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ALICE IM WUNDERLAND
 Test von Mario Zollitsch (04.03.2010) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Adventure Publisher:Disney Interactive Studios
Termin:04. März 2010 Entwickler:Etranges Libellules

Wer kennt nicht die Geschichte von Alice im Wunderland? Tim Burton, Regisseur von Nightmare before Christmas, Corpse Bride und Sweeny Todd, wagte sich erneut an die alte Story. Disney spielte sofort mit und schon geht in dieser Woche der Kinofilm an den Start. Dazu gibt es natürlich auch ein passendes Spiel Wii, DS und PC. Wer Burtons Werke kennt, weiß, dass er für gewöhnlich keine Kinderfilme produziert – auch die Story um Alice und ihre seltsamen Freunde hat er komplett neu interpretiert. Ob es sich lohnt, den Hutmacher zu besuchen, erfahrt ihr in unserer Review.


Neues von alten Bekannten


Wie bereits erwähnt, handelt es sich weder im Kinofilm Alice im Wunderland, noch im gleichnamigen Spiel, um eine Neuauflage der alten Geschichte, sondern um eine Fortsetzung. Der Hase mit der Uhr, Mc Twist, kehrt in die „Oberwelt“ zurück, um Alice zu finden, damit sie die Untenwelt vor der roten Königin rettet. Er findet auch eine Alice – doch scheinbar ist es die falsche. Seitdem Alice das erste Mal im Wunderland war, sind zehn Jahre verstrichen. Der Hutmacher ist älter geworden, ebenso hat McTwist große, dunkle Augenringe. Auch an den anderen Charakteren ist die Zeit nicht spurlos vorbeigegangen. Doch den schlimmsten Wandel hat die Herrscherin mitgemacht: Die rote Königin tyrannisiert die Untenwelt. Eine alte Prophezeiung sagt voraus, dass Alice das Wunderland befreien kann – doch leider hat McTwist scheinbar die falsche erwischt.

Dennoch lässt sich die neue Alice auf das Abenteuer ein, versucht den merkwürdigen Gestalten zu helfen und stellt sich mit ihren neuen Gefährten der ie Herzkönigin. Unzählige bekannte Charaktere, die schon im Kinderbuch einen Auftritt hatten, erwarten euch auf eurer Reise durch das schon längst nicht mehr so wundervolle Wunderland. Triste Landschaften, verwelkte Pflanzen und unzählige Herzsoldaten stellen sich euch in diesem Action-Adventure in den Weg.


Hasen, Hutmacher, Spitzmäuse

In Alice im Wunderland schlüpft ihr in die farbenprächtigen Kostüme von insgesamt vier Charakteren. Jeder hat spezielle Fähigkeiten, die euch in diesem Abenteuer helfen können. Ihr begleitet Alice auf ihrem Weg und schützt sie vor den Herzsoldaten. Alice selbst könnt ihr allerdings nicht steuern – zwischen den anderen vier könnt ihr aber jederzeit wechseln.

Der erste Held, der euch im gesamten Spiel begleitet, ist Mc Twist, der weiße Hase mit der Uhr. Seine Stärke ist das Spiel mit der Zeit. Er kann Gegner einfrieren, Gegenstände anhalten und sogar zerstörte Uhren oder gealterte Rosen wieder reparieren bzw. verjüngen. Schon sehr früh im Spiel werdet ihr diese Fähigkeiten zu schätzen lernen. Im Kampf kann er zudem mit seiner Uhr um sich schlagen, doch ihr habt bessere Soldaten im Team. Einer davon ist Dormouse, auch bekannt als Haselmaus, die den Gegnern mit einer kleinen Nadel zusetzt. Zwar hat Dormouse keine erwähnenswerten Spezialfertigkeiten, aber sie hält eurer Gruppe und Alice viele Gegner vom Leib. Da sie unglaublich flink ist, kann sie deutlich mehr Angriffe starten, als der Rest.

Überhaupt nicht für den Kampf geeignet ist der Märzhase. Besser zu ihm passen würde der Name Angsthase. Er lässt sich von nahezu allem einschüchtern und „Mut“ ist ein Fremdwort für den braunen Mümmelmann. Aber ihr solltet euch von seinem feigen Gemüt nicht irritieren lassen: Mit seinen Psi-Kräften hat er ganz andere, unerlässliche Eigenschaften. Er kann Steine und andere Gegenstände, ohne sie zu berühren, in die Lüfte heben und Gegnern ihr schützendes Schild mit Geisteskraft entreißen. Damit stellt er einen unglaublich wichtigen Part in eurer Gruppe dar, ohne den ihr die meisten Aufgaben und auch viele Gegner nicht bewältigen könnt.

