Meine Vorteile Anmelden Registrieren
zur Startseite zu unseren Downloads zu unserem Forum
zur PC-Section Trenner zur XBox360-Section Trenner zur PS3-Section Trenner zur PS2-Section Trenner zur Wii-Section Trenner zur 3DS-Section Trenner zur DS-Section Trenner zur PSP-Section Trenner zur iPhone-Section

News
Previews
Reviews
Specials
Hardware
Die besten...
Retrogaming

Wallpapers
Babe-Galerien

GameRadio.de bei Facebook GameRadio.de bei Twitter GameRadio.de bei Youtube RSS-Feed von GameRadio.de


Eure Vorteile
Punkte-Übersicht
Zum Forum
Arcade-Games
Unsere Mitglieder

Redaktion
Newsletter
So testen wir
GR Webcomic
Jobs
Impressum

 


TRON EVOLUTION: BATTLE GRIDS
 Test von David Oliver Spanner (28.01.2011) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Action-Adventure Publisher:Disney Interactive Studios
Termin:20. Januar 2011 Entwickler:n-Space

Normalerweise sind Lizenzspiele, also Games die auf Filmen oder anderen Medien beruhen, eher schnelle Würfe und recht unausgereift. Allerdings passiert es nicht jeden Tag, dass ein Videospiel auf einer Filmreihe beruht, die selbst das Thema Games in den Mittelpunkt stellt. Nachdem 1982 im Film Tron der Schauspieler Jeff Bridges in der Rolle von Kevin Fynn in den Computer gesogen wurde und als digitaler Gladiator gegen Programme bestehen musste, erscheint nun nach fast 30 Jahren die Fortsetzung Tron: Legacy (»zur Filmkritik) und begleitend dazu eine Reihe von Videospielen für alle möglichen Systeme. Lest bei uns, wieso gerade die Wii-Version einen Blick wert ist!


Enter the Grid

Während sich Tron: Evolution zur Aufgabe macht, die 28-jährige Lücke zwischen den beiden Filmen zu schließen, schlägt Tron Evolution: Battle Grids einen etwas gemütlicheren Ton an: Hier geht es nicht um den Aufstieg eines Tyranns, sondern um ein klassisches Turnier in Friedenszeiten auf dem Spielereaster (englisch: Game Grid). Dass man sich in den 80ern befindet, merkt man allerdings nicht wirklich, da die Welt von Tron wie seit jeher einen ganz eigenen Cyber-Stil hat. Bevor ihr das Spiel startet, müsst ihr ein Profil anlegen. Nun könnt ihr also ein männliches oder weibliches Programm erschaffen, es benennen, die Farbe seiner Neonstreifen am Anzug, Gesichter, Frisuren und Zubehör auswählen. Auch wenn hier sicher nicht so viele Möglichkeiten gegeben werden, einen Spieler originalgetreu einzufangen wie beispielsweise bei der Erstellung eines Miis, ist der Editor doch relativ variantenreich und es gelang uns schon, so manchen Mitspieler relativ nah am Original nachzubauen. Insgesamt dürfen 8 Charakere erstellt werden, hierbei stört allerdings, dass einem irgendwann die Farben ausgehen, da jede nur für ein Programm benutzt werden kann.

Habt ihr euch in Tron Evolution: Battle Grids euren Charakter erschaffen, könnt ihr entweder den Storymodus angehen oder diesen auch komplett ignorieren und euch auf Turniere, Multiplayermatches oder auch Matches im Alleingang stürzen. Bis auf wenige Ausnahmen bietet der Storymodus genau diese, eingeflochten in eine Story, in der ihr als neuer Schützling der aus den Filmen bekannten Programme Tron und Quorra im Turnier antretet. Der Stil ist dabei recht comichaft gehalten, die unschuldige Art der Präsentation mutet, trotz starker Orientierung an Tron: Legacy, wie eine Mischung aus dem ersten und zweiten Teil an. Während der Hauptstory bewegt ihr euch durch Hubs, also abgetrennte Areale, in denen ihr euch frei bewegen, hüpfen, an Wänden entlangrennen sowie klettern und mit herumlaufenden NPCs reden könnt. Einige von ihnen haben Aufgaben für euch parat wie das Antreten in einem Rennen oder Duell. Abgesehen von zwei rein für die Story inszenierten Kampfeinlagen beschränkt sich der Storymodus auf solche Ereignisse. In den Wettstreiten bekommt ihr bei positivem Abschließen Bits, die ihr auch in den Hubs einsammeln könnt. Mit ihnen könnt ihr Accesoires und Vehikel sowie Discs und Wurfhandschuhe für euren Charakter kaufen.


