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SHAUN WHITE SNOWBOARDING WORLD STAGE
 Test von Mario Zollitsch (19.11.2009) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Sport Publisher:Ubisoft
Termin:12. November 2009 Entwickler:Ubisoft

Shaun White Snowboarding geht nach fast genau einem Jahr Pause in die zweite Runde. World Stage heißt der neue Teil der recht erfolgreichen Snowboard-Reihe. Bekannte Fahrer, neue Herausforderungen und Strecken warten auf euch. Dieses Mal allerdings exklusiv für die Wii. Was der neue Titel im Gepäck hat und ob die Pisten etwas taugen, erfahrt ihr in unserem Review.


Die World Stage wartet


Shaun White, der professionelle Snowboarder, umgesetzt als animierter Comiccharakter, hat sich für die World Stage, einem riesigen Snowboardevent, qualifiziert. Natürlich wollen ihn seine Freunde Gordon, Jasmine, Alex und Sunny dorthin begleiten und ebenfalls teilnehmen. Allerdings müssen sich die Boarder erst für die Meisterschaft qualifizieren, da das Event nur für die Besten der Besten zugänglich ist. Hier kommt nun ihr ins Spiel: In Shaun White Snowboarding World Stage schlüpft ihr in erster Linie in die Rollen von Shauns Freunden und arbeitet euch in der Weltrangliste nach oben. Ihr beginnt auf Platz 100, und euer Zielt ist es, unter die Top 5 zu gelangen.

Je nach Event, könnt ihr euren favorisierten Fahrer (oder auch Fahrerin) auswählen. Jeder Charakter hat Vor- und Nachteile. Gordon zum Beispiel ist spezialisiert auf Tempo, kann dafür beim Springen aber nicht mit Jasmin mithalten. Nachdem ihr den Fahrer gewählt habt, könnt ihr zusätzlich noch Unterstützung von einem Freund einholen, was bedeutet, dass ihr, je nachdem, wen ihr wählt, einen Boost auf eine bestimmte Fähigkeit erhaltet. Dadurch könnt ihr beispielsweise Alex´ Sprungtalente mit Gordons Tempo-Boost aufbessern. Wen ihr wie miteinander kombiniert, bleibt letztendlich aber euch und eurer Spielweise überlassen.

Allerdings schlüpft ihr hin und wieder auch in die Rolle von Shaun selbst. Schließlich trägt das Game auch seinen Namen. Während ihr euch mit dem Team an die Spitze arbeitet, müsst ihr mit Shaun einzelne Events der World Stage absolvieren. Die Erfolge hierbei haben allerdings keinen Einfluss auf den Karrieremodus im Allgemeinen.


Board what you want

Wie schon angedeutet, gibt es unterschiedliche Events, die in Shaun White Snowboarding World Stage auf euch warten. Sowohl klassische Rennen, wo es lediglich darauf ankommt, als erster im Ziel anzukommen, als auch Punktmeisterschaften und Zeitrennen warten auf euch. Was in Zeitrennen euer Ziel ist, brauche ich wohl nicht extra zu erwähnen. Unter den Rennarten gibt es auch eine Art „KO-Runde“, in der auf der Strecke mehrere Tore verteilt sind. Wer das Tor als letzter passiert, scheidet aus. Diese Spielmodi kennen sicherlich einige von euch aus der NfS-Reihe und anderen Rennspielen.

Die Punktemeisterschaften sind ebenfalls in mehrere, unterschiedliche Events geteilt. In den einen cruised ihr durch eine Halfpipe und versucht, möglichst viele Punkte zu ergattern. In anderen Events, steht ihr zusätzlich noch unter Zeitdruck. Hier ist also schnelles und präzises Tricksen gefragt, um die Zeitvorgaben einzuhalten. Manche Trickevents fordern euch wiederum auf einer anderen Ebene heraus: In den regulären Events macht ihr die meisten Punkte durch Sprünge, Grabs und Drehungen – allerdings kann es auch vorkommen, dass die Strecke fast ausschließlich aus Rails besteht. Hier ist also euer Können auf den Stangen und mit dem Sliden gefragt.

