ufo verwandeln. Dann dürfen wir nicht nur fliegen, sondern Gegner via Traktorstrahl aufsammeln und sogar eine kurze Blitzexplosion auslösen, die alles um das Ufo herum zerstört. Aber es gibt noch andere Formen, wie etwa einen waschechten Kirbypanzer oder einen Surferkirby.

Noch kreativer geht es zu, wenn Kirby sich z.B. in einen Strandbuggy verwandelt. Denn dann wird aus dem Jump’n’Run Titel ein Jump’n’Run-Fahrzeugrennen gegen gegnerische Autos. Schaffen wir es am Ende auf Platz 1 bis 3 erwartet uns auf dem Treppchen eine große Edelsteindusche. Ein Spiel im Spiel quasi und nicht das Einzige, soviel sei gesagt.


Detailverliebte Levelwelt

Die sehr ungewöhnliche Stoffthematik in Kirby und das magische Garn hat Nintendo in einer wahnsinnigen Detailverliebtheit in die verschiedenen Levels eingebunden. Jedes einzelne Objekt passt wunderbar und wirkt nicht befremdlich. Da sitzt zum Beispiel ein riesiger Stoffteddy mit tränendem Auge. Nachdem man seinem Fuß repariert hat, wird aus dem traurigen ein glückliches Bärchen. Und drum herum besteht alles - wie Kirby selbst - aus Strick, Stoff und Garn. Läuft man mit Kirby über dem Boden, so gibt der Untergrund bei jedem Schritt etwas nach. Springt man darauf herum, wird dieser Druck größer und hüpft man mit Kirby hinter eine Wand, so lässt nur ein kleines Knubbel auf seine Anwesenheit schließen.

Es gibt noch so viel mehr, was wir hier aufzählen könnten. So gibt es in der Welt etwa Knöpfe, die wir mit Kirby anspringen können und an denen er sich dann mit der Fadenpeitsche festhält. Es gibt Reißverschlüsse, die wir mit Kirby aufziehen können und hinter denen sich Edelsteine verbergen. Die Kreativität kennt bei Nintendo kaum Grenzen, das haben die Macher schon in »Super Mario Galaxy 2 bewiesen. Hier legen sie sogar noch einmal eine Schippe drauf. Davon profitiert auch die Nintendo Wii, die oftmals wegen der schwachen Grafikmöglichkeiten kritisiert wird. Kirby und das magische Garn braucht keine HD-Grafik, sondern sieht auch mit der schwachen Wii-Technik einfach nur grandios aus!


Simpler Stoff, dafür mit eigener Wohnung

Bei all dem Lob für Kirby und das magische Garn könnte man glatt denken, dass es das perfekte Spiel wäre. Ist es aber nicht, denn Kirby leidet unter seinem viel zu simplen Schwierigkeitsgrad. Kaum ein Level bietet echten Anspruch für Genreveteranen, auch wenn das Spiel gegen Ende hin etwas schwieriger wird. Neueinsteiger werden sich indes wohlfühlen. Kirby kann nämlich nicht sterben: Werden wir von Gegnern getroffen, verlieren wir zwar einige Edelsteine, weitere Konsequenzen gibt es aber nicht. Sogar komplett ohne Edelsteine werden wir bei Gegnerkontakt nur kurzfristig grau, aber ein Game-Over-Bildschirm existiert nicht. Fallen wir einen Abgrund hinunter, hilft uns die engelartige Angie. Sie zieht uns hoch und setzt uns kurz vor dem Abgrund wieder ab. Auch die Bosskämpfe fallen komplett simpel aus. Ob Drache, Magier oder Meta-Knight: Die Attackenmuster versteht man nach dem ersten Mal blind. Nachdem man den Endgegner drei- oder viermal getroffen hat, ist der Kampf auch schon vorüber und wir dürfen in den nächsten Teil von Stoffland vorrücken.

Wer vom ewigen Gerenne irgendwann eine Pause braucht, kann währenddessen die Wohnung von Kirby einrichten. In den verschiedenen Levels findet ihr extra dafür Gegenstände oder kauft diese beim örtlichen Händlern. Die Errungenschaften könnt ihr dann beliebig im Zimmer anordnen: Da ein Froschspiegel und hier der Königsthron. Im Endeffekt ist das aber völlig nutzlos und lediglich ein Minispiel. Nach einiger Zeit könnt ihr sogar die Wohnungen anderer Gäste einrichten, die dann bestimmte Herausforderungen anbieten. So sollt ihr in einer gewissen Zeitspanne eine bestimmte Anzahl an „Such-Michs“ finden oder Diamanten einsammeln. Diese sind etwas anspruchsvoller als die normalen Level, aber auch nicht wirklich schwer.


Eingängige Steuerung, toller Soundtrack

Für Kirby und das magische Garn benötigt man nur die Wii Remote, der Nunchuck oder der Classic Controller werden nicht unterstützt. Das führt zu einer sehr eingängigen Steuerung, bei der die Wii Remote quer gehalten wird. Lediglich beim Zimmer einrichten und bei der Transformation in die Lokomotive muss man die Remote auf dem Bildschirm richten, wobei sich letzteres sehr fummelig steuert. Warum man auf andere Steuerungsmöglichkeiten verzichtet hat, bleibt uns dennoch ein Rätsel. Dabei würden Classic- oder GameCube-Controller ebenso gut funktionieren.

Der Soundtrack hingegen ist von Mängeln befreit: Dieser verbreitet dank fröhlichen Klaviertönen eine freundliche Stimmung, die uns zum Weiterspielen animiert. Typisch Nintendo eben. Dass der Soundtrack im Einklang mit dem Leveldesign und der wunderhübschen Grafik ist, müssen wir bei eigentlich nicht extra erwähnen.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Es ist purer Wahnsinn, was Nintendo an Kreativität in einem Spiel abfeuert. Theoretisch muss man Kirby und das magische Garn zu den besten Jump'n'Runs der letzten Jahre zählen, wäre da nicht dieser extrem simple Schwierigkeitsgrad. Selbst Einsteiger werden kaum Probleme haben und Genreveteranen dürften nur müde lächeln. Eigentlich bildet Kirby das komplette Gegenteil zu Donkey Kong Country Returns, das deutlich schwerer ausfällt. Dennoch macht Kirby von Anfang großen Spaß und vermittelt eine wundersame Fröhlichkeit. Die jüngere Zielgruppe wird sich auch noch an der sehr seichten Story erfreuen. Generell muss man Kirby einfach gespielt haben, vor allem als Wiibesitzer.
89%
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87%


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mehr Wallpaper






















Pro:
wunderhübsche Grafik
detailverliebte Level
guter Soundtrack
großgeschriebene Kreativität
Kirby-Verwandlungen

Contra:
viel zu einfach
fehlende Controller-Unterstützung


Offizielle Website:
 @Nintendo



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