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DONKEY KONG COUNTRY RETURNS
 Test von David Oliver Spanner (20.12.2010) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Jump 'n' Run Publisher:Nintendo
Termin:03. Dezember 2010 Entwickler:Retro Studios

Nach der Donkey Kong Country-Trilogie von Rare, die von 1994 bis 1996 im Jahresrhythmus auf dem Super Nintendo veröffentlicht wurde, wandelte die Serie um den schlipstragenden Affen auf weitgehend neuen Pfaden - vom 3D Jump'n Run über Bongo-Experimente bis hin zu Kletterausflügen. Nun veröffentlicht der für die Metroid Prime-Trilogie verantwortlich zeichnende Entwickler Retro Studios Donkey Kong Country Returns. Erfahrt bei uns, warum das an die Serie aus den 90ern anknüpfende Spiel die im Titel enthaltene Ansage einhält!


Retro Studios lässt Retro-Herzen höher schlagen

Schon beim Starten des Spiels macht sich ein Lächeln auf dem Gesicht eines alten Donkey Kong Country-Fans breit: Hier ertönt die Startmelodie aus dem ersten Teil der Serie in modernem Gewand. Wählt man einen Spielstand aus und startet ein neues Spiel, beginnt das Abenteuer nach der putzigen Intro-Sequenz da, wo auch Donkey Kong Country begann: An Donkey Kongs Haus, dessen Höhle, die sich unterhalb seiner Residenz befindet, leergeräumt wurde. Diesmal jedoch nicht von seinem Erzfeind King K. Rool, sondern dem mysteriösen Stamm der Tiki, einer Horde von Holzpuppen mit Schamanenkräften, welche alle Tiere der Insel hypnotisiert haben, damit diese Donkeys Bananen entwenden. Nun liegt es natürlich an diesem und seinem Sidekick Diddy Kong, die Tikis fertig zu machen und die Bananen zurückzuholen.


Keine Riesenbabys und weibliche Affen

Wie also schon erwähnt, geht Donkey Kong Country Returns zurück zu den Ursprüngen und lässt euch nicht wie im zweiten und dritten Teil andere Konstellationen von Helden spielen, sondern Donkey und Diddy in der Urbesetzung. Ähnlich wie ein »Sonic 4 apelliert es an die Erinnerungen an die "guten alten Zeiten", welche Fans der Serie mit sich herumtragen. Befindet ihr euch im ersten Level, ertönt die Hintergrundmusik des ersten Levels aus Teil 1 und auch sonst lässt vieles an früher erinnern: Donkey rollt durch oder hüpft auf Gegner, um sie zu erledigen, sammelt fleißig Bananen und Buchstabenfragmente des Wortes "KONG", wirft mit Fässern um sich, in denen sich unter anderem Diddy befindet, um seinem Kumpel (oder Familienmitglied, genau wurde das nie geklärt) unter die Arme zu greifen und die beiden lassen sich fleißig von Kanonenfässern durch die Gegend schießen. Alles bleibt jedoch nicht beim Alten: Zusätzlich zu den genannten sammelbaren Objekten gibt es nun auch versteckte Puzzleteile, die es zu finden gilt und die nun auch als Belohnung der gewohnten Bonusstages herhalten. Die Bonuslevels dienen wie zuvor dem Einsammeln von Bananen, diesmal mit einem Zeitlimit. Neue Aktionen beherrscht der Hauptcharakter auch, so kann er, wenn er geduckt ist, per Wii-Remote-Schüttler Pusteblumen oder Feuer entgegen pusten, mit dem 1-Knopf an begrasten Wänden und Decken entlangklettern oder auch per Schüttler auf den Boden trommeln.

Größter Unterschied zu früher ist aber das Verhalten von Diddy in Donkey Kong Country Returns. Hat man ihn aus einem DK-Fass befreit, kann man ihn nicht jederzeit per Knopfdruck gegen Donkey austauschen und er rennt diesem auch nicht mehr hinterher, sondern setzt sich stattdessen bequem auf dessen Rücken. Er ist dann der Erste, der Energie verliert - beide Charaktere haben nun zwei Herzen als Energieanzeige - und nippelt somit auch stets als erster ab. Aus dem N64-Ableger bringt das kleine Äffchen sein Jetpack mit, welches viele Situationen extrem erleichtert, da ihr oft auf knifflige Sprungpassagen trefft. Der Raketenrucksack befördert Diddy und Donkey dann für kurze Zeit bequem über Abgründe. Im Zweispielermodus ist Donkeys Kumpane deutlich aktiver, hier hüpft er nicht automatisch auf dessen Rücken, sondern bewegt sich frei und hat zusätzlich die ebenfalls aus Donkey Kong 64 stammende Erdnuss-Kanone im Gepäck.

