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UNCHARTED: GOLDEN ABYSS
 Test von Sven Reisbach (05.03.2012) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Action-Adventure Publisher:SCEE
Termin:22. Februar 2012 Entwickler:Bend Studio

Für die PS Vita gibt Naughty Dog die Entwicklung eines Spiels ihrer Uncharted-Franchise erstmals in die Hände eines anderen Studios. Und Sonys Bend Studio (Syphon Filter-Serie, »Resistance: Retribution) hat ganze Arbeit geleistet und Nathan Drake auf dem kleinen Handheld einen großen Auftritt beschert. Wir haben in den goldenen Abgrund geblickt.


Gold, sehr viel Gold


Die Geschichte von Uncharted: Golden Abyss spielt einige Zeit noch vor dem ersten Serienteil, »Uncharted: Drakes Schicksal. Was genau Abenteurer Nathan Drake sucht, weiss zu Beginn des Spiels weder er noch der Spieler. Es geht mal wieder um Gold; eine ganze Stadt aus Gold. Um genau zu sein handelt es sich um eine von sieben Städten aus Gold; ein Mythos, der oft unter dem Namen der bekanntesten dieser Städte zusammengefasst wird: Cibola. General Guerro will mit diesem Gold seine Armee und seine Revolution im Land finanzieren und setzt einen Kumpel von Drake auf die Suche nach diesem mythischen Ort an. Da dessen Nachforschungen ergebnislos bleiben, ruft dieser Nate hinzu, kocht jedoch auch sein eigenes Süppchen. So findet sich der smarte Abenteurer bald zwischen allen Fronten wieder. Allerdings ist er erneut nicht alleine unterwegs, begleitet wird er von der Archäologin Marisa Chase, die nach ihrem verschollenen Großvater sucht.

Auch auf dem Handheld erwartet euch ein vollwertiges Uncharted-Abenteuer, das über acht Stunden ausgezeichnet unterhält. Fans der Serie werden sich schon beim Titelbildschirm zuhause fühlen, wenn Nate's Theme erklingt. Für den Handheld-Ableger wurde nicht weniger technischer Aufwand betrieben als für großen Konsolentitel: Die Animationen wurden per Motion-Capturing aufgezeichnet, was die detailreich gestalteten Charaktere sehr natürlich in ihren Bewegung wirken lässt. Ebenso voller Details stecken die Areale; egal ob Dschungel, Tempelanlage oder Ausgrabungsstätte, alles ist wunderschön anzusehen. Und auch bei der Synchronisation wurde der typische Aufwand betrieben. So haben Nate und Sully, der allerdings erst nach etwas über der Hälfte des Spieles hinzukommt, sowohl im Deutschen als auch im Englischen ihre bekannten Stimmen erhalten und auch die neuen Charaktere sind professionell vertont worden. Damit ist auch auf dem Handheld die kinoreife Präsentation, die die Reihe seit jeher ausmacht, garantiert. Zumal auch viel des Witzes der Serie ihren Weg in den Ableger gefunden hat.


Alles unter Kontrolle

Die Steuerung dürfte für Uncharted-Fans ebenso vertraut sein. Die Macher haben alles getan, das gewohnte Gameplay auf die Vita zu portieren. Da dem Handheld jedoch zwei Schultertasten fehlen, erfolgt das Nachladen über den Touchscreen: Einfach das Icon mit der Waffe berühren und es wird nachgeladen. Granaten werden zur Bildschirmmitte geworfen, wenn ihr das entsprechende Icon antippt. Soll es gezielter sein, zieht ihr das Symbol einfach an die entsprechende Stelle. Das erfordert allerdings ein Umgreifen, funktioniert aber meist recht problemlos. Ansonsten spielt sich Golden Abyss stets wohlvertraut: Mit dem linken Analogstick bewegt ihr Nate, mit dem rechten Stick justiert ihr die (Verfolger-)Kamera. Letzteres ist jedoch eher selten nötig, denn wie gewohnt zeigt die Kamera meist genau, wo es weitergeht. Zielen, Schießen, Springen, Klettern - alles fühlt sich an wie auf der PlayStation 3.

