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MARIO SPORTS MIX
 Test von Sebastian Hamers (04.02.2011) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Sport Publisher:Nintendo
Termin:28. Januar 2011 Entwickler:Square Enix

Wieder einmal tauscht die Videospielikone ihre Klempnermontur mit dem Sportleroutfit. Diesmal hat Mario gleich eine gesamte Kollektion an unterschiedlichen Sportarten im Gepäck und lädt euch zu einer Reise in die exotische Welt der sportlichen Betätigung im Super Mario Universum ein. Nachdem sich Nintendos Maskottchen schon etliche Male in diversen Sportspielen bestens geschlagen hat, sind die Erwartungen an Marion Sports Mix entsprechend hoch. Ob die Sportspielsammlung diesen auch gerecht wird, erfahrt ihr in unserem Testbericht.


Ungewöhnlich für ein Mario-Sportspiel hat sich Nintendo dazu entschieden, sich diesmal nicht nur auf eine einzige Sportart zu konzentrieren, sondern gleich vier unterschiedliche Disziplinen in einem Titel zu behandeln. Weiterhin ungewöhnlich ist, dass Big N einen Third-Party Hersteller mit der Produktion des Spiels beauftragt hat. Rollenspielexperte Square Enix zeigt sich diesmal für den Mario Sports Mix verantwortlich. Warum auch nicht? Schließlich hat sich auch der Deal mit »Mario & Sonic bei den Olympischen Winterspielen für alle Beteiligten rentiert.


Mix it, baby!

Nicht nur die sportlichen Disiplinen wurden im vorliegenden Titel gemischt, sondern auch das Portfolio an Charakteren. Natürlich haben Sonic & Co. in Mario Sports Mix keinen Gastauftritt, dafür beteiligen sich einige Figuren von Square Enix am sportlichen Geschehen, in erster Linie Charaktere aus dem Final Fantasy Universum.

Wie sich der videospielaffine User vermutlich schon gedacht hat, setzt auch Mario Sports Mix überwiegend auf ein unterhaltsames Spielgeschehen in geselliger Runde. Schon seit jeher zeichneten sich die Mario Sportspiele besonders durch die sehr gelungenen Multiplayer Matches aus. So dürfen auch hier bis zu vier Spieler gleichzeitig die Wii-Mote schütteln. Wer gerade keine Freunde zur Hand hat, darf sich diesmal allerdings auch ins Internet begeben und dort auf Mitspielersuche gehen. Dies ist bei Nintendospielen nicht gerade selbstverständlich. Hinlänglich bekannt sind hingegen die alternativen Steuerungsmöglichkeiten. Jeder Mitspieler darf für sich selbst entscheiden, ob er das Spiel mit quer gehaltener Wii-Fernbedienung oder mit dem Nunchuck Controller steuern möchte. Beide Varianten funktionieren recht ähnlich und sind (natürlich) auch für Gelegenheitsspieler schnell erlernbar. Wer wie ich vom permanenten Geschüttel der Wii-Fernbedienung schnell genervt ist, dem sei jedoch die Steuerung mit quer gehaltener Remote empfohlen. Classic- oder Gamecube Controller werden vom Spiel leider nicht unterstützt. Die Rahmenbedingungen sind also soweit abgesteckt, stürzen wir uns also endlich ins Spiel.


Feel the difference

Ohne große Vorreden stellt uns Square Enix vor die Auswahl von vier Sportdisziplinen. Löblicherweise wandeln die Japaner auf nicht ganz so ausgelatschten Pfaden und wagen auch einmal einen Ausflug in Sportarten, die in Videospielen eher seltener verwurstet wurden. Insbesondere Dogeball – hierzulande besser bekannt als Völkerball – stellt einen echten Exoten dar. Komplettiert wird der Reigen durch die Disziplinen Basketball, Volleyball und Hockey.

Wie zu erwarten war, erhebt Mario Sports Mix nicht den Anspruch, den Sport möglichst realitätsgetreu nachzubilden, sondern stellt den Spielspaß in den Mittelpunkt. So dürfen die Nintendo und Square Enix Charaktere auf unterschiedliche Special Moves zurückgreifen, wie schon aus anderen Sportspielen wie Mario Tennis bekannt. Um das Balancing nicht zu stark durcheinander zu wirbeln, lassen sich sämtliche Supermoves auch immer auf eine Art neutralisieren. Einen Übercharakter, der mit seinen Fertigkeiten alles in den Schatten stellt, gibt es also nicht. Dennoch ergeben sich bei der Wahl der Figuren kleine, aber feine Unterschiede. Während sich Kraftprotz Bowser eher auf seine wuchtigen Attacken verlässt, gleichen Charaktere wie Yoshi dieses Defizit durch eine gute Technik oder Schnelligkeit aus.


Sportarten im Überblick

Beginnen wir unsere Tour durch die Sportarenen beim Dodgeball. Die Regeln sind den meisten Lesern vermutlich noch aus dem Schulsport bekannt. Die Steuerung ist schnell verinnerlicht. Neben Fangen, Ausweichen und Passen gibt es nicht allzu viel zu beachten. Das Antäuschmanöver bringt immerhin ein wenig Variation ins Spiel, ein simples Schütteln genügt und schon versucht die Figur den Gegenspieler zu verwirren. Auch Supermoves sind selbstredend in dieser Disziplin verwendbar. Interessant sind auch die Items, die im Spiel einsetzbar sind. Hin und wieder tauchen einige Fragezeichen auf dem Feld auf, die Items oder Münzen freigeben. Während die Münzen eure Angriffspower stärken, dürft ihr mit bekannten Mario-Items wie dem grünen Panzer direkt auf eure Gegner losfeuern. Zu zweit macht auch die Teamcombo Laune. Nach einem hohen Anspiel wirft der zweite Spieler den Ball direkt aus der Luft ins Gegnerfeld. Wie ihr seht, sind die Mechanismen im Spiel schnell erlernt, bieten aber dennoch einige Finessen.


