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FAT PRINCESS
 Test von Peter Schopf (30.03.2010) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Strategie Publisher:Sony
Termin:12. März 2010 Entwickler:Super Villain Studios

Wenn ihr die Worte Fat Princess in den Medien hört, denkt ihr dann mehr an eine Berichterstattung der BBC über die deutsche Ulknuddel Cindy aus Marzahn oder ein Spiel von Publisher Sony mit launigen Capture-the-Flag-Elementen? Genau, mir ist auch als erstes das neue Machwerk von den Super Villain Studios eingefallen. Hier ist Krieg im Märchenparadies und das systematische Mästen von Adligen steht auf dem Programm. Um herauszufinden, ob das Ganze spielerisch auch etwas taugt, habe ich prompt ein paar Pfunde zugelegt. Denn vom ganzen Futtern kriegt man als Spieler selbst Hunger.


Missionsziel: Überfütterung

Zentrales Spielelement von Fat Princess ist die Verteidigung der eigenen Burg, damit aus dieser Festung die Prinzessin nicht entführt werden kann. Denn die Absicht des Gegners ist es, unsere Blaublütige für eine halbe Minute auf seinem Thron zu hieven oder dreimal in den Kerker zu sperren, damit wir die Runde verlieren. Was läge da näher, als die Prinzessin dermaßen mit Süßkram zu überhäufen, damit sie anschließend nur schwer aus der Burg getragen werden kann? Natürlich haben wir aber auch die Entführung der feindlichen Monarchie vor.

In den anderen Modi von Fat Princess ist die Sache dafür traditioneller gehalten und erinnert damit stark an die Battlefield-Reihe. Ganz klassisch werden auf einer Gesamtkarte für das Einnehmen von Türmen Siegpunkte vergeben oder der, der am meisten Feinde erledigt, gewinnt – so simpel kann es auch zugehen.


Kleider machen Leute

Doch aller Anfang ist schwer. Und so starten wir in unserem Lager mit der Hüteproduktion. Ja, ihr habt richtig gelesen. Denn jede Kopfbedeckung gleicht einer Charakterklasse. Da sind die schwächlichen, aber schnellen Dorfbewohner, die Offensiv- wie Defensiv-Magier oder die üblichen Fern- oder Nahkämpfer im Spiel genauso vertreten wie das Rohstoffe sammelnde Arbeitervolk. Klar ist auch, dass ein Arbeiter zwar kämpfen kann, aber gegen ein paar feindliche Krieger nicht wirklich viel ausrichten kann. Stellt man früh seine Produktion auf Krieger um, braucht man sich im Gegenzug nicht wundern, wenn an der Basis die Rohstoffe ausbleiben. Eine ausgewogene und taktisch klug eingesetzte Streitmacht ist hier also gefragt.

Spezialisierungen der Klassen sind möglich, indem man z.B. die Kriegerkaste mit gefährlicheren Waffen ausstattet. Und hinterhältige Spieler kommen auch auf ihre Kosten, wenn der Dorfbewohner Gegner erstmal lähmt und dann mit ihrer Kopfbedeckung gleichzeitig auch die Charakterklasse übernimmt.

Doch keine Angst. In das bunte Treiben von Fat Princess, welches ständig zwischen gut-organisierter Schlachtenreihe und chaotischem Durcheinander hin- und herschwappt, werdet ihr dank der kurzen Einzelspielerkampagne sanft eingeführt, bis ihr der harten Realität in den Multiplayer-Partien gegenübersteht. Dabei ist die Lernkurve der Kampagne fast zu moderat, denn auch wenn ihr eure Taktik verbockt, ist die K.I. clever genug, um den Sieg für euch einzufahren. Die Hintergrundhandlung ist nicht wirklich erwähnenswert und motiviert nicht zum Weiterspielen. Auch kann man dem Spiel im Single-Player getrost zehn Wertungspunkte abziehen, weil das intelligente Zusammenspiel mit dem Rechner nicht funktioniert. Zwar kann der befreundete Computerspieler die Angelegenheit meist auch im Alleingang bewältigen, leider funktioniert ein gemeinsamer intelligenter Angriff jedoch gar nicht. So verweigern die Männchen des Freundes uns manchmal die bitter nötige Unterstützung und bestaunen dafür lieber die Landschaft. Also lieber den KI-Kollegen die Sache eigenständig bearbeiten lassen, denn zumindest schickt er gelegentlich sogar einen Heiler zum Helfen vorbei.


