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RESIDENT EVIL: THE DARKSIDE CHRONICLES
 Test von Sebastian Hamers (26.11.2009) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Horror Publisher:Capcom
Termin:27. November 2009 Entwickler:Cavia

In der letzten Generation der Videospielkonsolen war alles anders. Redident Evil Publisher Capcom brachte den vierten Teil der Serie – zumindest zeitlich – exklusiv für Nintendos GameCube heraus. Playstation 2 Besitzer kamen erst Monate später in den Genuss des Zombie-Shooters, während die Xboxler gänzlich ohne das Spiel auskommen mussten. Die Karten wurden mittlerweile neu gemischt. Während sich Sony- und Microsoftfans schon längst in Resident Evil 5 durch Zombiehorden gemetzelt haben, schauen Besitzer einer Wii in die Röhre. Bislang… den nun erhält die Konsole einen eigenen Ableger. GameRadio hat sich in die Niederungen von Raccoon City gewagt. Ob uns der T-Virus ebenfalls infiziert hat, erfahrt ihr in unserem Test.


Mit der Waffe im Anschlag schleiche ich zur nächsten Ecke am Ende des Ganges. Ich bin mir bewusst, dass dieses verfluchte Haus von oben bis unten mit den skurrilsten Montrösitäten vollgepumpt ist. Jeder Schritt könnte der letzte sein. Ich atme noch einmal tief durch und bewege mich langsam weiter auf besagte Ecke zu. Mein Herzschlag steigt. Bevor ich mich endgültig dazu durchringe den Blick ins Ungewisse zu wagen, checke ich noch einmal den Revolver in meiner blutverschmierten Hand. Hektisch lade ich die Waffe nach… nehme meinen ganzen Mut zusammen. Mit gezücktem Colt trete ich auf den Gang und blicke in die beängstigende Fratze von… nichts!

Szenen wie diese gehörten in der Anfangszeit von Resident Evil zu den großen Stärken der Serie. Doch mit dem vierten Teil der Reihe, startete Capcom die Marke neu und stellte den Actionteil deutlich mehr in den Vordergrund. Der Erfolg gab dem japanischen Publisher Recht, auch wenn viele Fans den Schockmomenten der ersten Teile nachtrauern.


Back to the roots?

Resident Evil: The Darkside Chronicles steht wieder ein wenig mehr in der Tradition der klassischen Teile der Serie. Dies verwundert kaum, handelt es sich bei den Chroniken doch um Remakes von Resident Evil 2 und Resident Evil Code: Veronica. Eingebettet ist das Spiel jedoch in eine neue Rahmenhandlung. Ihr beginnt entweder als Leon S. Kennedy oder als dessen grobschlächtiger Partner Jack Krauser. Nach Informationen des Geheimdienstes hat offenbar ein ehemaliger Mitarbeiter der Umbrella Corporation Kontakt zu einem Drogenhändler namens Javier Hidalgo aufgenommen. Gemeinsam verfolgen die beiden seine Spuren nach Südamerika. Schon kurz nach ihrer Ankunft müssen sie jedoch feststellen, dass in dem kleinen Dorf, in das sie gelangen, etwas nicht in Ordnung ist.

Nach dem Kampf gegen ein gigantisches Wassermonster erinnert sich Leon, wie seine Geschichte mit der Umbrella Corporation einst begann. Dann werdet ihr schlagartig in der Zeit zurückkatapultiert. Genauer gesagt an den Anfang von Resident Evil 2. Kenner des Originals werden sich freudig die Szenen des Intros in Erinnerung rufen. Nostalgie pur! Ganz gemäß der Originals dürft ihr nun abermals die Wahl der Charaktere fällen und das Spiel aus Sicht von Leon oder Claire Redfield nacherleben.


