Fast drei Jahre mussten Fans der SOCOM-Serie auf einen neuen Teil für die PlayStation Portable warten, nun ist endlich soweit. Mit SOCOM: Fireteam Bravo 3 schickt uns Entwickler Slant Six Games erneut auf eine abenteuerliche Reise, diesmal mit dem Auftrag, einen ehemaligen KGB-Agenten ausfindig zu machen, um so an wichtige Informationen über eine chemische Massenvernichtungswaffe zu gelangen. Was euch mit dem Kauf von SOCOM: Fireteam Bravo 3 sonst noch erwartet, könnt ihr in unserer Review nachlesen.
Ein Spiel gegen die Zeit
Im letzten Ableger sind wir noch einem Drogenboss hinterher gejagt, diesmal müsst ihr in der rein fiktiven russischen Region Koratvien einen ehemaligen Agenten des russischen Geheimdienstes KGB ausfindig machen und aufhalten. Dieser hat sich mit der dort ansässigen rebellischen Widerstandsarmee verbündet und plant einen kurz vor der Vollendung stehenden Anschlag. Eigentlich noch kein richtiger Grund für einen Einsatz der Spezialeinheit, doch besitzt dieser Agent wichtige Informationen über chemische Massenvernichtungswaffen und ist auch bereit, diese einzusetzen. Nachdem längst unzählige Einheiten erfolglos aus dem Krisenherd zurückgekommen waren, ist in
SOCOM: Fireteam Bravo 3 nun euer Einsatz als Führungsperson eines dreiköpfigen Teams gefragt.
Sobald ihr euch mit der recht einfachen Steuerung im Tutorial auseinandergesetzt habt, beginnt der Wettlauf gegen die Zeit auf der Suche nach dem Geheimagenten Vasily Gozorov. Dabei verschlägt es euch in verschiedene Szenarien wie verlassene Dörfer und zugeschneite Bergpassagen, in denen ihr entweder auf leise Art und Weise oder durch eine rücksichtslose Strategie zum Ziel gelangen könnt. Im Laufe jeder Mission erhaltet ihr zusätzlich zu der ursprünglichen Aufgabe noch Sekundärziele, für die ihr extra Kommandokapital abstauben könnt - die Geldeinheit in
SOCOM: Fireteam Bravo 3, um sich mit neuen Knarren oder Upgrades vorhandener Waffen, Extra-Munition oder verschiedenen Bomben auszustatten.
In der Position eines Squad Leaders stehen euch natürlich verschiedene Befehle zur Verfügung, entweder um einzelne Mitglieder oder das ganze Team durch die mit Gegner gespickte Umgebung zu bewegen. Eure Teammitglieder können beispielsweise Gebäude, wenn gewünscht auch mit Einsatz von Rauch- oder Blendgranaten, sichern, die Position halten oder euch einfach nur folgen.
Ausgezeichneter Multiplayer-Modus
Da der Umfang der Story mit etwa fünf Stunden sehr kurz ausfällt, steigen die Anforderungen an den Multiplayer-Modus immens und man kann sagen, dass
SOCOM: Fireteam Bravo 3 hier auch punktet. Zum einen kann man die komplette Geschichte mit bis zu vier weiteren Freunden noch einmal erneut erleben, wahlweise via Ad-hoc oder online mit meist fremden Spielpartnern. Natürlich steht euch auch ein „normaler“ Online-Modus zur Verfügung, in dem maximal 16 Spieler in diversen Disziplinen allein oder im Team ihr Künste auf acht verschiedenen Karten, unter anderem auf einem Flugzeugträger, unter Beweis stellen können. Zur Auswahl stehen euch beispielsweise Deathmatch, Free4All, Zerstörung oder Tauziehen.
In den teambasierten Spielmodi ist die Absprache unter den Mitgliedern jedoch fast unausweichlich ist, um einen Sieg einzufahren. Für jede absolvierte Mehrspielermission erhaltet ihr Kommandokapital, um euch und eure Anhänger für den Story-Modus mit neuen und verbesserten Waffen und Gadgets auszustatten.
Erstklassige Präsentation
Grafisch nutzt SO
COM Fireteam Bravo 3 die Technik der PlayStation Portable voll aus, kein Vergleich mehr zum zweiten Teil mit den matschigen Texturen. Die Umgebung sieht nun erstklassig aus und zeigt die Detailliebe der Designer deutlich auf. Was ebenfalls sehr positiv auffällt, sind die verschiedenen Wettereffekte wie Regen oder herabfallender Schnee, die Effekte bei Rauchbomben oder die zerstörbaren Gegenstände im Level. Ebenso präsentiert sich der Sound. Neben der exzellenten Geräuschkulisse während des Kampfes trumpfen auch die deutschen Synchronsprecher in den ausgezeichneten Zwischensequenzen auf.