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ASSASSIN'S CREED: BLOODLINES
 Test von Jens Bremicker (03.12.2009) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Action-Adventure Publisher:Ubisoft
Termin:17. November 2009 Entwickler:Griptonite Games

Auf der Playstation 3 und der Xbox 360 schwingt sich Ezio Auditore da Firenze in Assassin's Creed 2 durch das Italien der Renaissance. Um die Lücke zwischen diesem Spiel und seinem Vorgänger zu schließen, hat Publisher Ubisoft Assassins Creed: Bloodlines für die PSP veröffentlicht. Darin spielt ihr jedoch nicht den jungen Assassinen aus Florenz, sondern seinen "Kollegen" aus der Vergangenheit: Altair, seines Zeichens Held des ersten Teils der Serie. Da stellt sich die Frage, ob sich das Spiel deshalb nun mehr an Assassin's Creed oder dem Nachfolger orientiert? Das klären wir in unserem Test.



Assassin's Creed 1.5

Storytechnisch ist Bloodlines die direkte Fortsetzung von »Assassin's Creed. Altair hat das Heilige Land verlassen und sich nach Zypern aufgemacht, um die letzten verbliebenen Templer zur Strecke zu bringen. Dabei spielt auch die Templerin Maria eine wichtige Rolle. Die Entwicklung des Verhältnisses zwischen Altair und Maria ist durchaus interessant zu beobachten, ansonsten bietet die Geschichte des Spiels aber nichts Besonderes. Das gilt leider auch für die Hauptmissionen. Denn diese bringen leider nicht viel Abwechslung ins Gameplay, ähnlich wie im ersten Serienteil. Das liegt daran, dass das zentrale Spielelement abseits der Klettereien - zu denen kommen wir weiter unten - die Kämpfe gegen die zahlreichen Soldaten sind. Denn diese spielen sich genau so wie in Assassin's Creed. Sprich: Mit "Viereck" schlagt ihr zu, mit der "R"-Taste blockt ihr und drückt ihr dazu im richtigen Moment, wenn der Gegner zuschlagen will, die Angriffs-Taste, führt Altair eine Konter-Attacke aus, die sofort tödlich ist. Nun waren die Kämpfe einer der großen Schwachpunkte des ersten Heimkonsolen-Teils, da sie viel zu leicht waren und im Grunde keine Herausforderung geboten haben. Warum sie in Assassin's Creed: Bloodlines genau so übernommen wurden, ist uns ein Rätsel.

Überhaupt hat sich Griptonite Games viel zu sehr an Assassin's Creed orientiert, anstatt an dessen gelungenen Nachfolger. Abgesehen davon, dass Bloodlines in puncto Haupt- und auch Nebenmissionen ähnlich abwechslungsarm ist und die Kämpfe zu simpel geraten sind, wurde im Prinzip keine einzige der tollen Neuerungen von »Assassin's Creed 2 in das Spiel eingebaut. Es gibt zwar Geld, welches man für erledigte Missionen erhält, aber davon kann man sich nur Upgrades im Hauptmenü kaufen, die zum Beispiel den Waffenschaden oder die Lebensenergie erhöhen. Mit dem relativ umfangreichen Handelssystem aus dem aktuellen Konsolen-Teil kann das aber bei weitem nicht mithalten. Zudem gibt es zum Beispiel auch keine Gruppen, die man anwerben kann, um Wachen abzulenken und von der eigenen, erweiterbaren Stadt brauchen wir erst gar nicht zu sprechen. Immerhin sind die Nebenquests nicht mehr verpflichtend, um in der Geschichte weiter zu kommen. Somit wirkt das ganze Konstrukt nicht mehr so gekünstelt, wie noch im ersten Assassin's Creed.

Leider ist Assassin's Creed: Bloodlines auch nicht sonderlich umfangreich. Nach ungefähr fünf bis sechs Stunden ist die Story durchgespielt. Immerhin gibt es noch, wie in Assassin's Creed 2, einige Dinge zum sammeln und es warten auch einige Achievements auf euch. Aber ein bisschen mehr Umfang hätte nicht geschadet.


Das Kamera-Problem

Ein wichtiger Bestandteil der Assassin's Creed-Serie sind natürlich die Klettereinlagen. Diese spielen auch in Bloodlines eine gewichtige Rolle und sind an sich auch gut auf der PSP umgesetzt worden, da sie genau so intuitiv zu bedienen sind, wie auf der Playstation 3 oder der Xbox 360. Allerdings offenbahrt sich hier ein deutliches Problem: Es fehlt nämlich einfach ein zweiter Analogstick, um die Kamera zu kontrollieren. Auf dem Handheld kann man dies tun, in dem man die "L"-Taste gedrückt hält und dann die vier Aktionsbuttons drückt. Ein gleichzeitiges Springen und Klettern ist somit aber fast unmöglich. Außerdem spielt sich der Titel somit auch längst nicht so flüssig, wie auf den großen Konsolen, da es schwierig ist, durchgehend die Häuserdächer in hohem Tempo zu überwinden.