Die Games

In den Wettbewerben liegt der Fokus von Tron Evolution: Battle Grids, weshalb wir nun näher auf die Disziplinen eingehen wollen:

Lightcycle Arena ist das klare Highlight und die wohl von Fans am meisten erwartete Disziplin, da diese Motorräder mit Lichtspur schon immer eine wichtige Rolle in Tron spielten. Wir erinnern uns: Im Film Tron wurden Flynn, Ram und Tron in eine gigantische Arena geschickt, in der sie auf den Lightcycles gegen ein böse gesinntes Team antreten mussten. Die Bikes konnten hierbei nur 90 Grad-Drehungen ausführen und zogen eine farbige Wand hinter sich her. In diesem Snake-ähnlichen Prinzip mussten nun also die Feinde in die Lichtwand des Spielers oder gar ihre eigene gelockt und somit derezzed (desintegriert) werden. Wie schon in der filmischen Fortsetzung wurden die Regeln nun etwas erweitert: Neben 90°-Drehungen per Steuerkreuz darf durch Neigung der Wii-Remote auch in Kurven gelenkt oder durch das Hochreißen von dieser gar gesprungen, durch Druck auf Steuerkreuz unten gedriftet und auf oben ein Wheelie ausgeführt und damit geboostet werden. Der Variantenreichtum von Tron Evolution: Battle Grids zeigt sich auch in den verschiedenen Möglichkeiten, die Lichtradkämpfe anzugehen - einmal im Survival Modus, in dem es das Ziel ist, jede Runde als letzter zu überleben. Hier fahren die Räder automatisch auf Höchsttempo und die Lichtspur löst sich bis zum Ableben des Spielers niemals auf und setzt sich unendlich fort.

Im normalen Battle-Modus darf gebremst und Gas gegeben sowie die Länge der Spur von kurz über normal, lang bis zu unendlich eingestellt und während der Kämpfe sogar per A-Taste temporär abgeschaltet werden. In dieser Variante ist es das Ziel, so viele Gegner wie möglich auszuschalten, um Punkte zu sammeln. Wieviele Punkte und ob mit oder ohne Zeitlimit lässt sich ebenfalls konfigurieren. Insgesamt gibt es für diesen Spaß vier Arenen, wobei die erste noch am ehesten an die klassischen Lightcycle Arenen mit einer weitläufigen, ebenen Fläche erinnert, allerdings mit einer Schanze in der Mitte. Dann gibt es noch zwei weitere Arenen mit verschiedenen Ebenen und eine kleine runde Variante der ersten Arena. Um in diesen besser zu navigieren, könnt ihr zwischen drei Perspektiven wechseln - hinter dem Spieler, etwas weiter oben und eine Cockpit-Ansicht, darüber hinaus ermöglicht der Druck auf die B-Taste einen Blick nach hinten.

Die Lichträder finden in einer weiteren Disziplin Einsatz, den Lightcycle Rennen. Auf vier Strecken dürft ihr euer Können gegen die Konkurrenz beweisen. Im Großen und Ganzen steuert sich das genau wie in den Arena-Kämpfen, nur dass auf Steurkreuz links und rechts keine 90°-Drehungen vollführt werden, sondern seitlich gestrafet werden kann, um per Lichtstrahl die Kontrahenten kurzzeitig auszuschalten oder diese seitlich zu rammen. Der Boost-Wheelie kann hier nicht unendlich oft ausgeführt werden, ihm ist ein Boost-Balken zugeordnet, der über beschleunigende Geschwindigkeitsfelder aufgefüllt wird. Doch Vorsicht, es finden sich auch verlangsamende Felder auf der Strecke, welche die Leiste leeren. Die verschiedenen Strecken präsentieren sich ebenfalls sehr variantenreich: Mal fahrt ihr durch die Straßen der Tron Welt und müsst über verkehrsbefüllte Kreuzungen springen oder euch durch Canyons schlängeln. Schade ist nur, dass die Rennen meist recht schnell vorüber sind und nur aus einer Runde bestehen.

