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FRITZ BY CHESSBASE
 Test von Peter Schopf (08.05.2009) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Strategie Publisher:Koch
Termin:09. April 2009 Entwickler:Freedom factory

Die auf dem PC bereits seit Jahrzehnten etablierten Schach-Adaptionen finden nun ihren Weg auf Nintendos Wii-Konsole. Wir wollen euch die aktuelle Umsetzung von Koch vorstellen.


Spiel der Könige

Der Spielablauf von "Fritz by Chessbase" ist schnell erklärt: Euer Ziel ist es, mit einer Schar Spielfiguren mit unterschiedlichen Eigenschaften den gegnerischen König bewegungsunfähig zu machen. Dabei verfügt euer Gegner über genau dieselben Einheiten und verfolgt somit auch das gleiche Ziel. Gezogen wird in Runden, Echtzeit-Strategie gibt es nicht und das individuelle Aufleveln einzelner Einheiten in typischer Rollenspiel-Manier fehlt ebenso. Seinen Reiz bezieht Schach aus den unterschiedlichen Variationen, die das Spiel nach jeder Runde bietet und erzielt damit eine beeindruckende Komplexität. So ist es wenig verwunderlich, dass sich seit seiner vermutlichen Erfindung im 15. Jahrhundert organisierte Turnierverbände, Vereine und Organisationen rund um das Spiel gegründet haben.


Nur so gut wie sein Gegner

Meistens ist es so, dass man mit seinen Herausforderungen wächst. Spielt man ständig gegen die kleine Schwester oder den nur am WoW-Raid organisierenden großen Bruder, ist man zwar schnell der Lokalmatador im eigenen Dorf. Doch wehe man reist mal per Zug in die Großstadt. Dort trifft man schnell auf Gegner, die anders reagieren, ausgefeilte Techniken vorbringen und einem so schnell die eigenen Grenzen aufzeigen. Hier macht es durchaus Sinn, sich per Schach-Programm auf die große weite Welt vorzubereiten.


Schach mit der Wii-Mote?

Also lasse ich meine grauen Zellen glühen und nehme nicht am Schachbrett, sondern auf dem heimischen Sofa Platz. Dabei sollte man sich aber schon mit dem Spiel an sich auskennen, denn die Regeln werden hier zwingend vorausgesetzt. Klar, gibt es eine Art Pseudo-Einweisung, aber diese ist derart unbefriedigend ausgefallen, dass man davon auch nicht klüger wird. Bei der K.I. kann ich mich jedenfalls als alter Schachhase wieder in das Spiel hineinfinden, da der Rechner sich meiner Spielstärke anpasst. Merkt der kleine weiße Kasten allerdings, dass ich wieder an meine guten alten Tage anknüpfe, indem ich ein paar gelungene Züge umsetze, dann schaltet der virtuelle Kontrahent zwei Gänge höher und stoppt so meinen Höhenflug. Dabei ist das Spiel also immer fordernd, aber nie unfair.


Schnick-Schnack oder Notwendigkeit

Wer will, kann sich seine letzten Züge einblenden lassen, die Spielfiguren grafisch interessanter und damit detaillierter darstellen und sich abwechslungsreiche Hintergründe einblenden lassen. Allerdings auch für Puristen, zu denen ich mich zählen möchte, gibt es die Möglichkeit, ganz nüchtern nur das Schachbrett in der Vogelperspektive einblenden zu lassen, was die beste Übersicht und Überschaubarkeit bietet. Aber wer’s ausgefallener mag, kann auch wieder umschalten. Auf die Musikuntermalung hingegen hätte auch verzichtet werden können. Schnell drücke ich hier die „Ton aus“-Taste meines Fernsehers, denn das Gefipse nervt ungemein und stört sogar beim Nachdenken.


Auf dem Weg zum Profi

Hat man seine Perspektive gefunden und sich auch wieder an die Regeln erinnert, dann bietet „Fritz by Chessbase“ alles, um einen Schach-Anfänger systematisch aufzubauen. So darf der Rookie auch mal einen Zug zurücksetzen, um sich in eine bessere Ausgangslage zu bringen. Doch auch die Möglichkeit, sich einen alternativen Zug vorschlagen zu lassen, fehlt nicht. Leider bleibt einem der virtuelle Coach gern die Argumentation schuldig, warum gerade mit dem Pferd gesprungen werden soll und nicht die Dame zum Einsatz kommt.


Es gibt viel zu tun

Am Umfang wurde nicht gegeizt. So kann man in einer Art Abenteuer-Modus um Gold und andere Schätzen kämpfen. Das Ganze wirkt aber mehr wie eine nette Dreingabe, die das Ziel hat, die Spielzeit bzw. den Umfang zu erweitern. Viel mehr hat es mir hier die Möglichkeit angetan, Partien der Schach-Großmeister weiter zu spielen, um schnell zu merken, dass es durchaus seinen Grund hat, warum professionelle Schach-Asse sich unzählige Minuten für jeden Zug Zeit lassen. Ist man davon noch nicht vollends frustriert, knobelt man in zwei weiteren Regelvarianten des Schachs, nämlich Schach 960 und Raubschach - oder gleich in den Schach-Rätseln - um sein virtuelles Überleben. Bei letzteren geht es darum, mit einer vorgegebenen Anzahl an Zügen ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Das Raubschach beispielsweise degradiert den König zur herkömmlichen Spielfigur, die auch fallen darf.


Der einsame Schach-Spieler

Neben der nervigen Musik ist allerdings der fehlende Online-Modus am schlimmsten. Gerne hätte ich mir Abende im Zweikampf mit menschlichen Mitspielern vertrieben, aber hier kann ich mich nur darüber freuen, einen gesichtslosen Rechner besiegen zu dürfen. Schade, so werde ich als Schach-Spieler an der familienfreundlichen Multiplayer-Konsole Wii zum Solisten degradiert.





Der ideale Käufer von "Fritz by Chessbase" ist Anfänger oder fortgeschrittener Schach-Spieler, der die Wii wegen des Gameplays und nicht wegen bombastischen Grafik-Explosionen im Wohnzimmer stehen hat. Denn dieser Käufer hat viel Spaß an den großem Umfang des Silberlings und den Möglichkeiten, seine eigene Spielweise zu verbessern. Für Profis wird das Spiel allerdings keine Alternative zu Experten-Programmen auf dem PC darstellen können. Dort bleibt man auch von der nervigen Musik verschont, wobei die Grafik wohl noch trister ausfallen dürfte. Warum man allerdings auf einen Online-Modus verzichtet hat, bleibt ein Rätsel.
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Pro:
für Anfänger und Fortgeschrittene
großer Umfang
fordernde K.I.

Contra:
fehlender Online-Modus
nervige Hintergrundmusik


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