Meine Vorteile Anmelden Registrieren
zur Startseite zu unseren Downloads zu unserem Forum
zur PC-Section Trenner zur XBox360-Section Trenner zur PS3-Section Trenner zur PS2-Section Trenner zur Wii-Section Trenner zur 3DS-Section Trenner zur DS-Section Trenner zur PSP-Section Trenner zur iPhone-Section

News
Previews
Reviews
Specials
Hardware
Die besten...
Retrogaming

Wallpapers
Babe-Galerien

GameRadio.de bei Facebook GameRadio.de bei Twitter GameRadio.de bei Youtube RSS-Feed von GameRadio.de


Eure Vorteile
Punkte-Übersicht
Zum Forum
Arcade-Games
Unsere Mitglieder

Redaktion
Newsletter
So testen wir
GR Webcomic
Jobs
Impressum

 


BIOSHOCK
 Test von Denise Bergert (23.10.2008) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Ego-Shooter Publisher:Take 2
Termin:17. Oktober 2008 Entwickler:Irrational Games

Mehr als ein Jahr nach der Veröffentlichung von „BioShock“ für Xbox 360 und PC erscheint der Actiontitel nun auch für Sonys Next-Gen-Konsole PlayStation 3. Ob Entwickler 2K Australia die Zeit genutzt hat, um das Spiel grafisch auf Hochglanz zu polieren und kleinere Kritikpunkte auszumerzen, erfahrt ihr in unserem Test.


Vom Regen in die Traufe


Die Geschichte von „BioShock“ ist in den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts angesiedelt. Als einziger Überlebender eines Flugzeugabsturzes findet ihr euch in der riesigen Unterwasser-Stadt Rapture wieder. Das nasse Utopia wurde von dem Visionär Andrew Ryan erbaut, der damit die brilliantesten Wissenschaftler und Künstler seiner Zeit von gesellschaftlichen und ethischen Fesseln befreien wollte. Unter dem Meeresspiegel sollten sie sich ganz ihren Forschungen widmen und der elitären Gemeinde damit neue technische und medizinische Errungenschaften garantieren. Doch die noble Idee, mit deren Propaganda in Rapture die Wände gepflastert sind, entpuppte sich bereits nach wenigen Jahren als absolute Katastrophe. Gentechnische Experimente haben die Bewohner nicht in Übermenschen, sondern in entstellte Irre verwandelt, die hysterisch lachend und überaus agressiv durch die verwüsteten Gänge der Metropole streifen. „Bioshock“ wäre natürlich kein Actionspiel, wenn ihr euch dieser Gefahr nicht stellen müsstet. Als Gestrandeter habt ihr keine andere Wahl, als die Stadt auf der Suche nach Hilfe zu durchqueren und ganz nebenbei noch dem Grund für Raptures akuten Verfall in Erfahrung zu bringen.


Durchnässter Raufbold auf Diebestour

Rapture ist in mehrere große Abschnitte unterteilt, die ihr aus der Ego-Perspektive erforscht. So müsst ihr beispielsweise ein Krankenhaus oder ein Theater nach einem bestimmten Gegenstand absuchen, der euer Weiterkommen in den nächsten Spielabschnitt garantiert. In den vermeintlich verlassenen Stadtbezirken trefft ihr immer wieder auf durchgeknallte Bewohner, die euch mit Schlag-, Stich- oder Schusswaffen attackieren. Während ihr euch zu Beginn lediglich mit einer Rohzange zur Wehr setzen könnt, reihen sich im Spielverlauf durchschlagskräftigere Geschütze in euer Waffenarsenal ein. Jede der Wummen kann dabei mit drei unterschiedlichen Munitionsarten gefüttert werden. Diese findet ihr in Schränken, Kisten oder den Habseligkeiten getöteter Feinde. Plündert ihr die Kassen von Raptures Geschäften, könnt ihr euer Munitionslager mit dem entsprechenden Kleingeld auch an in den Levels verteilten Waffen-Automaten aufstocken. Da Rapture eine Wissenschaftler-Stadt ist, könnt ihr euch auch deren Errungenschaften zunutze machen. Mit so genannten Plasmiden verwandelt sich eure linke Hand in ein überaus nützliches Werkzeug für unterschiedlichste Angriffe. So werft ihr beispielsweise kleine Blitze, die eure Gegner unter Strom setzen, oder ihr lasst sie mit einem Fingerschnippen in Flammen aufgehen. Die Gen-Extras sind natürlich nicht unbegrenzt verfügbar, so dass ihr neben eurer Gesundheitsanzeige auch immer ein Auge auf eure Eve-Leiste haben solltet. Beide lassen sich ganz traditionell mit Hilfe von Medi-Packs und Tränken auffüllen. Letztere können auch eure Charakterwerte oder die Wirkungsweise bestimmter Plasmide beeinflussen.


