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MONSTER HUNTER FREEDOM UNITE
 Test von Sven Reisbach (15.07.2009) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Rollenspiel Publisher:Capcom
Termin:26. Juni 2009 Entwickler:Capcom

In Japan ist die Monster Hunter-Reihe ungeheuer populär, und wenn man ein paar Minuten in einen beliebigen Teil reinspielt, fragt man sich als Erstes: Wieso? Denn Monster Hunter macht es schwer, gemocht zu werden - ein unglaublich frustrierender, nerviger Einstieg erwartet Neulinge. Wir sind tiefer gegangen und haben geschaut, woher die Begeisterung kommt...


PSP-Spiel zum Installieren?


Die erste große Überraschung des Spieles findet ihr nicht im Intro oder der ersten Mission, sondern - im Hauptmenü. "Dateninstallation" steht dort in großen Buchstaben geschrieben. Und tatsächlich: Ihr könnt (müsst aber nicht) 580 MB an Spieldaten auf den Memory Stick der PSP packen lassen und dadurch die Ladezeiten etwas verkürzen. Sowas kannten wir bislang nur von der PlayStation 3, jetzt eben auch auf der kleinen PSP. Monster Hunter Freedom Unite bietet noch einige andere Optionen, um die Ladezeiten zu verkürzen - und das ist sogar bitter nötig, denn ohne diese ganzen Maßnahmen seht ihr die Ladebildschirme recht lange. Echte Fans wird das aber nicht schrecken, also auch uns nicht.

Monster Hunter Freedom Unite ist vor allem ein questgetriebenes Rollenspiel, eine großartige Geschichte mit ausufernden Zwischensequenzen wird euch also nicht geboten. Ihr erstellt euch einen Charakter, Männlein oder Weiblein, und seht dann, wie ihr auf der Flucht vor einer riesigen Wyver, einem Tigrex, von einer Klippe gestürzt werdet. Daraufhin erwacht ihr im Dorf Pokke. Eure ersten Schritte sollten darin bestehen, mit den Bewohnern zu schwatzen und einige Informationen zu sammeln, damit ihr wisst, wie alles im Dorf funktioniert, wer euch was verkaufen kann, etc. Da sich in eurer Ausrüstungskiste von jedem Waffentyp ein Exemplar befindet, ist es zunächst einmal ratsam, den Umgang mit diesen zu erlernen und euch einen Favorit herauszupicken. Da Monster Hunter Freedom Unite aber questgetrieben ist, könnt ihr das Dorf nicht ohne eine solche Aufgabe verlassen.

Um also den Umgang mit den Waffen zu erlernen, geht ihr in die Trainingsschule. Hier bekommt ihr eine Einweisung in die Grundlagen von Sammeln, Angeln und Jagen. Auch könnt ihr euch für ein Training an einer Waffe eurer Wahl entscheiden. Es stehen zur Auswahl: Schwert, Doppelklingen, Großschwert, Langschwert, Hammer, Jagdhorn, Lanze, Gewehrlanze, Leichte Armbrust, Schwere Armbrust und ein Bogen. Ihr solltet euch die Zeit nehmen und alle 11 Varianten durchprobieren, um die Waffe zu finden, mit der ihr am besten zurechtkommt. Waffe wechseln könnt ihr nur im Dorf, während einer Quest ist dies nicht möglich.


Von Quest zu Quest

Richtige Quests bekommt ihr zunächst von der Dorfchefin oder bei der Gilde in der Versammlungshalle. Wo die jeweilige Mission stattfindet, erfahrt ihr aus der Beschreibung - es gibt das Schneegebirge, den Dschungel, die Wüste, den Sumpf und ein Waldgebiet. Dort werdet ihr, wenn ihr die Quest annehmt, dann auch abgesetzt. Während einer Quest habt ihr auch immer ein Zeitlimit von bis zu 50 Minuten im Nacken. Innerhalb dessen müsst ihr eure jeweilige Aufgabe erledigen - von Sammelquests über einfachere Tötungsquests bis zu den Quests, bei denen ihr Jagd auf immer größere Monster macht. Gerade zu Anfang wisst ihr jedoch nicht so recht, was ihr nun genau jagen sollt - und wo in der Landschaft ihr diese Art findet. Allerdings, mit steigender Spielzeit, kriegt ihr dann auch langsam ein Gefühl für die unterschiedlichen Monster und ihre Eigenheiten, was die Jagd auf eben diese enorm erleichtert - ein gelungener Einstieg sieht jedoch anders aus. Dank eingeblendeter Karte verliert ihr jedoch nur selten die Orientierung in den aus mehreren Teil-Arealen (mit Ladezeiten dazwischen) zusammengesteckten Gebieten.

Was das Spielen auch etwas erschwert, ist die Tatsache, dass ihr selber keinerlei Statuswerte zum Aufbessern besitzt. Alle Aufwertungen, die ihr erlangen könnt, sind an eure Ausrüstung gekoppelt. Das heisst: Ihr könnt eure Waffe oder Teile eurer Rüstung verbessern, an euch selber direkt jedoch keine Auflevelung vornehmen. Das ist zu Beginn für Neulinge etwas ungewöhnlich und abschreckend, aber auch hier findet man sich nach einiger Zeit gut ein.


