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EVERYBODY'S TENNIS
 Test von Markus Biering (14.07.2010) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Sport Publisher:Sony
Termin:01. Juli 2010 Entwickler:Sony

Was waren das noch für Zeiten. Boris Becker und Steffi Graf begeistern Millionen Menschen mit ihrem Tennissport. Heutzutage gehört die Sportart eher zur Randgruppe und kann bei weiten nicht mehr so viele Zuschauer vor die Fernseher locken. Mit Everybody's Tennis auf der PSP soll das gute alte Tennis-Gefühl wenigstens ein bisschen zurückgeholt werden. Schon 2007 erschien die Mischung aus Tennis und Rollenspiel exklusiv für die Playstation 2 und konnte dabei so einige Fans für sich gewinnen. Das Remake für die PSP soll nun an die alten Zeiten erinnern und dem Volkssport von einst den Staub vom Filzball wischen. Ob das geklappt hat, könnt ihr in unserem Test erfahren.


Tennisspieler sind die glücklichsten Menschen

In Everybody's Tennis seid ihr Mitglied im renommierten Happy Tennisclub. Eure Aufgabe ist es, den Sport Tennis beliebter und die Leute damit glücklich zu machen. Was sich anhört wie ein schlechter Scherz, ist das Ziel des Spiels. Vielleicht hätten sich einige Tennisstars von damals so etwas zu Herzen nehmen sollen. Erst vor wenigen Wochen in Wimbledon haben es zwei Leute in die Geschichtsbücher geschafft und bestimmt einige Fans des Sports unglaublich glücklich gemacht. In wahnsinnigen elf Stunden und fünf Minuten konnte John Isner mit 70:68 im 5. Satz gegen Nicolas Mahut gewinnen. Daran sollten wir uns also bei Everybody's Tennis ein Beispiel nehmen. Hoffentlich dauern die Spiele nicht auch so lange, sonst gibt es Brandblasen an den Fingern.

Doch bevor es auf den Tennisplatz geht, werden erstmal ein paar Gespräche geführt. Dabei lernt ihr eure neuen Freunde kennen, die euch im Spiel des Öfteren begegnen werden. Wer keine Lust auf den Storymodus hat, kann sich auch sofort auf den Platz begeben und sich entweder im Einzel oder Doppel die Bälle um die Ohren schlagen. Nachdem ihr euch durch mehrere Sprechblasen geklickt habt, kommt es dann doch endlich zum ersten Ballwechsel. Schnell wird klar: Einfach nur Knöpfchen drücken ist hier die falsche Entscheidung. Die ersten Spiele gehen schnell verloren und ihr trefft alles nur nicht den gelben Filzball. Übung macht den Meister, und dank eures Trainers gibt es jede Menge Tipps und Tricks. Habt ihr den Dreh dann einmal raus, sind auch die ersten Punktgewinne nicht mehr weit weg. Auf einen Hechtsprung a la Boris Becker müsst ihr allerdings noch verzichten, ihr sollt es ja auch nicht übertreiben.

Grafisch fährt Everybody's Tennis eher auf einer niedlichen Schiene und der Name Happy Tennisclub passt wie die Faust aufs Auge. Die kleinen Charaktere im Manga-Stil wuseln über den Bildschirm und sind auch jederzeit ansprechbar. Nebenbei gibt es in den verschiedenen Locations auch noch Extras zu finden. Diese bereichern euer Inventar um nützliche Gegenstände, darunter Spezialanzüge, Tennisschläger oder Mützen. Und wie es in einem Rollenspiel so üblich ist, darf euer Charakter von Zeit zu Zeit auch aufgewertet werden. Habt ihr ein gewisses Ziel erreicht geht es jeweils ein Level höher. Sind wir am Ende sogar noch besser als Boris Becker?

Bei einem Spiel wie Everybody's Tennis müsst ihr natürlich auf echte Plätze wie Wimbledon oder Roland Garros verzichten. Im Happy Tennisclub zählt es nur die Begeisterung für den Tennissport weiterzugeben.


