Meine Vorteile Anmelden Registrieren
zur Startseite zu unseren Downloads zu unserem Forum
zur PC-Section Trenner zur XBox360-Section Trenner zur PS3-Section Trenner zur PS2-Section Trenner zur Wii-Section Trenner zur 3DS-Section Trenner zur DS-Section Trenner zur PSP-Section Trenner zur iPhone-Section

News
Previews
Reviews
Specials
Hardware
Die besten...
Retrogaming

Wallpapers
Babe-Galerien

GameRadio.de bei Facebook GameRadio.de bei Twitter GameRadio.de bei Youtube RSS-Feed von GameRadio.de


Eure Vorteile
Punkte-Übersicht
Zum Forum
Arcade-Games
Unsere Mitglieder

Redaktion
Newsletter
So testen wir
GR Webcomic
Jobs
Impressum

 


DEAD SPACE EXTRACTION
 Test von Sebastian Hamers (04.11.2009) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Shooter Publisher:Electronic Arts
Termin:29. Oktober 2009 Entwickler:Visceral Games

Als Branchenriese Electronic Arts im letzten Jahr mit »Mirror’s Edge und »Dead Space gleich zwei neue Franchises im Weihnachtsgeschäft etablierte, waren nicht wenige Fachleute von EAs Experimentierfreude verwundert. Doch auch ein Mammut der Videospielindustrie wie EA, kann einige in Stein gemeißelte Regeln nicht einfach ignorieren. Eine dieser Regeln lautet wie folgt: Ein erfolgreiches Spiel zieht automatisch einen zweiten Teil nach sich. “So it is written and so shall it come to pass!“ Ganz gemäß dem Motto vom Urvater des Horrorgenres Edgar Allan Poe, handelt auch Electronic Arts und spendiert dem hauseigenen Schocker Dead Space einen Nachfolger. Warum es den Entwicklern dabei trotzdem gelungen ist, neue Wege zu gehen, verrät unser Test.


Obwohl Electronic Arts nicht mit der oben genannten Regeln bricht, kann das vorliegende Dead Space Extraction wahrlich nicht als klassischer Nachfolgetitel behandelt werden. Während das vor einem Jahr erschienene Dead Space auf Xbox360, Playstation 3 sowie dem PC veröffentlicht wurde, bringt EA den aktuellen Titel exklusiv für Nintendos Wii. Diese Entscheidung bringt nicht nur technische und steuerungsmäßige Veränderungen mit sich, sondern ändert das gesamte Gameplay von Grund auf.


Prequel To The Sequel

Mit Dead Space Extraction erzählt Electronic Arts die packende Vorgeschichte zum letzten Teil der Serie und setzt in der Erzähllinie nur wenige Stunden vorher an. Mittelpunkt des Geschehens ist immer noch die USG Ishimura, die sich derzeit auf einer wichtigen Bergungsmission befindet. Auf dem Planeten Aegis VII wurde ein sogenannter Marker entdeckt, der von der Crew geborgen werden soll. Doch wie das Schicksal in Videospielen so oftmals spielt, läuft die Mission nicht ganz nach Plan ab. Der Einfluss des Markers hat sich offenbar auf die Besatzung der Raumstation ausgebreitet und diese in mordlüsterne Tiere verwandelt. Zunächst sind die zu beobachtenden Veränderungen rein behavioraler Natur. Treue Weggefährten haben sich urplötzlich gegen den Spieler verschworen und laufen mit gezückter Waffe auf uns zu. Mit fortschreitender Spieldauer sind die menschlichen Anteile der Gegnerschaft vollständig verschwunden. Die gesamte Raumstation ist geflutet mit den Necromorphs, die wir schon aus dem ersten Teil kennen.

Eine Besonderheit in der Erzählstruktur von Dead Space Extraction liegt im Wechsel des eigenen Alter Egos. Immer wieder dürfen wir in die Rolle einer anderen Figur schlüpfen. Das macht die Geschehnisse zwar abwechselungsreich, ist für die Identifikation mit dem Charakter aber nicht gerade förderlich. Dies war jedoch bereits bei Dead Space eine der (wenigen) Schwächen. Protagonist Isaac wirkte auch im letzten Jahr etwas farb- und gesichtslos.

