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RUNAWAY: THE DREAM OF THE TURTLE
 Test von Sebastian Hamers (18.12.2009) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Adventure Publisher:Flashpoint
Termin:04. Dezember 2009 Entwickler:Focus Home Interactive

Adventures sind zeitlos. Während man als geneigter Spieler den einst prächtigen Ego-Shooter oftmals kaum mehr aus der Mottenkiste holen mag, scheint der Zahn der Zeit an den Point-and-Klick-Adventures deutlich langsamer zu nagen. Daher sollte es doch auch kein Problem bereiten, das leicht angegraute Runaway: Dream Of The Turtle nach gut drei Jahren nochmals für Nintendos Wii-Konsole aufzubacken. Nachdem gerade das Genre der Adventures auf Nintendos Heimkonsole eine regelrechte Renaissance erfährt, plant Publisher Flashpoint nun einen weiteren Anschlag auf unsere Lachmuskeln. Ob der dieser geglückt ist, erfahrt ihr in unserem Test.


Humoresques Geschehen, Karibikflair, leicht angetrottelter Hauptcharakter... klingt nach Monkey Island, fühlt sich aber dennoch anders an. Immerhin haben die Entwickler das Geschehen in die Jetzt-Zeit verlagert- um der Geschichte nicht zu sehr den Touch eines LucasArts-Klons zu verleihen.

Die Story um Brian und Gina beginnt recht turbulent. Eigentlich wollte sich das verliebte Pärchen nur einen erholsamen Ausflug auf eine Südseeinsel gönnen. Die flotte Gina ergreift also die Initiative und bucht bei einem "netten alten Herren" den Flug in die Karibik. Ob es wohl ein gutes Omen war, dass alle anderen Piloten ihre Flüge zur besagter Insel abgesagt haben? Der lustige Opa versichert uns dennoch, dass er die Kiste schon wohlbehalten aufsetzen werde. Wenige Sekunden später, müssen wir schon mit Erschrecken feststellen, dass Opi während des Fluges hinter dem Steuer verstorben ist. Wie würde es Protagonist Brian ausdrücken? "Kein glücklicher Zeitpunkt für seinen Abgang." Es kommt also, wie es kommen musste. Natürlich befindet sich an Bord nur ein einziger Fallschirm, den Brian kurzerhand seiner Freundin umschnallt. Als sich diese weigert, alleine aus dem Flugzeug zu springen, macht Brinan kurzen Prozess und befördert seine Liebste unsanft aus dem abstürzenden Flieger. In der nächsten Szene hat Brian den Aufprall schon hinter sich gebracht. Noch leicht benommen rappelt er sich auf. Glücklicherweise hat das dichte Baumwerk den Sturz des Flugzeugs wohl abgemildert, so dass wir von größeren Blessuren verschont geblieben sind. Nun wird es mysteriös. Als Brian sich im Cockpit umschaut, ist der kauzige Opa nicht mehr aufzufinden. Wie vom Erdboden verschluckt. Verwirrt und besorgt macht sich Brian also auf die Suche nach seiner Freundin. Das wird jedoch nicht sein einziges Problem bleiben...


Klick and go

Runaway: Dream Of The Turtle ist sicherlich nicht das erste Spiel seiner Art auf der Wii. Die Pointersteuerung hat sich bereits in vielen Spielen bewährt und kommt auch in Flashpoints Adventure zum Einsatz. Visiert ein Ziel mit der Wii-Fernbedienung an und drückt die A-Taste, schon steuert Brian den angewählten Zielort an. Klappt wunderbar! Ein wenig fummeliger wird es jedoch bei kleinen Objekten. Hier zeigt sich, dass eine Computermaus in Sachen Präzision eben doch ein paar Klassen höher spielt, als die Wii-Fernbedienung. Einige Male hätte ich am liebsten in die Wiimote gebissen, bis ich erstmal das gewünschte Objekt vor die Linse bekam. Leider reagiert der Zeiger recht träge, so dass die Steuerung in manchen Situationen zum Geduldsspiel werden kann. Sucht ihr etwa den Bildschirm nach anwendbaren Objekten ab, zeigt die Wiimote-Steuerung schonmal ihre Tücken.

Mittels B-Knopf könnt ihr den Betrachtungsmodus verlassen und Brian aktiv werden lassen. So wird aus "Betrachte Hebel" schnell und unkompliziert ein "Ziehe Hebel". Weitere Knöpfe werden im Spiel nicht benötigt. Optional könnt ihr durch Drücken der "+"-Taste die oftmals langatmigen Selbstgespräche Brians abbrechen. Die Nunchuck-Erweiterung hingegen kann gänzlich in der Kiste bleiben.