Die Unterschiede zum Original

Dennoch handelt es sich bei Resident Evil: The Darkside Chronicles nicht um eine 1:1 Umsetzung mit schickerer Grafik. Capcom geht einen ähnlichen Weg wie Electronic Arts bei »Dead Space Extraction und lässt den Charakter wie auf Schienen durch das Spiel laufen. Ihr entscheidet also nicht selbst, welchen Weg ihr einschlagen wollt. Zwar erlaubt euch das Spiel an einigen Stellen die Auswahl zwischen zwei Wegen, insgesamt bleiben die Entscheidungsmöglichkeiten aber marginal.

Daher könnt ihr eure volle Konzentration der Abwehr der Monster widmen. Diese treten nämlich in erhöhter Stückzahl auf. Durch die Einschränkung der Bewegungsmöglichkeiten und des etwas größeren Fokus auf den Actionanteil, geht aber auch leider ein wenig der Survival Horror-Flair verloren. Schöne Gruselmomente sind aber dennoch vorhanden. Da die gesamte Reise durch den Titel im Wesentlichen vorgeskriptet ist, konnten die Entwickler eine schauderhafte Atmosphäre aufbauen, die sich durch die gesamte Spielzeit zieht.

Dank der Geradlinigkeit von Resident Evil: The Darkside Chronicles konnte Capcom auch einen ansprechenden Zweispielermodus einbauen. Im Gegensatz zu den Vorbildern aus der PSOne-Ära bewegt ihr euch stets im Duett voran. Leider ist es jedoch nicht möglich während eines laufenden Kapitels einzusteigen. Der Mitspieler kann nur jeweils zu Beginn eines Abschnitts aktiviert werden. Solospieler müssen sich mit der KI des Mitstreiters herumplagen, die leider ihre Macken hat. So ist dem Partner eurer Gesundheitszustand ziemlich schnuppe. Auf Unterstützung in Form von Heilkräutern oder ähnlichem sollte ihr also lieber nicht vertrauen. Dies hat in »Resident Evil 5 deutlich besser funktioniert.

Die Geradlinigkeit hat aber auch ihre Tücken. Dem gestiegenen Actionpart geht leider die Rätselkost zu Lasten. Gab es in Resident Evil 2 oder auch Resident Evil Code: Veronica noch einige interessante Knobeleinlagen, so verzichten die Darkside Chronicles konsequent auf den Einsatz von Rätseln.


Wiimote, Zapper, Nunchuck

Dank der hervorragenden Pointerfunktion der Wiimote funktioniert die Steuerung bei Resident Evil: The Darkside Chronicles einwandfrei. Da die Bewegung des Charakters automatisch geschieht, ist der Einsatz des Nunchucks eigentlich unnötig. Trotzdem darf die Erweiterung verwendet werden, dient dann aber lediglich zum Wechseln der Waffen. Ansonsten erfolgt deren Auswahl über das digitale Steuerkreuz an der Wii-Fernbedienung. In der Hektik kann dies zwar mitunter ein wenig stressig sein, funktioniert aber dennoch ganz passabel. Interessant ist hingegen der Einsatz des Zappers. Mit der Plastikpistole in der Hand, wirkt das ganze Geschehen noch einmal ein ganzes Stück echter. Egal ob Pistole, Schrotflinte, Maschinenpistole oder das Bogengewehr, die Steuerung wirkt wie aus einem Guss. Resident Evil: The Darkside Chronicles zeigt wieder einmal, dass Rail-Shooter für die Wii-Konsole gemacht sind.

Ungewohnt dürfte für viele Wii-Besitzer möglicherweise der durchaus knackige Schwierigkeitsgrad sein. Während das Spiel im einfachsten Schwierigkeitsgrad für routinierte Shooterfans noch problemlos zu bewältigen ist, wird es auf höheren Stufen schon ziemlich anspruchsvoll. Gerade die Bosskämpfe verlangen auch Veteranen einiges ab.

