Meine Vorteile Anmelden Registrieren
zur Startseite zu unseren Downloads zu unserem Forum
zur PC-Section Trenner zur XBox360-Section Trenner zur PS3-Section Trenner zur PS2-Section Trenner zur Wii-Section Trenner zur 3DS-Section Trenner zur DS-Section Trenner zur PSP-Section Trenner zur iPhone-Section

News
Previews
Reviews
Specials
Hardware
Die besten...
Retrogaming

Wallpapers
Babe-Galerien

GameRadio.de bei Facebook GameRadio.de bei Twitter GameRadio.de bei Youtube RSS-Feed von GameRadio.de


Eure Vorteile
Punkte-Übersicht
Zum Forum
Arcade-Games
Unsere Mitglieder

Redaktion
Newsletter
So testen wir
GR Webcomic
Jobs
Impressum

 


SNOWBOARD RIOT
 Test von Malte Kremser (16.04.2009) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Rennspiel Publisher:Hudson
Termin:06. März 2009 Entwickler:Hudson

Mit Downloadspielen bringt man meistens eine Sache in Verbindung: geringen Umfang. Umso überraschender ist es dann, im Wii Shop auf einen WiiWare-Titel zu stoßen, der nicht nur die WiFi-Connection unterstützt, sondern auch das Balance Board. Auch ansonsten verspricht "Snowboard Riot" zum Preis von 1000 Wii-Punkten recht spaßig zu werden. Snowboard und Waffen, quasi "SSX" und "Mario Kart"? Doch lasst euch davon nicht allzu sehr blenden und lest vor dem Kauf lieber unser Review.


Einsames Aufwärmen

Auch der erste Blick ins Hauptmenü überrascht positiv, denn neben angekündigtem Onlinemodus und den obligatorischen Optionen sowie dem Singleplayer ist dort auch ein für WiiWare untypischer Punkt zu finden: Tutorial. Die Freude verfliegt jedoch, sobald man dann entdeckt, dass es sich dabei nur um eine digitale Form eines Handbuchs handelt, die nicht einmal Bilder beinhaltet. Trotzdem sollten Besitzer des Spiels mal einen Blick reinwerfen, da man auf kleine Details der Steuerung nicht zufällig stößt.

Bei der Steuerung gibt es mehrere Varianten: Neben den Methode mit Wiimote oder Wiimote+Nunchuk kann auch das Balance Board (in Kombination mit Wiimote und Nunchuk) verwendet werden. Die Steuerung mit dem Control Stick ist jedoch um Welten präziser. Außerdem dauert die Kalibrierung viel zu lange. Lasst das Board also lieber in der Ecke stehen! Mit Wiimote und Nunchuk seid ihr hingegen auf der sicheren Seite. Mit dem Control Stick lenkt ihr oder führt nach einem Sprung mit A Tricks aus. Erwartet hier jedoch keine cool in Szene gesetzten Moves. Ihr könnt lediglich einen Salto oder eine Drehung vollführen. Mit Z und B lassen sich Gegenstände und Waffen einsetzen und durch Schütteln der Fernbedienung aktiviert ihr - sofern ihr eure SK-Leiste mit Tricks aufgefüllt habt - einen Boost, mit dem ihr eure Kontrahenten umstoßen könnt. Das Steuerkreuz wird für Vorwärtssprunge oder Grifftricks benutzt.

So stürzt ihr euch also im Singleplayer in den drei Modi Zeitfahren, Wettkampf (Rennen mit Gegenständen) und Stoisch (Rennen ohne Gegenstände aber mit Beschleunigungstoren) die vier enthaltenen Pisten hinunter. Leider kann man den Einzelspielermodus getrost ignorieren, denn er ist eigentlich total witzlos. Ihr messt euch auf abwechslungsarmen Kursen mit einer KI, die anfangs frustrierend schwer ist, und werdet nicht einmal für eure Siege belohnt.


