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SUPER MONKEY BALL: STEP & ROLL
 Test von Sebastian Hamers (25.02.2010) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Geschicklichkeit Publisher:SEGA
Termin:12. Februar 2010 Entwickler:SEGA

Schon seit 2001 sausen der knuddelige Affe Aiai und seine Freunde quer über alle Spieleplattformen hinweg durch wirre Labyrinthe und enge Schächte. Egal ob GBA, PSP, Playstation, Xbox oder iPhone, jede Konsole bekommt ihr eigenes Monkey Ball spendiert. So hat sich die Marke für SEGA zu einem echten Dauerbrenner entwickelt. In Super Monkey Ball: Step & Roll erleben die zuckersüßen Äffchen ihr Comeback… diesmal mit Unterstützung des Wii Balance Boards. Ob die aktuelle Version ihr Geld wert ist oder ob die Affen die Balance verloren haben und den Spielspaß in eine Schieflage gebracht haben, verrät unser Test.


Neu ist das Konzept von Monkey Ball nun wirklich nicht. Wie ich haben viele Leser sicherlich schon etliche Geduldsspiele in der Hand gehalten, bei denen man eine kleine Kugel an zahlreichen Löchern vorbei ins Ziel bugsieren muss. In vielen Fällen ist das Spielerlebnis ähnlich: frustrierend! Nichts anderes ist Super Monkey Ball: Step & Roll. Doch fangen wir am Anfang an…


Zehn Levels sie zu knechten!

Viele Worte über das grundsätzliche Design des Spiels müssen an dieser Stelle eigentlich nicht verloren werden. Das Geduldspiel-Konzept greift bei Super Monkey Ball: Step & Roll erneut. In einer Kugel rollt euer Affe durch labyrinthartige Gänge, stets auf der Suche nach Bananen und dem Zielband. Durch Neigen der Wii-Fernbedienung beschleunigt ihr euren Affenkumpel. Zieht ihr den Controller wieder nach oben, legt der Affe eine Bremsung hin und düst in die Gegenrichtung. Bewegungen nach links und rechts lassen Aiai & Co in die jeweilige Richtung steuern und in die richtigen Bahnen lenken. Klingt simpel? Ist es auch, jedoch nur auf dem Papier. Damit es für den Spieler nicht zu einfach wird, hat SEGA nämlich einige Hindernisse in den Weg gestellt. Neben noch leicht zu umkurvenden Tonnen, stellen sich euch verschiebbare Brücken und tiefe Abgründe in den Weg. Fällt euer Affe einmal in die Tiefe, habt ihr ein Leben verwirkt. Glücklicherweise dürft ihr die Zahl der Leben durch fleißiges Aufsammeln von Bananen erhöhen. Euer größter Feind im Spiel ist jedoch die Uhr, die euch – vor allem in den späteren Levels – gehörig unter Stress setzt. Schade eigentlich, dass Nintendos Vitality Sensor noch nicht auf dem Markt ist. Super Monkey Ball: Step & Roll wäre ein richtig guter Kandidat um das Gerät einmal mächtig in Ausschlag zu bringen. Bevor ihr euren Pulsschlag aber wieder in gesunde Regionen bewegen dürft, sind erst einmal zehn Levels zu absolvieren. Nach deren Abschluss wird eine weitere 10er-Einheit freigeschaltet. Ingesamt bietet das Einzelspielererlebnis 7 Einheiten à 10 Levels.


Mich laust der Affe

Wer die vollen 70 Spielwelten tatsächlich durchschritten hat, darf sich tüchtig auf die Schulter klopfen und sich das GameRadio Prädikat „frustresistent“ ans Revers heften. Die Crux an Super Monkey Ball: Step & Roll ist leider die mehr als schwammige Steuerung. Dabei bietet sich die Idee eines Monkey Ball mit Balance Board Steuerung geradezu an. Viel intuitiver kann ein derartiges Spiel wohl nicht gesteuert werden. Was aus dieser Idee geworden ist, enttäuscht leider auf ganzer Linie. Schon recht früh stellt sich heraus, dass der Spieler nur unzureichende Kontrolle über die Kugel hat. Oftmals kracht unser Äffchen von einem Hindernis in das nächste. Da helfen auch noch so obskure Ballettübungen auf dem Balance Board nichts.