Neben normalen Lichtrad-Rennen können diese auch im sogenannten Slalom angegangen werden, in dem es das Ziel ist, durch so viele Tore wie möglich zu rasen und die ablaufende Zeit damit möglichst weit oben zu halten und mit Bestzeit durch die Ziellinie zu rauschen.

Beim Spiel Rasterpanzer werden Retroherzen gleich in vielerlei Hinsicht höher schlagen, da es einerseits an das klassische Spiel "Tanks", andererseits aber auch an das damals im Zuge des ersten Filmes veröffentlichte Spiel erinnert: Aus einer angeschrägten Vogelperspektive habt ihr die ganze Karte im Blick, auf der sich vier Spieler gegenseitig mit ihren Lichtpanzern bekämpfen. Wie Lichtdiskus und Hyperball lässt sich Grid Tanks mit zwei verschiedenen Steuerungsvarianten spielen, einmal mit und einmal ohne Nunchuck. Erstere empfielt sich, da der A-Knopf zur Aktivierung des Schutzschildes benötigt wirkt und der Wechsel zwischen diesem und dem Steuerkreuz umständlich sein kann. Per B-Knopf werden Schüsse abgegeben, bei längerem Drücken von diesem wird eine Rakete abgefeuert, die über alle Hindernisse hinweg den ins Visier genommenen Feind trifft. Das Ziel-Visier steuert ihr mit dem Wii-Remote Cursor. Minen dürfen ebenfalls gelegt werden.

Neben dem normalen Kampf bietet Panzer noch King of The Hill - welches sehr spaßig ist! -, in dem ein während einer Runde ständig neu platzierter Kreis vom Spieler belagert werden muss, und König des Rasters. Hierbei bekommt der Spieler mit dem ersten Abschuss eine Krone und muss diese durch weitere Derezzes halten - wird er erledigt, geht die Krone an seinen Peiniger. Die meisten Disziplinen können übrigens im Team angegangen werden, die Rasterpanzer halten in dieser Variante noch zusätzlich den Capture The Flag-Modus parat.

Die Lichtdiskus-Kämpfe gestalten sich recht simpel: In einer von drei Arenen, deren Bodenplatten sich alle paar Sekunden neu anordnen, bewerft ihr euch gegenseitig mit Light Discs. Das Geschehen wird hierbei wie bei den Panzern in der Totale angezeigt. Die Charaktere visieren automatisch den nächstgelgenen Spieler an, ein Zielmodus wäre hier nicht schlecht gewesen, um sich einen Gegner gezielt vorzunehmen. Wie in den Hub-Welten der Story darf gesprungen und an Wänden entlang gerannt werden. Neben normalen Disk-Würfen könnt ihr durch den gleichzeitigen Druck der Sprung- und Wurf-Taste eine effektive Bomb-Disk werfen. Darüber hinaus gibt es nette Extra-Items, die während der Kämpfe auftauchen, die ihr nach dem Einsammeln per Wii-Remote Schüttler aktiviert, beispielsweise ein Super-Laserschuss oder ein Recognizer-Angriff von oben, der alle feindlichen Spieler mit einer Art Blitz attackiert. Bei der Wii-Remote und Nunchuk-Steuerungsvariante fehlt leider aus unbekannten Gründen die Tastenbelegung der Bomb-Disc, weshalb also die reine Wiimote Variante zu empfehlen ist.

Neben den normalen Lightdisc Battles gibt es die Rasterjagd, in der ihr die Bodenplatten durch das Überqueren mit eurer Farbe einfärbt. Ziel ist es, die meisten Platten einzufärben. Gegnerische Plattformen können wieder umgefärbt werden, wenn ihr den dazugehörigen Gegner ausschaltet - ihr müsst euch jedoch beeilen, sonst nimmt die Plattform wieder die Farbe eures Kontrahenten an.

