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PLAYSTATION VITA
 Hardware-Test von Sven Reisbach (04.03.2012) Artikel-Feed (RSS) abonnieren

Seit dem 22. Februar 2012 steht der Nachfolger von Sonys PlayStation Portable, die PlayStation Vita, in den Händlerregalen Deutschlands. Natürlich haben auch wir in der GameRadio-Redaktion bei dem neuesten Technik-Spielzeug zugegriffen und verraten euch, was euch alles erwartet.


Wenig Lieferumfang verursacht versteckte Kosten


Wer unbedarft seine neuerstandene PlayStation Vita auspackt, dürfte eine Enttäuschung verspüren: Der Lieferumfang umfasst neben dem Handheld das Lade- und USB-Kabel sowie ein Pack AR-Karten und eine Kurz- und Sicherheitsanleitung in mehreren Spachausführungen. Und das war es dann auch schon. Keine Tragetasche wie beim PSP-Valuepack seinerzeit, keine Speicherkarte, nichts weiter. Gerade die Speicherkarte muss also extra angeschafft werden. Diese sieht zwar aus wie eine gewöhnliche MicroSD-Karte, ist jedoch nicht zu diesen kompatibel, sondern eine Eigenentwicklung von Sony. Und die lassen sich die Japaner teuer bezahlen: 16 GB kosten etwa 50€. Dennoch ist die Vita-Speicherkarte Pflicht, ohne könnt ihr einige Games nichtmal starten.

Um die PS Vita auch unterwegs geschützt mit euch führen zu können, solltet ihr noch zusätzlich über den Erwerb einer Tragetasche nachdenken. Sony selbst bietet für ca. 25€ ein Paket aus zwei Taschen (eine davon ähnlich der PSP-Tasche), einem Reinigungstuch, Etui für Spielermedien, einer Trageschlaufe sowie einer Schutzfolie. Das entsprechende Angebot findet ihr etwa »hier bei Amazon. Sparfüchse greifen zum Snakebyte Starter:Pack, das allerdings ohne offizielles Logo der PS Vita und statt mit zwei Tragetaschen nur mit einem Hartschalen-Case ausgestattet ist. Ansonsten entspricht es dem Umfang des Sony-Paketes, ist qualitativ hochwertig und bekommt somit auch unsere Empfehlung. Dieses könnt ihr für etwa 15€ ebenfalls »hier bei Amazon ordern.


Stolpersteine bei der Einrichtung

Das Design der PS Vita orientiert sich an dem der PSP, ist allerdings deutlich abgerundeter, was das Gerät ein ganzes Stück größer macht. "Schuld" daran hat sicherlich das deutlich größere Display. Dieses macht von Anfang an einen sehr guten Eindruck, denn es ist nicht nur recht groß, sondern liefert zudem ein kontrastreiches, hochauflösendes Bild. Schiebepads als Analogstick-Ersatz sind passé, stattdessen setzt Sony auf zwei kleine Analogsticks. Mehr Details zur Hardware selbst erfahrt ihr »in unserem Hardware-Special.

Die Einrichtung ist simpel und erfolgt durch ein komfortables Menü. Mit nur wenigen Fragen wird dabei die Zeitzone bestimmt und sämtliche Netzwerk-Einstellungen vorgenommen. Ein gewaltiger Fehler hat sich jedoch bei der Verbindung mit dem PSN-Konto eingeschlichen: Wollt ihr euer bereits existierendes Konto auf der PS Vita nutzen, müsst ihr zunächst angeben, dass ihr kein Konto habt. Grund ist, dass ihr ansonsten in einer Endlosschleife landet wegen des System-Updates: Nutzung des PSN-Accounts erfordert die neueste Firmware, die könnt ihr jedoch erst nach der Einrichtung herunterladen. Also erst kein PSN-Konto angeben, dann das System-Update durchführen und schließlich in den Einstellungen mit dem vorhandenen PSN-Account einloggen. Umständlich, aber es funktioniert nunmal nicht anders.