Ab auf die Piste

Die Rennen bestehen jeweils aus drei Runden. Na, wer hat etwas gemerkt? Richtig - Beim Snowboarden fährt man einen Berg hinunter. Wie soll es da Runden geben? Die Entwickler haben hierfür hinter der Ziellinie ein Warpfeld platziert. Dass das nicht sehr realistisch ist, stört in einem Snowboardspiel mit Raketenwerfern wohl niemanden. Leider passiert es oft, dass wenn mehrere Spieler gleichzeitig beim viel zu kleinen Tor ankommen, dass einer hängen bleibt und damit etwas Zeit verliert. Das sorgt natürlich für Frust.

Genau wie eine Situation, die sehr oft vorkommt: Man führt und wird kurz vor dem Ziel von einer Rakete getroffen. Diese Genrekrankheit der Funracer kommt auch in "Snowboard Riot" vor, ist aber zu verzeihen. Ansonsten hätte ein wenig Feintuning bei den Waffen recht gut getan. Mit einer Knarre trifft man sich zum Beispiel permanent selbst, was nun wirklich nicht Sinne der Sache ist.


Gruppensport

Der Mehrspielerpart ist zwar auch keine Revolution, motiviert jedoch weit mehr als der Singleplayer, der höchstens zu gebrauchen ist, um die Steuerung zu verinnerlichen. Ihr habt hier die Wahl zwischen dem Online- und dem Splitscreenmodus für zwei Spieler. Auf der Piste sind immer vier Fahrer, die übrigen werden von der KI übernommen. Im Splitscreenmodus stört (wie so oft) der eingeschränkte Blickwinkel, dafür bleibt die Framerate stabil. Der Onlinemodus, über den ihr euch mit bis zu drei Konkurrenten messen könnt, funktioniert sehr gut, hat jedoch ein großes Manko: Die Gegnersuche. Es ist nicht nur, dass sie im Vergleich zu anderen Titeln lange dauert, viel mehr stört das nervige 2-Sekunden-Sample, das andauernd wiederholt wird.

Im Allgemeinen ist die Musik von "Snowboard Riot" sehr repetitiv und stört oft, vor Allem, wenn ihr (wie meine Wenigkeit) nichts mit Elektromusik anfangen könnt. Die Grafik ist für ein WiiWare-Spiel in Ordnung, für den geringen Preis kann man über leicht kantige Modelle und die ständig wiederholten Texturen hinwegsehen. Abwechslungsreich sind die Pisten optisch überhaupt nicht. Natürlich könnte man die Frage stellen, inwiefern Abwechslung bei einem durchgehend verschneiten Berg möglich ist, jedoch sehen alle Strecken irgendwie gleich aus.



Den Singleplayer von "Snowboard Riot" könnt ihr gleich vergessen. Vier nicht besonders unterschiedliche Pisten gegen die KI zu fahren, motiviert nicht sonderlich. Online entpuppt sich das Spiel als kurzweiliger Funracer, der zwar optisch nicht so albern ausfällt wie die Konkurrenz, aber durchaus zu unterhalten weiß. Für lange Mehrspielerabende mangelt es dann doch an der Abwechslung. Wer jedoch einen Titel für kurze Onlinerennen für Zwischendurch zum kleinen Preis sucht, der darf gerne ein Auge auf "Snowboard Riot" werfen.
58%
So testen wir >>

Du bist nicht eingeloggt. Dies ist Voraussetzung, um ein Spiel hier bewerten zu können. Du kannst dich oben auf der Seite bequem einloggen oder dich hier registrieren.
--


Noch keine Kommentare abgegeben.


 





















Pro:
unterhaltsamer Onlinemodus
Steuerung mit Wiimote und Nunchuk funktioniert tadellos

Contra:
unmotivierender Singleplayer
nerviger Soundtrack
Balance-Board-Steuerung nicht zu gebrauchen
abwechslungsarme Pisten


Offizielle Website:
 @Hudson

Weitere Links:
 Trailer



Partner: Neofokus Fotografie

PC | PS3 | Xbox 360 | PSP | Nintendo 3DS | Nintendo DS | PS2 | Wii | iPhone / iPod | Anime Wallpapers | Anime/Manga | Partner | Link Us | Datenschutz

Content & Design © 2009 GameRadio-Team
Please feel free to send comments and suggestions to webmaster(at)gameradio.de
All rights reserved.

IVW Logo
GameRadio.de ist Partner von Fantastic Zero und unterliegt
als Bestandteil des Gesamtangebots der Prüfung durch die IVW