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MAHJONGG PARTY
 Test von Mario Zollitsch (27.12.2009) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Geschicklichkeit Publisher:rondomedia
Termin:15. Dezember 2009 Entwickler:Webfoot

rondomedia legt wieder einen echten Klassiker für die Wii neu auf: Mit Mahjongg Party gelangt das alte asiatische Brettspiel, welches sich auch bei uns - zumindest in der windowseigenen PC-Version - großer Beliebtheit erfreut, auf die Nintendo-Plattform. Ob man sich hierfür allerdings wirklich vor die Konsole ziehen lassen sollte oder ob das Spiel als Gratisbeilage am PC doch die bessere Alternative darstellt, erfahrt ihr in unserer Review.


Stein um Stein


Das Spielprinzip von Mahjongg Party ist mit den originalen Regeln des ursprünglichen Spiels identisch. Für die Unwissenden unter euch dennoch nochmal eine kurze Zusammenfassung: Ihr werdet vor einen großen Haufen Spielsteinen gesetzt, die mit verschiedenen Motiven versehen sind. Nun müsst ihr immer zwei gleiche Motive zusammenfügen, um diese beiden Spielsteine vom Feld entfernen zu dürfen. Dadurch dezimiert sich ihre Gesamtanzahl und darunterliegende Steine gelangen zum Vorschein. Ihr könnt einen Spielstein allerdings erst dann bewegen, wenn er von keinen anderen Steinen blockiert wird. Ihr müsst euch also von oben nach unten und von außen nach innen durcharbeiten. Das Ziel ist es natürlich, in kürzester Zeit alle Steine vom Brett verschwinden zu lassen. Die drei möglichen Schwierigkeitsmodi sorgen dafür, dass auch erfahrenere Spieler eine kleine Herausforderung erleben können.

Dieses Spielprinzip findet sich sowohl im Einzelspielermodus als auch im in Mahjongg Party eingefügten „Abenteuermodus“. In diesem Arcade-Modus werdet ihr mit einer ziemlich flachen Story zum Mahjonggspielen gelockt. Als Forscher reist ihr durch China, und der Kaiser verlangt von euch, gegen ihn in Mahjongg anzutreten, um eure Forschungen fortsetzen zu dürfen. Eine kleine Story ohne besondere Tiefe umgibt hier also das Spielen des Brettspiels.


Partytime!

Zu recht könnt ihr euch nun fragen: Wieso sollte ich mich dafür an die Wii setzen? Allerdings bietet Mahjongg Party etwas, das der PC nicht hat: Einen Multiplayer-Modus. Bis zu vier Spieler können auf der Wii gleichzeitig zusammen oder gegeneinander Mahjongg spielen. Diverse Spielmodi stehen euch hierbei zur Verfügung, wobei sie sich allesamt nur geringfügig unterscheiden.

Beispielsweise könnt ihr auf einem normalen Spielfeld gemeinsam versuchen, die Steine in möglichst kurzer Zeit zu beseitigen. Am Ende des Spiels erscheint eine Statistik, welcher Spieler wie viele Steine beseitigt hat. Zumindest wird gesagt, welche Spielerfarbe die meisten Paare gesammelt hat. Eine Eingabe von Namen oder Ähnlichem ist nicht möglich.

Auf einem gesplitteten Bildschirm könnt ihr euch ebenfalls mit bis zu drei Freunden schlagen. Die Spielmodi hier sind ebenfalls nicht sonderlich abwechslungsreich oder spannend, doch rondomedia hat sich die größte Mühe gegeben. Ihr könnt entweder auf Zeit gegeneinander antreten oder ihr probiert einen der experimentellen Spielvarianten. Zum Beispiel dürft ihr in einem Spielmodus nur in den Feldern der Gegner Steine nehmen, die ihr in eurem eigenen Feld zu Paaren zusammenführt. Ihr müsst euch also bei den Spielsteinen der Gegner bedienen, um euren Stapel zu verkleinern. Ganz ähnlich läuft es in zwei anderen Varianten ab: Hier laufen die Steine, welche ihr zur Erstellung von Paaren benutzen dürft, entweder auf einem Fließband vorbei oder sie fliegen von oben nach unten durch den Bildschirm. Es gewinnt natürlich wieder derjenige, der die meisten Paare zusammengeführt hat.

Der letzte genannte Spielmodus stellt das schnelle Spiel dar. Er wirft im Grunde alle bekannten Mahjongg-Regeln über den Haufen und leitet euch dazu an, möglichst schnell zwei Steine zusammenzuführen. Die Motive sind in diesem Fall vollkommen egal. Es geht lediglich darum, das eigene Spielfeld in kürzester Zeit zu leeren. Hier könnt ihr den Kopf also getrost ausschalten.


Letzte Steine zum Beurteilungshaus

Die Steuerung von Mahjongg Party ist sehr einfach gehalten. Ihr benötigt lediglich eine WiiMote, mit der ihr euren Zeiger auf dem Bildschirm steuern könnt, sowie den A-Knopf, mit dem ihr Steine aufnehmen und zu Pärchen zusammenführen könnt. Große Erklärungen werden hier nicht benötigt.

Grafisch bietet Mahjongg Partynatürlich ebenfalls nicht sonderlich viel. Die Story wird mit Zeichnungen erzählt, die auf kindlichem Niveau gehalten sind. Im Spiel selbst wird keine aufwendige Grafik benötigt. Lediglich die Spielsteine und Motive müssen erkennbar sein, und diesen Punkt erfüllt das Spiel natürlich zu 100-prozentiger Zufriedenheit. Es hat zwar keinen Einfluss auf den Spielfluss, jedoch hätte eine größere Auswahl an Motiven für etwas mehr Abwechslung gesorgt.

Die musikalische Begleitung erinnert an schlechte GameBoy-Spiele. Schon nach kürzerer Spielzeit wiederholt sich das Gedudel, welches das Spiel begleitet. Hier ist eure Initiative durch eigene MP3s oder CDs gefragt. Die eigentliche Spielmusik geht sehr schnell auf die Nerven und wird sicherlich nach gewisser Zeit von jedem abgestellt werden.






Die Idee ist grundsätzlich ja ganz witzig, allerdings ist Mahjongg beim besten Willen nicht multiplayertauglich. Der Suchtfaktor des Spiels ist natürlich gegeben. Doch da jeder neuere PC das Spiel umsonst liefert, steht die Wii-Version für knapp 30 Euro in keinem Preis-Leistungs-Verhältnis. Es wurde hier einfach versucht, etwas Altbekanntes neu aufzumachen. Und der versprochene "Partyspaß" will einfach nicht aufkommen - auch nicht mit vier Spielern. Im Gegensatz zu LIPS schwindet der Spaß am Spiel mit steigendem Alkoholpegel sogar noch mehr. Ganz ehrlich: Mahjongg kann man stundenlang kostenfrei am PC zocken; da kann die Wii-Version einfach nicht mithalten.
40%
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Pro:
bis zu 4 Spieler
große Zahl an Spielvarianten

Contra:
sehr ähnliche Spielvarianten
schlechte musikalische Untermalung
keine Spielmotivation
nicht wirklich mehrspielertauglich


Offizielle Website:
 @rondomedia

Weitere Links:
 kurzes Party-Video



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