Kugel-Icons zum Verschieben

Nach der Einrichtung präsentiert sich euch die Bedien-Oberfläche des Handhelds. Diese entspricht nicht mehr der von PSP und PlayStation 3 bekannten XMB (Cross Media Bar), sondern ist auf die Bedienung per PS Vita ausgelegt. Somit könnt ihr sämtliche Tasten getrost ruhen lassen - alle Eingaben erfolgen über den Touchscreen. Jeweils zehn Icons lassen sich pro Bildschirmseite platzieren, mit denen ihr Zugriff erhaltet auf heruntergeladene Spiele, Social-Network-Apps oder den Web-Browser, die Einstellungen, den PlayStation Store, eure Freundesliste oder auch die Trophäen. Um das Menü umzugestalten, genügt es wie bei Apples iOS den Finger eine Weile auf einem Icon liegen zu lassen. Dann könnt ihr die Icons verschieben, neue Bildschirmseiten generieren oder auch den Hintergrund der jeweiligen Seite ändern. Oben rechts auf dem Bildschirm befindet sich eine kleine blaue Kugel - die Mitteilungszentrale. Wenn ihr über neue Trophäen, onlinegehende Freunde oder eure Downloads vom System informiert wird, erscheint es dort. Ein sehr durchdachtes Feature.

Weniger praktisch hingegen ist der Zugriff auf den Slot für die Spielkarten. Dieser ist nämlich an der oberen Seite angebracht und muss recht fummelig mit einem Fingernagel erstmal geöffnet werden, bevor ihr das Spiel einlegen könnt. Das hätte man sicherlich besser lösen können und zeigt, dass die PS Vita verstärkt auf Downloads setzt. Dabei gibt es allerdings einige Hindernisse. Zunächst mal sind da die Speicherkarten. Die gibt es aktuell nur bis maximal 32 Gigabyte, wobei die 16-GB-Modelle gute 50€ kosten. Ein Preis, für den man schon fast eine externe Festplatte mit einem Terabyte Speicherplatz bekommt. Speicherplatz ist auf der PS Vita also rar, wenn ein Spiel (etwa Uncharted: Golden Abyss oder »BlazBlue: Continuum Shift Extend) schonmal gut über drei Gigabyte auf die Waage bringt. Ein weiteres Ärgernis ist die Verwaltung über den Inhaltsmanager. Steckt ihr die PS Vita mit dem beigelegten USB-Kabel an die PlayStation 3 oder euren PC (letzteres erfordert ein kleines Zusatzprogramm), könnt ihr die Inhalte über dieses Tool vom Handheld aus verwalten. Das ermöglicht es euch etwa, Spiele auf die Festplatte eures Rechners oder der Konsole auszulagern, um so Platz zu schaffen. Der große Nachteil ist jedoch, dass Sony es versäumt hat, Spiele und Spielstände getrennt auf der Speicherkarte zu speichern. Entsprechend müsst ihr, um euren Spielstand auf den PC zu sichern, jedes Mal das komplette Spiel rüberziehen - was natürlich eine ganze Weile dauert. Interessantes Detail: Die Speicherstände von aus dem PSN geladenen PSP-Spielen könnt ihr problemlos separat sichern.

Überhaupt scheint der PS Vita einiges zu fehlen. Die Einstellungsmöglichkeiten kann man bestenfalls als rudimentär bezeichnen, sie decken nicht mehr als das Nötigste ab. So kann der Standby-Modus nach einer, drei oder fünf Minuten aktiv werden, eine Möglichkeit zur vollständigen Deaktivierung existiert nicht. Auch fehlt es noch an einigen Funktionen. Aus dem PSN geladene Spiele der ersten PlayStation lassen sich bislang etwa noch nicht auf die PS Vita ziehen. Immerhin hat Sony versprochen, dass dieses Feature (und sicherlich noch einige weitere) nachgereicht werden.


