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RABBIDS GO HOME
 Test von Malte Kremser (11.11.2009) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Action Publisher:Ubisoft
Termin:05. November 2009 Entwickler:Ubisoft

Nach dem DS-Teil (siehe »Review und »Gewinnspiel) haben wir uns nun auch die Wii-Version des ersten Soloauftritts der durchgeknallten Hasen angeschaut. Nachdem wir uns mit den schreienden Karnickeln alles unter den Nagel gerissen haben, was nicht bei Drei auf den Bäumen war, verraten wir, wie sich Rabbids Go Home spielt und ob der Humor uns dieses Mal angesprochen hat.


Hasen auf der Suche nach einer Unterkunft

Auch auf der Wii ist in der Story von der alten Heimat der Rabbbids, von der man vorab so viel gehört hat, gar keine Rede. Stattdessen nutzen die Hasen mit den rasierten Bäuchen Straßenlaternen als Schlafplätze, doch leider sind nicht genug für alle da. Also wird beim Blick zum Himmel ein spontaner Entschluss gefasst: Der Mond muss wieder einmal als Laternenersatz herhalten, doch um dorthin zu gelangen, müssen sich die Rabbids erstmal einen Turm bauen, der hoch genug in den Himmel ragt.

Statt aber wie in der DS-Version Rätsel im Stil von Crazy Machines zu lösen, übernehmt ihr in Rabbids Go Home für Wii die direkte Kontrolle über das Hasenduo, das mithilfe des Einkaufswagens möglichst viel Kram (Zitat Spiel) sammeln muss. Die Steuerung ist dabei denkbar simpel: Mittels Analog-Stick dirigiert ihr das Gespann durch die Levels, zum Beschleunigen drückt ihr A, durch Schütteln der Wiimote löst ihr eine Schreiattacke aus und der B-Knopf sorgt schließlich für einen Turboboost. Die letzten Zwei lassen sich sehr gut gegen Feinde einsetzten, denen ihr im Spiel öfters begegnen werdet - schließlich mögen es die wenigsten Menschen, beklaut zu werden. So hetzen sie euch Hunde auf den Hals oder versuchen euch eigenhändig als Verminator den Garaus zu machen. Doch sowohl des Menschen bester Freund als auch der Mensch im Schutzanzug stellen kaum eine Bedrohung dar. Die Kläffer und auch die Kleidung der dann nur noch in Unterwäsche herumlaufenden Menschen könnt ihr in euren Wagen packen und eurem Turm hinzufügen. An einigen Stellen hilft aber nur der Kanonenhase. Dieser kann auf bestimmte Objekte geschossen werden und öffnet so beispielsweise Türen. Gezielt wird natürlich per Wiimote.


Häschenwitze - die moderne Variante

Was mir bei Rabbids Go Home für den DS sehr missfallen hat, war die untergeordnete Rolle des Humors, doch das ist bei der Wii-Version glücklicherweise nicht der Fall. Das Szenario ist per se völlig absurd und die Hasen blödeln immer herum, wenn sie einen bisher unbekannten Gegenstand finden. So sprügeln sie beispielsweise auf ein Radio ein, das die falsche Musik spielt, duellieren sich mit Schertfischen oder quälen einen eingesammelten Hund. Die Menschen reagieren auch völlig unterschiedlich auf die Rabbids. Während die einen panisch beten, versuchen die anderen, sie zu erziehen. Getoptt wird das nur noch von den Lautsprecherdurchsagen, in denen verkündet wird, dass die Schutzkleidung vor Schäden bewahrt und deswegen in Gefahrensituationen abgelegt werden muss. Selbst die Schweinegrippe wird in den Krankenhauslevels auf die Schippe genommen.