Ein im neuen Film eingeführtes Vehikel findet ebenfalls Einzug in das Spiel: Die Lightrunner, welche vier Räder haben und ebenso eine Lichtspur hinter sich her ziehen, treten in der Lichtrenner-Arena gegeneinander an. Per A beschießen sie sich mit einer Kanone, gelenkt wird durch Neigung der Wii-Remote wie bei den Lichträdern oder auch in »Mario Kart Wii. Per B-Knopf wird geboostet und dadurch auch evtl. ein Gegner gerammt - wieso der Boost nicht wie bei den Rädern auf Steuerkreuz oben gelegt wurde ist hier allerdings fraglich, denn so fällt hier leider der Blick in den Rückspiegel weg.

Die Lightrunner präsentieren sich als echte Offroader mit äußerst sensibler Steuerung und einem Hang dazu, sich auf das Dach zu drehen. In den ebenfalls größtenteils Offroad-artigen vier Arenen befindet sich auch Wasser, welches beim Durchqueren kurzzeitig die Lichtspur deaktiviert. Bonus-Items verstärken den Schuss durch eine Laserkanone oder lassen euch Minen verteilen. In einer weiteren Variante der Lightrunner müsst ihr in den Arenen vor euren Gegnern die meisten Checkpoints durchqueren, ihr haltet eure Kontrahenten natürlich am besten durch Beschuss vom selbigen Vorhaben ab - eine spaßige Variation der Lichtrenner aus Tron Evolution: Battle Grids. Insgesammt erinnert der Lightrunner Battle Modus an Deathmatch Klassiker wie Vigilante 8.

Wie die Bikes haben die Renner auch noch einen weiteren Modus, die Lichtrenner-Rennen. Auf drei Rennstrecken müsst ihr jeweils ein Rennen mit mehreren Runden bestehen, die Steuerung ist hierbei gleich wie bei den Arena-Kämpfen, wodurch sich dieser Wettstreit durch den Einsatz des aufgeschnallten Maschinengewehrs, Minen und dergleichen am besten als ernstes Mario Kart bezeichnen lässt. In der Variation Rennkönig müsst ihr als erster an Toren mit der Spannweite der gesamten Streckenbreite ankommen und diese durchqueren, der Spieler mit den meisten Toren gewinnt.

Das hier als letztes genannte Spiel ist eines der Highlights von Tron Evolution: Battle Grids - Hyperball. Dies ist ein Spiel, welches direkt aus dem ersten Film entsprungen ist. Zwei oder vier Gegner stehen sich auf zwei Plattformen über einem Abgrund gegenüber und müssen einen Ball gegen eine Fläche an der Decke und von dort auf die gegnerische Plattform schleudern, wobei der oder die Gegner den Ball natürlich auffangen sollten. Als Wurfgerät dient eine Armverlängerung, die an das aus Spanien stammende Spiel Jai alai erinnert. Per Analogstick oder Steuerkreuz wird der Charakter bewegt, per A- oder B-Knopf angenommen und mit dem Schwingen der Wiimote geworfen. Ein Balken zeigt dabei an, in welchem Moment man den Ball am besten von sich schleudern sollte. Die Gegner sehen stets auf ihrer Fläche eine Markierung, an der der Ball landen wird. Der Trick hierbei ist jedoch, dass die angezeigte Richtung geändert werden kann, in dem die Remote des Werfenden in die gewünschte Richtung schräg gestellt wird, bevor der Ball die Decke berührt - in die entsprechende Richtung ändert der Ball seine Flugbahn, natürlich zur Überraschung des gegnerischen Teams. Durch Drücken der A- oder B-Taste in dem Moment, in dem der geworfene Ball die Decke berührt, bekommt dieser noch Vor- oder Rückwärtsdrall. Steuerung und Spielgefühl sind hierbei 1A und machten beim Testen schon mehr Spaß als ein »Wii Sports-Tennis.