Im großen und ganzen hat er damit gleich viel drauf wie Donkey Kong und gar noch mehr. Er kann Radschläge machen, auf Gegner springen, Pusteblumen wegpusten, Fässer greifen und werfen und sogar mit der Kanone Gegner auf Distanz betäuben, was sein großer Kumpel nicht drauf hat. Das ist etwas seltsam, denn war Diddy in den alten Teilen noch schneller und konnte höher springen, aber dafür im Gegensatz zu Donkey nichts gegen härtere Gegner ausrichten, ist er dem Großen diesmal in jeder Hinsicht überlegen - zumindest im Mehrspielermodus von Donkey Kong Country Returns. Weiterhin kann er wie Donkey Bodenplatten betrommeln bzw. beschießen, um Mechanismen zu aktivieren - diese aktivieren meist eine Hintergrundebene, auf die ihr euch per Fass schießen lassen könnt, was eine durchaus clevere Designidee ist.


Einmal horizontal oder doppelt vertikal?

Die Rede ist hierbei von der Steuerung: Wie man es inzwischen schon beinahe von Wii-Spielen gewohnt ist, bietet Donky Kong Country Returns verschiedene Steuerungsmöglichkeiten. Zwei sind es an der Zahl, Wii-Remote und Nunchuk zusammen oder nur die Wii-Remote. Wie auch schon bei anderen Spielen, können wir die horizontale Wii-Remote-Variante empfehlen - sie bietet sich für ein Retro 2D-Jump'n Run einfach an. An sich ist die Knopfbelegung leicht und zugänglich, nur wurde, wahrscheinlich um einer Überladung vorzubeugen, auch wieder von der Bewegungssteuerung Gebrauch gemacht. Prinzipiell ist das natürlich nichts schlechtes, jedoch wird das Schütteln der Fernbedienung unter anderem zum Rollen benutzt, was in brenzligen Situationen vom Timing nicht immer perfekt funktioniert. Auf einer Taste wäre diese Aktion von daher besser aufgehoben gewesen. Nett ist beim Vorwärtsrollen, wenn Diddy auf Donkeys Rücken sitzt - schüttelt ihr die Remote am Stück, wird der Gorilla zur Kugel, auf der sein kleiner Partner relaxt balanciert.


Schattenseiten

Spielt man Donkey Kong Country Returns alleine, bietet es sich eher an, den Zweispielermodus im Alleingang anzugehen, als den Einspielermodus zu wählen. In letzterem sind die DK-Fässer, in denen Diddy sich befindet, leider rar gesät. Verliert ihr euren Partner, müsst ihr also oft ohne ihn auskommen und kommt an viele Extras oder Pfade nicht heran. Im Zweispielermodus kann Diddy per Knopfdruck auf einer zweiten Wii-Remote immer wieder zurückgeholt werden, auf Kosten eines Lebens-Ballons. Der Mitspieler segelt dann an einem Ballon in einem Fass herab, das der noch aktive Spieler berühren muss, bevor es vom Bildschirm segelt und den Kleinen erneut ein Leben kostet. Dies ist insofern ärgerlich, dass sich die Helden oft auf kleinen Plattformen befinden und das Fass manchmal so abgelegen vom aktiven Spieler heruntersegelt, dass dieser es unmöglich erreichen kann.

"Wie soll ich alleine mit zwei Wii-Remotes spielen?", fragt sich sicher mancher bezüglich des Rates, Donkey Kong Country Returns alleine im Mehrspielermodus zu spielen. Die Lösung ist jedoch einfach, Diddy kann per Tastendruck auf Donkeys Rücken springen, das Spiel steuert sich dann wie im Einzelspielermodus außer, dass der zweite Spieler von Donkeys Rücken aus weiterhin die Kanone benutzen kann.

