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DISSIDIA: FINAL FANTASY
 Test von Sven Reisbach (02.09.2009) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Beat em Up Publisher:Koch Media
Termin:02. September 2009 Entwickler:Square Enix

Dass in der Welt von Final Fantasy Gut und Böse im Dauer-Clinch liegen, ist bekannt. Doch für das neueste Werk kommt es nun zur alles entscheidenden Schlacht zwischen Licht und Dunkelheit. Ob die Götter verrückt geworden sind oder der Beat'em Up-Rollenspiel-Mix tatsächlich überzeugen kann, erfahrt ihr in unserem Review.


Chaotischer Kosmos


Auch im jüngsten Ableger der Final Fantasy-Reihe geht es um den ewigen Konflikt zwischen Gut und Böse: Der dunkle Gott Chaos bedroht die Welt, indem er zehn Krieger der Finsternis um sich schart. Um diesem Treiben Einhalt zu gebieten entsendet Cosmos, die Göttin des Lichts, zehn Kämpfer für das Gute auf eine Reise zu ihrem jeweiligen Schicksal. Bei diesen 20 Recken (und zwei weiteren freispielbaren Charakteren) handelt es sich um die Protagonisten von Final Fantasy I bis Final Fantasy X – und deren jeweilige Antagonisten. So trifft der Warrior of Light aus dem ersten Serienteil auf Garland, Cecil aus dem vierten Teil bekommt es mit Golbez zu tun, Cloud begleicht seine Rechnung mit Sephiroth, Squall stellt sich Ultimecia und Tidus legt sich erneut mit seinem Vater Jecht an. Wer allerdings ein Rollenspiel erwartet, hat sich getäuscht: Im Kern ist Dissidia: Final Fantasy nämlich ein Beat'em Up, dass allerdings serientypische Rollenspiel-Elemente besitzt. Wie sich das zusammenfügt? Schauen wir es uns mal an...

Herzstück von Dissidia: Final Fantasy ist der Story-Modus. In diesem erlebt ihr die Geschichte aus Sicht einer der zehn Helden. Auf fünf Ebenen werdet ihr mit einer Reihe von Gegnern - leider hauptsächlich eingefärbte "Kopien" der 20 Charaktere - konfrontiert, um letztlich eurem jeweiligen Erzfeind gegenüberzustehen. Den Weg durch die Ebenen bestimmt ihr auf einer Art Spielbrett, wobei euch jeder Zug Schicksalspunkte kostet. Je mehr ihr von diesen am Ende der Ebene übrig habt, desto größer fällt eure Belohnung aus. Die höchste Belohnung gibt es nur, wenn ihr alle Schicksalspunkte behaltet. Um das zu bewerkstelligen, solltet ihr euren Weg durch die Ebene geschickt planen, denn bei einigen Kämpfen könnt ihr Punkte zurückgewinnen. Hilfreich ist dabei der Scan-Modus. Ausgelöst durch die rechte Schultertaste, könnt ihr erkennen, welche Kämpfe beispielsweise Barrieren verschwinden lassen und welche Gegner euch auf den Feldern erwarten.


Schlagt euch!

Leitet ihr einen der Kämpfe ein, wird in die jeweilige Arena gewechselt. Diese abgegrenzten Areale bieten eigentlich alle nur erdenklichen Gemeinheiten: Es gibt ebene Flächen, aber auch nur lose zusammenhängende Gesteinsplattformen genauso wie Innenlevel. Dabei wird sich vornehmlich an bekannten, aber auch bislang unbekannten, Örtlichkeiten der Final Fantasy-Reihe bedient. Oft sind Teile der Levelarchitektur zerstörbar, später kommen noch variable Levelvarianten hinzu (Omega-Stages). Untermalt werden die Kämpfe durch bekannte Tracks aus den Soundtracks der jeweiligen Spiele – zudem lassen sich im Verlauf des Spieles nochmal einige Bonustracks freispielen.

Grundsätzlich greift ihr im Kampf auf zwei verschiedene Angriffe zurück: Die einen, mit der Kreis-Taste ausgelöst, senken die Bravery-Punkte eures Feindes, während ihr mit der Attacke auf der Quadrat-Taste die Lebensenergie eures Gegners beschneidet. Letzteres ist selbsterklärend, ersteres ist ein Indikator für die Stärke, mit der Attacken ausgeführt werden. Je mehr Bravery-Points ihr habt, desto wirkungsvoller sind eure Attacken. Es ist also durchaus ratsam, den Feind auch an diesem Punkt zu schwächen, zumal die meisten Attacken, die auf die Lebensenergie abzielen, recht langsam ausgeführt werden.

