Meine Vorteile Anmelden Registrieren
zur Startseite zu unseren Downloads zu unserem Forum
zur PC-Section Trenner zur XBox360-Section Trenner zur PS3-Section Trenner zur PS2-Section Trenner zur Wii-Section Trenner zur 3DS-Section Trenner zur DS-Section Trenner zur PSP-Section Trenner zur iPhone-Section

News
Previews
Reviews
Specials
Hardware
Die besten...
Retrogaming

Wallpapers
Babe-Galerien

GameRadio.de bei Facebook GameRadio.de bei Twitter GameRadio.de bei Youtube RSS-Feed von GameRadio.de


Eure Vorteile
Punkte-Übersicht
Zum Forum
Arcade-Games
Unsere Mitglieder

Redaktion
Newsletter
So testen wir
GR Webcomic
Jobs
Impressum

 


TALES OF XILLIA 2
 Test von Patrick Schwendemann (13.09.2014) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Rollenspiel Publisher:Bandai Namco
Termin:22. August 2014 Entwickler:Bandai Namco

Tales of Xillia 2 ist der Nachfolger des 2013 veröffentlichten ersten Teils. Während es hier und da einige Neuerungen und Änderungen gibt, ist das Spielprinzip und das Gesamtpaket größtenteils identisch zum Vorgänger. In unserem Review erfahrt ihr, warum das zugleich gute und schlechte Nachrichten sind.


Zäher Beginn für Neulinge

Spieler des ersten Tales of Xillia werden sich im Nachfolger schnell zu Hause fühlen. Ein Großteil der Locations wurde übernommen, und auch die Charaktere sind mit bekannten Stimmen wie Troy Baker zurück. Neulinge im Xillia-Universum werden mit dem Titel hingegen nicht ganz so schnell warm. Die Ereignisse des Vorgängers werden nämlich nur oberflächlich und sehr knapp erläutert. Schon früh wirft die Story mit Begriffen wie "Spyriten" und "Spyrix" um sich, und versucht zu erklären, wie das alles mit Geistern, zwei verschiedenen Ländern und einer gigantischen Energiewand zusammenhängt. In den anfänglichen Spielstunden blicken neue Spieler in Sachen Handlung nur mit Mühe durch. Es wirkt alles etwas befremdlich, und es entsteht kaum das Gefühl, dass wir hier in die Spielwelt eingeladen werden. Stattdessen müssen wir anfänglich mit möglichst vielen NPCs sprechen und jedes kleine Detail in Zwischensequenzen aufmerksam verfolgen, um langsam aber sicher einen Überblick zu bekommen und die fiktive Welt schätzen zu lernen.

Mit den Charakteren ist das ähnlich. Tales of Xillia 2 geht davon aus, dass Spieler bereits mit ihnen vertraut sind, und macht sich nicht die Mühe, das bunte Aufgebot von Gunblade schwingenden Geschäftsleuten und aufdringlichen Zeitungsreportern ein zweites Mal vorzustellen. Untereinander agieren die einzelnen Teammitglieder, als würden sie sich schon eine Ewigkeit kennen, uns aber nichts von ihren früheren Erlebnissen erzählen wollen. Erst nach einigen Spielstunden, wenn wir die Figuren miteinander streiten und lachen gesehen haben, stellt sich allmählich das Gefühl ein, dass wir mit den Charakteren vertraut sind – bei einigen jedoch weniger als bei anderen.


Ein halbstummer Protagonist?

Haben wir die anfängliche Hürde aber erst einmal überwunden, steht uns ein spannendes Abenteuer bevor, das mit Mythen, Intrigen und moralischen Dilemmata gerade zu gespickt ist. Alles fängt damit an, dass der neue Protagonist Ludger Kresnik auf seinem Weg zur Arbeit auf einen Charakter aus dem ersten Spiel und ein vorlautes kleines Mädchen namens Elle trifft, die im Plot eine zentrale Rolle einnimmt. Schon bald stellt sich heraus, dass Ludger und Elle auf schicksalshafte Art und Weise miteinander verbunden sind und mit der Hilfe des ersten Xillia-Teams verhindern müssen, dass der Welt die Lebensenergie geraubt wird. Mehr soll an dieser Stelle aber nicht verraten werden, denn die Handlung hält wirklich einige Überraschungen parat und ist definitiv die größte Stärke des Spiels.

