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NARUTO SHIPPUDEN: CLASH OF NINJA REVOLUTION 3
 Test von Mario Zollitsch (07.05.2010) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Beat em Up Publisher:Nintendo
Termin:09. April 2010 Entwickler:TOMY

TOMY und Nintendo bringen die Ninjas wieder zurück in euer Wohnzimmer. Naruto Shippuden: Clash of Ninja Revolution 3 verspricht dabei einige Neuerungen: Verbesserte Spielabläufe, Multiplayer-Modi für zwei bis vier Spieler und neue Kämpfe über Wi–Fi-Connection und betitelt sich nebenbei selbst als „das beste Kampfspiel für Wii“. Diesem Eigenlob sind wir natürlich nachgegangen und haben für euch in unserer Review geprüft, ob hier nicht zu viel versprochen wird.


Naruto kehrt zurück


Naruto Shippuden: Clash of Ninja Revolution 3 verläuft nach der Handlung aus dem bekannten Anime Naruto, genauer genommen der Shippuden–Staffeln, welche sozusagen eine Weiterführung der ursprünglichen Story darstellen. Pauschal lässt sich sagen, dass Naruto Shippudenzu Naruto im selben Verhältnis steht wie Dragonball Z/GT zu Dragonball. In groben Zügen setzt sich die Vorgeschichte wie folgt zusammen: Naruto ist ein kleiner Junge in einem Dorf, in dem die meisten Menschen Ninjas sind. Sein Vater ist einer der Oberhäupter, bekämpft einen Dämon, verbannt diesen in den Körper seines Sohnes und verstirbt dann. Dadurch ist Naruto im Dorf natürlich nicht sonderlich gut angesehen und wird von vielen gemieden. Dies bewegt ihn dazu, wie sein Vater, den Weg des Ninjas einzuschlagen. Und natürlich möchte er einer der größten Ninjas der Welt werden. Hierfür trainiert er einerseits im Dorf, verlässt dieses aber im späteren Verlauf der Handlung, um draußen in der Welt noch mehr zu lernen. Hier erlebt er selbstverständlich diverse Abenteuer, trifft auf verschiedene Gegner und geht letztendlich immer als Sieger hervor – und wird damit auch stärker.

In der so genannten Shippuden-Saga – zumindest in dem Teil, mit dem sich das Spiel beschäftigt – kehrt Naruto in sein Heimatdorf zurück und trifft dort seinen alten Trainer und seine ehemalige Teamkollegin. Natürlich hält die Wiedersehensfreude nicht lange an. Einerseits stehen etliche Kraftproben zwischen den alten Freunden an, andrerseits droht eine große Gefahr, die Naruto und Co abwehren müssen.


Schüttel dein Speck

Naruto Shippuden: Clash of Ninja Revolution 3 bietet jede erdenkliche Möglichkeit der Steuerung eures gewählten Charakters. Ob mit Wii-Fernbedienung + Nunchuck, nur Wii-Fernbedienung, dem Classic-Controller oder dem Nintendo GameCube-Controller – die Wahl bleibt euch überlassen. Allerdings lässt sich das Spiel am effektivsten mit dem Classic- oder dem GameCube-Controller steuern. Hier sind die Knöpfe einfach sinnvoller verteilt und gut erreichbar – und Combos lassen sich dadurch deutlich einfacher ausführen. Auch könnt ihr mit einem normalen Controller deutlich besser reagieren und koordinieren.

Die Wii-Fernbedienung mit Nunchuck ist wohl die bewegungsintensivste und zugleich ungenaueste Möglichkeit, Naruto und all die anderen Charaktere zu steuern. Über den Control Stick des Nunchucks bewegt ihr euren Charakter über das Kampffeld, durch die Knöpfe A, B und C könnt ihr verschieden Manöver ausführen. Bestimmte Angriffe leitet ihr durch Schütteln der Wii-Fernbedienung ein und spezielle Attacken werden über das Steuerkreuz gestartet. Wie ihr sicherlich schon merkt, ist hier unglaublich viel Einspielzeit und Koordination gefragt. Für Anfänger ist diese Variante definitiv ungeeignet.

Die alleinige Nutzung der Wii-Fernbedienung wird für die Steuerung waagrecht gehalten – ganz klar, um einen normalen Controller nachzuahmen. Allerdings benötigt ihr für eine effektive Kampftechnik wirklich alle Knöpfe, die diese Fernbedienung zu bieten hat: Nicht nur A und B kommen zum Einsatz, sondern auch 1, 2 und + sind mit wichtigen Spielhandlungen verknüpft. Wollt ihr Spezialangriffe – sogenannte Jutsus – ausführen, müsst ihr mehrere Knöpfe gleichzeitig betätigen – zum Teil inklusive Steuerkreuz. Hier stellt sich dann heraus, wessen Finger wirklich schnell, beweglich und zielgenau arbeiten.