Wer jetzt denkt, das sei etwas wenig, der irrt sich: Je nachdem, ob ihr den Analogstick in neutraler Stellung, zum Feind hin oder von diesem weg haltet, ändert sich die Art der Attacke. Zudem könnt ihr natürlich springen (auch Mehrfachsprünge sind möglich), ausweichen, blocken, kontern – Beat'em Up-Standard also. Dem Springen kommt noch eine besondere Bedeutung zu – denn eure Luft-Attacken unterscheiden sich natürlich von denen, die ihr am Boden loslasst. Zudem könnt ihr mit der rechten Schultertaste in Kombination mit der Dreieck-Taste einen Schub auslösen, mit dem ihr durch die Luft zischt. Beispielsweise hinter eurem Gegner her, um ihn weiter mit Attacken einzudecken. So könnt ihr der Schwerkraft auch problemlos ein Schnippchen schlagen und Kämpfe fast vollständig in der Luft austragen. In einigen Stages könnt ihr auch über Levelelemente grinden oder Wände entlangrennen. Das mag zwar wenig realistisch sein, entspricht aber dem visuellen Stil der Final Fantasy-Cutscenes und sieht einfach spektakulär aus. Das gilt generell für die Effekte in Dissidia: Final Fantasy: Jeder Schlag verursacht ein wahres Gewitter an Blitzen und Effekten, Schwerter ziehen einen Schweif aus Licht hinter sich her – dabei bleibt die Übersicht aber schnell auf der Strecke, da die Kamera häufig einen alles andere als gefälligen Überblick über das Kampfgeschehen liefert. Das wird vor allem dann nervig, wenn ihr Attacken eures Gegners ausweichen müsst, diesen aber aufgrund der festhängenden Kamera garnicht sehen könnt.

Richtig effektlastig wird es, wenn ihr zur EX-Attacke greift. Voraussetzung dafür ist eine gefüllte EX-Leiste. Leitet ihr mit gefüllter Leiste einen Angriff auf die Lebensenergie eures Gegners ein, könnt ihr eure EX-Attacke starten. Hierbei greift euer Charakter den Gegner direkt an und ihr könnt in einer kleinen Sequenz die Stärke des Angriffs hochschrauben. So müsst ihr als Squall beispielsweise immer dann die rechte Schultertaste betätigen, wenn die Markierung einen bestimmten Bereich einer Leiste erreicht, oder als Cloud schnell auf die Kreistaste hämmern. Bei einigen gibt es noch weitere Arten kleinerer Reaktionstests mit Kombinationen aus Pfeiltasten und Aktionsknöpfen. Das gleiche System nutzt ihr übrigens auch, um euch gegen eine EX-Attacke des Gegners zu verteidigen.


Bau dir deinen eigenen Helden

Zudem gibt es in Dissidia: Final Fantasy noch einen kleinen Arcade-Modus, in dem ihr gegen fünf Gegner hintereinander antreten müsst und einen Modus für schnelle Kämpfe. Dort könnt ihr mit einem beliebigen Charakter gegen einen Gegner eurer Wahl antreten - Arena und Stärke eures Gegenübers legt ihr vorab fest. Die Erfahrung, die ihr dabei gewinnt, kommt euch auch im Story-Modus wieder zugute. Doch das ist nicht das einzige, was ihr nach den Kämpfen erhaltet – ihr sammelt zudem noch Gil (die Währung in Final Fantasy) und Accessoires. Das Geld benötigt ihr, um euch im Shop mit besseren Waffen und Rüstungsgegenständen einzudecken. Leider machen die sich in den Kämpfen optisch nicht an eurem Recken bemerkbar, verstärken aber eure Verteidigung oder eure Angriffe. Genauso wie die Accessoires könnt ihr diese in einem eigenen Customize-Menü den Kämpfern anlegen – praktisch ist die Funktion zur Auswahl eines optimalen Sets, leider nur für die Ausrüstung, Accessoires müsst ihr weiter von Hand verteilen. Auch Summons gibt es wieder – diese könnt ihr allerdings nahezu ausschließlich nur im Story-Modus erlangen. Die meisten von ihnen werden automatisch im Kampf verwendet, sofern ausgerüstet.

Im Verlauf der Kämpfe erlernt ihr durch Erfahrung auch immer wieder neue Techniken. Diese könnt ihr ebenfalls in einem Menü auf die verschiedenen Kombinationen aus Analogstick-Richtung und Quadrat- bzw Kreis-Taste verteilen. Dazu habt ihr noch einige Fähigkeiten, die ihr erlernen und meistern könnt. Diese ermöglichen euch beispielsweise, bestimmte Manöver automatisch ausführen zu lassen. Aber auch Verbesserungen für Geschwindigkeit oder Sprunghöhe sind dabei.

