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SIREN: BLOOD CURSE
 Test von Patrick Schaaf (29.10.2008) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Horror Publisher:SCE Japan Studio
Termin:29. Oktober 2008 Entwickler:Sony Computer Entertainment

Schon seit geraumer Zeit kann man sich den neusten Teil des Horrorschockers "Siren" aus dem PlayStation Network herunterladen. Aufgrund der USK 18-Einstufung mussten wir Deutschen jedoch bisher darauf verzichten. Nun erscheint das Spiel auch auf Blu-ray, für unglaubliche 30€. Ob der Preis maßgeblich die Qualität des Spiels bestimmt, erfahrt ihr in unserer Review.


Wieder geht’s ins Dorf Hanuda


Beim neusten Ableger zieht es euch erneut in das kleine japanische Dorf Hanuda. Ein amerikanisches Fernsehteam wurde hierher entsandt, um einen lokalen Mythos zu untersuchen und darüber zu berichten. Für wen Hanuda kein Begriff ist, anbei eine kurze Erklärung: Es ist ein abgelegenes und düsteres Nest, in dem die Zeit im Jahre 1970 stehen geblieben zu sein scheint. Ein schrecklicher Fluch, der auf der Stadt liegt, hat die dort lebenden Menschen in ekelerregende Lebewesen verwandelt. Diese werden von Außenstehenden ehrfurchtsvoll Shibitos genannt.


12 Episoden voller Grusel-Action

Bevor ihr aber in den Genuss des Horrorspiels kommt, bedarf es erst einmal einer Installation. Hier werden 4,5GB an Daten auf eure Festplatte ausgelagert, dafür solltet ihr etwa 10 Minuten einplanen. Nach dem Start von "Siren: Blood Curse" erscheint ein Einleitungsvideo á la "Blairwitch Project". Hier wird eine Frau erbarmungslos von den wilden Zombies ermordet, wobei das Fernsehteam machtlos zusehen muss und das Dorf Hanuda am liebsten sofort wieder verlassen würde. Daneben sind Howard Wright, Sam Monroe und Melissa mit Tochter Bella in diesem Ort gefangen. Im Verlauf des Spiels schlüpft ihr in insgesamt sieben unterschiedliche Charaktere mit jeweils anderen Fähigkeiten und Eigenschaften. Um die jeweiligen Stärken der Person besser kennen zu lernen, erscheint beim erstmaligen Spielen ein kleines Tutorial, in dem alles recht gut erläutert wird. Manchmal auch etwas zu genau.

In der ersten Episode mimt ihr den jungen Studenten Howard Wright. Er wurde ebenfalls Zeuge der Ermordung und wird versehentlich für den Täter gehalten. Doch leider wurde auch die Polizei verseucht, also bleibt euch nichts anderes übrig, als zu verschwinden und nach einem Versteck Ausschau zu halten. Ihr könnt euch in kleinen Schränken, unter Betten bzw. Häusern oder sogar in Öfen vor den fiesen Shibitos in Sicherheit begeben. Die Hauptaufgabe besteht meistens darin, unbemerkt von einem Ort zu einem anderen zu gelangen, doch auf dem Weg dahin kommen einige knifflige Rätsel auf euch zu.

Was bei „Siren: Blood Curse“ ganz speziell auffällt, ist die Art wie das Spiel aufgebaut ist. Die Story ist wie eine Serie inszeniert: Nach erfolgreich absolvierten Episoden erhaltet ihr eine kleine Vorschau, was in der nächsten Passage auf euch zu kommen wird. Dies erweckt den Eindruck, als würde man sich eine TV-Serie anschauen, nur mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass man aktiv an den Geschehnissen teilnimmt.


Sucht euch lieber eine Waffe!

Der Kampf gegen die umherlaufenden Shibitos ist hart und unerbittlich. Solltet ihr keine Waffen zur Hand haben, dann nehmt besser die Beine in die Hand. In der Spielwelt wurden glücklicherweise über 50 unterschiedliche Waffen versteckt. Diese reichen von stumpfen Waffen (Schürhaken), leichten Stichwaffen (Handsichel), schweren stumpfen Waffen (Metallrohr), Spezial-Waffen (Leuchtfackel, Wildfallen) bis hin zu kurz- und langläufigen Schusswaffen (doppelläufige Schrotflinte, 38 mm Pistole). Deren Schaden richtet sich zusätzlich nach dem aktuell gewählten Charakter.