Torte für alle

Die große Stärke von Fat Princess sind der Charme und die Comic-Optik. Dazu kommt, dass sich das bunte Treiben sehr dynamisch und locker spielt. Ganz nach dem Prinzip vieler Videospielklassiker – einfach zu erlernen und schwierig zu meistern. Bis ihr euch mit einem Kumpel zusammen im Duell gegen andere menschliche Gegner auf die beste Taktik eingespielt habt, können (unterhaltsame) Stunden vergehen. Die verschiedenen Karten lassen dabei viel Abwechslung aufkommen, weil auch das Szenario variiert. Mal auf satter grüner Wiese oder zur Abwechslung auch tief in der Lava, wo ihr ganz nach dem Ebbe-Flut-Prinzip auf das Zurückziehen der feurigen Glut warten musst, um Rohstoffe abzubauen. Auf der Karte versteckte Abkürzungen verstärken die Langzeitmotivation merklich. Die müsst ihr unbedingt mitbringen, denn aufgrund der Größe der Areale kann eine Partie schon mal über eine Stunde in Anspruch nehmen. Für die kurze Runde Zwischendurch ist der Titel damit nur bedingt geeignet.

In Sachen Präsentation bildet die Grafik von Fat Princess den Mittelwert aus japanischem Anime und westlichen Comic-Design. Das Ganze kommt auf den ersten Blick in kinderkompatibler Animal Crossing-Darstellung daher, entpuppt sich aufgrund der überzogenen Metzeleinlagen aber recht schnell als Spiel ab 14 aufwärts. Dabei ist angenehm, dass sich Fat Princess nie selbst ernst nimmt. Der Sound ist daher auch als bewusste musikalische Beschallung mit dumpfen Klingeltonhymnen zu verstehen, was eigenartigerweise perfekt zu dem Treiben auf dem Bildschirm passt. Wem sowas gar nicht gefallen kann, der wird auch mit dem eigentlichen Spiel nicht warm werden. Wer sich allerdings auf das Spielprinzip einlässt, der wird mit einem launigen Multiplayer-Titel mit einem als Einzelspieler-Kampagne getarnten Tutorial belohnt.





Auf die inneren Werte einer Frau kommt es an, dachte ich und habe meiner PSP die fette Prinzessin zu futtern gegeben. Und siehe da: Im Mehrspieler-Modus mit Freunden macht der Titel richtig Spaß. Dafür sorgt der dynamische Spielablauf, die überzeichnete Spielwelt und die charmante Idee des feindlichen Frauenraubs. Weniger gefallen hat mir der Single Player-Part, der nur als Einführung zu begreifen ist und die Zeit, die für eine Partie mitzubringen ist. Denn für die kurze Runde zwischendurch sind andere Spiele besser geeignet. Kein Must-Have, aber wer sich Fat Princess mit einem Freund zulegen will, wird auch nicht enttäuscht werden.
73%
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76%


#1 | Gast [14.05. | 22:36] 
Fat Princess
coooooooooooollllllllll

#2 | The Comedian [02.09. | 14:00] 



7.336
Fat Princess
mir gefällt das spielprinzip und der stil.
Meine Wertung: Gut (76%)


 
















Pro:
mit Freunden spitze
lustiges Szenario

Contra:
allein langweilig
nichts für Zwischendurch


Offizielle Website:
 Fat Princess



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