Stählerne Wächter und wässrige Hacker-Einlagen

Neben kleineren, menschlichen Gegnern bekommt ihr es im Spielverlauf auch mit den so genannten Big Daddies und Little Sisters zu tun. Die kleinen Mädchen sammeln menschliches Erbmaterial aus toten Körpern und sind damit das Herz von Rapture. Auch für euch ist deren wertvolle Lebensenergie von großem Nutzen, weshalb ihr früher oder später Jagd auf ihre gigantischen Beschützer machen solltet. Da sich Big Daddies als überaus zäh erweisen, bedarf es hier etwas Ausdauer sowie einer gute Taktik, um an die Mädchen heranzukommen. Ist der Wächter zur Strecke gebracht, sind die kleinen Schwestern nahezu wehrlos und ihr könnt ihnen das kostbare Erbmaterial entreißen. Dabei entscheidet ihr, ob ihr sie am Leben lasst oder tötet, um noch mehr Gen-Suppe zu bekommen. Je nachdem, ob ihr den Wohltäter oder Brutalo spielt, wirkt sich euer Handeln auf die unterschiedlichen Enden von „Bioshock“ aus. Habt ihr euch wirkungsvoll gegen Mutanten und kleine Mädchen zur Wehr gesetzt, wartet Rapture auch noch mit mechanischen Feinden in Form von Geschützen und Drohnen auf. Diese lassen sich jedoch auch zu eurem Vorteil einsetzen. Schafft ihr es, ungesehen an einen der Robo-Wächter heranzuschleichen, habt ihr die Möglichkeit, ihre Programmierung zu hacken. Wie mittlerweile in nahezu allen Actionspielen üblich, erfolgt dies über ein Minispiel: Es gilt, unterschiedliche Rohrstücke so aneinander zu setzen, dass sie eine Leitung bilden. Nach einigen Anläufen solltet ihr den Dreh schnell heraus haben und das Hacken geht ebenso leicht von der Hand, wie das übrige Gameplay.


Feuchter Kampf ums Überleben

Während in den PC- und Xbox 360-Versionen von „BioShock“ bereits mehrere Schwierigkeitsgrade zur Auswahl stehen, bringt die PlayStation 3-Umsetzung mit dem „Survivor“-Modus eine weitere Spielstufe mit. Wie der Name schon sagt, müsst ihr euch dabei wesentlich mehr anstrengen. Während feindliche Treffer mehr Energie kosten, sind auch Munition sowie Eve- und Medi-Packs rarer gesät. Mit Ressourcen solltet ihr also besser haushalten und Plasmide zu eurem taktischen Vorteil nutzen. So lassen sich die nun sehr viel intelligenteren Feinde beispielsweise mit einem Bienenschwarm ablenken oder in die Nähe einer Pfütze locken und dann mit Hilfe eures elektrisierenden Charmes unter Strom setzen. Neben einer integrierten Trophäen-Unterstützung bietet die PS3-Version von „BioShock“ auch einige kleine Gameplay-Verbesserungen, mit denen unter anderem das Hacking-Minispiel einfacher zu bewältigen ist. Die Zusatz-Plasmide, welche kurz nach dem Release für PC und Xbox 360 nachgereicht wurden, sind ebenfalls bereits enthalten. Warten müsst ihr hingegen noch auf die so genannten „Challenge Rooms“. Die exklusiven Download-Inhalte in Form von zeitkritischen Puzzles, in denen es auf den geschickten Einsatz von Plasmiden ankommt, erscheinen voraussichtlich am 20. November in Sonys PlayStation Network.