Auch in den Optionen verbirgt sich manch interessantes Detail: Zum Beispiel könnt ihr einen Modus freispielen, wo ihr das Spiel über Kommandos steuert, ähnlich dem ATB-Kampfsystem der Rollenspiel-Vorlage. Witzige Idee, spielerisch aber sehr gewöhnungsbedürftig.


Gelungene Schlacht

Ist der Mix nun gelungen? Jein. Dissidia: Final Fantasy ist weder Rollenspiel noch Beat'em Up, erwartet man eines von beiden vollwertig zu erhalten, so dürfte man zwangsläufig enttäuscht werden. Lässt man sich aber auf das Spielprinzip ein, nimmt es einen auch schnell gefangen. Eben noch ein wenig leveln, noch ein wenig die Angriffs-Kombo verbessern, ... Fans freuen sich zudem, bekannte Charaktere wiederzutreffen und über die Möglichkeit, auch noch alternative Kostüme für diese freizuschalten (beispielsweise Squalls SEED-Uniform oder Clouds Klamotten aus Advent Children).

Und wer seine spannendsten Kämpfe für die Nachwelt erhalten will, sollte das Museum freispielen. Denn habt ihr das geschafft, könnt ihr nach einem Kampf diesen als Replay speichern und jederzeit im Museum erneut betrachten. Dabei könnt ihr nach belieben die Kamera neu positionieren und so einen perfekten Blickwinkel auf das Geschehen finden, um noch spektakulärere Bilder zu erhalten. Und das Beste: Diese könnt ihr sogar als Screenshot auf eure PSP speichern. Und wem das nicht reicht, der kann den Kampf sogar als Video-Datei im AVI-Format exportieren.

Einzig der Multiplayer-Modus verdient nochmal ein herbes Minus: Wieder ein Spiel, dass nur über Adhoc-Verbindung mit Freunden spielbar ist! Dafür können im Sleep-Modus aber auch die Freundeskarten anderer Dissidia: Final Fantasy-Spieler automatisch eingesammelt werden, wenn diese sich ebenfalls im Modus (und eurer Nähe) befinden. Habt ihr eine solche Karte eingesammelt, könnt ihr jederzeit, auch ohne Anwesenheit dieses Freundes, gegen dessen Ghost kämpfen – ein Abbild, dass die Kampffähigkeiten eures Freundes simuliert. Spannender ist natürlich der direkte Kampf – das setzt aber einen zweiten Mitspieler in eurem Freundeskreis voraus, Online-Gaming ist nicht vorgesehen.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Wirkt das Kampfgeschehen zu Anfang sehr verwirrend, chaotisch und überladen, gewinnt es mit fortschreitender Spieldauer an Sympathie. Einmal richtig warmgespielt, machen die effektreichen Kämpfe jede Menge Spaß und sehen dank vieler Details an den Charakteren sehr schick aus. Die Rollenspiel-Elemente laden zum weiteren Experimentieren ein – allein mit der Auswahl der passenden Fähigkeiten für den eigenen Kampfstil kann man Stunden verbringen. Das multipliziert mit der Anzahl der Kämpfer sorgt für langen Spielspaß. Dass man später noch Replays speichern und exportieren kann, ist ein netter Bonus, der Fans sicher sehr entgegen kommt.
88%
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Für wen werdet ihr in die Schlacht ziehen? Dissidia lässt euch die Wahl - sprecht in unserem Forum über das Spiel!
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#1 | Gast [23.09. | 14:39] 
Silberelite
Sephiroth vor!!!
noch ein Tor!!!

#2 | PhanZero [24.09. | 00:39] 



13.900
Dissidia: Final Fantasy
@Gast ohne Namen
Ach, gibt es jetzt schon "Final Fantasy Soccer"? ;)

#3 | der typ namens gast [03.10. | 16:56] 
Dissidia: Final Fantasy
squall
zwiebelritter
cloud besten

#4 | Gast [04.11. | 16:31] 
Dissidia: Final Fantasy
hmm das hört sich doch gut an :D

#5 | Bl4cK_Win9 [10.10. | 13:07] 



621
Dissidia: Final Fantasy
Klasse Idee ein Beat em Up aus final fantasy zu machen gehört echt zu meinen FF favs ^^
Meine Wertung: Ausgezeichnet (90%)


 
















mehr Wallpaper






















Pro:
20 (+2) Kämpfer aus dem Final Fantasy-Universum
jede Menge Möglichkeiten zur Anpassung der Charaktere
äusserst detailverliebte Grafik
Möglichkeit, Replays zu speichern, zu editieren und als Video zu exportieren

Contra:
Kamera ab und zu ungünstig positioniert
Multiplayer nur via Adhoc-Verbindung
Kampfsystem erfordert einiges an Übung


Offizielle Website:
 @Square Enix

Fansites:
 SquarePort
 CetraConnection

Weitere Links:
 Trailer E3
 Opening



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