Air Mario

Kommen wir direkt zur nächsten Disziplin: dem Basketball. Der amerikanische Vorzeigesport gestaltet sich ziemlich arcadelastig. Fouls sind nicht möglich, so dass das Gameplay nur selten unterbrochen wird. Dennoch sind viele Facetten des Ballsports untergebracht. Steals, Dunks, Blocks und Alley Hoops dürfen auch im Mario Sports Mix genutzt werden. Getrübt wird der Spielspaß jedoch durch eine gewisse Unübersichtlichkeit und eine maue KI der Mitspieler. Oftmals rennen diese sinnfrei in der Gegend herum und sind von uns nicht zu sehen. Wer mit menschlichen Mitspielern antritt, hat hier auf jeden Fall einen Vorteil. Items sind auch beim Basketball wieder mit von der Partie, genau wie besagte Münzen, die der abschließenden Punktzahl hinzuaddiert werden.


Brutales Hockeyspiel

Unübersichtlich wird es auch beim Hockey. Leider gelten hier die gleichen Einschränkungen bezüglich der Übersichtlichkeit und der KI der Computerspieler. Ansonsten gestaltet sich das Hockey ebenfalls recht solide. Die Basics inklusive der obligatorischen Bodychecks sind schnell erlernt. Items? Richtig! Ihr erahnt es sicher schon, dass diese auch hier wieder eine Rolle spielen. Auf die gewohnte Art und Weise dürfen diese auch beim Hockey verwendet werden, genau wie die Münzen. Das Konzept der anderen Disziplinen wurde auch dem Hockey übergestülpt. Neu hingegen ist der Superschuss, den ihr durch Gedrückthalten einer Taste aktiviert.


Schmettern, Blocken, Jubeln

Im Wesentlich läuft das Volleyball auf die gewohnte Art ab. Wieder gibt es Items und Münzen, die für einen kuriosen Spielverlauf sorgen können. Chaos ist auch beim Volleyball vorprogrammiert. Sonst bietet der Sport alles, was sich der Casualspieler wünscht. Schmettern, Blocken und Finten sind innerhalb von Sekunden in Fleisch und Blut übergegangen. Routiniertere Spieler vermissen möglicherweise ein wenig Tiefgang, während sich Gelegenheitsspieler über rasche Erfolgserlebnisse freuen. Wer sich mit Mario Sports Mix unterfordert fühlt, darf jedoch weitere Schikanen ins Spielgeschehen einbauen.


Kuriose Varianten

Langjährige Fans der Mario-Sportspiele wissen bereits um die exotischen Platzvarianten, die euch auch in Mario Sports Mix erwarten. Wem der Spielablauf auf dem Standardfeld zu einfach ist, darf sich gerne auch an anderen Lokalitäten sportlich austoben. Da wäre etwa die fleischfressende Pflanze, die euch beim Dodgeball mit dem Ball gespuckt oder der Roboter Waluigi, der immer wieder riesige Eisenkugeln über das Feld rollen lässt. Mario & Co. dürfen ihre Matches auf einem Floss im See austragen, das sich natürlich auch stetig über den Bildschirm bewegt. Auch rotierende Platten auf dem Basketball Court dürfen den Spielverlauf nicht gerade einfacher machen. Wer den Chaos-Faktor erhöhen will, findet in Mario Sports Mix viele Möglichkeiten.

Allerdings müssen die meisten Locations erst freigeschaltet werden und sind nicht vom Start weg verfügbar. Ärgerlich ist auch, dass ihr jedes Spielfeld für jede Sportart einzeln erspielen müsst. Habt ihr also einen Court beim Dodgeball freigespielt, müsst ihr den Vorgang beim Basketball nochmals wiederholen. Gleiches gilt im Übrigen auch für die Zusatzcharaktere.


Minispiele

Als kleine Beigabe hat Square Enix Mario Sports Mix noch vier Minispiele spendiert, ein Spiel pro Sportart. Beim Hockey müsst ihr eure Gegner von der Fläche in den Abgrund schieben, beim Basketball landen Früchte im Maul der fleischfressenden Pflanze, beim Dodgeball gilt es dem Beschuss von Kanonen auszuweichen, während ihr beim Volleyball durch gezielte Schläge eine Jukebox am Laufen halten müsst. Kann man sich mal ansehen, auf Dauer wirken die Minispiele aber schnell zusammengeschustert und motivieren höchstens kurzfristig.





Ein wenig enttäuscht bin ich schon von Mario Sports Mix. In der Vergangenheit haben wir schon deutlich bessere Mario Sportspiele gesehen. Unter Trainer Square Enix scheint der Klempner ein wenig außer Form gekommen zu sein. Die Steuerung ist simpel und schnell erlernt, bietet aber auch wenig Tiefgang. Die stellenweise unübersichtliche Darstellung und die mangelhafte KI tragen auch nicht gerade zu einem reibungslosen Spielverlauf bei. Mit mehreren Mitspielern kann man Mario Sports Mix einen gewissen Unterhaltungswert aber trotzdem nicht absprechen. Solospieler sollten sich aber nach besseren Alternativen umsehen.
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Pro:
vier Sportarten
WiFi Unterstützung
viele freispielbare Charaktere
Steuerung schnell erlernbar

Contra:
für Solospieler schnell langweilig
KI Probleme
stellenweise unübersichtlich
wenig Herausforderung


Offizielle Website:
 @Nintendo.de



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