Dabei ist die Story von Dead Space Extraction recht facettenreich. Häufig wird die actiongeladene Ballerei von einer der zahlreichen Cutscenes unterbrochen, um die Geschichte weiter voranzutreiben. Sicherlich erreichen diese nicht gerade die epische Länge eines Metal Gear, sind für einen Shooter jedoch schon ziemlich ausufernd.


Wie auf Schienen – das neue Gameplay von Dead Space

Ganz im Stile eines indizierten Shooters aus dem Hause SEGA, bedient Dead Space Extraction ein bereits nahezu ausgestorbenes Genre: den Lightgun Shooter. Spielhallenfreunde älteren Semesters kennen das Spielprinzip sicherlich noch: die Spielfigur ist nicht frei steuerbar, sondern läuft automatisch durch die Spielwelt. Die Aufgabe des Spielers ist es, mit dem Pointer – in diesem Falle also der Wii Fernbedienung – auf die entsprechenden Ziele zu deuten und den Abzug zu betätigen. Durch die eingeschränkte Bewegungsfreiheit entsteht das Gefühl, als laufe der Charakter wie auf Schienen, was Spielen dieser Machart auch die Bezeichnung „Railshooter“ einbrachte.

Was auf den ersten Blick simpel klingt, birgt dennoch eine gute Portion spielerischer Tiefe. Denn wie so oft, liegt auch bei Dead Space Extraction der Teufel im Detail. So erweisen sich die erhältlichen Waffen und Gimmicks – die zu einem großen Teil schon aus dem HD-Vorbild bekannt sind – als sehr vielfältig. So dürft ihr euch im Spielverlauf an abwechselungsreichen Waffen wie der Nietenpistole, einem Flammenwerfer, Maschinengewehren oder der Energiekanone erfreuen. Des Weiteren erlauben Zusatzfeatures wie der Stasisstrahler oder die Telekinesisfunktion weitere taktische Feinheiten.

Interessant ist ebenso die Sekundärfeuerfunktion der einzelnen Waffen, die durch eine 90° Drehung der Wii Fernbedienung aktiviert wird. Dies erweist sich jedoch leider oftmals als recht umständlich. An manchen Stellen im Spiel hätte ich mir eine einfache Aktivierung der Alternativwaffe durch Knopfdruck gewünscht. Gerade im Eifer des Gefechts kann es hier schon einmal zu Problemen kommen.


Die technische Seite von Dead Space Extraction

Natürlich kann die grafische Darstellung des Spiels nicht mit der HD-Optik des Vorgängers konkurrieren. Dazu sind die technischen Fähigkeiten der Wii doch zu sehr beschränkt. Zieht man aber andere Wii-Titel zum Vergleich heran, macht Dead Space Extraction seine Sache mehr als ordentlich. Trotz einiger weniger Ruckler, rangiert der Titel unter den Grafikreferenzen für Nintendos Heimkonsole.

Auch was den Sound und die Vertonung des Spiels angeht, gibt sich Electronic Arts keine Blöße. Die Stimmen der einzelnen Charaktere bewegen sich durchweg auf hohem Niveau, sind aber leider nur in englischer Sprache verfügbar. Die deutschen Untertitel gehen ebenfalls in Ordnung. Durch die oftmals hektische Kameraführung in den Zwischensequenzen fällt es jedoch oft schwer den Texten zu folgen, so dass die Gefahr durchaus besteht, Teile der Story zu verpassen.