Grafisch holt Resident Evil: The Darkside Chronicles fast alles aus Nintendos Hardware heraus. Besonders die Zwischensequenzen wirken sehr ansehnlich. Wer jedoch die HD-Optik der beiden anderen Next-Gen-Konsolen gewohnt ist, dem stößt die „Matsch-in-Matsch“ Grafik der Wii möglicherweise dennoch übel auf.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Als Capcom 1998 Resident Evil 2 veröffentlichte, war der Horrorschocker das Highlight meiner Playstation-Sammlung. Nie zuvor hat mich die Angst in einem Videospiel so überwältigt. Resident Evil: The Darkside Chronicles weckt in mir echte Nostalgiegefühle, die beklemmende Angst von damals konnte es jedoch nicht wieder hervorrufen. Dennoch hat Capcom ein tolles Spiel abgeliefert, das auf die Eigenschaften der Wii zugeschnitten ist. Den ersten Platz in der Sammlung meiner Wii-Spiele kann sich der Titel zwar nicht sichern, aber immerhin einen Platz in den Top5. Gut gemacht, Capcom!
88%
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#1 | Galactus [26.11. | 18:45] 



931
Resident Evil: The Darkside Chronicles
Ich kann erhlich gesagt so manches an Kritikpunkten nicht verstehen. Mangelnde K.I. weil euer "Partner" nicht heilt.. ich hab zwar bisher nur in Koop gezockt. Aber tut der "Partner" im Solomodus überhaubt etwas?
Heilen?? Man teilt sich die Kräuter.. also einfach selbt auf den Button drücken?

Die K.I.ist nicht schlecht es gibt sie einfach nicht.. zumindest von meinem jetzigen Spielstand her. Wie gesagt hab bisher nur zu zweit gespielt. Der Partner beteiligt sich doch auch gar nicht an den kämpfen oder?

Zu dem negativ Punkt.. fehlende Rätsel.. mhh find ich auch bissel komisch. Ich will nicht sagen, dass es falsch ist.

Aber einen RailShooter den Mangel an Rätseleinlagen vorzuwerfen ist.. mhh zumindest ein wenig merkwürdig.

Das ist ja fast so als würde man einem Mario Kart vorwerfen, dass es keine Jump and Run einlagen beinhaltet.
Meine Wertung: Sehr Gut (85%)

#2 | Galactus [26.11. | 19:01] 



931
Weg wie EA.
Achja was ich auch vermisse, aber das vermisse ich bei vielen Darkside Chronicles Reviews. Es wird immer über den original Titel etc. geredet.. aber das neheliegenste. Den direkten Vorgänger Umbrella Chronicles zum Vergleich heranzuziehen wird nie gemacht.

Klar der is nich offiziell hier erschienen.. aber wäre halt dann doch das, was mich am meisten interessieren würde
Meine Wertung: Sehr Gut (85%)

#3 | Denise [26.11. | 19:02] 



535
Resident Evil: The Darkside Chronicles
Dass ein Rail-Shooter auch mit (kleineren) Rätsel-Einlagen funktioniert, hat ja nicht zuletzt Dead Space Extraction gezeigt. Daher finde ich den Vergleich eigentlich nicht allzu abwegig.

#4 | Galactus [26.11. | 21:32] 
Resident Evil: The Darkside Chronicles
Deadspace und Rätsel.. ok für ich finde igendwie eher das das Geschicklichkeitseinlagen waren.

Für mich hat sich das beim lesen aufjedenfall so angfühlt, dass es bemengelt wird, dass es keine klassischen Rätsel in dem Spiel gibt.

Aber nun gut, ein paar auflockernde "Rätsel" wären natürlich nicht schlecht gewesen.

#5 | Sebham [27.11. | 06:28] 



2.615
Resident Evil: The Darkside Chronicles
Sicherlich sind die Kritikpunkte in Hinblick auf andere Resident Evil Spiele zu sehen. Agiert Sheeva in RE5 noch halbwegs intelligent, läuft der Partner bei TDC eben nur mit. Als Kenner von etwa RE2 hätte ich mir auch ein paar Rätsel gewünscht, auch wenn es bei Railshootern vielleicht nicht ganz zo üblich ist. Davon ab, hat TDC trotz der Kritikpunkte ja auch eine ziemlich gute Wertung eingefahren.