Dass die Figur dem Ball automatisch folgt, kann bei den Einstellungen deaktiviert werden, doch auch bei Aktivierung kann die automatische Steuerung per Stick oder Steuerkreuz "überschrieben" werden. Es dürfen auch Super-Würfe ausgeführt werden, wenn durch ein gutes Spiel die Hyper-Leiste gefüllt ist. Schwingen wir dann im richtigen Moment den Ball ganz oben auf der Skala, setzt eine stylische Zeitlupe ein, nach der es einen ordentlich schnellen Ball setzt, den der Gegner mit genug Geschick aber ebenfalls noch entgegennehmen kann. Es kann jedoch auch vorkommen, dass ein heftiger Wurf den Gegenspieler am Kopf trifft und diesen umwirft - über die Optionen darf sogar eingestellt werden, dass der Kontrahent durch so einen starken Wurf derezzed wird und damit das Spiel beendet ist. Übrigens ist es nicht wie im ersten Film, dass sich die Ringe der Bodenplatte bei einem Treffer auflösen und den Gegner in den Abgrund befördern - dafür gibt es eine Alternative zum Ringmodus, Hexagon genannt.

Hier befinden sich die Spieler ebenfalls auf zwei Plattformen, die jedoch nicht aus genannten Ringen, sondern sechseckigen Feldern bestehen, die bei einem Treffer zunächst bröckeln, bei weiteren Treffern verschwinden. Befindet sich der Spieler auf so einer Plattform, kann er sich evtl. noch durch das Rütteln der Wiimote auf eines der anderen Sechsecke hochziehen.


Die Welt von Tron

Begriffe wie "Derezzed", die schon damals eigens für Tron erfunden wurden, finden sich in der deutschen Einstellung übrigens nicht, auch wenn die Synchro gut ist, sollten also Englischbewanderte für das volle Tron-Erlebnis die Sprache der Konsole umstellen. Auf englisch bekommt man dann auch die Originalstimmen von Tron-Urgestein Bruce Boxleitner (Tron) zu hören und auch von Olivia Wilde vertonte Sprachsamples. Jeff Bridges ist zwar leider nicht mit an Bord - sein Sprecher macht aber einen gespenstisch guten Job als Bridges-Immitator. Im ständigen Wechsel laufen in allen Disziplinen einige Lieder durch, welche größtenteils gut ins Ohr gehen und zum Geschehen passen, allerdings nicht so sehr überzeugen wie der sehr gute Soundtrack von Tron: Evolution für PS3 und 360. Zwei Lieder aus dem Film-Soundtrack von Daft Punk haben ebenso ihren Weg ins Spiel gefunden - "The Grid" im Titelbildschirm des Spiels und "Derezzed" hat sich zwischen die Songs der Arenen geschmuggelt.

Leider gibt es keine Option vor den Matches, das gewünschte Lied abzuspielen - wenn man gerade gerne zu einem treibenderen Lied wie letztgenanntem ein Rennen oder ähnliches absolvieren will und dann eine der zurückhaltenderen Melodien abgespielt wird, wünscht man sich solch eine Option. Allgemein lässt sich zur Story sagen, dass sie nicht sehr viel hergibt, aber nett in das Spiel integriert wurde - sie fokussiert sich auf die Stärke von Tron Evolution: Battle Grids, die Rasterspiele. Nur hätte der Storymodus etwas länger sein dürfen. Noch ein Kritikpunkt: trotz der ansonsten gelungenen Präsentation finden sich etwas verwaschene Texturen und kantige Kurven sowie Treppchenbildung im Spiel. Davon abgesehen wird das Tron-Feeling wirklich gut eingefangen mit elektronischen Sounds, Neonbeleuchtung und einer hochpolierten, stets unter einem Nachthimmel befindlichen Welt. Viele kleine Anspielungen wie Zitate der NPC-Kontrahenten aus Tron 1 erfreuen zudem das Fanherz.