(Fast) alles gleichzeitig

Besonders beeindruckend sind die Multitasking-Fähigkeiten der PS Vita. Mit Druck auf die PS-Taste verlasst ihr die gerade laufende Anwendung und kehrt zur Menü-Oberfläche zurück. Im Hintergrund bleibt diese eingefroren und ihr könnt etwas anderes öffnen. Leider nicht ganz wahlfrei: Den Browser etwa könnt ihr nicht starten, während ein Spiel läuft. Die Twitter-App verrichtet aber auch mit eignefrorenem Spiel im Hintergrund klaglos ihren Dienst, während ihr Facebook wiederum nicht nutzen könnt. Dennoch funktioniert vieles parallel und vor allem ohne spürbare Geschwindigkeitseinbußen. So könnt ihr etwa in einem Spiel einen Screenshot erstellen (wenn das Spiel das erlaubt geschieht dies mit gleichzeitigem Druck auf PS- und Start-Taste), das Spiel verlassen, das Bild twittern und wieder ins Spiel zurückkehren. Schön wäre es natürlich, wenn Sony es noch hinbekäme, dass auch der Web-Browser benutzbar ist, während ihr spielt - im Hintergrund etwa einen Guide geöffnet zu haben kann eine sehr sinnvolle Sache sein!

Ein dicker Pluspunkt der PS Vita ist das Launch-Lineup. Hier hat Sony klar ersichtlich aus den Anfangsquerelen der PSP gelernt. Zwar haben es einige der versprochenen Spiele nicht zum Start der Hardware in Europa geschafft, mit Hochkarätern wie Uncharted: Golden Abyss und WipEout 2048 legt Sony aber schonmal deutlich vor und zeigt, wozu die Hardware in der Lage ist. Auch die Dritthersteller unterstützen das neue Handheld bislang ganz ordentlich. Trotzdem wird natürlich viel vom Erfolg der PS Vita auch davon abhängen, wie es mit dem weiteren Softwarenachschub aussieht. Eine gute Grundlage ist aber auf jeden Fall schon geschaffen.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Wow! Sony hat mich mit der PS Vita echt überrascht. Mit der Zeit liegt das Gerät besser in der Hand als bei einem kurzen Anspielen und die Bedienung ist ziemlich gut durchdacht - einzig das rückwärtige Touchpanel erfordert einige Gewöhnung. Ich kann am Gerät zwar einige Kritikpunkte finden, der positive Eindruck überwiegt jedoch ganz klar. Sony wird auf absehbare Zeit noch einige Arbeit in die Firmware des Gerätes stecken müssen, um den Ansprüchen der Käufer gerecht werden zu können. Wenn das erfolgt und dann der Spielenachschub stimmt, wird die Vita sicherlich ein Erfolg für Sony werden.
 
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Keine Frage, die PS Vita ist ein tolles Gerät. Brillantes Display, schneller Prozessor und ein kraftvoller Grafikchip stellen den verwöhnten Gamer von heute zufrieden. Auch die Spiele zum Start sind einem Powerhouse wie der PS Vita würdig. Wenn Sony das Handheld auf dem Markt etablieren will, muss aber nachgelegt werden. Die User wünschen sich Software, die sich nicht ohne weiteres auf Smartphones spielen lässt. Jetzt gilt es, der Vita ein eigenes Profil zu geben. Meiner Meinung nach kann es nur ein Ziel geben: Die Vita muss ein Gerät für Hardcoregamer werden. Wenn Sony dann noch am Preis der Speicherkarten schraubt wird alles gut.
 

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#1 | DarkRaziel [04.03. | 23:09] 



558
PlayStation Vita
Habe ja auch die PS Vita seit dem 22.2 und bin auch soweit zufrieden, aber ein paar Einstellungsmöglichkeiten mehr hätten der PS Vita nicht schlecht getan, aber das kann ja noch kommen.
Auch wäre mir ein Menü wie auf der alten PSP oder wie auf der PS3 lieber, denn so wird es mit der Zeit zu unübersichtlich.
Bei dem Speicher habe ich mir gleich eine 32GB Karte aus Kanada bestellt um länger Ruhe zu haben.
Jetzt müssen nur noch genug gute Spiele kommen um mich auch im Bett an die Konsole äh Handheld zu fesseln.


 






















Pro:
kontrastreiches, großes Display
sehr guter Klang der Lautsprecher
gut durchdachte Menüführung

Contra:
keine Benutzung beim Laden via USB
viele fehlende Optionen und Möglichkeiten (Backup der Speicherstände!)
PS1-Spiele laufen noch nicht
kurze Akku-Laufzeit


Offizielle Website:
 @playstation.com

Weitere Links:
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