Warum die einfache Funktion, jederzeit zwischen Einspieler- und Zweispielermodus innerhalb des Levels zu wechseln nicht in das Spiel genommen wurde, bleibt ein Rätsel - genau wie die Tatsache, dass auf dem Kartenbildschirm, wenn man zu zweit spielt, Diddy durch das Einlösen eines Lebens zurückgeholt werden kann - diese Option fehlt im Singleplayer-Modus. Weiterhin praktisch an der Zweispielervariante ist, dass Cranky Kong im Laden Extraherzen und unverwundbar machende Zaubertränke verkauft, die jeweils für ein Level benutzt und je einem der beiden Charaktere zugeteilt werden können, vorausgesetzt, sie befinden sich im Mehrspielermodus - spielt man alleine, darf nur Donkey Kong mit Items aufgemotzt werden.


Deutlich mehr Licht als Schatten!

Wer auf der Suche nach einem sehr guten, abwechslungsreichen, umfangreichen und originellen Jump 'n Run ist, kommt an Donkey Kong Country Returns eigentlich nicht vorbei, denn abgesehen von den eher geringfügigen Schattenseiten ist das Spiel ein rundum gelungenes Paket. Die Grafik gehört ganz klar zur ersten Liga auf der Wii und das optische sowie spielerische Design ist an Ideenreichtum kaum zu überbieten und ein Fest fürs Auge. Zudem ist der Umfang beachtlich: Inklusive Boss-Gegner umfasst das Spiel 71 Level. Die acht Zonen warten alle mit individuellen Szenarien und Gegebenheiten auf, seien es der Dschungel oder Strand mit schönem Urlaubs- und aus Vorgängern bekannten Piratensettings, eine Fabrik in der gigantische Hammer im Takt der Musik hämmern, Levels in denen alles nur als schwarze Silhouette dargestellt wird, was etwas an Game and Watch erinnert (wer genau hinsieht, entdeckt Mr. Game and Watch), eine mit Dinoskeletten und Erdölgruben durchzogene Landschaft, und, und, und. Lorenfahrten und Flüge auf Raketenfässern sorgen weiterhin für Abwechslung, auch wenn diese, so wie das gesamte Spiel, einen ordentlich hohen Schwierigkeitsgrad zu bieten haben.

Im Singleplayer taucht nach öfterem Scheitern an einem der Checkpoints wie gewöhnlich das Tutorial-Schwein auf, jedoch auf einmal hektisch winkend mit einem Plus-Symbol über dem Kopf. Das bedeutet: Wird es euch zu blöd, das Level wieder und wieder zu versuchen, könnt ihr den aus »Super Mario Galaxy 2 bekannten Super Assistenten das Steuer übernehmen lassen. Dann spielen Diddy und Donkey mit grauem Fell das Level von selbst durch, ihr könnt aber per Plusknopf eingreifen, dürft jedoch so oder so keines der eingesammelten Stücke wie Puzzleteile behalten, wenn der Assistent aktiviert wurde.

Neben dieser Unterstützung kommt euch in leider nur wenigen Levels der alte Bekannte Rambi das Nashorn zur Hilfe, auf dem ihr reiten dürft und mit dem ihr durch Gegner sowie Mauern berserken könnt, was ordentlich Spaß macht und erneut an die "Guten alten Zeiten" erinnert. Im Laden von Donkeys Opa Cranky Kong - der zwar übrigens noch witzig ist, aber keine lustigen Anspielungen mehr an die Grafikleistungen der Konsole in petto hat - könnt ihr zudem Schlüssel zu verborgenen Levels kaufen und wenn ihr in allen Stages einer Welt das Wort KONG komplett habt, schaltet sich noch ein zusätzliches Pyramidenlevel in der jeweiligen Welt frei. Für Langzeitmotivation ist in Donkey Kong Country Returns also gesorgt, nicht zuletzt dadurch, dass die Level nach dem Beenden auch im "Spiel auf Zeit" angegangen werden können, mit beinahe unmenschlichen Zeitvorgaben für eine Goldmedaille.

