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LORD OF ARCANA
 Test von Sven Reisbach (31.01.2011) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Action-Adventure Publisher:Square Enix
Termin:04. Februar 2011 Entwickler:Access Games

Ein erfolgreiches Konzept zieht Nachahmer an. Access Games hat sich Capcoms vor allem in Japan sehr erfolgreiche Monster Hunter-Serie als Vorbild genommen und würzt dessen Rezeptur mit einiger Action. Wir haben zig Monster zerlegt und verraten euch, was ihr von Lord of Arcana erwarten dürft... und was nicht.


Monsterjäger oder Monstertöter


Wer Monster Hunter kennt, wird sofort wissen, um was es in Lord of Arcana geht. Und das, obwohl Access Games einiges versucht haben, anders zu machen als Capcom. Das fängt bei der Geschichte an. Denn: Lord of Arcana hat eine. Irgendwie zumindest. Anfangs recht stark ausgerüstet, erfahrt ihr nach einem kurzen Tutorial von einem Land, in dem magische Steine nur darauf warten, errungen zu werden. Einen Pakt mit den Göttern später findet ihr euch in einem Tempel wieder. Eure Fertigkeiten und Waffen sind weg, eure Erinnerungen ebenso - aber ihr seid bereit, zu neuer Stärke zu wachsen und Lord (oder Lady) von Arcana zu werden. Dazu gilt es, unzählige Quests zu absolvieren, jede Menge Monster zu jagen und dabei immer stärker zu werden.

Wie auch bei Monster Hunter erstellt ihr euch in Lord of Arcana zunächst einen Charakter. Name, Geschlecht und Aussehen, die Optionen sind nicht so vielfältig wie beim großen Vorbild, reichen aber vollkommen aus. Nun heisst es erstmal, euch mit dem Dorf vertraut zu machen. Schmied, Gemischtwaren und Alchemist, mehr Läden gibt es nicht. Eine eigene Hütte sucht ihr vergebens, die Inventarverwaltung regelt ihr komplett am Schalter der Monstertöter-Gilde. Dort müsst ihr allerdings erstmal Mitglied werden, indem ihr eine Beitrittsprüfung ablegt. Drei Goblin-Kämpfer gilt es zu töten. In eurem Inventar findet sich von jedem Waffentyp ein Exemplar: Einhänder, Zweihänder, Gewehrlanze, Streitkolben oder Stangenwaffen (wie Äxte). Da sich alle im Handling und der Schadenswirkung gewaltig unterscheiden, solltet ihr eure Wahl sorgfältig treffen. Einhänder eignen sich wohl am besten für Anfänger. Ist die Auswahl getroffen, geht es zur Gilde zurück und die Quest wird angenommen.


Quests mit hohem Action-Anteil

Der Aufbau einer Quest unterscheidet sich in Lord of Arcana nicht wesentlich vom Vorbild Monster Hunter. Ihr kommt in ein Areal, wie den Wald oder die Wüste, welches aus mehreren Teilabschnitten besteht. Wo ihr euch befindet, könnt ihr über die Karte oben rechts auf dem Bildschirm erfahren. Nun ist es eure Aufgabe, euer Ziel zu erfüllen. Gegner sind hier jederzeit in der Welt sichtbar, werden allerdings nicht direkt vor Ort bekämpft. Stattdessen wechselt Lord of Arcana bei Kontakt mit einem Gegner in einen eigenen Kampfbildschirm. Hier wartet eine kreisrunde Arena, die ihr durch längeren Kontakt mit der Umrandung auch verlassen könnt. Die Aktionstasten der PSP sind mit zwei verschiedenen Angriffen, Ausweichen und Blocken sowie dem Magieeinsatz belegt. Mit der linken Schultertaste visiert ihr einen Gegner an, mit der rechten könnt ihr rennen. Allerdings nicht unbegrenzt: Ein Balken am oberen Bildschirmrand zeigt euch eure Erschöpfung an. Wenn eure Gegner fast keine Lebensenergie mehr haben, merkt ihr das daran, dass beim Anvisieren die Kamera eine leicht schräge Position einnimmt - ein paar Schläge später habt ihr die Möglichkeit, mit der Kreistaste eurem Gegenüber den Gnadenstoß zu verpassen. Kleinere Gegner werden dann in einer selbstablaufenden Sequenz niedergestreckt. Bei Bossen kommt es zu einem Duell, in dessen Verlauf ihr euch durch eine Quicktime-Sequenz kämpfen müsst.

Manche Gegner hinterlassen nach ihrem Tod Gegenstände, die ihr einsammeln könnt. Im Dorf könnt ihr diese später verkaufen oder einsetzen, um eure Waffen zu verbessern oder komplett neue herzustellen. Sind alle Gegner aus der Arena abgeräumt, habt ihr 15 Sekunden Zeit, die letzten Hinterlassenschaften einzusammeln. Etwas knapp, wenn ihr nicht schon vorher gesammelt habt. Ironischerweise gibt euch Lord of Arcana danach nochmal 40 Sekunden, um zu entscheiden, ob ihr die Gegenstände behalten oder wegwerfen wollt - in der Regel werdet ihr aber "Alle nehmen" auswählen. Warum man dafür 40 Sekunden bekommt, zum Einsammeln aber nur 15, erschließt sich uns nicht so ganz.