Abwechslung ist alles

Was macht ein Beat'em Up aus? Unter anderem natürlich die Charaktere, die es zu steuern gilt. Hier kann Naruto Shippuden: Clash of Ninja Revolution 3 ordentlich auftrumpfen: Mit insgesamt 40 verschiedenen Figuren aus der Shippuden-Serie ist sicherlich für jeden Geschmack etwas dabei. Naruto-Fans können sich an den originalen Charakteren erfreuen und finden auch den ein oder anderen Liebling, der in den Vorgängerversionen des Spiels noch nicht enthalten war. Aber auch Fans von Prügelspielen, die nichts mit Naruto am Hut haben, kommen hier auf ihre Kosten: Die Charaktere unterscheiden sich nicht nur äußerlich, sondern auch in ihren Kampfstilen und Angriffen.

Auf den ersten Blick fällt auf, dass manche Kämpfer mit ihren Fäusten arbeiten (oder wie Naruto manchmal mit seinem Kopf), andere widerum setzen auf Waffen, die sie im Kampf gnadenlos gegen ihre Gegner einsetzen. Doch nicht nur bei der Wahl des Werkzeugs unterscheiden sich die Figuren, auch die Kampfstile und Bewegungsabläufe sind verschieden. Hier wurde bei der Entwicklung viel Wert auf den Wiedererkennungswert der Bewegungen gelegt. Nahezu jeder Charakter hat seine eigenen Muster und Angriffe. Es wurde also kein Schema F verwendet, welches letztendlich nur von einem anderen Charakter ausgeführt wird.


Viele Charas – was tun damit?

Hierfür werden euch unterschiedliche Spielmodi geboten: Neben dem Storymodus existiert noch ein VS-Modus, ein Wi–Fi–Partie–Modus, ein Überlebensmodus, ein Zeitangriff, ein Punktzahlangriff, ein Kumite–Modus und ein Missions–Modus. Ich werde im Folgenden nicht alle Modi gänzlich ausführen, doch bei den wichtigsten einen klaren Überblick geben. Im VS–Modus könnt ihr mit oder gegen Freunde kämpfen – oder euch alleine dem Computer stellen. Sehr schön ist hierbei der Tag–Team-Modus, bei dem ihr euch zu zweit gegen den Computer verbündet und mit schlagkräftigen Combo–Angriffen die Gegner platt macht. Natürlich könnt ihr auch zusammen gegen zwei andere Freunde spielen.

Die Steigerung hiervon wäre der Wi–Fi–Partie–Modus, bei dem ihr über die Wi–Fi–Connection gegen Spieler aus der ganzen Welt antreten könnt. Die Möglichkeit, über die Wii online gegen echte Menschen zu spielen, wird bei vielen Spielen bisher leider kaum oder gar nicht genutzt. Der Versuch bei Naruto Shippuden: Clash of Ninja Revolution 3 ist auf jeden Fall lobenswert. Allerdings gibt es bei der Umsetzung ein gravierendes Problem: Durch die schwache Verbindungsleistung der Wii kommt es während der Kämpfe des Öfteren zu Ruckeleien und kurzen Hängern. Damit geht der Spaß am Onlinespiel schnell wieder verloren.

Weitere Spielmodi basieren im Grunde auf den bereits seit langem bekannten Systemen: Möglichst viele Gegner hintereinander platt machen, ohne das Leben auffrischen zu dürfen; in vorgegebener Zeit möglichst viele Gegner platt machen; in zehn aufeinanderfolgenden Kämpfen möglichst viele Punkte erreichen. Der Kumite–Modus erinnert ebenfalls sehr stark an den Überlebensmodus. Allerdings müsst ihr euch hier nicht gegen Hauptcharaktere zur Wehr setzen, sondern gegen etliche „abtrünnige Ninjas“, welche euch unentwegt angreifen. Im Grunde geht es allerdings wieder darum, möglichst lange zu überleben und so viele Gegner wie möglich zu erledigen.

Charaktergebunden ist allerdings der Missions–Modus: Im Storymode steuert ihr hauptsächlich Naruto selbst – im Missions–Modus von Naruto Shippuden: Clash of Ninja Revolution 3 schlüpft ihr in die Rolle eures Lieblingscharakters und unter kontextbezogenen Bedingungen erwarten euch bis zu zehn Missionen. Diese sind natürlich für jeden Charakter individuell und bieten somit eine gigantische Verlängerung der Spielzeit.

Außen vor habe ich bisher den Story–Modus gelassen. Es ist für Fans sicherlich schön, dass die Handlung im Spiel der Handlung im Anime strikt folgt. Allerdings werden Spieler, die sich in der Naruto–Welt nicht sonderlich gut auskennen, Probleme bekommen, dem Handlungsstrang zu folgen. Viele wichtige Einzelheiten aus der Vorgeschichte werden gar nicht angesprochen oder eben nur angeschnitten. Einsteiger werden hier nicht durchblicken können, da die Serie einfach schon zu lange läuft und das Spiel erst zu einem späteren Punkt der Naruto–Geschichte einsetzt. Obwohl die Handlung nur schwer nachvollziehbar erläutert wird, sind die Zwischensequenzen teilweise sehr nervenaufreibend. Zwar wurde der Anime wunderbar in Filmsequenzen des Spiels umgesetzt und die Originalstimmen erzeugen Authentizität, doch eine Sequenz folgt der nächsten. Die Dialoge sind teilweise alles andere als durchdacht und sollen wohl witzig sein – was in den meisten Fällen allerdings nicht der Fall ist. Das Gelaber wird erst dann unterbrochen, wenn der nächste Kampf einsetzt.

