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TENCHU: SHADOW ASSASSINS
 Test von Sven Reisbach (09.04.2009) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Action-Adventure Publisher:Ubisoft
Termin:02. April 2009 Entwickler:From Software

Mit dem Release im Jahr 1998 auf der PlayStation, begann „Tenchu“ (zu deutsch: „Zorn des Himmels“) seinen Siegeszug in die Herzen vieler Stealth-Fans. Angesiedelt im feudalen Japan gilt es hier, als Ninja Zielpersonen auszuschalten, möglichst ohne dabei gesehen zu werden – oder zumindest, ohne Augenzeugen zurückzulassen. Nun erscheint der neueste Teil der Reihe „Tenchu: Shadow Assassins“ für Wii und PSP – wir haben die tragbare Variante mal ein wenig näher beleuchtet.


Prinzessin in Not? Wie kreativ...


Die Story reisst schonmal keine Bäume aus: Eine Prinzessin wird entführt, ihr sollt die Kidnapper aufspüren und diese ihrer gerechten Strafe zuführen (also: töten). Insgesamt steckt im Game zwar ein wenig mehr Story, aber im Kern läuft es immer auf dieses Ziel hinaus. Als Rikimaru, später auch als Ayame, erledigt ihr also eure Ninja-Pflicht: Ihr schleicht und meuchelt im Dunkeln. Doch zunächst einmal gilt es, ein kleines Tutorial zu absolvieren – die erste Mission nämlich. Eure Aufgabe ist es, eine junge Frau aus der Gewalt eines widerlichen Händlers zu befreien. Doch er wird bewacht und ihr müsst euch erstmal einen Weg zu ihm bahnen. Dabei werdet ihr dann mit der Steuerung und den grundlegenden Spielelementen vertraut gemacht.

Zu den wichtigsten Elementen im Spiel zählen die Schatten - als Ninja ist Licht euer größter Feind. Steht ihr in der Dunkelheit, können euch die Gegner höchstens noch sehen, wenn sie direkt vor euch stehen. Wie gut ihr versteckt seid, erkennt ihr an der Mondanzeige unten links. Auch zeigt diese mit Sternen die Position und den Status eurer Gegner an. Die Anzeige ist nicht so hilfreich wie das Radar in "Metal Gear Solid", erfüllt aber ihren Zweck. Ein weiteres wichtiges Hilfsmittel ist euer Ninja-Blick, der euch wichtige Dinge farblich hervorhebt. Rot dargestellt sind Feinde und deren Blickfeld, aber auch Schatten (dunkelblau) und andere nützliche Objekte (gelb) entdeckt ihr so spielend.

Die 10 Story-Missionen sind allesamt in einzelne, kleinere Abschnitte unterteilt. Das Ende eines Abschnittes wird durch blaues Feuer gekennzeichnet.


Schnelles Töten

Um zu eurem Ziel zu gelangen, ist es unumgänglich, die Wachen auszuschalten. Ihr müsst sicherlich nicht alle töten, aber einen Großteil. Am einfachsten geht das, wenn ihr euch einer Wache unbemerkt nähert. Dazu nutzt ihr Schatten und Gebüsch, löscht Kerzen und wartet auf den richtigen Moment um zuzuschlagen. Steht die Wache in eurer Nähe, genügt ein Knopfdruck, manchmal ein kleines Richtungskommando - und der Wachmann ist tot. Ihr könnt euch auch in einem Faß, hinter einer Tür, einer losen Bodenplatte oder dergleichen verstecken und von dort aus zuschlagen - die Umgebung ist nach den Schatten euer wichtigster Verbündeter.

Werdet ihr von einer Wache gesehen, habt ihr manchmal noch kurz die Gelegenheit, durch schnellen Tastendruck ihrer Sicht zu entgehen. Gelingt euch das nicht, wird die Wache angreifen. Habt ihr ein Ninjato im Inventar, könnt ihr euch verteidigen und es kommt zum direkten Kampf. Dieser besteht aus zwei Phasen, die sich stets wiederholen: Verteidigung und Angriff. Übrigens bedienen sich auch die Bosskämpfe dieses Prinzips. In der Verteidigungsphase greift euch euer Gegenüber an und ihr müsst dessen Angriffe parieren. Dazu erscheint bei jedem Hieb ein Pfeilsymbol auf dem Bildschirm. Ihr müsst also lediglich den Analogstick in die angezeigte Richtung bewegen, um zu blocken. Mit etwas Geschick und Übung könnt ihr auch direkt kontern. Trefft ihr die Richtung nicht ganz, nimmt euer Schwert Schaden, bis es schliesslich zerbricht. Seid ihr zu langsam, ist es direkt vorbei mit euch - das macht die Kämpfe zu Beginn sehr frustrierend. Wenn das Spiel in die Angriffsphase wechselt, seid ihr am Zug - mit gedrückter Quadrat-Taste teilt ihr Schläge aus, möglichst in die Richtung, die euch angezeigt wird. Verliert ihr oder habt kein Ninjato zur Hand, werdet ihr vom Feind gestellt.


