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CURSED MOUNTAIN
 Test von Peter Schopf (05.09.2009) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Horror Publisher:Koch Media
Termin:21. August 2009 Entwickler:Sproing Interactive Media

Auf der Suche nach dem Sinn des Lebens, in dem sich aktuell wohl auch zahlreiche Großstädter im ständigen Spannungsverhältnis von Karriere und Familie befinden, erlangt der Buddhismus immer mehr an Bedeutung. Ausschlaggebend dabei ist, dass man sich spirituell geben darf, darüber hinaus ist es eine friedliebende und unumstrittene Religion. Beim Verzicht auf Fleisch hört allerdings die neugewonnene Einstellung bereits auf. Etwas mehr seiner spirituellen Ader nachgegangen ist der Held aus Cursed Mountain, der wie der Titel bereits erwahrten lässt, auch vor verwunschenen Bergen und Geistern keinen Halt macht.


Verkapptes Familien-Adventure?

Bereits das Cover von Cursed Mountain macht neugierig. Zu sehen ist ein verzweifelter Bergsteiger, der auf dem verschneiten Gipfel flehend die Hand ausstreckt, während im Hintergrund ein blutrünstiger Geist nur noch auf den richtigen Zeitpunkt wartet, um anzugreifen. Sieht man dann allerdings die weiße Umrandung des Covers, was typisch für Wii-Spiele ist und das Logo von Deep Silver rechts unten, dann erwartet man ein interessant gemachtes Adventure. Herausgekommen ist aber vielmehr ein Survival-Horror, der nach dem zehnten Durchspielen mit Leon Kennedy der Fan-Gemeinde das Fernbleiben des fünften Resident Evil etwas erträglicher machen kann. Also nichts wie die Packung aufgerissen und rein mit dem Silberling in den Wii.


Back to the roots?

Was sich uns dann präsentiert, ist ein unverbrauchtes Setting. Wir sind nämlich auf einer Rettungsmission im Himalaya unterwegs, um unseren verschollenen Bruder ausfindig zu machen. Dieser musste dort unbedingt auf der Suche nach einem mysteriösen Artefakt verloren gehen. Dabei sind wir doch nur ein harmloser Bergsteiger und nicht wie so oft ein bis an die Zähne bewaffneter Marine, der mit dem Flammenwerfer in der linken und der Maschinenpistole in der rechten Zombie-Horden den Kampf ansagt. Vielmehr begibt man sich heruntergekommene Dörfer, um dort im Kampf mit Höhenkrankheit und Sauerstoffmangel den ruhelosen Seelen, die das Kloster bevölkern, den Kampf anzusagen. Sieht ganz danach aus, als ob man versucht hat, neue Horror-Momente zu finden, um auch Survival-Adventure-gestählte Durchschnittszocker noch vor dem Pad schocken zu können. Allein dieser Umstand, gepaart mit der Tatsache, mal wieder einen Wii-Titel für Erwachsene in den Händen zu erhalten, macht das Spiel gleich zu Beginn sympathisch.


Ja, inklusive Ursprungs-Macken des Genres

Was aber daran liegen mag, dass ich das erste Resident Evil als das Beste der gesamten Serie erachte. Jetzt mal abgesehen von den Game Cube-Neuauflagen präsentiert sich auch das neue Machwerk von Capcom viel zu sehr action-orientiert und erinnert mehr an ein Action-Adventure als an Survival Horror. Daher ist es ganz angenehm, mal ein nicht so rasantes, sondern eher langsames Spiel zu erleben. Wieso man allerdings die Nachteile des ersten RE übernehmen musste, wissen wohl die Entwickler besser. Öfters muss man an dieselben Orte zurückkehren, um Dinge aufzusammeln oder zu erledigen und was bei Chris Redfield neue Schlüssel sind, um verschlossene Türen zu öffnen, sind hier szenariobedingt eben die Rituale. Erschwerend kommt hier aber dazu, dass euch das Spiel nicht verrät, ob diese Tür sich später öffnen lässt und auch eine Karte des Spielareals sucht man vergeblich.