Gute Technik

Die Grafik von Assassin's Creed: Bloodlines kann sich für PSP-Verhältnisse wirklich sehen lassen. Besonders die geschmeidigen Animationen, bereits eine große Stärke der Heimkonsolen-Spiele, wissen zu gefallen. Und tatsächlich gehört der Titel auch eindeutig zu den schönsten Spielen auf Sonys Handheld, neben einem »God of War: Chains of Olympus zum Beispiel. Zumal die Welt, wie in den beiden Heimkonsolen-Teilen, offen ist, wobei die beiden Städte Limassol und Kyrenia natürlich in einzelne, kleine Gebiete unterteilt sind. Eine zusammenhängende Spielwelt hätte die PSP bei dieser Grafik wohl nicht vernünftig darstellen können. Auch laufen natürlich längst nicht so viele Passanten auf den Straßen herum, wie auf den großen Konsolen. Aber das ist verschmerzbar.

Die deutsche Sprachausgabe und die Musik können überzeugen. Die Sprecher sind zwar nicht absolut brilliant, machen ihre Sache aber ganz gut. Allerdings wiederholen sich die Sprüche der Passanten sehr schnell. Ein nettes Detail ist die Möglichkeit, Assassin's Creed: Bloodlines mit Assassin's Creed 2 auf der Playstation 3 zu verbinden. Dann kann man unter anderem das auf der PSP gesammelte Geld auf die PS3 übertragen. Ein Muss ist das aber nicht.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Eigentlich hatte ich mich nach Assassin's Creed 2 wahnsinnig auf Bloodlines gefreut, da ich nun auch unterwegs meucheln kann. Doch leider ist das Spiel nicht das geworden, was es hätte sein können. Die Entwickler haben sich zu sehr am ersten Assassin's Creed orientiert und daher auch dessen Schwachpunkte übernommen (Kampfsystem, fehlende Abwechslung). Noch dazu ist die Steuerung nicht ganz optimal, was am fehlenden zweiten Analogstick der PSP liegt. Immerhin kann die Technik mehr als überzeugen. Wer ein Assassin's Creed im Hosentaschenformat sucht, kann zwar zugreifen, einen Hit sollte man aber nicht erwarten.
72%
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Auch mich hat Bloodlines nicht wirklich umgehauen. Warum man auf das Spielprinzip des Erstlings zurückgegriffen hat, statt wie auf dem DS etwas Eigenes zu versuchen, ist mir ein Rätsel. Dafür freue ich mich über das Widersehen mit Altair und vor allem die neuen Waffen für Ezio auf der PlayStation 3. Und für PSP-Verhältnisse ist Bloodlines wirklich ein anständiges Spiel geworden: Schicke - aber nicht bombastische - Grafik, viele Hintergrund-Informationen zum Weg von Altair und ein gelungener Soundtrack samt passender Synchronisation. Wenn eben nur das lahme Spielprinzip nicht wäre...
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#1 | DOS_SkywalkR [09.12. | 11:54] 



1.921
Wieso was anderes?
Die Kritikpunkte an sich aus der Review versteh ich, aber den einen von dir Phan nicht so ganz: Ich als Assassin's Creed Fan wünsche mir auf PSP ein ähnliches Erlebnis wie bei AC und AC2 (auch wenn ich AC2 noch nicht gezockt hab). Ich weiß nicht wie es der Allgemeinheit geht, aber ich würde trotzdem vermuten, die meisten wollen dasselbe Prinzip auf PSP geboten bekommen und nicht "was eigenes" wie auf dem DS. Denn genau deswegen interessiert mich der DS-Ableger nicht.

#2 | PhanZero [09.12. | 13:31] 



13.900
Assassin's Creed: Bloodlines
Oh, du hier? ^^

Der Punkt ist der: Das Spielprinzip funktioniert auf den großen Konsolen einfach besser. Darum ist es für Handhelds oftmals sinnvoller, eine eigene Lösung zu finden, wie man die Gameplay-Elemente der Vorlage rüberbringen kann. Das ist meiner Ansicht nach auf dem DS besser gelungen - auch wenn beide Spiele mit einer viel zu kurzen Spielzeit zu kämpfen haben.

Nichts desto trotz bringt Bloodlines natürlich das AC-Feeling sehr gut auf der PSP rüber.