Wenn ihr das Spiel durch habt und alle Pyramidenlevels geschafft sind, dürft ihr nach dem Beenden einer zusätzlichen Stage alle Abschnitte in der Spiegelvariante spielen, die aber wohl eher für Masochisten geeignet ist oder einfach für Leute, die lieber von rechts nach links rennen als umgekehrt: In der gespiegelten Version der normalen Levels müsst ihr ohne Diddy und mit nur einem Herz sowie ohne Items auskommen. Aua! Im Startmenü gibt es nebenbei auch noch einen Punkt mit dem Namen "Extras", in dem unter anderem durch das Sammeln von Puzzleteilen 3D-Dioramen aus Szenen des Spiels frei schwenkbar sowie Bilder betrachtet und Musik angehört werden kann.

Hatten wir übrigens schon erwähnt, dass auf der Weltkarte ebenfalls die Musik der Übersichtskarte aus Teil 1 läuft? Nur bewegen sich dort zwischen den einzelnen Levels nicht mehr die Spielfiguren Donkey und Diddy hin und her, sondern eine Münze mit deren Köpfen als Aufdruck - seltsam, da erinnert die Navigation der Weltkarte von »Sonic Colours noch eher an die der alten Country-Teile. Doch wir kommen vom Thema ab, wie gesagt ist die Musikuntermalung ebenso von allererster Güte, sei es nur klanglich, musikalisch oder auch darauf bezogen, dass in Bonuslevels und in allen möglichen Situationen der alte Charme mit Frischzellenkur für die heutige Zeit daherkommt. So stellen wir uns ein Donky Kong Country vor, und das ganz ohne die Hilfe von Rare: Respekt!

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Auch wenn ich die alten Donkey Kong Country Titel - vor allem Teil 1 - immer gerne spielte, hätte ich nie gedacht, einmal so vernarrt in ein Donkey Kong Spiel zu sein. Mit Leichtigkeit zieht der Affe an den Vorgängern der Serie sowie an Sonic und Konsorten vorbei und besetzt neben Mario die Spitze des Jump 'n Run Olymp, von wo er hoffentlich nicht so schnell wieder weggeht, da ich mir noch viele weitere solcher Jump 'n Run Perlen Wünsche. Von den Retro Studios dürfen wir noch großes erwarten, können aber mit diesem grandiosen Comeback vollauf zufrieden sein, welches spielerisch und grafisch Maßstäbe setzt.
93%
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92%


#1 | adojica [21.12. | 17:46] 



582
Donkey Kong Country Returns
Ich hab die erste Stunde des Spiels bei gameone.de gesehen und muss sagen das es fuer mich garnicht so besonders aussieht.Jaaaaaaaaaaaa,ich weis das man ein Spiel nach einer Stunde nicht richtig bewerten kann aber in der Zeit konnte ich nichts wirkliches aufregendes entdecken.Sieht halt aus wie ein ganz normales Jump and runn.Natuerlich kann ich mich auch irren.

#2 | Meier [21.12. | 18:27] 
Donkey Kong Country Returns
...DK returns sollte es auch für PS3 GEBEN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! sonst ist scheisse keine lust WII zi kaufen das game ist sicherlich 100% Geil

#3 | DOS_SkywalkR [21.12. | 19:36] 



1.921
Donkey Kong Country Returns
@meier:
so ist das eben leider mit nintendo eigenen marken, die kommen nur auf nintendo-konsolen ^^

@adojica:
joa, wie du schon sagst, nach einer stunde kann man da denk ich noch nicht soo viel zu sagen. davon ab ist es schon was anderes, ob man es selbst spielt oder nur zuguckt.
Meine Wertung: Ausgezeichnet (93%)

#4 | FEARLESSLY [26.12. | 23:30] 



1.364
Donkey Kong Country Returns
macht spaß habs zwar nur 10 min gespielt hab aber lust auf weitere runden affen laufen ^^ (ich weiß er ist ein gorilla ^^)
Meine Wertung: Ausgezeichnet (90%)


 










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Pro:
geniales Gameplay
ausgezeichnete Grafik und tolles Leveldesign
sehr viele Levels
zu zweit und alleine ein Spaß
Charme der alten Tage durch Stilmittel und Musik
Super-Assistent mildert Frust durch hohen Schwierigkeitsgrad

Contra:
wenige "Diddy-DK-Fässer"
es kann nicht jederzeit zwischen Single- und Multiplayer gewechselt werden


Offizielle Website:
 @Nintendo

Weitere Links:
 Trailer
 Gameplay-Video



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