Da kommt Großes auf euch zu

Schon nach zwei solcher Quests werdet ihr in den Tempel gerufen - es gilt, einen großen Gegner namens Agni zu töten. Lord of Arcana geht direkt in die Vollen! Mit der Ausrüstung und dem Level, das ihr zu diesem Zeitpunkt habt, ist das Unterfangen zwar schwer, aber schaffbar. Nachteil der hohen Spielgeschwindigkeit: Euch bleibt nur wenig Raum zum Aufleveln, solltet ihr mit eurem aktuellen Level nicht gegen Agni ankommen. Und: Das wird euch im Verlauf des Spieles immer wieder passieren. Doch der Kampf gegen Agni ist ein wichtiger Fortschritt, denn ihr erhaltet dafür seinen Kern. Fortan verfügt ihr über die Macht der Arcana. Mit dieser könnt ihr in bestimmten Arealen von Lord of Arcana aus kleineren Monstern ebenfalls Kerne extrahieren, welche euch die Herstellung noch mächtigerer Ausrüstung erlaubt.

Natürlich lässt sich Lord of Arcana auch im Multiplayer spielen. Über die Kämpfergilde habt ihr Zutritt zu einer Lobby mit mehreren Räumen, in denen ihr euch mit bis zu drei Mitstreitern treffen, ausrüsten und auf gemeinsame Quests gehen könnt. Einen (gewaltigen) Wermutstropfen gibt es hier allerdings: Der Multiplayer kann nur lokal gespielt werden. In einem Land wie Japan vielleicht kein Problem, hierzulande dürften nur wenige genug Bekannte haben, die ebenfalls Lord of Arcana spielen. Wer neben der PSP auch noch eine PS3 besitzt, soll den Titel in naher Zukunft jedoch auch via Adhoc-Party spielen können.


Wo ist meine Angel?

Leider gibt es abseits der Quests nichts so recht zu tun. Okay, auch bei Monster Hunter konntet ihr das Dorf nur für Quests verlassen, bei Lord of Arcana fehlt dem Dorf aber Glaubwürdigkeit. Statt eines eigenen Bettes als Speicherpunkt gibt es eben eine Speicherlichtsäule mitten im Dorf. Eine eigene Farm oder dergleichen sucht ihr vergeblich. Ebenso fehlt das beliebte Angeln. Das ist vor allem insofern schade, als dass das Dorf am Meer liegt. Da wäre ein Steg für ein kleines Angel-Minispielchen sicherlich nett gewesen. Überhaupt fehlt es am Umfang und den Möglichkeiten, die Capcoms Vorlage auszeichnen.

Trotz einer (optionalen) Dateninstallation von etwa 183 MB auf den MemoryStick der PSP kann die Grafik nicht ganz mit der der Monster Hunter-Konkurrenz mithalten. Dafür kann das Design durchaus überzeugen. An den Bossen waren Künstler wie Designerlegende Tetsuya Nomura (Final Fantasy, Kingdom Hearts), Comiczeichner Todd McFarlane (Spiderman, Spawn) oder auch Yoshitaka Amano (Final Fantasy, Vampire Hunter D) beteiligt, deren jeweils eigenen Stil man recht gut wiedererkennt. Musikalisch erwartet euch ein ansprechender Mix aus actiongetriebenen und epischen Stücken, die sich gut in das Gesamtbild einfügen.

In Deutschland kommt nur die Kämpfergilden-Edition in den Handel. Neben dem Hauptspiel in besonderer Verpackung enthält diese ein 44-seitiges Hardcover-Artbook mit dem Titel "The Art of Lord of Arcana" sowie eine Soundtrack-Mini-CD.





Lord of Arcana ist zwiespältig. Es ist sicherlich ein gelungener Monster Hunter-Klon, der durch seine zugänglichere Art und der stärkeren Ausrichtung zur Action durchaus punkten kann. Allerdings erreicht es bei weitem nicht das Suchtpotenzial der Vorlage, dazu sind mir die Möglichkeiten (kein Angeln?) viel zu eingeschränkt. Ein eigener Online-Modus hätte dem Spiel gut gestanden, für Mehrspielerfans bleibt die Hoffnung auf Adhoc-Party via PlayStation 3. Wem Monster Hunter zu langsam oder zu hart war, der kann sicher reinschauen und eine Menge Spaß haben, wer Umfang und Langzeitspielspaß sucht, ist bei Capcom besser aufgehoben.
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Pro:
leichter Einstieg
jede Menge Sammel-Gegenstände
spannender Multiplayer
actionreiches Gameplay

Contra:
bringt zu wenig Langzeitmotivation
gerade anfangs wenig Raum zum Aufleveln
nur lokaler Multiplayer
Grafik nicht ganz top


Offizielle Website:
 lordofarcana.com

Weitere Links:
 Trailer



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