Natürlich gibt es auch die aus dem Fernsehen und Sport-Veranstaltungen bekannten Sprünge von einer hohen Rampe. Hier habt ihr lediglich einen oder zwei Kicker, um möglichst viele Punkte zu ergattern. Die beste Wertung aus drei Durchgängen zählt. Ein vergeigter Sprung bringt euch zwar eine Nullrunde, doch im zweiten Anlauf könnt ihr problemlos alles wieder wett machen.


Gib mir mehr!

Einen guten Ansporn für fleißiges Zocken gibt Shaun White Snowboarding World Stage durch viele freispielbare Extras. Sowohl Klamotten, als auch neue Boards, Aufkleber für die Boards und neue Charaktere werden im Laufe der Kampagne zu eurer Crew hinzugefügt. Auch neue Pisten und Länder werden im Laufe der Karriere für den Mehrspielermodus freigeschaltet. Die Boards und Outfits werden ausgefallener, die spielbaren Charaktere (insgesamt gibt es im Spiel 13) werden etwas besser und die Pisten anspruchsvoller. Allein unter diesem Aspekt müssten die Herzen der Hobby-Boarder unter euch höher schlagen.

Mehr gibt es natürlich nicht nur in Form von freischaltbarem Stoff für eure Crew – auch der Multiplayer lebt in Shaun White Snowboarding World Stage auf. Der reguläre Versus-Modus ist in sehr vielen Sportgames vertreten und bringt natürlich auch Spaß ins eigene Wohnzimmer. Bis zu vier Spieler können hier gleichzeitig gegeneinander antreten - im Hot Seat Modus wechselt ihr euch hingegen ab und könnt euch gegenseitig beim Fahren beobachten und anschließend den vorgegebenen Highscore schlagen.

Richtig Spaß macht das Spielen mit mehreren allerdings in der Kampagne. Bis zu vier Leute können dabei gleichzeitig die Karriere vorantreiben. Ein großer Vorteil hierbei ist, dass ihr nicht extra ein Coop-Spiel erstellen müsst. Ihr könnt zu jedem Zeitpunkt im Spiel bis zu drei weitere Spieler lokal einladen und gemeinsam die Weltrangliste hochklettern. Der Multiplayer ist also fast perfekt, einzig und allein der Online-Modus geht ab. Darauf wurde leider vollkommen verzichtet. Shaun White Snowboarding World Stage würde genügend Anregungen für ein Spiel gegen Fans weltweit geben, doch die Wi-Fi-taugliche Wii nutzt ihre Internetverbindung, wie in den meisten Spielen, nur für einen Online-Highscore. Der Spielspaß bleibt also leider nur lokal und offline.


Show me your Geniality

Die ersten Bedenken beim Anspielen von Shaun White Snowboarding World Stage liefert wohl die Steuerung mit der Wii-Mote. Wenig Knöpfe, viele ähnliche Bewegungen – Kann das gut gehen? Eine ausführliche und gut verständliche Einführung in das Spiel zeigt euch, wie ihr euren Boarder lenkt und Tricks ausführen lasst. Soweit ist alles verständlich. Leider hat die Umsetzung so ihre Macken. Da sehr viel über die Bewegung der Wii-Mote ausgelöst wird, gibt es oft Verwechslungsprobleme mit den einzelnen Tricks: Das Spiel macht einfach nicht das, was ihr wollt. Wenn ihr nicht in guter Position sitzt, wird kaum eine Bewegung so übernommen, wie ihr sie gerne hättet. Auch dreht sich euer Boarder oft mehr, als ihr es gerne hättet und versaut euch damit eure perfekten Tricks, die mehr Punkte einbringen, oder führt sogar zu einer Bruchlandung. Diese Momente im Spiel sind äußerst ärgerlich und stören den Ablauf.

Wo die Steuerung dagegen einwandfrei klappt - und ehrlich gesagt auch viel mehr Spaß bereitet – ist beim Einsatz des Balance Boards. Hier kommt erstens viel mehr Fahrfeeling auf, und zweitens übernimmt das Spiel die Bewegungen fast ohne Verwechslungen und erspart euch damit etliche Ärgernisse, die ihr mit der Wii-Mote hinnehmen müsstet. Die Einbindung des Balance Boards hat hier, wie schon beim Vorgänger »Shaun White Snowboarding, sehr gut geklappt und macht einen weiteren großen Teil des Spielspaßes aus.