Doch nicht nur beim Nachladen und den Granaten trägt Uncharted: Golden Abyss der Plattform Rechnung. Bei Hilfestellungen für euren Begleiter, etwa bei einer Räuberleiter, wählt ihr dazu zunächst das entsprechende Symbol auf dem Touchscreen aus und macht dann die angezeigte Geste nach - im Fall der Räuberleiter fährt euer Finger entsprechend von unten nach oben über den Bildschirm. Ähnlich macht ihr auch Kohlezeichnungen von besonderen Tafeln, indem ihr mit dem Finger eben über das angezeigte Blatt Papier streicht. An vielen Stellen ist der Einsatz von Gesten optional. Ihr könnt entweder herkömmlich über die Tastensteuerung Wände entlangklettern oder den Weg über Gesten vorzeichnen, den Drake dann automatisch entlangkraxelt. Ansonsten werden solche Elemente im eigentlichen Spielverlauf jedoch selten mal eingesetzt, etwa um noch schnell einen Abgrund zu greifen oder im Nahkampf. Letzteres sorgt dann auch für ein spielerisch arg uninspiriertes Finale, bei dem ihr - ähnlich dem letzten "Boss-Kampf" in »Uncharted 3: Drake's Deception - eine Sequenz abgespielt bekommt und nur noch wie vorgegeben reagieren müsst. Hier eben durch das Nachzeichnen der angegebenen Gesten. Da war der Kampf gegen Zoran Lazarević im zweiten Serienteil um einiges anspruchsvoller.


Jäger und Sammler

Neben der Klettereien, die serientypisch simpel und geradlinig ausgefallen sind, hat Nate aber auch in Uncharted: Golden Abyss wieder mit einigen Gegnern zu tun. Diesmal gibt es allerdings ausschließlich menschliche Widersacher und gerade zu Beginn sind die Begegnungen mit diesen selten und kurz. Nach wie vor sind die Konfrontationen mit den Söldnern und Soldaten zumeist Deckungsgefechte. Wer eine Herausforderung will, kann das Zielen über die Bewegungserkennung der PS Vita versuchen, empfehlen können wir diese Steuerungsmethode jedoch nicht. Dann lieber konventionell über die Tasten steuern, da weiss man, was man hat. Das weiss auch Nate: Die Waffen sind altbewährt. Pistolen, Maschinenpistolen, Maschinen- und Scharfschützengewehre sowie Raketenwerfer kommen zum Einsatz. Natürlich auch bei den Gegnern, die später auch mal stärker gepanzert auf den Schatzsucher losgehen und sich auf höheren Schwierigkeitsgraden schnell als extrem lästig erweisen können.

In den Leveln sind allerlei versteckte Artefakte zu entdecken. Dazu müsst ihr meist etwas abseits der Wege suchen. Anders als in den bisherigen Serienteilen sind diese allerdings auch mit einer kleinen Geschichte verbunden. Details dazu entnehmt ihr Nates Notizbuch, das ihr mit der SELECT-Taste jederzeit öffnen könnt. Ihr sammelt etwa Gegenstände, die Leuten gehört haben, die Guerro verschleppt hat oder entdeckt Details über die verlorene Zivilisation der Quivianer. Manchmal sammelt ihr Gegenstände, zeichnet mit Kohle ein altes Motiv ab oder schießt Fotos von besonderen Orten. Suchfaule Schatzsucher greifen auf den Schatzkarten-DLC aus dem PlayStation Network zurück. Für 0,99€ bekommt ihr hier Schatzkarten, die in Nates Notizbuch angezeigt werden und euch so die Suche erleichtern.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Wenn das der zukünftige Standard für Handheld-Spiele ist, werden Konsolentitel nochmal ordentlich eine Schippe drauflegen müssen, um sich davon abzusetzen! Golden Abyss steht den großen Serienteilen in kaum etwas nach - die Macher haben es tatsächlich geschafft, den Flair der Serie auf das kleine Handheld zu portieren. Zwar ist das Finale spielerisch schwach, dafür aber gut inszeniert. Schade zwar, dass auf einen Mehrspieler-Modus verzichtet wurde, aber angesichts der tollen achtstündigen Kampagne nehme ich das gerne in Kauf. Golden Abyss ist ganz klar ein Pflichtkauf für Vita-Besitzer.
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#1 | DarkRaziel [05.03. | 17:33] 



558
Uncharted: Golden Abyss
Habe das Spiel schon seit einigen Tagen durchgespielt und wurde Super Unterhalten.
Was mich aber genervt hat ist diese Aufgezwungenen Steuerungen der Vita wie Wischen und Ausgleichen.
Aber für einen Starttitel Perfekt.
Jetzt nur noch die Schätze sammeln und ich bin Zufrieden.


 






























Pro:
schicke, detailreiche und flüssige Darstellung
Musik, Soundeffekte und Sprachausgabe sind auf bekannt hohem Niveau
acht Stunden beste Unterhaltung
Suche nach versteckten Geheimnissen

Contra:
Bewegungssteuerung nicht immer praktisch, so etwa beim Zielen
geringer Wiederspielwert
Finale spielerisch arg uninspiriert


Offizielle Website:
 @Naughty Dog

Weitere Links:
 Gameplay-Video



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