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PUZZLE QUEST: CHALLENGE OF THE WARLORDS
 Test von Sven Reisbach (30.01.2008) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Knobelspiel Publisher:Koch Media
Termin:21. Januar 2008 Entwickler:ohne Angabe

"Eine Mischung aus Knobel- und Rollenspiel", so wird dieses Spiel häufig beschrieben. Klingt irgendwie komisch, und einem Genre-Mix haftet ja auch meist der Ruf an, nichts halbes und nichts ganzes zu sein. Nachdem es für Xbox Live Arcade bereits seit vergangenem Jahr erhältlich ist, machen wir uns nun auf der PSP auf die Reise nach Etheria, um für euch rauszufinden, ob "Puzzle Quest: Challenge of the Warlords" der Spagat zwischen den Genres gelungen ist... oder nicht.


Der Anfang

Da wir noch neu in der Welt von Etheria sind, werden wir zunächst einmal freundlich von einer jungen Dame empfangen. Diese hilft uns dabei, zunächst einmal unseren Charakter zu erstellen. Auch wird sie uns fortan im Spiel mit Rat zur Seite stehen - erfahrenere Spieler können dieses Feature auch jederzeit deaktivieren. Da uns noch keine Erfahrung im Kampf gegeben ist, wird als erstes mal an einer Übungsattrappe das Kampfsystem trainiert. Der Kampfbildschirm ist hierbei dreigeteit: Links unser Recke mit seinen Statuswerten und verfügbaren Zaubern (sechs maximal, und ein weiteres vom jeweiligen Reittier), in der Mitte das Spielbrett mit 8x8 Quadraten und links dann der Gegner mit seinen Statuswerten und verfügbaren Zaubern.


Ich puzzle dich durch Grund und Boden!

Der Aufbau des Kampfbildschirmes verrät es bereits: Es wird nicht herkömmlich gekämpft, sondern in Knobelspielmanier. Das bedeutet: Jeder der Kontrahenten ist abwechselnd am Zug und muss versuchen, die Steinchen auf dem Spielbrett so zu verschieben, dass er Reihen von drei oder mehr gleichen Symbolen liegen hat. Ungültige Züge führen zum Energieabzug, das kommt aber selten vor, da es meistens kein Zeitlimit gibt, innerhalb dessen man seinen Zug gemacht haben muss. Die verschiedenfarbige Steine, "Perlen" genannt, werden bei Auflösung zu Mana der jeweiligen Farbe, welches man dringend benötigt, um Zaubersprüche auszusprechen. Jeder Zauber setzt eine unterschiedliche Menge verschiedener Mana-Arten voraus. Dann gibt es noch lila Sterne, welche bei Auflösung der Erfahrung hinzugerechnet werden sowie Geld, welches dem eigenen Geld hinzugefügt wird. Das Wichtigste aber sind die Totenschädel - bringt man sie durch Bildung einer Kette zum Explodieren, fügt dies dem Gegner Schaden zu - ist die Energie bei Null, ist der Kampf zu Ende. Ein "Game Over" gibt es, sollte eure Energie gen Null gehen, nicht - auch aus einer Niederlage nimmt man Erfahrung und Geld mit und kann die nicht geschaffte Aufgabe später meist erneut versuchen.


Welterforschung

Im Anschluß an unser Training erhalten wir unseren ersten von vielen weiteren Aufträgen: Wir sollen uns auf den Weg zu unserem Vater in einem nicht weit entfernten Lager machen, und ihm eine Botschaft der Königin überreichen. Also ab in die Welt, beziehungsweise auf die Weltkarte.

Hier können wir unseren Charakter von einem Ort zum anderen bewegen. Die Orte sind dabei mit Linien verbunden, über die sich der Charakter bewegt. Manchmal tauchen Feinde auf der Karte auf, dann muss man mit denen erstmal kämpfen, bevor man vorbei kann - oder ein Reittier haben, dass diese umgehen kann. Befindet sich der Charakter über einer Stadt, reicht ein Tastendruck um zu prüfen, was es hier zu tun gibt - so erfahrt ihr in den Wirtshäusern die neuesten Gerüchte, holt euch Missionen ab oder könnt, sofern ihr die Stadt erobert habt, auf eure Zitadelle zugreifen. Die Orte erscheinen erst nach und nach während des Spielverlaufes auf eurer Karte.