Nicht zuletzt durch die gezielt eingesetzten unheimlichen Klänge, gelingt es Dead Space Extraction, ein durchgehendes Gefühl des Unbehagens aufrecht zu erhalten. Durch die Railshooter Dynamik kann Extraction zwar atmosphärisch nicht ganz mit dem Sequel mithalten, bewegt sich in Sachen Gruselatmosphäre dennoch auf einem sehr hohen Niveau. Zart besaiteten Naturen ist das Spiel jedenfalls nicht zu empfehlen, geht es mit ihnen doch nicht gerade zimperlich um. Wie erwartet spart auch Dead Space Extraciont nicht mit dem Einsatz von Alienblut und abgetrennten Gliedmaßen. Dennoch wurde das Spiel – im Gegensatz zum Vorgänger – in der deutschen Version leicht geschnitten. Die Schnitte beziehen sich überwiegend auf die ersten Abschnitte, da sich in diesen noch häufiger menschliche Gegner antreffen lassen. Der Qualität des Spiels schaden diese kleineren Eingriffe jedoch nicht.


Koop und Challenge Modus

Neben der – mit sechs bis acht Stunden Spielzeit etwas kurz geratenen Kampagne – hat Electronic Arts dem Spiel auch einen Challenge Modus spendiert. In diesem müsst ihr eine Gegnerwelle nach der anderen überstehen und um über euer Überleben (und um den Highscore) kämpfen. Beinahe schon Wii-typisch lassen sich die erzielten Erfolge nicht online mit anderen Spielern vergleichen.

Dafür bietet Dead Space Extraction einen interessanten Koop-Modus. Zu zweit düst ihr durch die engen Gänge der USG Ishimura und unterstützt euch gegenseitig im Kampf gegen die Necromorphs. Der zweite Spieler darf dabei jederzeit ins laufende Spiel einsteigen. Dabei bedient sich EA einiger interessanter Gameplay-Elemente. Während etwa der erste Spieler dabei ist via Minispiel ein Türschloss zu hacken, sorgt der zweite Spieler mit Waffengewalt dafür, dass die herannahenden Monsterhorden auf Abstand bleiben.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Nachdem die "Resident Evil"-Serie immer mehr ins Actiongenre abgedriftet ist, ruhen die ganzen Survival-Horror-Hoffnungen auf Electronic Arts. Trotz kleiner Detailschwächen gelang es dem Softwareriesen ein Spiel mit sehr dichter Atmosphäre zu entwickeln. "Extraction" ist ein ungewöhnliches, aber dennoch würdiges Prequel. Toll, wie die Entwickler die speziellen Eigenschaften der Wii ausnutzen und das ganze Spielkonzept darauf zugeschnitten hat. Die anfängliche Skepsis über einen Railshooter ist mittlerweile einem wohligen Schauer gewichen, der mich durch das ganze Spiel begleitet hat. "So it is written and so shall it come to pass..."
83%
So testen wir >>

Du bist nicht eingeloggt. Dies ist Voraussetzung, um ein Spiel hier bewerten zu können. Du kannst dich oben auf der Seite bequem einloggen oder dich hier registrieren.
84%

Über "Dead Space Extraction" im Forum diskutieren

#1 | Galactus [04.11. | 18:12] 



931
Dead Space Extraction
mir ist die Uncut Version ein paar mal abgestürzt, das war sehr nervig :

Aber ob das jetzt am Spiel oder meiner Wii liegt.. kein schimmer

#2 | The Comedian [05.11. | 16:18] 



7.336
Dead Space Extraction
also mein kumpel hats durch und der hatte derartige probs nich mit der uncut ^ ^


 










mehr Wallpaper






















Pro:
vollständig auf die Wii zugeschnitten
dichte Atmosphäre
Koop-Modus
technisch beeindruckend
gute Story

Contra:
leichte Ruckler
deutsche Version leicht geschnitten
keine deutsche Synchronisation


Offizielle Website:
 Electronic Arts

Weitere Links:
 Trailer



Partner: Neofokus Fotografie

PC | PS3 | Xbox 360 | PSP | Nintendo 3DS | Nintendo DS | PS2 | Wii | iPhone / iPod | Anime Wallpapers | Anime/Manga | Partner | Link Us | Datenschutz

Content & Design © 2009 GameRadio-Team
Please feel free to send comments and suggestions to webmaster(at)gameradio.de
All rights reserved.

IVW Logo
GameRadio.de ist Partner von Fantastic Zero und unterliegt
als Bestandteil des Gesamtangebots der Prüfung durch die IVW