#6 | Galactus [28.11. | 00:01] 



931
Resident Evil: The Darkside Chronicles
Die gute Wertung tut ja nichts zur Sache. Ich habe das Gefühl, dass man da Äpfel mit Birnen vergleicht. Wie gesagt, würdest du in einem Mario KArt bemängeln, dass es dort keine Rätsel gibt? Das Mario nichtmal Hüpft?

Wenn du vergleiche zu einem Resident Evil ziehen willst, würde ich für meinen Teil einen Vergleich zum direkten Vorgänger Umbrella Chronicles ziehen.

Und du erklärst es ja fast schon selbst.. er läuft nur mit. Der ist nur Schmuck. Der dient dafür, dass man den zwei Spielermodus ordentlich mit einbeziehen kann.
Meine Wertung: Sehr Gut (85%)

#7 | Resident Evil Fan 85 [28.11. | 00:29] 
Resident Evil: The Darkside Chronicles
Ich finde auch, dass man nicht mit den Original Resident Evil Spielen vergleichen kann. Es ist und bleibt ein Railgun Shooter der nur die Story mit den RE Spielen teilt. Der Fokus liegt auf ganz anderen Aspekten und die KI des Partners zu bemängeln, obwohl der zweite Charakter nur dazu dient im Koop zu zocken ist auch fragwürdig.

#8 | Denise [28.11. | 00:48] 



535
Resident Evil: The Darkside Chronicles
Zum Vorgänger werden hier keine Vergleiche gezogen, da der nun mal leider in Deutschland auf dem Index steht.

#9 | Sebham [28.11. | 11:47] 



2.615
Resident Evil: The Darkside Chronicles
Ich möchte jetzt hier keine große Debatte aufmachen, meine Meinung dazu aber dennoch kurz erläutern.
1) Wenn es schon einen Mitstreiter gibt, dann finde ich es unbefriedigend, wenn sich dieser so passiv verhält. Das haben andere Spiele schon besser gelöst.
2) Mario Kart ist ein Rennspiel, da erwarte ich natürlich auch keine Hüpfeinlagen. RETDC entfernt sich hingegen nicht so deutlich von seinem ursprünglichen Genre. Es ist immer noch Survival Horror. Ich sehe keinen Grund, warum man dem Spiel nicht ein paar knackige Rätsel hinzufügen könnte. Das hätte dem Spiel sicherlich gut getan.

#10 | Galactus [28.11. | 13:00] 



931
Resident Evil: The Darkside Chronicles
Gut wie gesagt, sehe ich anders von daher kommen wir da nicht auf einen grünen Zweig. Aber macht ja im Grunde auch nichts. So hat jeder seine Meinung bzw. empfinden. Interessant wäre die Vorstellung von einem RailGun Shooter mit knackigen Rätseln aufjedenfall.

Gab es ja auch noch nicht? Oder? Wie bereits erwähnt, empfinde ich die eingestreuten Geschicklichkeitstests von DeadSpace Wii nicht als "knackige Rätsel"

Aufjedenfall habe ich persönlich keinen RätselAnspruch an einen RailShooter.

Resident Evil 5 hätte dagegen ein paar knackige Rätsel nicht geschadet *g*
Meine Wertung: Sehr Gut (85%)

#11 | Malte [28.11. | 22:43] 



1.061
Resident Evil: The Darkside Chronicles
@Galactus: Du willst behaupten, dass Mario bei Mario Kart nicht hüpft? Shame on you!

#12 | Galactus [29.11. | 02:07] 



931
@Malte
Möööp.. du weißt genau was ich meine XD
Meine Wertung: Sehr Gut (85%)


 










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Pro:
tolle Grafik
tadellose Steuerung
fordernde Bosskämpfe
Zwei-Spieler Modus

Contra:
keine Rätsel
Partner-KI mangelhaft
keine deutsche Sprachausgabe
kein Online-Koop möglich


Offizielle Website:
 residentevil.com

Weitere Links:
 Trailer



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