#3 | DOS_SkywalkR [10.12. | 00:57] 



1.921
Assassin's Creed: Bloodlines
jo, ich hier ^^

jetzt sogar nicht mit gast account wie gestern xD

dass die spielzeit so kurz ist, ist natürlich schade, jo.
ist halt auch wieder ein zweischneidiges schwert. könnte ubisoft (bzw. gribtonite) auf der psp eine so große geschichte wie AC1 erzählen? gut, wäre vielleicht möglich, aber das große ziel war eben denk ich auch, es (beinahe) zeitgleich mit assassin's creed 2 rauszubringen. also quasi fast das schicksal einer filmumsetzung, die zum filmstart fertig sein muss - allerdings glaub ich nicht, dass bloodlines so schlecht ist wie ein filmspiel ^^

was mich übrigens auch noch interessiert:
kann man im späteren verlauf frei zwischen den beiden städten wechseln oder muss man für die erste stadt eine alte erinnerung laden? soweit ich weiß reist er ja mit dem schiff hin und her, kann mich aber auch irren.

meine zweite frage ist: muss man sich nach beendigung der story beim wieder einlegen des spieles ellenlange dialoge anhören wie bei assassin's creed oder kann man gleich loszocken?

über eine antwort auf diese beiden fragen würd ich mich freuen :D

#4 | PhanZero [10.12. | 10:55] 



13.900
Assassin's Creed: Bloodlines
Sicher, für ein Handheld-Titel geht die Spielzeit schon in Ordnung. Und von der Nicht-Qualität einer Filmumsetzung ist Bloodlines ja einiges entfernt - im Gegenteil bewerte ich die Story sogar einen Tick besser als Jens im Review. Gerade die Geschichte mit Maria ist ja nicht so uninteressant (gerade für spätere Ereignisse), immerhin ist sie eine Templerin! Auch die Tatsache, dass man hier erfährt, was Altair tut, während er die Kodex-Seiten verfasst, ist nicht uninteressant. Zumindest für Fans, die gerne tiefer in die Hintergründe abtauchen wollen, die AC und AC2 ja bieten. Im Grunde hat die Reihe ja ein ähnliches Motiv wie Teile der MGS-Saga: Vererbung und Weitergabe von Information über die Zeiten. Und das geht, gerade bei AC2, über sehr viele Ebenen - und einige davon erschließen sich erst richtig durch Bloodlines.

Zu deinen Fragen:
Nach dem Spiel kannst du auch weiterhin in die Sequenzen reinspringen, um das dazugehörige Gelaber kommst du aber nicht herum. ABER: Zum einen ist der Reiz, es nach dem Durchspielen nochmal zu spielen, nicht sonderlich hoch; zum anderen müssten die Zwischensequenzen und Gelaber auch alle skipbar sein, wenn ich nicht irre. Hab mir halt nur nach dem Durchspielen die Extra-Waffen für Ezio geholt und das war es dann mit Bloodlines und mir. ;)

#5 | DOS_SkywalkR [10.12. | 13:10] 



1.921
Assassin's Creed: Bloodlines
auf die frage bezüglich der städte bist du ja noch nicht eingegangen ^^

hattest du nicht bei den kommentaren der AC2 review geschrieben, dass dir das klettern in teil 1 auch tierisch spaß gemacht hat?

ich meine ich finde auch auf jeden fall, dass AC1 mehr variation bieten müsste um langfristig nach dem durchzocken zu motivieren. es ab und an einlegen um über die dächer zu turnen und wachen mit versteckter klinge überraschen tue ich dennoch. wenn AC2 draußen ist zwar vermutlich nur noch dort, aber da es auf PSP nichts vergleichbares gibt wird das auch sicher dort ab und an eine beschäftigung von mir werden :) eben das hüpfen durch eine offene welt.

#6 | PhanZero [10.12. | 13:29] 



13.900
Assassin's Creed: Bloodlines
Wie gesagt, hab es relativ straight durchgespielt und dann nur noch mit AC2 verbunden - weiss daher nicht, wie das zwischendrin und hinterher noch mit dem Wechsel zwischen den Städten läuft...

Jepp, ich mochte das unproblematische Klettern in AC. In Bloodlines ist das ebenfalls wieder sehr nett, allerdings auch ein wenig reduzierter. AC2 ist wiederum aufgrund der dortigen Architektur nochmal ein ganz anderes Thema - dort sind die Gebäude ja viel detailreicher, was weit mehr Klettermöglichkeiten bietet.

Ich mochte bei AC auch das Turnen durch die Stadt. Auf der PSP wird das aber durch die recht leblose Welt und dessen kleine Areale getrübt. Da lege ich lieber AC2 ein... zumal ich da auch noch einiges zu suchen und zu erledigen habe. ;)


 
























Pro:
tolle Grafik
gute Akustik
offene Spielwelt

Contra:
wenig Abwechslung
Steuerung nicht ganz optimal
anspruchslose Kämpfe
zu kurz


Offizielle Website:
 assassinscreed.de

Weitere Links:
 Trailer



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