Nicht fehlen darf natürlich auch ein anderer alter Bekannter aus dem Kinderbuch: Die Grinsekatze. Auch wenn sie erst als letzte eurer Gruppe beitritt, werdet ihr die Anwesenheit dieses Tieres sicherlich schnell zu schätzen wissen. Sie kann sich sowohl unsichtbar machen, als auch unsichtbare Gegenstände aufspüren oder Dinge verschwinden lassen.

Der letzte spielbare Charakter, der eurer Obhut anvertraut wird, ist der verrückte Hutmacher. Im Film gespielt vom umschwärmten Johnny Depp, stellt er auch im Spiel Alice im Wunderland einen der Hauptcharaktere dar. Er ist den Hasen und der Maus nicht nur an Körpergröße überlegen, sondern kann auch kämpferisch mit der kleinen Dormouse mithalten. Allerdings ist der verrückte Hutmacher noch mit einer zusätzlichen Fähigkeit ausgestattet: Perspektive. Damit könnt ihr, wenn ihr euch am rechten Platz befindet, geheime Gänge und Türen finden, die vorher nicht vorhanden waren. Indem ihr die Kameraperspektive so bewegt, dass beispielsweise das Gemälde eines Hauses im Vordergrund mit der Ruine eines Gebäudes im Hintergrund ein komplettes Bild ergibt, erscheint dieses Gebäude, welches zuvor lediglich auf dem Bild zu sehen war, auch in der Spielwelt und ihr könnt es betreten. Mit dieser Fähigkeit verwandelt ihr vermeintliche Sackgassen im Spiel zu weiterführenden Wegen.


Schachfiguren und Fertigkeiten

In Alice im Wunderland sind überall im Spiel Schachfiguren versteckt, die ihr finden könnt. Mithilfe dieser Figuren und „unmöglicher Ideen“ könnt ihr für eure Helden neue Fertigkeiten erkaufen. Die Figuren dienen hierbei lediglich dazu, die Fertigkeit im Laden freizuschalten. Durch das Finden der Figuren alleine könnt ihr sie allerdings noch nicht nutzen. Um eine Spezialfähigkeit zu kaufen, benötigt ihr ein Zahlungsmittel: Die „unmöglichen Ideen“. Diese erhaltet ihr entweder durch das Besiegen von Gegnern, Öffnen von Truhen oder durch Bewältigen von kleineren Aufgaben. Habt ihr genügend dieser Ideen gefunden, könnt ihr diese gegen neue Fähigkeiten für eure Charaktere tauschen.

Pro Charakter gibt es drei Fertigkeiten, welche ihr erwerben könnt. Darüber hinaus gibt es noch allgemeine Fähigkeiten, die ebenfalls in Form von Figuren versteckt sind. Wer stur von einem Anfangspunkt zum Ziel rennt, wird viele davon nicht entdecken. Nur wenn ihr euch die Zeit nehmt, die Welt gründlich zu erforschen, werden eure Helden stärker und ihr könnt alle Geheimnisse im Unterland lüften.


Tim Burtons Unterland

Ganz deutlich zeigen sich Tim Burtons Einflüsse in den Landschaften, die ihr in Alice im Wunderland durchstreift. Schon in seinen früheren Filmen hat er deutlich gezeigt, dass er eine Neigung zum Düsteren und Grotesken hat. Und genau so ist auch die Welt im Spiel aufgebaut. Überdimensionale Pflanzen, die bedrohlich auf euch herabsehen, dunkle Pilze, die den Boden besiedeln und seltsame Genossen, die zwar aus dem Kinderbuch übernommen sind, aber einen deutlich erwachseneren Touch erhalten haben.

All diese suspekten und makabren Erscheinungen, Pflanzen und Orte sind in vielen unterschiedlichen, aber sehr düsteren und dunklen Farbtönen gehalten. Für Wii-Verhältnisse ist die Grafik in Alice im Wunderland wirklich gelungen. Die Entwickler haben sich die größte Mühe gegeben, die fantastische Welt, die Tim Burton am vierten März in die Kinos bringt, auch für die Konsole, den Handheld und den PC umzusetzen. Auch wenn die Wege meist sehr strikt vorgegeben sind, wirken sie skurril, bedrückend und doch faszinierend. Störende Elemente oder Texturfehler sind uns bei unserem Test nicht ins Auge gefallen.