Sollte sich ein Kampf nicht mehr vermeiden lassen, so erwartet euch ein blutiges Gemetzel - die Shibitos versprühen den roten Saft aus jeder Körperöffnung. Habt ihr einen Gegner zur Strecke gebracht, solltet ihr schnell von diesem Ort verschwinden. Nach kurzer Zeit erwecken eure Gegner wieder zum Leben und suchen nach euch. Sollte euch dagegen ein Shibito umgehauen haben, heißt es Controller schütteln was das Zeug hält, hier kommt nämlich die Sixaxis-Steuerung zum Einsatz.


Altbekannt-innovative Gegner-Sicht

Die bereits aus früheren Teilen bekannte „Gegner Sicht“ hat auch ihren Weg in "Blood Curse" gefunden. Eine übersinnliche Begabung ermöglicht es euch, durch die Augen anderer Menschen oder Shibitos zu blicken. So könnt ihr beispielsweise schon schon aus der Ferne erkennen, ob sich ein Zombie auf dem Weg zu euch befindet, oder wann ihr wieder aus eurem Versteck flüchten könnt. Dazu müsst ihr einfach die L2-Taste drücken, so dass sich der Bildschirm in zwei Bereiche teilt, einmal eure Sicht und zum anderen die Sicht der ausgewählten Person. Jetzt kann mit der L1- oder R1-Taste zwischen den vorhandenen Zielen gewählt und mit der Viereck-Taste die Sicht geändert werden.

Von der „Gegner-Sicht“ gibt es zudem noch zwei weitere Formen: Zum einem die „Notfall-Gegner-Sicht“, in der ihr euch in einen näher kommenden, alarmierten oder angreifenden Shibito einklinkt. Und zum anderem die „Erweiterte-Gegner-Sicht“, mit der euch die Möglichkeit gegeben wird, mehrer Gegner anzuvisieren um dann zwischen ihnen schneller hin und her zu schalten. Dies ist an sich ein sehr nettes und hilfreiches Feature, doch leider lässt sich die Funktion wie schon auf der PlayStation 2 etwas zu schwer steuern.


Aufkommende Gruselstimmung

Ab der ersten Spielminute bekommt ihr filmreife und sehr stimmungsvolle Soundeffekte zu hören. Auch die Hintergrund- und Umgebungsgeräusche fügen sich perfekt ins Spielgeschehen ein. Die grafische Leistung hingegen ist nicht das Maß aller Dinge. Zwischen den einzelnen Episoden schwankt die Qualität der Präsentation zudem sehr stark. Die Zwischensequenzen oder die Charaktere sind den Entwicklern grundsätzlich gut gelungen. Die Texturen und Objekte in der Spieltwelt hingegen wirken aufgrund der matschigen Texturen sehr unschön.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Unzählige Zombies, viele Waffen, schicke Optik, perfekte Horroratmosphäre, eine packende Story, knifflige Rätsel. Was will man mehr? Euch wird ab der ersten Spielminute Horror pur geboten, und das auch noch auf einem sehr hohen Niveau. Eine wahre Meisterleistung für den geringen Preis von gerade Mal 30€, da sind vergleichbare Titel oft auf einem schlechteren Niveau. Wer also nicht auf den Quatsch mit „Süßes sonst gibt’s Saures“ steht, der sollte sich für Halloween diesen lohnenswerten Horrortitel sichern, mit dem man sich getrost die Zeit vertreiben kann.
85%
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Pro:
schicke Finish-Moves
gut inszenierte Grusel Atmosphäre
massig Hintergrund- informationen
einzigartige "Gegner-Sicht"
50 verschiedene Waffen

Contra:
Gefährten sehr zurückhaltend
manchmal schwere Steuerung


Offizielle Website:
 @Siren



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