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TEARAWAY
 Test von Sebastian Hamers (20.11.2013) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Geschicklichkeit Publisher:Sony
Termin:22. November 2013 Entwickler:Media Molecule

Beim ersten Blick auf Tearaway wird man sofort an Sonys Vorzeige-Titel Little Big Planet erinnert. Kein Wunder, schließlich kommt das Spiel aus der gleichen Software-Schmiede. Dennoch ist Tearaway weit genug von Sackboy & Co. entfernt, um ein völlig eigenständiges Spiel zu sein. Wir haben uns das neueste Werk von Media Molecule genau angesehen. Wie sich das Vita-Spiel im Test geschlagen hat, lest ihr in folgendem Artikel.


Ein wenig kitschig ist der Anfang von Tearaway dann doch. Der sonore Erzähler berichtet von einer Welt mit Tausenden von Geschichten, die schon zum x-ten Mal erzählt worden sind und dringend einen kreativen Impuls benötigen. An dieser Stelle kommt “das Wesen” ins Spiel, das niemand anderes ist als der Spieler selbst. Und zack, schon seid ihr dank der Vita-Kamera selbst im Spiel.


Lebhafte Papierwelt

Als “Wesen” bewegt ihr euch auf einer Metaebene in Tearaway. Ihr übernehmt die Kontrolle über einen Brief auf Beinen, der eine Botschaft an die Sonne überbringen muss. Auf seinem langen Weg könnt ihr als “Wesen” dabei gute Unterstützung leisten. Doch dazu später mehr. Zunächst gilt es, sich mit der Steuerung vertraut zu machen. Hier fällt zunächst auf, dass unserer Kurier nicht in der Lage ist zu springen. Dieses Element wird es zu einem späteren Zeitpunkt im Spiel hinzugefügt.

Es geht recht gemächlich zur Sache. So tröpfelt das Spiel langsam vor sich hin, während man sich als Spieler noch fragt, wohin das Ganze führen soll. Zu Beginn sammelt unser kleiner Brief-Freund bunte Papierschnippsel auf. Diese gelten als eine Art Währung im Spiel, mit der wir im Verlauf immer mehr Dekorationen freischalten können. Viele von euch kennen das Prinzip sicher schon aus Little Big Planet: ihr pappt an alle Ecken und Enden eure - teilweise selbst gebastelten - Kreationen. Einem Eichhörnchen-König etwa schneidet ihr rasch eine neue Krone aus Papier zurecht, klebt ein paar Juwelen dran und schon freut sich der Nager wieder seines Lebens. Zur Belohnung gibt es wieder ein paar neue Schnippsel und eine Kamera.


Tolle Einbindung des Touchscreens

Natürlich gibt es auch in Tearaway ein paar böse Figuren. Kleine Papiermonster, die Farbe aus der Welt stibitzen. Mit der Kamera könnt ihr nachhelfen. Fotografiert einfach die weißen Flecken im Spiel und wie von Zauberhand erstrahlen sie wieder in ihrer Farbe. Das Spiel nimmt uns dabei immer gut an die Hand, so dass auch bloß kein Frust aufkommt. Viel falsch machen kann man als Spieler eigentlich nicht. Dennoch gibt es ein paar kleinere Rätsel zu lösen und auch einige Geschicklichkeitseinlagen.

Dabei macht vor allem die Verwendung von beiden Touchscreens großen Spaß. So gibt es in Tearaway immer wieder Trampolins, die leicht an den PlayStation-Symbolen zu erkennen sind. Mit dem Finger drückt ihr von unten gegen die Hüpfflächen und damit katapultiert ihr eure Spielfigur in die Lüfte. Es können jedoch auch Objekte, die auf den beweglichen Flächen liegen, so mit dem Finger verschoben werden. Dadurch legt ihr euch Brücken ganz nach Bedarf um den Weg freizumachen in die weitere Papierwelt. Überhaupt die die Umgebung im Spiel ziemlich lebhaft. Viele Elemente lassen sich bewegen, verschieben und unterliegen dauerhaft einem bestimmten Bewegungsablauf. Durch diese Flexibilität entstehen immer wieder neue Rätselaufgaben, die sich allerdings meist ohne großes Nachdenken bewältigen lassen.

Im Verlauf des Spiels zeigen sich dann aber doch immer wieder neue Ideen der Entwickler. Tearaway ist kein schnelles Spiel, fast könnte man sagen es plätschert vor sich hin. Dann allerdings reißt euch ein neues Spiel-Element aus der einsetzenden Lethargie. Wow, das geht auch? Immer wieder überrascht das Spiel mit schönen Einfällen, die so bislang noch kein Entwickler auf die Vita gezaubert hat. Das motiviert dann auch zum Weiterspielen... bis man schließlich die komplette Geschichte durchgespielt hat und man sich wünscht, das Spiel ginge noch weiter.


Bastelstunde mit Media Molecule

Über die Papier-Optik ließe sich bestimmt vortrefflich streiten. Besonders spektakulär fällt sie auf jeden Fall nicht aus. Dennoch birgt sie einen gewissen Charme. Da die ganze Welt aus Papier gestaltet ist und auch einem Beitrag aus “Die Sendung mit der Maus” entsprungen sein könnte, hat der Spieler auch jede Menge Möglichkeiten, sich kreativ auszutoben. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, die Umgebung zu verändern. Ihr wollt zum Beispiel das Fell einer Kuh verändern? Kein Problem. Fotografiert einfach ein schickes Muster mit der Vita-Kamera und legt das Foto über die Kuh. Doch auch mit Papier und Schere lässt sich so einiges anstellen. Es gibt eine gute Auswahl an Farben und Formen. Ihr könnt eure selbst erstellten Objekte mit eine großen Zahl an Dekorationen weiter verschönern. Ihr seht schon, der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt. Dank des Touchscreens geht auch die Bedienung der Bastelarbeiten recht gut von der Hand.

Bei all der liebevollen Arbeit, kann das Wesen nur zufrieden über sein Werk lächeln. Das Wesen wacht im Spiel mit seinem Antlitz über das Treiben des kleinen Kuriers und sorgt dafür, dass ihm auch kein Leid geschieht. Dann wird alles wieder gut im Tearaway-Märchenland. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Zu Beginn war ich zugegebenermaßen ziemlich skeptisch. Die ersten Momente in Tearaway bestätigten meine Bedenken auch noch. Die Geschichte und die Probleme der Einwohner im Spiel sind so uninteressant, dass mir dabei fast die Füße eingeschlafen sind. Letztlich war es die Spielmechanik, die mich bei der Stange gehalten hat. Tearaway ist so viel Spiel, wie ein Spiel nur sein kann. Es braucht keine tolle Geschichte, Bombast-Grafik oder einen knüppelharten Schwierigkeitsgrad. Gameplay ist alles! Dabei nutzt Tearaway die Möglichkeiten der Vita bis ins Letzte aus. Dieses Spiel würde nur auf der Vita funktionieren. Davon möchte ich mehr sehen.
85%
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Pro:
tolle Einbindung der Vita-Möglichkeiten
einzigartiges Gameplay
viele Überraschungsmomente
es gibt wieder viel zu Sammeln

Contra:
Kamera nicht immer optimal
Geschichte zunächst wenig packend
nutzt grafische Möglichkeiten der Vita nicht aus


Offizielle Website:
 @MediaMolecule.com



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