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UNCHARTED: DRAKES SCHICKSAL
 Test von Michael Söldner (24.03.2008) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Action-Adventure Publisher:Sony
Termin:04. Dezember 2007 Entwickler:Naughty Dog

Sony will mit „Uncharted“ allen Besitzern der PlayStation 3 ein abwechslungsreiches und einsteigerfreundliches Action-Adventure servieren. Kann der neue Held den Größen der Action-Archäologie wie Lara Croft oder Indiana Jones das Wasser reichen? Wir haben uns durch das Tropen-Abenteuer gekämpft und sind begeistert.

Spätestens seit dem ersten Teil der Tomb Raider Reihe hat die actionreiche Suche nach Artefakten und verschollen geglaubten Schätzen eine große Fangemeinde um sich geschart. Während Lara ihren Tiefpunkt mit dem Jubiläumsauftritt „Anniversary“ endlich überwunden hat und ein neues Abenteuer des Vorzeige-Schatzsuchers Indiana Jones noch immer auf sich warten lässt, schleicht sich mit „Uncharted: Drakes Schicksal“ ein erstklassiger Vertreter des Genres auf Sonys neue Konsole.


Gewinnbringende Ahnenforschung

Als Objekt der Begierde fungiert in „Uncharted“ der unermessliche Goldschatz von El Dorado. Von dessen Bergung verspricht sich Hauptcharakter Nathan Drake nicht nur Reichtum, sondern auch neue Hinweise auf seinen direkten Vorfahren - den berühmten Entdecker Sir Francis Drake. Finanzielle Rückendeckung für seine Nachforschungen erhält Nathan von der Journalistin Elena Fisher, die natürlich auf eine exklusive Story hofft – sie soll nicht enttäuscht werden! Als zweiter Begleiter tritt Nathans Freund und Vaterersatz Victor Sullivan auf den Plan, der sich von der Schatzsuche die Rückzahlung seiner enormen Wettschulden verspricht. Die starke Besetzung mit nachvollziehbaren Charakteren verschafft dem Spiel nicht nur mehr Glaubwürdigkeit, sondern Euch in vielen Abschnitten auch hilfreiche Gesellschaft.


Nazisoldaten, ich hasse diese Kerle!

Zur positiven Überraschung beginnt das Abenteuer nicht mit der aus der Demo bekannten Bruchladung im Dschungel. Vielmehr werdet Ihr an Bord eines kleinen Schatzsucherbootes mit der Steuerung vertraut gemacht und erkundet wenig später einen düsteren Tempel. Dieser könnte direkt aus einem der Indiana Jones Filme stammen und generell bedient sich Sony in „Uncharted“ recht häufig bei den Kinofilmen rund um den Filzhut- und Lederjackenträger. Dies fängt bei Nathans abgewetztem Tagebuch an und endet mit einem für ein Schatzsucher-Abenteuer fast schon obligatorischen U-Boot Hafen aus dem Dritten Reich. Die Suche nach El Dorado findet letztlich jedoch primär auf einer Tropeninsel sowie der darauf befindlichen Festungsanlage statt.


Raiders of War

Bei der grundlegenden Spielmechanik haben sich die Entwickler von Naughty Dog („Jak und Daxter“) bei den Größen der Spielebranche bedient. Bei den knapp die Hälfte des Gameplays ausmachenden Erkundungs- und Sprungeinlagen ist eine Inspiration bei „Tomb Raider“ kaum von der Hand zu weisen. So hangelt Ihr Euch an Felsvorsprüngen entlang, schwingt an Lianen zu höher gelegenen Punkten oder sprintet über einbrechende Steinplatten hinweg. Doch im Vergleich zu Laras Klettereinlagen ist es in „Uncharted“ nur schwer möglich, in die Tiefe zu stürzen. Dieser Umstand macht den Titel auch für Einsteiger interessant und fällt Profis erst beim zweiten Durchspielen auf. Haarsträubend sind die Kraxeleien in jedem Fall.

