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SILENT HILL: BOOK OF MEMORIES
 Test von Sebastian Hamers (07.11.2012) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Action-Adventure Publisher:Konami
Termin:01. November 2012 Entwickler:WayForward

Seit 1999 bringt Konami in schöner Regelmäßigkeit neue Spiele aus der Silent Hill-Serie in den Handel. Im Gegensatz zum Dauer-Rivalen Resident Evil ist die Reihe dem Survival-Horror immer treu geblieben. Die Japaner setzten auf Schockmomente statt Massenaction, auf knackige Rätsel statt Hollywood-Explosionen. Mit Silent Hill: Book of Memories für die PlayStation Vita geht Konami neue Wege. Mit dem Wechsel in die isometrische Ansicht wagt die Softwareschmiede ein Experiment, das Serienfans möglicherweise vergraulen könnte. Ob sich der Mut von Konami letztlich ausgezahlt hat, erfahrt ihr in unserem Testbericht.


Es ist nicht nur die Perspektive, die Freunde des gepflegten Gruselns vergrätzen könnte, sondern das gesamte Gameplay. In Silent Hill: Book of Memories lässt Konami keinen Stein mehr auf dem anderen und krempelt die Traditionsreihe von links auf rechts. Doch beginnen wir am Anfang…


Ein geheimnisvolles Paket aus Silent Hill

Zu Beginn wirft uns das Spiel in den Charaktereditor. Dieser lässt uns die Hauptfigur nach eigenen Vorstellungen kreieren. Da der Editor insgesamt doch eher rudimentär ist, steht der Protagonist bereits nach ein paar Klicks fest. Nach einer üppigen Ladezeit flimmert dann auch schon das Intro über den Bildschirm der Vita.

Die Vorgeschichte in Book of Memories ist schnell erzählt. Als es an der Tür klingelt und der frisch erschaffene Charakter jene öffnet, erwartet ihn ein unheimlicher Postbote, der euch ein Paket aus Silent Hill überreicht. Merkwürdig... ihr kennt doch gar niemanden aus Silent Hill. Neugierig öffnet ihr das Paket und ein Buch tritt zutage. Natürlich handelt es sich nicht um einen stinknormalen Schmöker. Das Buch beinhaltet sämtliche Erinnerungen, die ihr jemals hattet. Sogar die Begegnung mit dem Postboten ist auf den Seiten verewigt. Ein wenig unheimlich ist das natürlich schon. Das hindert unsere Hauptfigur aber nicht daran, den Radiergummi zu zücken und die Geschichte einfach ein wenig umzuschreiben. Was jetzt wohl passieren mag? Mit diesen Gedanken begebt ihr euch zu Bett und fallt in einen tiefen Schlaf...


Ein Dungeoncrawler aus Silent Hill

Damit sind die unheimlichen Momente auch schon wieder passé. Weiter geht das Spiel in der isometrischen Perspektive, die euch ein kleines Dungeon zeigt. Es sind nicht mehr als ein paar Räume, in denen es gilt, allem was sich bewegt das Leben auszulöschen. Leider waren die Kämpfe noch nie die große Stärke von Silent Hill, was sich auch in Book of Memories widerspiegelt. In den Räumen findet ihr allerhand Hilfsmittel, wie Eisenrohre, Messer oder Pistolen, die euch den Kampf erleichtern. Die Steuerung ist schnell verstanden. Jeder Hand wurde eine Aktionstaste zugeordnet, so dass ihr die Angriffe gut koordinieren könnt. Eine Lock-On-Funktion ist ebenfalls mit an Bord sowie eine Taste zum Ausweichen von Angriffen. Es ist also so ziemlich alles dabei, was ein zünftiges Hack'n'Slay braucht.

Im Großen und Ganzen geht das Kampfsystem in Ordnung. Angriffe und Defensive lassen sich ohne Ausfälle timen und ausführen. Allerdings fehlt es an der Brachialität von Konkurrenten wie God of War. Die Kämpfe sind wenig spektakulär, die Attacken geben zu wenig Feedback und die Gegner sind leider viel zu einseitig. Daran ist sicherlich auch die isometrische Ansicht nicht ganz unschuldig, die ein Mittendrin-Gefühl vermissen lässt. Ebenso fehlt es an spielerischem Tiefgang. Während andere Genretitel auf tolle Kombos setzen, bietet Silent Hill: Book of Memories in dieser Hinsicht wenig. Es gibt lediglich drei Standardattacken: Langsam mit viel Schaden, schnell mit wenig Schaden sowie eine aufladbare Attacke. Immerhin braucht ihr dank des arg begrenzten Vorrats an Munition auch ein wenig Taktik um zum Ziel zu gelangen. Auch der sammelbare Schadensverdoppler ist nur begrenzt einsatzfähig und sollte klug eingesetzt werden.