Ausbau der Fähigkeiten

Wie wird man nun stärker? Hier stehen dem Spieler mehrere Möglichkeiten zur Verfügung: Er kann im Kampf Sterne und damit Erfahrung sammeln, um im Level aufzusteigen, oder seine Zitadelle, welche sich in eroberten Städten befindet, ausbauen und somit Gegner fangen, um diese als Reittiere zu benutzen oder von ihnen mächtigere Zaubersprüche zu erlernen. Um einen Gegner zu fangen, müsst ihr ihn 3x besiegt haben und könnt, wenn ihr dem Gegner auf der Weltkarte begegnet, die Dreieck-Taste drücken, um ihn im Rahmen eines kleinen Minispielchens zu fangen.

Die Minispiele, um Gegner zu fangen, Reittiere zu trainieren, Zaubersprüche zu recherchieren und dergleichen sind alle Abwandlungen des eigentlichen Kampfspieles. So hat man beim Training der Reittiere ein bestimmtes Zeitlimit pro Zug, bei der Recherche von Zaubersprüchen müssen verschiedene Bedingungen erfüllt werden, ... das lockert den ansonsten immer wieder gleichen Spielverlauf ein wenig auf.


Was ist es nun?

"Puzzle Quest" ist im Kern ein Knobelspiel, die Rollenspiel-Elemente und der Charakter-Ausbau sind eher Beiwerk, aber was für eines! Schnell hat man Stunden damit zugebracht, seinen Charakter weiter aufzupowern, neue Zaubersprüche zu erlernen oder sich auf die Suche nach Runen zu begeben. Der Ausbau der Charakter-Fähigkeiten ist von elementarer Bedeutung und alles andere als nur schönes Beiwerk: Ohne starke Zaubersprüche wird man gegen stärkere Gegner nicht lange bestehen können. Das liegt nicht an den Gegnern selber, sondern mehr am Zufall: Komischerweise hat der Gegner oft mehr "Glück" mit den nachrutschenden Steinchen, zumindest kommen sehr häufig genau die Sachen nach, die ihm gerade nützlich sind.

Optisch ist das Spiel nett aufbereitet - die (leider belanglose) Geschichte wird durch Standbilder erzählt, die in einem netten Comic-Look aufgemacht sind. Im Kampf gibt es immer wieder schöne Effekte, zum Beispiel beim Einsatz der Zauber und Abräumen der Steine. Sobald ein grösserer Zauberspruch aktiviert wird kommt die UMD manchmal aber nicht mit Laden nach - dann stockt der Bildaufbau kurz. Orchestrale Musikstücke untermalen das Spielgeschehen recht angenehm.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Knobel-Rollenspiel. Das klingt komisch, macht aber einen Heidenspaß... und süchtig! Während herkömmliche Knobelspiele mich nicht lange motivieren können, schafft es PQ:CotW doch immer wieder, mich zu einer weiteren Runde zu überreden. "Eben noch ein wenig..." - und schon ist wieder eine Stunde dahin. Einzig das übermäßige "Glück" der Gegner sowie die Nachlade-Aussetzer trüben den Spielspaß ein wenig, aber doch niemals für lange. Nur eines: Lasst dieses Spiel NIEMALS von eurer Freundin spielen, dann seht ihr eure PSP auf lange Zeit nicht mehr wieder. Ich weiss, wovon ich rede.
88%
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80%


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Pro:
schöne Optik im Comicstil
fesselndes Spielprinzip

Contra:
belanglose Geschichte
Gegner-"Glück"


Offizielle Website:
 @infinite-int.

Fansites:
 puzzle-quest



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