Puzzeln mit Brian

Wie es sich für ein zünftiges Adventure gehört, kommt auch bei Runaway: Dream Of The Turtle das Rätselknacken nicht zu kurz. Diese gestalten sich zu einem großen Teil sogar recht anspruchsvoll. Wer an einer Stelle einmal überhaupt nicht weiterkommt, darf das integrierte Hilfesystem in Anspruch nehmen.

In kniffligen Passagen steht euch Joshua, der verrückte Erfinder, mit Rat zur Seite. Dieser befindet sich in einer Parallelwelt und kann mit seiner neuesten Erfindung Zeit und Raum hinter sich lassen. Bittet ihr den durchgeknallten Erfinder um Hilfe, setzt sich dieser seine überdimensionierte Haarhaube auf und versetzt sich - zumindest gedanklich - in Brians Dimension. Nach wenigen Sekunden hat er unsere Situation analysiert und gibt uns einen recht kryptischen Ratschlag. Besonders konkret ist die Hilfestellung oftmals zwar nicht, gibt aber oftmals zumindest einen neuen Input. Damit unterscheidet sich Runaway von Genrekollegen wie »Baphomet's Fluch: Director's Cut, in denen sich der Spieler auch durchaus die genaue Lösung eines Rästels vorkauen lassen kann.

Leider bleibt es bei der Lösung der Rätsel oftmals nicht aus, dass man Brian an alte - längst abgeschlossen geglaubte - Orte zurückführen muss, etwa, um dort einen Gegenstand aufzusammeln, den wir vorher dort noch nicht aufheben konnten. Die Nützlichkeit eines Gegenstandes erschließt sich nicht selten erst nach dem Aufkommen eines neuen Rätsels. Erst dann kann der entsprechende Gegenstand mitgenommen werden, was Brian zuvor noch stoisch verweigerte. Der Grund mag uns Spielern zwar logisch erscheinen, nervt aber dennoch ungemein.

Ansonsten darf sich Runaway: Dream Of The Turtle aber durchaus gehobene Rätselkost auf die Fahne schreiben. Genreneulinge könnten mit dem hohen Schwierigkeitsgrad der Puzzles zeitweise überfordert sein. Die Entwickler haben eine hohe Schlagzahl an Rätsel und Puzzles an den Tag gelegt und stellen euch immer wieder vor eine neue Herausforderung.


Brian & Friends

Einen guten Eindruck hinterlässt die Gestaltung der einzelnen Charaktere im Spiel. Die meisten von ihnen wirken sehr ausgefeilt und haben genug Individualität um eine lebendige Spielwelt zu vermitteln. Gut zwanzig mehr oder weniger wichtige Figuren tauchen während des Spiels auf, mit denen es natürlich auch Kontakt aufzunehmen gilt. Dies geschieht klassischerweise über einen Multiple-Choice-Dialog. Die Unterhaltung mit den verschiedenen Figuren ist wirklich spaßig, da die Entwickler den Humor nicht zu kurz kommen lassen. Viele der Rätsel lassen sich zudem auch nur durch den Kontakt mit den Nebencharakteren lösen. Ein wenig Zeit und Geduld solltet ihr also schon bei der Unterhaltung mit den anderen Figuren mitbringen.


Pixel and Sprites

Der Comiclook passt gut zu Nintendos Wii. Die geringe Grafikleistung der Konsole fällt bei Runaway: The Dream Of The Turtle kaum ins Gewicht. Charaktere und Hintergründe sind liebevoll animiert, stechen grafisch aber auch nicht heraus. Bei den Cutscenes sind leider sogar einige Slowdowns zu bemerken. Das hätte sicherlich nicht sein müssen, hier haben wir auf der Wii schon Besseres zu Gesicht bekommen. Dafür punktet das Spiel bei der Sprachausgabe. Sämtliche Dialoge sind vertont und in deutscher Sprache.





Als großer Adventurefan habe ich mich auf Runaway sehr gefreut. Meine Erwartungen an den Titel wurden letztlich nur zum Teil erfüllt. Insbesondere von der Steuerung bin ich doch sehr enttäuscht. Das Spielen strengt nach einiger Zeit mehr an, als ich dachte. Der Zeiger reagiert einfach viel zu träge, um ein flüssiges Spielgefühl aufkommen zu lassen. Dafür haben die Entwickler bei der Gestaltung der Story - und insbesondere bei der Schaffung der einzelnen Charaktere - vieles richtig gemacht. Eingefleischte Adventurefans können durchaus einen Blick riskieren. Anfänger greifen aufgrund der knackigen Rätsel zu anderen Alternativen.
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Pro:
sympathischer Comiclook
lebhafte Charaktere
deutsche Sprachausgabe
knackige Rätsel

Contra:
fummelige Steuerung
einige Slowdowns
für Anfänger recht schwer


Offizielle Website:
 Runaway.com

Weitere Links:
 Trailer



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