Zu viert ist man weniger allein

Im Mehrspielermodus läuft Tron Evolution: Battle Grids zur Höchstform auf. Wenn Freunde sich ein eigenes Profil anlegen, müssen sie sich Bikes, Panzer sowie Zubehör ebenfalls erst durch Matches erspielen, was also auch für Mitspieler die Langzeitmotivation erhöht - von dem miteinander Konkurrieren in der Bestenliste mal ganz abgesehen. Insgesamt sind die Games in Tron Evolution: Battle Grids sehr belohnend bzw. darauf ausgerichtet, dass ihr außergewöhnliche Aktionen durchführt wie beispielsweise mit der Lichtspur des Bikes durch einen Sprung Gegner in der Luft auszuschalten, beim Hyperball den Ball so viele Male wie möglich hin und her zu spielen und dann einen Punkt zu landen, Gegner im Panzerspiel mit Raketen auszuschalten oder bei den Runner- und Bike-Rennen prinzipiell Gegner zu derezzen und wegzurammen: All diese Aktionen geben euch Bonus-Bits. Auch, wenn man bereits alles Zubehör mit Bits freigeschaltet hat, bereiten solche Aktionen immer wieder Freude. Bis alle Fahrzeuge und anderes Zubehör freigeschaltet sind vergeht so manches Match.

Die Vehikel und andere bei den Spielen zum Einsatz kommenden Utensilien unterscheiden sich stets in verschiedenen Attributen wie Schnelligkeit, Präzision, Panzerung usw. Übrigens muss sich natürlich nicht jeder Mitspieler ein Profil erstellen, die Charaktere aus der Story sowie den Filmen dürfen ebenso ausgewählt werden. Hat man alles freigespielt, sinkt die Motivation im Single Player Modus natürlich etwas, weshalb Battle Grids hauptsächlich ein Multiplayer Game ist. Ein großes Minus ist hierbei leider, dass das Spiel im Gegensatz zur PS3- und 360-Version keinen Online-Modus bietet. Trotz des größeren Multiplayer-Parts ist Tron Evolution: Battle Grids aber nicht gänzlich ungeeignet für Einzelgänger, denn auch wir können uns dem Suchtfaktor mancher Disziplinen wie der Lightcycle-Arena selbst im Alleingang nicht entziehen.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Eigentlich hatte ich mich mehr auf Evolution für PS3 gefreut und war wenig gespannt auf die Wii-Version, wurde aber eines Besseren belehrt: Hier haben wir eines der sehr wenigen, wirklich guten Lizenspiele. Klar sollte man sich bei einem Tron Game für Tron begeistern können, aber wie die Spiele der beiden Filme eingefangen und zusammengeführt wurden und was sie an Variantenreichtum bieten, ist wirklich erstaunlich. In meinen Augen wird hier ein zugänglicherer und dauerhafterer Spaß als in einem Mario und Sonic geboten. Wer sich auch nur ein bisschen für Tron begeistert und hier nicht zuschlägt, ist trotz fehlendem Online-Modus selbst schuld!
84%
So testen wir >>

Du bist nicht eingeloggt. Dies ist Voraussetzung, um ein Spiel hier bewerten zu können. Du kannst dich oben auf der Seite bequem einloggen oder dich hier registrieren.
81%


#1 | DOS_SkywalkR [29.01. | 21:13] 



1.921
Tron Evolution: Battle Grids
Heute neue GamePro bekommen, da wurde Battle Grids ja kurz im Testcheck angesprochen:

Unglaublich, wie professionell da manches kommentiert wird. Kai Schmidt schien sich ganze fünf Minuten damit befasst zu haben und weil er die eigentlich sehr gut ausgearbeiteten Lightcycle-Arena Kämpfe nicht kapiert hat sagt er "nicht kaufen, nächstes Spiel" - sowas nenn ich Videospiel-Journalismus...
Meine Wertung: Sehr Gut (84%)


 






















Pro:
detailliert ausgearbeitete Disziplinen
Multiplayer-Granate
Tron!
sylische Präsentation
trotz Fokus auf Multiplayer auch im Singleplayer Suchtgefahr

Contra:
kein Online-Multiplayer
Lieder lassen sich nicht manuell einstellen
teilweise verwaschene Texturen, Treppchenbildung
zu kurze Story


Partner: Neofokus Fotografie

PC | PS3 | Xbox 360 | PSP | Nintendo 3DS | Nintendo DS | PS2 | Wii | iPhone / iPod | Anime Wallpapers | Anime/Manga | Partner | Link Us | Datenschutz

Content & Design © 2009 GameRadio-Team
Please feel free to send comments and suggestions to webmaster(at)gameradio.de
All rights reserved.

IVW Logo
GameRadio.de ist Partner von Fantastic Zero und unterliegt
als Bestandteil des Gesamtangebots der Prüfung durch die IVW