Ein wenig besser funktioniert da schon die Steuerung via Wii-Fernbedienung. Zwar kann auch der Neigungssensor nicht mit der Präzision eines Gamepads mithalten, ist aber allemal besser als die Navigation via Balance Board. Mit ein wenig Übung und einer guten Portion Glück, sehen fleißige Monkey Baller schließlich doch noch den finalen Abspann.


Bunte Bonbongrafik und ansprechendes Leveldesign

Super Monkey Ball: Step & Roll hätte dabei durchaus Potenzial gehabt. Wie frühere Episoden von Monkey Ball zeichnet sich auch der vorliegende Teil durch abwechselungsreiches Leveldesign aus. So rast die Affenbande etwa durch eine schneebedeckte Gebirgslandschaft oder trollt sich in karibischer Inselatmosphäre. Der kunterbunte Grafikstil ist wirklich wunderschön anzusehen. Super Monkey Ball: Step & Roll ist wieder ein Beispiel von vielen, dass die Comicgrafik der Wii-Konsole einfach am besten zu Gesicht steht. Mangelnde HD-Fähigkeiten fallen hier gar nicht sonderlich ins Gewicht. Auch an der musikalischen Untermalung gibt es nichts auszusetzen. Die Sounds und Rhythmen machen Laune und trösten über manch frustigen Moment hinweg.


Party im Affenhaus

Mit 70 Levels ist die Solokampagne leider etwas kurz geraten. Allerdings hat der Titel neben der Hauptkampagne noch einige Extras für Multiplayerfans in petto. Zudem darf das Hauptspiel auch im kooperativen Modus gespielt werden. Hier lehnt sich Super Monkey Ball: Step & Roll an seinen Vorgängern an. Während ein Spieler die Kontrolle über die Bewegungen der Kugel übernimmt, darf der zweite Spieler etwaige Hindernisse aus dem Weg kicken. Wie bei vielen Multiplayerspielen gilt auch hier: Geteilte Freude, ist doppelte Freude. Oder: Geteiltes Leid, ist halbes Leid… je nach Sichtweise des Spielers.

Wer dann immer noch nicht genug von SEGAs wilder Affenbande hat, darf sich weiterhin in 21 Minispielen austoben, die allesamt auch im Mehrspielermodus spielbar sind. Trotz der üppigen Auswahl hält sich die Freude über das Angebot jedoch in Grenzen. Denn wie schon im Hauptspiel, macht uns die Steuerung abermals einen Strich durch die Spielspaß Rechnung. Egal ob mit Balance Board oder konventioneller Steuerung mit Wii-Fernbedienung, unpräzise und schwammig bleibt die Angelegenheit in beiden Fällen. Schade, denn mit einer funktionierenden Steuerung hätten einige der Spiele wie Affen-Snowboard, Ninja oderLuftkissenschlacht durchaus für etwas Kurzweil sorgen können.


Online was?

Nahtlos an den Gesamteindruck schließt sich auch die Onlineanbindung von Super Monkey Ball: Step & Roll an. Wiitypisch wird die hohe Verbreitung von DSL-Anbindungen schlichtweg ignoriert. Ihr müsst also schon ein paar frustresistente Freunde zu euch ins Wohnzimmer holen, um das Spiel gemeinsam zu spielen. Wer seine Bestzeiten und Highscores mit der großen weiten Welt vergleichen will, wird ebenfalls enttäuscht. Eine Online-Bestenliste fehlt dem Spiel leider ebenfalls.





SEGA hat eine gute Idee schlampig umgesetzt. Schade, das Konzept eines Monkey Balls mit Balance Board-Steuerung klingt wirklich verlockend. Doch so gestaltet sich das Spiel leider mehr als Krampf, denn als Spaß. Während das Hauptspiel mit einigen Abstrichen noch halbwegs zu gefallen weiß, erweisen sich die halbgaren Minispiele als Totalausfall. Wenn Glück der entscheidende Faktor über Erfolg und Misserfolg ist, dann ist bei der Entwicklung eines Geschicklichkeitsspiels einiges falsch gelaufen. Fans der Monkey Ball Serie sollten daher lieber auf einen Titel der älteren Generation zurückgreifen.
59%
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Pro:
gelungene Comicgrafik
stimmungshebender Soundtrack
Mehrspielermodus
alternative Steuerungs-möglichkeiten
schnell durchgespielt

Contra:
unpräzise Steuerung
langweilige Minispiele
kein Onlinemodus
viele Frustmomente


Offizielle Website:
 @SEGA



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