WiiMote und Nunchuck im Wunderland

Ebenfalls ein großes Lob muss für die Wii-Steuerung von Alice im Wunderland ausgesprochen werden. Die Belegung der Tasten und die Funktionen der WiiMote und des Nunchuck gehen locker von der Hand. Mit dem Nunchuck steuert ihr euren aktuellen Charakter durch die Welt, mit dem C-Knopf könnt ihr zwischen den Helden wechseln. Mit der WiiMote könnt ihr den Curser über den Bildschirm bewegen. Deutet ihr damit auf einen Gegenstand, der mit einer bestimmten Fähigkeit benutzt werden kann, könnt ihr diese mit dem Halten von Z aktivieren und durch die entsprechende Bewegung einsetzen. Je nachdem, welche Fähigkeit ihr benutzt, müsst ihr die WiiMote anschließend in eine Richtung schwenken, im Kreis bewegen oder die Kamera entsprechend ausrichten. Jede neue Fertigkeit wird euch aber für den ersten Einsatz nochmals ausführlich erklärt.

Mit A lasst ihr euren Helden springen, mit B zuschlagen. Über 2 ruft ihr die Karte auf und könnt sehen, wo ihr euch befindet beziehungsweise wohin euch euer Weg führt. Drückt ein zweiter Spieler auf seiner WiiMote die 1, so kann er eurem Spiel beitreten und ihr bestreitet das Abenteuer zu zweit, was uns zum nächsten Punkt führt …


Zwei Asse gegen die Herzkönigin?

… dem Coop-Modus. Das Gesamte Spiel Alice im Wunderland kann zu zweit bestritten werden. Eure Gruppe besteht bereits zu Beginn aus McTwist und der Haselmaus. Später kommen – wie bereits erwähnt – weitere Charaktere hinzu. Durch diese können die zwei Spieler beliebig wechseln – nur zwei gleiche Helden können nicht zeitgleich im Spiel sein. Der Vorteil zu zweit ist – neben dem erhöhten Spaßfaktor, den der lokale Multiplayer meist bringt – offensichtlich: Oft müssen die einzelnen Fähigkeiten der Helden direkt hintereinander eingesetzt werden. Ihr erspart euch also häufiges Wechseln. Außerdem können Fähigkeiten wie das Einfrieren von Gegnern im Kampfgetümmel gezielter verwendet werden.

Da es für den Coop-Modus allerdings keinen Splitscreen gibt, ergibt sich ein Problem, welches stellenweise sehr ärgerlich ist. Die Kamera folgt lediglich dem ersten Spieler in der 3rd-Person-Perspektive. Entfernt sich der zweite Spieler zu weit von seinem Kollegen, verschwindet er schnell mal aus dem Bild. Ist er zu lange vom Bildschirm weg, taucht er urplötzlich wieder neben Spieler eins auf. Dies kann vor allem in Kämpfen gegen mehrere Gegner ärgerlich sein, da eine vernünftige Aufteilung auf die Gegner und das Bewachen von Alice dadurch drastisch erschwert wird.





Eine wundervolle Tim Burton-Atmosphäre, die Fans sicherlich begeistern wird. Skurrile Charaktere, die bereits aus dem Kinderbuch bekannt sind, zeigen sich von einer neuen Seite. Trotz der kleinen Schwächen in der Perspektive, macht der Coop-Modus extrem viel Spaß und die Reise durch die Untenwelt gestaltet sich als überraschendes Action-Adventure in wundervollen Farben. Auch Steuerung und Grafik können überzeugen. Lediglich das ständige Wechseln der Charaktere, um auf bestimmte Fertigkeiten zugreifen zu können, kann im Singleplayer-Modus etwas nervig werden. Insgesamt aber ein wirklich gutes Spiel, welches einen netten Zeitvertreib darstellt.
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Pro:
düstere Atmosphäre
skurrile, liebevolle Charaktere
fünft spielbare Figuren mit einzigartigen Fertigkeiten
durchdachte Story, angelehnt an den Film
durchgehend im Coop spielbar

Contra:
Kameraführung im Coop teilweise störend
häufiger Charakterwechsel nötig
Suche der Figuren zum Fertigkeitserwerb manchmal langwierig


Offizielle Website:
 Alice das Spiel

Fansites:
 Alice Film

Weitere Links:
 Wii Trailer
 DS Trailer



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