Die zwei Leben eines Ninjas

Solltet ihr das erste Mal in einem Abschnitt gestellt werden, könnt ihr euch gerade noch retten und werdet an den Anfang des Abschnittes zurück gesetzt. Das passiert übrigens auch, wenn ihr euch mit einer Rauchbombe aus der Gefahr rettet. Was ihr verändert habt, bleibt verändert - gelöschtes Licht ist auch weiterhin gelöscht, Leichen getöteter Gegner liegen immer noch auf dem Boden. Beim zweiten Mal jedoch gibt es den "Mission gescheitert"-Bildschirm - allerdings startet ihr bei einem Neuversuch glücklicherweise nicht am Anfang der Mission, sondern im letzten Abschnitt. Bereits besiegte Feinde sind hier jedoch auch wieder auf den Beinen. Da man bei einer Entdeckung somit wenig Möglichkeiten hat davonzukommen, wird das Game manchmal etwas schwieriger - bis hin zu frustrierend. Die KI selber stellt euch allerdings vor keine echten Herausforderungen. Die Wachen bekommen nicht mal mit, wenn gerade direkt neben ihnen jemand gemeuchelt wird - liegt ja nicht in ihrem Blickfeld. Auch mangelt es an unterschiedlichen Gegnertypen - gefühlte vier bis fünf unterschiedliche Modelle gibt es, Wiederholung vorprogrammiert.

Vor allem aber die Steuerung sorgt häufig für Frust - sie geht zwar insgesamt und nach etwas Übung gut von der Hand, manchmal ist aber einiges an Feinjustierung nötig, um eine bestimmte Aktion auslösen zu können. Kleines Beispiel: Ihr steht vor einer Tür und wollt euch dahinter verstecken. Es erscheint aber nur das Symbol, sich an die Tür zu drücken. Erst, wenn ihr einen kleinen Schritt zurückgeht, erscheint die gewünschte Option. Das ist natürlich schlecht, wenn es schnell gehen muss.

Schade, denn ansonsten ist das Spiel eigentlich grundsolide geworden, allerdings auch nicht mehr als das. Jede Menge Items warten auf euch, wie Shuriken, eine Wasserspritze zum Löschen von Lichtquellen oder Gift zum Präparieren von Nahrung. Ayame kann zudem auf die Hilfe von Shinobi-Katzen setzen, die ihr entfernt liegende Items bringen und mit ihrer Nachtsicht Feinde im Dunkeln aufspüren. Warum allerdings der Enterhaken gestrichen wurde, ist mir unbegreiflich. Auch das Leveldesign ist kaum bemerkenswert - die üblichen Dörfer und Hütten, durch die ihr schleicht. Nichts neues also. Die Grafik erfüllt auch nur ihren Zweck - wirklich gut sehen eigentlich nur die Renderfilmchen aus, die die Story vorantreiben. Bei den Missionen, die bei Gewitter spielen, geht die Framerate dann auch gerne mal in den Keller - frustig, wenn ihr gerade dann zu einem Schlag auf den Gegner ansetzt. Und doch - als Stealth- und besonders als "Tenchu"-Fan kann man jede Menge Zeit mit dem Spiel verbringen. Die Story ist zwar schnell abgehakt, es warten jedoch noch etliche freispielbare Nebenmissionen (insgesamt 50 Stück an der Zahl!) sowie Boni (Ninja-Waffen, ...) auf euch.





Schade, dass sich der erste positive Eindruck nicht lange halten konnte. Angestaubte Grafik, langweilige Sprachsamples, wenig Abwechslung, eine blinde KI, keine Neuerungen und eine lausige Übersetzung machen den neuen "Tenchu"-Ableger nicht gerade attraktiv. "Tenchu"-Fans wird das dennoch nicht abschrecken, sind sie doch an die Macken der Reihe gewohnt. Und viele Stealth-Alternativen gibt es auf der PSP ja auch nicht - dank der freispielbaren Boni und den Nebenmissionen kann man auch einige Zeit mit dem Spiel Spaß haben. Eine gewisse Frustresistenz sollte man aber mitbringen - alternativ gute bis sehr gute Stealth-Skills.
71%
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Pro:
Gameplay ohne unnötige Schnörkel
jede Menge Möglichkeiten für Stealthkills
viel freischaltbarer Bonuskram

Contra:
sehr geradlinig
manchmal fummelige Positionierung nötig zum Auslösen von Aktionen
recht kurzer Storymodus
Verzögerungen beim Nachladen von der UMD
wenig Neues im Vergleich zum Vorgänger


Offizielle Website:
 tenchu4game.com



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