Die Wii-Steuerung von Cursed Mountain wurde gut integriert, indem man die herannahenden Feinde und Geister schlichtweg natürlich nicht mit einer Ladung Blei kleinkriegen kann, sondern per buddhistischem Ritual in die ewigen Jagdgründe schickt. Zwar sind die Bewegungen nicht besonders schwer, aber in der Hektik der Situation werden selbst diese manchmal kompliziert. Ist man hingegen darin erfahrener geworden, legt sich das ganz schnell. Und auch beim Boss-Kampf wird man so kaum vor neue Herausforderungen gestellt. Schade, denn eingangs sorgt dieser Voodoo doch für viel Adrenalin und Panik, aber eben nicht Angst.

Wer sich diese Momente nicht nehmen lassen will, der überliest nachfolgende Sätze bitte: Am besten ihr beschießt die Gegner aus der Ecke und wenn die Luft knapp wird, dann gibt’s per Nahkampf-Attacke eins auf die Mütze. Schließlich nutzt ihr diesen Moment der Verwunderung beim Gegenüber und wechselt die Raumecke, bis ihr endlich zum vernichtenden Ritual ansetzen könnt. Klingt komisch, funktioniert aber.

Gelegentlich ist aber auch die Wii-Steuerung schwierig zu meistern, z.B. wenn ihr euch per Meditation in Trance versetzen musst, indem ihr die Wii-Mote schwingen lasst. Allerdings ist hier die Abfrage so dermaßen schlampig programmiert, dass ihr hier auf jeden Fall mehrere Versuche benötigen werdet.

Umso mühseliger gestalten sich auch die Elemente, wo ihr selbst als Eric Simmons auf den Berg herumklettern müsst. Jetzt nicht, weil so ein Bergaufstieg sowieso ein hartes Brot ist, sondern vielmehr weil die Steuerung hier unpräzise ist. Auch bei den Texturen ist das Wort unpräzise angebracht, obwohl man hier mehr von verwaschen sprechen sollte. Die Rauch-Effekte der besiegten Gegner wirken dann großartig, aber in Sachen Texturen kann die Wii dann doch mehr. Zwar nicht in der Größenordnung von PS3 oder 360, aber man hätte doch mehr aus der weißen Konsole heraus kitzeln können. Offenbar hat man sich dann doch zu sehr auf die Wind- und Schnee-Effekte konzentriert, die zugegeben sehr zur Atmosphäre von Cursed Mountain beitragen.


Erschreckend? Nein. Frust gepaart mit Atmosphäre? Ja

Wobei wir schon beim Kernpunkt wären. Ist Cursed Mountain nun gruselig oder eben nicht? Also erschreckend ist, dass man die ganzen Probleme des ersten Resident Evil übernommen und diese mit einer PS2-Grafik verbunden hat. Hinzu kommt, dass sich die Gegner-Kämpfe trotz Wii-Steuerung wiederholend darstellen und sich z.B. per Autosave-Funktion und mangelnder Karte neue Problemfelder eröffnen. Gut hingegen ist der Ansatz, dass hier ganz im Sinne alter Genre-Klassiker wie z.B. Eternal Darkness das Tempo herausgenommen und mehr Wert auf Spannung und Story gelegt wurden. Auch das unverbrauchte Setting und die Tatsache, der Hauptcharakter in einem guten Film zu sein, können begeistern.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Mit rund 20 Stunden Spielzeit ein guter Titel, der in seiner Fortsetzung noch einiges an Boden gut machen muss. Zwar spielt der verwunschene Berg nicht auf Augenhöhe mit den hier genannten anderen Spielen, allerdings kann er sich auf der Wii mangels Konkurrenz auch problemlos hervorspielen. Wer eine Wii besitzt und mal wieder Lust auf eine Runde Überlebenskampf hat, der kann zugreifen, obwohl die Angstzustände doch ausbleiben. Dafür stimmen Atmosphäre und Setting. So sollte man sich weniger daran stören, dass Cursed Mountain weder etwas besonders gut noch schlecht macht, sondern einfach daran Spaß haben – genauso wie bei der Project Zero-Reihe eben.
78%
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#1 | Galactus [05.09. | 21:43] 



931
nur überflogen
habe das Review jeztzt nur überflogen.. was habts ihr da nochmal getestet? Resident Evil??

*g*

*weg flitz*

#2 | Gast [06.09. | 19:50] 
Cursed Mountain
ADS?


 










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Pro:
unverbrauchtes Setting
Horror für die Wii
klasse Atmosphäre

Contra:
altbackene Grafik
Backtracking
simple Kämpfe


Offizielle Website:
 Cursed Mountain

Weitere Links:
 Trailer



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