Und diese Kämpfe sind leider nicht ausgeglichen. Der erste Kampf ist gewonnen, bevor er überhaupt richtig begonnen hat. Der zweite Kampf ist allerdings schon ein wirklich harter Brocken: Vor allem, weil man den Gegner auch noch mit einer Spezialattacke vernichten muss. Kampf Nummer drei widerum erinnert eher an ein Tutorial auf der Schwierigkeitsstufe „Das kann auch meine Mama noch“. Doch schon der nächste Kampf wird viele Spieler wieder zum Verzweifeln bringen – hier bleibt es sicherlich nicht bei einem einzigen Versuch. Leider bleibt dieses schwankende Niveau stetig vorhanden: Die Schwierigkeit springt von „bocksimpel“ auf „nahezu unmöglich“ und wieder zurück. Ein ausgeglichener Storymodus sieht definitiv anders aus. Auch kann deswegen keine wirkliche Steigerung im Laufe der Handlung entdeckt werden – schließlich kommen wirklich harte Kämpfe schon zu Beginn, wogegen spätere Auseinandersetzungen fast wie ein Spaziergang aussehen.


Was es noch zu sagen gibt

Die musikalische Begleitung ähnelt sehr stark den Vorgängern von Naruto Shippuden: Clash of Ninja Revolution 3. Die typische Japano–Anime-Musik begleitet euch durch das gesamte Spiel und wird von den Kampfgeräuschen und den Stimmen der Synchronsprecher überlagert. Insgesamt ist die Musik nicht störend, wiederholt sich allerdings nach relativ kurzer Zeit wieder.

Eine recht ansehnliche Auswahl gibt es auch bei den Kampfarenen, die euch im Spiel erwartet. Ob in Dörfern, im Gelände oder sonstigen Schauplätzen – hier ist für Abwechslung gesorgt. Allerdings ist die Bewegungsfreiheit stark eingegrenzt, da ihr die Plätze nicht verlassen dürft. Geziert werden die Arenen mit Gegenständen, hinter denen ihr euch vor Angriffen verstecken könnt, die aber auch zerstört werden können. Taktisch bieten diese Gegenstände allerdings kaum Möglichkeiten. Grundsätzlich steht ihr eurem Gegner immer gegenüber, könnt euch aber dennoch in alle vier Richtungen bewegen, um Angriffe abzuwehren. Auch lassen sich während des Kampfes so genannte „Papierbomben“ legen, welche eurem Gegner Schaden zufügen, wenn dieser zu nahe kommen.

Der Anime-Stil wurde auch bei den Kämpfen beibehalten – und die so genannten Jutsus (welche als Spezialangriffe beschrieben werden können, die ihr erst durch das Sammeln von genügen Chakra–Energie nutzen könnt) starten ebenfalls übergangslos mit einer stimmungsvollen Anime-Sequenz. Bei Tag-Team Matches lassen sich diese Angriffe sogar mit zwei Charakteren kombinieren – was natürlich nochmal deutlich mehr Schaden anrichtet.

Darüber hinaus findet ihr in Naruto Shippuden: Clash of Ninja Revolution 3 auch einen "Laden", in dem ihr gewonnenes Geld aus dem Storymodus oder anderen Spielvarianten für freischaltbare Extras ausgeben könnt. Hier lassen sich zum Beispiel neue Missionen oder Charaktere freischalten, die ihr bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht ausprobieren konntet.





Das beste Kampfspiel für die Wii haben wir hier nicht vor uns liegen. Doch schöne Animationen und viel Abwechslung sind auf jeden Fall geboten. Naruto-Fans werden sich das Game allein wegen dem Storymodus nicht entgehen lassen - doch auch Genre-Fans kommen hier auf ihre Kosten. Die Dialoge führen zwar manchmal zu Fremdschämen, doch wird abwechslungsreicher Prügelspaß geboten, der trotz Schwächen für einen längeren Zeitvertreib sorgt. Wer allerdings mit dem Animestil nichts anfangen kann, sollte doch eher zu Tatsunoko vs. Capcom oder Smash Brothers greifen. Diese stehen Naruto nämlich in nichts nach und stellen gute Alternativen dar.
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Pro:
40 verschiedene Charaktere
Anime-Handlung als Story-Modus
Synchronsprecher aus der Serie
individuelle Angriffstechniken und Bewegungsabläufe

Contra:
schlechte Online-Verbindung
nervenaufreibende Dialoge und Zwischensequenzen
große Schwankungen in der Schwierigkeitsstufe
ohne Classic-Controller eine unvorteilhafte Steuerung


Offizielle Website:
 @TOMY



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