Bleihaltiger wird das Geschehen auf dem Bildschirm in den ebenfalls sehr häufig auftretenden Shoot-Outs. Natürlich seid Ihr nicht die Einzigen, die sich auf die Suche nach El Dorado begeben haben und so müsst Ihr Euch immer wieder gegen Piraten und Schurken zur Wehr setzen. Das hierfür verwendete Kampfsystem könnte direkt aus Epics Actionspiel „Gears of War“ stammen, denn auch in „Uncharted“ gilt es, die perfekte Deckung zu finden, zur nächsten Mauer zu hechten und sich so in die beste Schuss-Position zu bringen. Sollte Euch dabei die Munition für Schrotflinte, Pistole, Scharfschützengewehr oder Granatwerfer einmal ausgehen, findet Ihr in den Hinterlassenschaften der Feinde schnell Ersatz. Zwar beherrscht Nathan auch die Kunst des Nahkampfes, jedoch enden derartige Auseinandersetzungen meist tödlich für ihn, da letztlich nur eine spezielle Kombo zum Erfolg führt.


Keineswegs angestaubt

Für genügend Abwechslung zu den Kletter- oder Ballereinlagen sorgen die seltenen Rätselelemente und spektakulären Fahrzeugmissionen. So müsst Ihr beispielsweise per Jetski einen reißenden Fluss hinauffahren oder an Bord eines Jeeps auf herannahende Geländewagen und Motorräder feuern. Eure grauen Zellen sollten mit den meist offensichtlichen Rätseln jedoch nicht allzu sehr gefordert werden. An einigen Stellen kommt außerdem der bewegungsempfindliche SIXAXIS-Controller zum Einsatz, wenn es beispielsweise gilt, Gegnerangriffe abzuwehren oder über rutschige Baumstämme zu balancieren.

Mit „Uncharted“ bekommen Spieler zusätzlich endlich den ersehnten Vorzeigetitel, um auch Freunde von der Leistungsfähigkeit der PlayStation 3 überzeugen zu können. Die Animationen sind butterweich und können mit Ubisofts „Assassin's Creed“ mithalten. Gerade die Dschungelumgebungen wirken mit ihrem wogenden Blattwerk und den Hintergrundgeräuschen extrem lebendig. Besonders erwähnenswert ist zudem die Wasserdarstellung, die nahe an die Perfektion eines „Bioshock“ herankommt. Die Vertonung hat ebenfalls Kinoqualitäten und macht die Charaktere noch glaubhafter. Ob Ihr Euch dabei für die englische, deutsche, spanische oder französische Sprachausgabe entscheidet, bleibt Euch überlassen – alle Synchronisationen haben ihren Weg auf die Blu-ray Scheibe gefunden.


Achievements zum Anfassen

In den knapp 10 Stunden Spielzeit kann „Uncharted“ erstklassig unterhalten. Ein zweites Durchspielen kann durchaus lohnenswert sein. Um dem Spieler nämlich ein motivierendes Bonus-System bieten zu können, besinnt sich Naughty Dog auf frühere Tage und belohnt Euch für gefundene Schätze oder erfolgreiche Headshots mit neuen Outfits, Making of-Videos, Artworks, neuen Renderfiltern oder Waffen. So könnt Ihr das Abenteuer beim zweiten Mal z.B. als fetter Pirat samt extremem Glow-Filter bestreiten und habt immer die gewünschte Waffe parat. Verwunderlicherweise zeigen die Entwickler auf diese Weise, dass „handfeste“ Belohnungen deutlich mehr motivieren, als der virtuelle Schwanzvergleich mit Achievementpunkten auf Xbox Live. Die Hintergrund-Videos zum Produktionsprozess können es locker mit dem Bonus-Material einer aufwändigen DVD aufnehmen und unterhalten auch nach dem Durchspielen noch einige Zeit.


Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






„Uncharted: Drakes Schicksal“ setzt spielerisch nur spärlich neue Akzente und bedient sich unverblümt bei der Konkurrenz. Insgesamt gesehen geht diese Herangehensweise jedoch auf und verschafft jedem Hobby-Abenteuer ein erstklassiges Spielvergnügen. Optisch bekommen PS3-Besitzer zudem endlich einen Titel, der die Power der Sony-Konsole gut aufzeigt und auch das Belohnungssystem kann im Vergleich zur schnöden Punktesammlerei bei Xbox Live deutlich besser motivieren. Bis zum Erscheinen eines neuen Indiana Jones Abenteuers kann „Uncharted“ auf sehr hohem Niveau hinwegtrösten. Action-Archäologen können bedenkenlos zugreifen!
 
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Zuerst war ich etwas skeptisch, was die zusammengeklauten Spielfeatures von „Uncharted: Drakes Schicksal“ betrifft, doch als ich die Blu-ray erst einmal eingelegt hatte, wollte ich gar nicht mehr aufhören. Der motivierende Mix aus Kletterpassagen und Shootouts, die glaubhaften Charaktere, die Hammer-Grafik und die interessante Story lassen die stereotype Miss Croft dabei ganz schön alt aussehen. Lediglich ein paar mehr Rätsel hätten sich die Entwickler von Naughty Dog bei „God of War“ abschauen können. Rundum ist „Uncharted“ aber ein mehr als gelungenes Spiel, das in jede PS3-Sammlung gehört.
 

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90%

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#1 | Hattakiri [26.04. | 01:52] 
10h Spielzeit...??
Laut Gametrailers.com habe Uncharted eine Durchspielzeit von gerade mal 10h...was hieße, dass ein richtiger Hardcorezocker das an einem Wochenende durch haben müsste und sich gleich was Neues kaufen kann.

Sry aber ich würde mich da verarscht fühlen. Da hat ja manches Kirby-Spiel eine längere Spielzeit!!

#2 | PhanZero [26.04. | 10:56] 



13.900
Uncharted: Drakes Schicksal
@Hattakiri
Also, ich bin KEIN Hardcorezocker und habe die meisten aktuellen Spiele an einem Wochenende problemlos durchgezockt. Die meisten Games bringen derzeit eine recht geringe Spielzeit mit, leider. Aber solange ich in diesen 10 Stunden gut unterhalten werde und nicht ständige Wiederholungen stattfinden um die Spielzeit zu strecken, soll mir das recht sein.
Meine Wertung: Ausgezeichnet (92%)

#3 | Kn0ckar0und Guy [17.06. | 00:51] 



1.618
In freudiger Erwartung
In Erwartung des zweiten Teils und da mich das davon gesehene Material wirklich umgehauen hat, habe ich mir den ersten Teil nachgekauft (inzwischen ist es ja als Platinum erhältlich und man muss nicht tief in die Tasche greifen).
Inzwischen ist es auch schon das erste mal durchgespielt und ich bin wirklich begeistert. Es sprüht nur so vor Charme, seien es die gelungenen Dialoge oder einfach nur die wirklich gut gelungene Umgebung - alles wirkt organisch und echt. Das zwar auf überspitzte und "liebevollstereotype" Weise, aber eben dies trägt immens zur gesamten Atmosphäre des Spiels bei. Bereits während der ersten Minute hat sich eine wohlige Filmatmosphäre breit gemacht, die mich bis zum Ende nicht losgelassen hat. Trotz der relativ geringen Spielzeit hat es sich der Kauf also in jedem Fall gelohnt und ich bleibe in freudiger Erwartung auf Teil 2. Bis dahin muss also wohl der erste Teil einfach nochmal gespielt werden ;)
Meine Wertung: Ausgezeichnet (93%)


 










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Pro:
einsteigerfreundlich
glaubhafte Charaktere
Vorzeige-Grafik
abwechslungsreich
perfekt spielbar
Bonusmaterial

Contra:
SIXAXIS-Einsatz sehr selten
sehr linear
wenige Rätsel


Offizielle Website:
 unchartedps3.com

Weitere Links:
 E3-Trailer
 Making of Teil 1
 Making of Teil 2



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