Die Leiden der jungen Wii

Wie fast alle anderen Spielen für die Konsole, zeigt sich auch Shaun White Snowboarding World Stage nicht wirklich von seiner besten Seite. Obwohl realistische Tricks und Bewegungsabläufe das Spiel dominieren, zerstört die einfach gehaltene Comicgrafik die Realitätsnähe. Die Charaktere zeigen zwar alle individuelle Charakterzüge und auf eine große Auswahl an Designes und Klamotten wurde viel Wert gelegt, doch all das kann nicht über die bekannten Schwachpunkte der Wii hinwegtäuschen. Natürlich mindert all das nicht den Spielspaß, und es gibt auch keine größeren Grafikfehler, die den Spielverlauf stören würden, doch eine optisch einwandfreie Piste mit detaillierten Fahrern würde sicherlich noch einen weiteren Anreiz geben.

Doch genug von den Problemen, die jedem Wii-Besitzer bereits vor dem Kauf klar gewesen sein dürften. Für die Verhältnisse der Konsole befindet sich Shaun White Snowboarding World Stage grafisch sicherlich im vorderen Mittelfeld. Auch wurde viel Wert auf Extravaganz gelegt. Das Menü im Karrieremodus ist so aufgebaut, dass man sich im Wartebereich eines Flughafens aufhält. Die Crew blödelt herum, oder liegt auf den Bänken. Die große Anzeigetafel stellt die Events dar – ein Klick darauf und man kann zwischen den verschiedenen Herausforderungen wählen. Unterschiedliche Gegenstände in diesem Aufenthaltsbereich können angeklickt werden und führen so in ein weiteres Menü. Die Idee, die hinter diesem interaktiven Menü steht, ist zwar nicht neu, bringt aber dennoch einen weiteren positiven Part in das Spiel.

Begleitet wird das ganze Game durch Videosequenzen in Ingame-Grafik, witzige Dialoge treiben die Handlung voran und unterbrechen das Spiel hin und wieder. Die Synchronsprecher verpassen den Charakteren Einzigartigkeit und erwecken sie trotz der Optik weitgehend zum Leben. Musikalisch werdet ihr mit fetzigen Stücken aus Rock und Punk begleitet, was bei einem Snowboardgame schon fast Pflicht ist. Aber auch in diesem Punkt enttäuscht Shaun White Snowboarding World Stage nicht.





Abgesehen von der grafischen Leistung, bietet Shaun White 2 alles, was einen Boarder glücklich macht: Abwechslungsreiche Stecken, unterschiedliche Fahrer, diverse Boards, Outfits und herausfordernde Spielmodi. Besonders gut gefallen hat mir der Coop-Modus in der Kampagne. Endlich wieder mal ein Spiel, in dem ich meine Karriere auch mit ein oder zwei Kumpel vorantreiben kann, ohne den alten Spielstand über den Haufen zu werfen. Die etlichen freispielbaren Extras geben weiteren Ansporn, das Spiel durchzuzocken. Auch wenn ein Online-Multiplayer leider fehlt, bringen die lokalen Möglichkeiten immer noch ein sehr gutes Spiel hervor.
83%
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#1 | Gast [20.11. | 19:53] 
ff
ist aber genau dasselbe wie im vorgänger...

#2 | das.m [21.11. | 07:27] 



1.087
Shaun White Snowboarding World Stage
nicht ganz.
im vorgänger gab es nicht diese ganz strikte trennung der rennarten. hier gibt es nun ja wirklich strecken, die zu 95 % aus Rails oder Kickern besteht... oder eben fast nichts von beidem enthält. darüber hinaus ist die Pipe-FUnktion neu. Und dieser leicht NFS-angehauchte Fortschrittsmodus (Top 100)


 




























Pro:
gute Einführung in die Steuerung
Balance Board perfekt steuerbar
viele freispielbare Inhalte
Multiplayer und Coop-Modus
etliche Fahrer, Boards und Outfits
unterschiedliche Herausforderungen

Contra:
kein Online-Modus
unspektakuläre Comicgrafik
Steuerungsprobleme mit Wii-Mote


Offizielle Website:
 @Ubisoft

Fansites:
 shaunwhite.com

Weitere Links:
 Trailer
 Customization-Trailer



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