Rollenspielelemente aus Silent Hill

Wie es sich für einen Dungeoncrawler gehört, gibt es auch in Silent Hill: Book of Memories allerhand Zeugs einzusammeln, das euch im Spielverlauf noch nützlich werden könnte. Neben neuen Waffen und den obligatorischen Medipacks sind dies etwa Schlüssel, Werkzeugkits oder zusätzliche Munition für eure Pistole.

Den Werkzeugkits kommt im Spiel eine besondere Bedeutung zu. Leider sind alle eure Waffen ständig vom Zerfall bedroht. Wenn ihr also einmal im Besitz einer mächtigen Waffe seid, solltet ihr ihren Status immer gut im Auge behalten und sie durch den Einsatz eines Werkzeugkastens vor der Zerstörung bewahren.

Ebenfalls vorhanden ist ein Levelsystem, mit dem ihr nach und nach die Attribute des Charakters verbessert. Das ist zwar ganz nett, einen großen Motivationsschub verleiht es dem Spiel aber nicht. Dafür sind die erstellten Charaktere einfach viel zu gesichts- und profillos.

Immerhin könnt ihr in Silent Hill: Book of Memories das Karma eurer Figur selbst bestimmen. Manche Monster hinterlassen nach ihrem Tod rote oder schwarze Flecken auf dem Boden. Je nachdem, welchen von beiden ihr aufsammelt, verändert sich das Karma eures Charakters. Leider ist die Steuerung oft aber so ungenau, dass ihr gleich über beide Flecken latscht und Fortuna höchstpersönlich über euer Schicksal entscheidet. Der Zugewinn an Karma ermöglicht euch Zugriff auf diverse Kampfangriffe, die mit dem rückseitigen Touchscreen aktiviert werden können.


Rätsel aus Silent Hill

Insgesamt hat die Geschichte 21 Bereiche zu bieten. In jedem Bereich geht es darum, eine handvoll Puzzleteile zu sammeln, um abschließend das finale Rätsel zu lösen, bei dem auch der Touchscreen der PlayStation Vita zum Einsatz kommt. Wirklich fordernd sind die abschließenden Rätsel jedoch nicht, sie stellen mehr einen ruhigen Ausklang eines Levels dar. Weniger ruhig sind dafür die Herausforderungen, die es ebenfalls in jedem Level zu bestehen gilt. Zerschlagt einen Aufgabenkristall und löst die anschließende Quest, so simpel das Konzept. Die Bandbreite der Aufgaben reicht von "Töte alle Gegner!" über "Töte alle Gegner in einer Minute!" bis zu "Töte alle Gegner ohne Schaden zu erleiden!". Wie ihr seht hat Konami diesbezüglich nicht sonderlich viel Kreativität bewiesen.


Multiplayer aus Silent Hill

Ein wenig versöhnlich stimmt hingegen der Mehrspieleranteil von Silent Hill: Book of Memories. Bis zu vier Spieler dürfen gleichzeitig ran. Eine gewisse Zeit macht die gemeinsame Hatz auf die Monster durchaus Laune. Schnell werden aber auch hier die Macken des Spiels deutlich. Vor allem das Aufteilen der Beute kann zu mancher Diskussion unter den Spielern führen, da die Ressourcen insgesamt doch recht knapp ausfallen. Dennoch stellt der Mehrspielerpart den unterhaltsamen Teil von Silent Hill: Book of Memories dar.



Ich wollte Silent Hill: Book of Memories wirklich gerne haben. Die Aussicht auf ein schauriges Action-Adventure auf dem tollen Bildschirm der PlayStation Vita hat den Titel schon früh auf meine Wunschliste setzen lassen. Herausgekommen ist ein Dungeoncrawler, der weder als Action- noch als Gruselspiel taugt. Trotz immer noch geringer Auswahl an Software für die Vita, ist Silent Hill: Book of Memories leider kaum zu empfehlen. Das Spiel plätschert träge vor sich dahin, ohne dem Spieler große Highlights zu präsentieren. Selbst die größten Silent-Hill-Fans sollten vor dem Kauf ausgiebig probespielen und die Alternativen checken.
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Pro:
bis zu vier Spieler gleichzeitig
Charaktereditor
nutzt viele Vita-Funktionen

Contra:
eintönige Gegner
eintöniges Kampfsystem
eintönige Herausforderungen
eintönige Levels


Offizielle Website:
 @Konami.com



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