Hoher Lernfaktor

Das einzige, was in Everybody's Tennis so richtig an die Nieren geht, ist die dudelnde Hintergrundmusik, die stark an Melodien aus einem Aufzug erinnern. Irgendwann seid ihr davon so vernebelt, dass ihr auch nach dem Spielen allen von dem ach so schönen Tennissport erzählen wollt. Sind da etwa geheime Machenschaften am Werk? Nachdem die ersten echten Erfolge eingefahren worden sind, steigt auch eure Stärke immer weiter an. Und bald ist es möglich, gegen stärkere Gegner anzutreten. Die Steuerung auf der PSP ist gelungen und funktioniert nach ein bisschen Übung tadellos. Am Anfang habt ihr allerdings das Gefühl, dass die Buttons gar nicht funktionieren. Das liegt aber nicht an der Steuerung, sondern an eurem Ego im Spiel. Tennisspielen will gelernt sein, und das wird im Spiel auch wirklich gut wiedergegeben. Ihr merkt richtig, wie ihr von Match zu Match besser werdet und ein Ass nach dem anderen schlagt.

Zu Beginn des Spiels sind Luftlöcher eher an der Tagesordnung. Im Storymodus verfügt ihr von Anfang an über eine Weltkarte. Es wird also schnell klar, das Everybody's Tennis mehrere Locations in aller Welt zu bieten hat. Und dabei haben sich die Entwickler auch einiges einfallen lassen. So dürft ihr euch auf den verrücktesten Plätzen spannende Partien liefern. Schafft ihr dazu noch die verschiedenen Herausforderungen, wird ein neuer Ort auf der Weltkarte freigeschaltet. Dabei dürft ihr auch jederzeit einen Abstecher in den Everybody's Tennis-Shop machen. Mit den gesammelten Punkten im Gepäck, darf dabei kräftig eingekauft werden.

Nach einiger Zeit werdet ihr auch jede Menge neue Freunde kennenlernen, die später auch im Doppel mit euch spielen können. Kassiert ihr doch mal eine Niederlage gegen einen schwächeren Gegner, werden eure Levelpunkte ebenfalls abgezogen. Auch die Loyalität und eure Tennisfähigkeiten verändern sich von Spiel zu Spiel. Ihr solltet also vorher schon genau wissen, ob der Gegner wirklich schlagbar ist oder vielleicht doch eine Nummer zu groß für euch. Neben dem Storymodus verfügt Everybody's Tennis auch noch über einen freien Spielmodus. Hier dürft ihr euren Gegner und den Platz aussuchen und somit ein wenig trainieren.


Multiplayer-Modus kann überzeugen

Auch ein Mehrspieler Modus hat den Weg in Everybody's Tennis gefunden. Im Spielmodus "Tennis für Jedermann" können bis zu vier Spieler im Ad-Hoc Modus gegeneinander antreten. Mit der Game-Sharing Funktion ist es möglich, gegen einen Freund zu spielen, auch wenn er selbst nicht im Besitz des Spiels ist. Bei unserem Test hat das einwandfrei funktioniert und für einige spannende Ballwechsel gesorgt. Wer auf die längeren Ladezeiten verzichten will, kann sich das Spiel zu Anfang auf dem Memory Stick der PSP installieren. Danach geht es deutlich flotter durch die Abschnitte und die Wartezeiten verkürzen sich enorm.

Leider gibt es bei Everybody's Tennis keine richtigen Sätze wie im echten Tennis. Auf stundenlange Ballwechsel müsst ihr euch also nicht einstellen. Hier geht ein Spiel jeweils nur so lang bis ihr zwei Spiele Vorsprung habt. Bei einem Unentschieden gibt es dann eine Entscheidung nach dem Tie-Break. Auch hier zählt am Ende wieder der Zwei-Punkte-Vorsprung.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Everybody's Tennis übertrumpft den alten Playstation 2-Titel von 2007 ganz locker und kann auf der PSP überzeugen. Im niedlichen Manga Stil wuseln die kleinen Tennisspieler über weltweilte Locations und Umkleidekabinen. Was am Anfang schwerfällig erscheint, wird später immer besser und nach einer Weile entpuppt ihr euch zum wahren Tennis-Helden. Der Story Modus kann für Stunden begeistern und sorgt besonders durch die unterschiedlichen Plätze für Langzeitmotivation. Auch der Multiplayer-Modus ist gelungen und sorgt per ad-Hoc oder Game-Sharing für interessante Ballwechsel mit Freunden.
78%
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Pro:
Storymodus
viele Extras

Contra:
nervige Hintergrundmusik


Offizielle Website:
 Everybodys Tennis



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