Nautische Zeitreise mit kleinen Schönheitsfehlern

Rapture ist im Vergleich zu so manch ausgelutschtem Action-Szenario eine überaus glaubwürdige Spielwelt. Zwar begegnet ihr in der Metropole fast nur feindlich gesinnten Individuen, deren Geschichten werden jedoch anhand von Tonbandaufnahmen sehr lebendig geschildert und sorgen für so manchen Schmunzler. Aber besonders die Grafik sucht ihresgleichen. Rapture wurde so konsequent im 50er-Jahre-Stil gestaltet, dass ihr euch während eurer Streifzüge tatsächlich wie in einer Zeitmaschine fühlt. Aus Art-Deco-Radios und Grammophonen tönen authentisch knarzende Schnulzen und beklemmende Atmo-Sounds jagen euch gelegentlich eine Gänsehaut über den Rücken. Auch die Wasser-Effekte hat Entwickler 2K Australia von kleinen Lecks, über Pfützen bis hin zu Sturzbächen sehr realistisch umgesetzt. Die makellose Optik wird jedoch auch auf der PlayStation 3 von den selben kleinen Mankos getrübt, die ein Jahr zuvor bereits auf der Xbox 360 und dem PC bemängelt wurden. So kommt es in actionreichen Kämpfen immer wieder zu Slowdowns, die in den schlimmsten Fällen bis zu mehreren Sekunden andauern können. Über Clipping-Fehler stolpert ihr ebenfalls gelegentlich. Beispielsweise stecken Chipstüten mitten in einem Tisch oder ihr könnt eine bestimmt Waffe nicht vom Boden aufheben, weil sie vom Spiel nicht als sichtbar erkannt wird. Die hohe Speicherkapazität des Blu-ray-Medium wurde jedoch auch für einige Vorzüge ausgenutzt. So beinhaltet „BioShock“ nun höher aufgelöste Texturen, verbesserte Wasser-Effekte und schärfere Cutscenes.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Die PlayStation 3-Umsetzung des wegweisenden Actiontitels bietet zwar wenige Extras, macht aber ebenso viel Spaß wie auf der Xbox 360 und dem PC. Die Spielwelt ist absolut stimmig und das Gameplay bietet für Anfänger wie auch für fortgeschrittene Zocker genügend Herausforderungen. Schade, dass es Entwickler 2K mit Hilfe des zusätzlichen Jahres nicht geschafft hat, die Kritikpunkte der beiden anderen Versionen auszumerzen. Wer über diese kleinen Schönheitsfehler hinwegsehen kann, bekommt mit "BioShock" einen absoluten Must-Have-Titel für seine Spielesammlung, der selbst jetzt noch seinesgleichen sucht.
94%
So testen wir >>

Du bist nicht eingeloggt. Dies ist Voraussetzung, um ein Spiel hier bewerten zu können. Du kannst dich oben auf der Seite bequem einloggen oder dich hier registrieren.
90%


#1 | Bogman [12.01. | 12:21] 



14
BioShock
Loblich hervorzuheben ist auch die deutsche Syncronisation! Die deutschen Sprecher haben hier gute Arbeit geleistet! Freu mich schon auf den zweiten Teil, dauert ja glücklicherweise nicht mehr lang...
Meine Wertung: Ausgezeichnet (90%)


 










mehr Wallpaper






















Pro:
schärfere Texturen
schickere Wasser-Effekte
exklusiver Download-Content
Zusatz-Inhalte
stimmungsvolles Setting
spaßiges Gameplay

Contra:
gelegentliche Slow-Downs
Clipping- und Textur-Fehler


Offizielle Website:
 @2KGames

Fansites:
 BioShockHQ

Weitere Links:
 PC Demo



Partner: Neofokus Fotografie

PC | PS3 | Xbox 360 | PSP | Nintendo 3DS | Nintendo DS | PS2 | Wii | iPhone / iPod | Anime Wallpapers | Anime/Manga | Partner | Link Us | Datenschutz

Content & Design © 2009 GameRadio-Team
Please feel free to send comments and suggestions to webmaster(at)gameradio.de
All rights reserved.

IVW Logo
GameRadio.de ist Partner von Fantastic Zero und unterliegt
als Bestandteil des Gesamtangebots der Prüfung durch die IVW