Ein Mangel von Rabbids Go Home ist hingegen der recht niedrige Schwierigkeitsgrad, was auf der Wii aber wesentlich besser vertuscht wird als auf dem DS, da durch immer neue, witzige Einfälle etwas Abwechslung ins Spiel kommt. Mal missbraucht ihr zum Beispiel einen unter Quarantäne stehenden Kranken als Heißluftballon oder heizt mit einer Flugzeugturbine durch einen Flughafen. Neben Krankenhäusern und Airports müssen auch Bauernhöfe, ein Atomkraftwerk und Kaufhäuser als Schauplatz herhalten, wobei einige Szenarios öfter verwendet werden. In den meisten Levels geht es dabei linear zur Sache: Ihr müsst von A nach B und dabei möglichst viel Kram sammeln. Andere Levels (wie zum Beispiel der Bauernhof) sind ein größeres Areal, das ihr durchkämmen und durchsuchen müsst. In jedem Level versteckt sich dabei mindestens ein Weihnachtsmann, der mehrere Attacken aushält, bis ihr schließlich auch ihm die Kleidung vom Leib und die Burger aus der Tasche reißt. Ferner gibt es in jedem Level einen großen Gegenstand, der essentiell zum Levelabschluss aber auch nicht zu verfehlen ist. Die Kuh, die Radionuklidbatterie oder die Ming-Vase in der Vitrine müssen dann zum Levelende gebracht werden, wo sie dann mit dem anderen gesammelten Kram im Klo runtergespült und somit zum Turm der Rabbids befördert werden.

Pro Level könnt ihr euren Turm um bis zu 1000 Meter erhöhen. Der große Gegenstand bringt 600 Meter, der restliche Kram einen Meter pro Stück. Wer Rabbids Go Home durchspielen möchte, muss einen Turm von 23.000 Meter Höhe bauen. Um diese Ausmaße zu erreichen, bleiben euch 30 Levels. Es macht also nichts, wenn ihr nicht jede Ecke durchsucht und ein paar Gegenstände überseht. Darüber hinaus gibt es sechs Bonuslevels, die euch entweder ein wenig Kram und eine neue Fähigkeit (wie den bereits erwähnten Boost) oder eine neue Glühbirne, die die Lebensenergie der Tierchen symbolisiert, bescheren.


Was ist aus dem Partyspiel geworden?

Auch ein Mehrsielermodus wurde integriert, leider im Stil von Super Mario Galaxy. Für alle, die das Abenteuer des Klempners nicht kennen: Der Mehrspielerpart war der größte Kritikpunkt, da der Mitspieler nur per Pointerfunktion der Wiimote Sternenteile aufsammeln und Gegner betäuben durfte, und ähnlich geht es auch in Rabbids Go Home zu: Spieler 2 kann nur Kram sammeln oder den Kanonenhasen auf Gegner feuern. Sehr enttäuschend, besonders da Rayman Raving Rabbids 2 und TV Party ganz klar auf einen witzigen Mehrspielermodus ausgelegt waren. Hier könnten Fans der Serie enttäuscht sein.

Vielleicht ist Rabbids Go Home nicht unbedingt der Grafikknüller, der Stil weiß dennoch zu gefallen. Die Comicfiguren haben durchaus etwas Charmantes und auch die Welten sind recht ansehnlich geworden. Von Zeit zu Zeit wäre aber eine frei drehbare Kamera nützlich gewesen. Pluspunkte gibt es für den Sound. Zum Einen ist die deutsche Sprachausgabe echt witzig geworden, zum Anderen gefällt die Musik des Titels. Es gibt den einen oder anderen bekannten Track (zum Beispiel "Leaving on a Jetplane" und "Rivers of Babylon"), wenn auch nicht in der Originalversion, zu hören. Doch das wahre Highlight ist die Blaskapelle der Rabbids. Diese hat einige abgedrehte, schnelle Stücke auf Lager, die definitiv ins Ohr gehen.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Genau so hat ein Spiel der Rabbids auszusehen! Das Gameplay hat sich grundlegend verändert, was dem Titel allerdings zugute kommt. Einzig und allein der lahme Multiplayermodus stört und dürfte Fans der Partyspiele etwas abschrecken. Das und der niedrige Schwierigkeitsgrad werden aber mehr als kompensiert durch den tollen Hasenhumor und auch die Musik der Blaskapelle konnte nicht nur mich für sich gewinnen. Abschließend kann ich mit aller Bestimmtheit sagen: Fans der Hasen sollten die DS-Version im Regal liegen lassen und sich Rabbids Go Home für die Wii zulegen.
81%
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Pro:
durchgeknallter Humor
tolle Musik der Blaskapelle
simples und doch gelungenes Gameplay

Contra:
schwacher Mehrspielermodus
niedriger Schwierigkeitsgrad


Offizielle Website:
 @Ubisoft

Weitere Links:
 E3-Trailer
 Video: UFO



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