Ohne Ausrüstung geht es nicht

Überhaupt ist die Ausrüstung in Monster Hunter Freedom Unite von elementarer Bedeutung. Ihr könnt diese durch gefundene Items wie oben erwähnt verbessern, ihr dürft euch aus den Überresten besiegter und zerlegter Monster aber auch neues Equipment fertigen lassen. Dazu müsst ihr nur eine bestimmte Menge der entsprechenden Materialien zur Verfügung haben sowie das nötige Kleingeld, und schon kann euch eine entsprechende Waffe, ein Helm oder eine Rüstung gefertigt werden. Diese verfügen dann wieder über jeweils eigene Fähigkeiten. Umso wichtiger ist es also, immer bei besiegten Monstern aus dem Kadaver einige Überreste zu schneiden, um diese dann später verarbeiten zu lassen.

Auch könnt ihr alles, was ihr sammelt, erjagt oder angelt, miteinander kombinieren und so Rezepte zur Herstellung neuer, besserer Items finden. Während die Zahl der Dinge, die ihr mit euch herumtragen könnt, begrenzt ist, habt ihr in eurer Kiste bei eurem Bett - an dem ihr auch speichert - einigen Platz mehr zur Verfügung. Der ist auch bitter nötig, sammelt ihr dort doch neben den Verbrauchsgütern eure gesamte Ausrüstung. Zwar könnt ihr Heilitems und dergleichen problemlos mit in eine Quest nehmen, Waffen und Rüstungen allerdings könnt ihr nur an eurer Kiste ändern - ihr solltet euch also vor der Questannahme entscheiden, welche Ausrüstung ihr mitnehmen wollt.

Ihr könnt auch neue Items auf eurer Farm finden. Diese befindet sich ebenfalls im Pokke-Dorf. Dort findet ihr unter anderem einen Angelsteg, Gebüsche zum Jagen von Käfern, Baumstämme und Felder. Ihr dürft also zwischen euren Quests immer mal hier vorbeischauen und euch mit Rohstoffen eindecken. Für erledigte Quests bekommt ihr übrigens Pokke-Punkte, welche ihr nicht nur gegen Schmuckstücke tauschen könnt für den Einbau in eure Ausrüstung, sondern auch in den Ausbau eurer Farm investieren dürft.


Niemals allein

"In der Welt von Monster Hunter bist du niemals alleine" - sagt zumindest die Werbung. Spielt ihr alleine, könnt ihr einen Felyne-Mitstreiter anheuern. Deren Gemaunze zerrt zwar mitunter an den Nerven, sie können die Aufmerksamkeit der Monster aber gut auf sich lenken. In der Küche eurer Behausung könnt ihr diese sogar trainieren lassen und so ihre Fähigkeiten verbessern. Aber das Herzstück von Monster Hunter Freedom Unite ist ganz klar der Multiplayer-Modus, unerfindlicherweise allerdings nur lokal via Adhoc-Verbindung. Mit bis zu drei weiteren Mitspielern könnt ihr euch in der Gildenhallen treffen, Quests annehmen und dann gemeinsam erfüllen.

Seien wir ehrlich: Die PSP ist mit der Steuerung ganz klar überfordert. Zuviele Funktionen müssen auf zuwenig Knöpfen Platz finden. Beispiel gefällig? Das Antippen der linken Schultertaste positioniert die Kamera hinter euch, während das Drücken derselbigen euer Item-Menü öffnet. Aber das soll kein großer Kritikpunkt sein - in die Steuerung hat man sich dann doch nach einigen Quests gut eingewöhnt.

Und dann hat man auch endlich Zeit, Grafik und Sound von Monster Hunter Freedom Unite zu geniessen. Und ja, das ist wirkliches geniessen - denn die Umgebungen sind teilweise sehr liebevoll gestaltet, ebenso wie die Monster, die mit unzähligen Details und weichen Bewegungen ausgestattet sind. Sicher gibt es einige Bereiche, die nicht so prächtig daherkommen, das kann man aber auch in der realen Welt finden. Vor allem aber der Sound kann (über Kopfhörer) extrem punkten - die Welt der Monsterjäger klingt lebendig und ist atmosphärisch sehr dicht.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Monster Hunter Freedom Unite ist wohl das frustrierendste und einsteigerunfreundlichste Spiel, dass ich in der jüngeren Zeit gespielt habe! Dennoch eine positive Wertung - wieso? Weil Monster Hunter Freedom Unite für die Mühen, sich da durchzubeißen, belohnt. Und zwar nicht zu knapp! Der Umfang ist einfach gigantisch, die Abschnitte abwechslungsreich, die Animationen der Monster gelungen. Aber WO ist der Online-Modus?! Warum kann man nur via Adhoc-Verbindung mit anderen zocken? Ja, es gibt genug Tricks, dieses Problem zu umgehen - besser wäre es aber gewesen, diese direkt im Spiel zu haben. Aber auch die Ladezeiten sind, ohne Installation, manchmal recht nervig.
88%
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Wenn ihr es schafft, die Monster für einige Minuten Monster sein zu lassen, diskutiert mit uns im Forum über Monster Hunter Freedom Unite!

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Pro:
gigantischer Umfang (400+ Spielstunden)
viele variantenreiche Monster
ausgefeiltes Kampfsystem erfordert Planung jeder Quest

Contra:
kein Online-Modus
schwieriger Einstieg sorgt für Frust
Ladezeiten


Offizielle Website:
 @Capcom

Fansites:
 MH Forum



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