Mit mehr als 250.000 Downloads und rund 15.000 Bewertungen gehört Atomic Bomber von Entwickler Luke Ellen zu den erfolgreicheren Titeln auf dem Android Market. Als Nato Bomber stellt ihr euch der sowjetischen Armee entgegen. Kurzweilige Action für zwischendurch verspricht der Programmierer. Genau das wird auch geliefert. Ausführliche Details zum Spiel könnt ihr in unserem Testbericht nachlesen.
Invasion
Wir schreiben das Jahr 1970. Der kalte Krieg verläuft nicht besonders gut für die Seite der Nato. Die sowjetische Armee ist dabei, in den Westen einzufallen. Eine Invasion scheint kaum abwendbar. Als einer der Spitzenpiloten der Nato liegt es nun an euch, die gegnerische Flut an Einheiten in ihre Schranken zu weisen. Die Nato und ganz Europa zählt auf euch. Diese Informationen könnt ihr im Market Place nachlesen. Eine Story gibt es in
Atomic Bomber selbst nicht. Das ist auch nicht weiter schlimm, denn mehr als ein nettes Actionspiel für zwischendurch möchte es nicht sein. Daher stehen vor allem die spaßigen Luftkämpfe im Vordergrund. Das Ziel ist klar definiert: Zerstöre alle Bauten und Einheiten des Feindes. An Bord eines "ground-attack fighters" macht ihr Jagd auf die unter euch lauernden Gegner. Aufgeteilt ist das Spiel in Level. Sind alle Einheiten einer Karte zerstört, gelangt ihr automatisch ins nächste. Eine Levelgrenze gibt es nicht.
Steuerung und Power Ups
Die Steuerung ist denkbar einfach. Per Fingerzeig steuern wir unseren Flieger in die entsprechende Richtung. Zu beachten ist dabei, dass das Flugzeug einen Wendekreis benötigt. Wollt ihr also in die entgegengesetzte Richtung wechseln, müsst ihr eine gewisse Zeitspanne und Entfernung mit einkalkulieren. Die Flugrichtung selbst ist lediglich durch den Bildschirmrand eingeschränkt. Zerstört werden eure Widersacher durch die Bordbewaffnung, die per Knopfdruck benutzt wird. Mit der Standard Bombe richtet ihr im geringen Radius verheerende Schäden an. Alle dort befindlichen Gebäude und Einheiten ziehen gen Nirwana. Die Explosionskraft der Bombe kann durch Power Ups weiter verbessert werden. Diese könnt ihr aus zerstörten Gebäuden gewinnen. Langsam fliegen sie in den Himmel und können durch ein einfaches "Drüberfliegen" eingesammelt werden. Ein weiteres nützliches Gimmick sind die Zusatzbomben. Anfangs könnt ihr lediglich ein Geschoss auf einmal abwerfen. Mit dem entsprechenden Power Up kann die Anzahl erhöht werden. Vor allem in den höheren Levels ist diese Art Aufrüstung essentiell. Die zweite Waffe kann nicht aufgewertet werden, richtet jedoch schon in ihrer "Basisausführung" massive Verwüstung an. Die Atombombe legt auf einer Fläche, die ungefähr die Hälfte des Gesamtlevels ausfüllt, alles in Schutt und Asche. Selbstredend könnt ihr diese Massenvernichtungswaffe nicht laufend einsetzen, sondern müsst sie aus den Gebäuden der Sowjets bergen.
Einem geschenkten Gaul...
Optisch macht
Atomic Bomber wenig her. Hintergrund und Einheiten sind wenig hochauflösend, viel Abwechslung wird ebenfalls nicht geboten. Die Level sehen alle mehr oder weniger identisch aus. Ebenfalls mau schaut es in Sachen Sound aus. Eine musikalische Untermalung sucht ihr vergebens und die Soundeffekte lassen einiges an Wucht vermissen. Positiv hervorzuheben ist der Preis. Grundsätzlich ist das Spiel kostenlos zu haben. Zahlende Kundschaft kann auf einen zusätzlichen On-Screen-Joystick zur Steuerung des Flugzeugs zurück greifen und zudem alle eingesammelten Power Ups nach dem Ableben behalten. Der Preis für die Vollversion beträgt rund einen Euro.