Gleiches kann man jedoch nicht vom angeblichen Hauptcharakter behaupten. Es ist offensichtlich, dass sich Bandai Namco nicht wirklich sicher war, wer und wie Ludger Kresnik letztendlich werden sollte. Einerseits versucht man, den Spieler in die Rolle eines stummen Protagonisten zu versetzen: Ludgers Texte sind nur in den seltensten Fällen vertont. Andererseits werden wir jedoch häufig während Charakterinteraktionen mit vorgegeben Dialogoptionen konfrontiert, die den Ausgang von Zwischensequenzen mal mehr und mal weniger stark beeinflussen. Somit fällt das Konzept flach. Ludger ist kein stummer Protagonist. Er ist nur der einzige Charakter, der so gut wie keine Sprachausgabe besitzt – eine rätselhafte Designentscheidung. Das Ganze ist umso merkwürdiger, wenn man bedenkt, dass die Sprachausgabe der Hauptfigur für den zweiten Spieldurchlauf optional aktiviert werden kann. Die fehlende Vertonung fällt immer wieder auf und reisst uns für kurze Momente einfach aus dem Geschehen. Umso beeindruckender ist es deshalb aber vielleicht, dass die Handlung trotz des fragwürdigen Konzept des Protagonisten fesselt und motiviert.


Das kurzweilige Chaos des Kampfsystems

Spielerisch folgt Tales of Xillia 2 der langjährigen Tradition der Tales-Reihe – zumindest in Sachen Kampfsystem. Die Gefechte finden nicht etwa rundenbasiert sondern in Echtzeit statt, wobei wir eines von insgesamt vier Gruppenmitgliedern auf dem Schlachtfeld steuern. Zu den grundsätzlichen Manövern gehören gewöhnliche Angriffe, Spezial-Skills namens "Artes" sowie die Fähigkeiten zu blocken und durch kurze Sprünge auszuweichen oder Distanz zu gewinnen. Die anderen Gruppenmitglieder werden wahlweise von der KI oder anderen Spielen übernommen, die dem Geschehen in den Kämpfen ganz einfach beitreten können. Neu in Xillia 2 ist jedoch der Chromatus-Modus, währenddessen wir als Ludger unsere Gegner für eine kurze Zeit alleine bekämpfen müssen, im Gegenzug aber über deutlich mächtigere Fertigkeiten verfügen. Auch die Waffenwechsel-Funktion ist neu. Per Tastendruck können wir zwischen zwei kurzen Klingen, einem schweren Hammer und Doppelpistolen wechseln. Je nach Gegner sind selbstverständlich andere Waffen von Vorteil, doch damit erschöpft sich der taktische Anspruch der Kämpfe beinahe vollends.

95 Prozent aller Kämpfe resultieren in simplem Button-Mashing. Ein paar Mal Kreuz gedrückt, ein paar Mal Kreis gedrückt, und die Schlacht ist gewonnen. Mit Dutzenden von Text-Tutorials stellt das Spiel kleine Zusatz-Mechaniken für das Kampfsysten vor, doch keine davon ist wirklich relevant oder vonnöten. Selbst in schwierigeren Bosskämpfen beschränkt sich der taktische Aspekt auf ein Minimum. Solange man die Resistenzen der oftmals riesigen Gegner kennt und seine Angriffe entsprechend auslegt, ist alles kein Problem. Gelegentlich hier und da einen Gegenstand verwenden, und die Sache ist erledigt. Dinge wie der Angriffszähler oder die verschiedenen Vorteile des Verbinden von Charakteren machen kaum einen Unterschied. Das soll nicht heißen, dass Tales of Xillia 2 ein durchweg einfaches Spiel ist. Manche Bosskämpfe können durchaus fordernd sein. Zu oft wird der Schwierigkeitsgrad aber von der KI der Gruppenmitglieder und vom Zufall diktiert, anstelle der taktischen Ausführung des Kampfes. Als Spieler haben wir einfach nicht das Gefühl, genügend Kontrolle über das hektische Geschehen zu haben. Der Spaß wird dadurch nicht komplett gebremst. Die Kommentare der Figuren in und nach den Kämpfen sind oftmals aberwitzig, Zufallskämpfe gibt es keine, das Tempo ist hoch und der Übergang in den Kampfbildschirm erfolgt fast ohne Ladezeiten. Es ist nur schade, dass das Kampfsystem nach so vielen Tales-Spielen noch immer nicht völlig durchdacht wirkt.


Ein Schritt zurück

"Was dich nicht umbringt, macht dich nur stärker" – so lautet das bekannte Sprichwort, das selbstverständlich das Herz jedes Rollenspiels bildet. Im Laufe unserer Reise besiegen wir unzählige Feinde – von übergroßen Skorpionen über winzige Entenwesen bis hin zu futuristischen Kampfrobotern – und sammeln dabei Erfahrung. Wichtiger ist aber vielleicht die Tatsache, dass wir nebenbei auch Elementerz ergattern, wodurch wir für unsere Charaktere neue aktive und passive Fertikgeiten freischalten. Hier ist uns großer Freiraum geboten. Je nach dem, in welche Richtung wir einzelne Figuren weiterentwickeln wollen, können wir für jeden Charakter individuell andere Sets von Fähigkeiten auswählen, die erlernt werden sollen.

Weniger Freiraum bietet hingegen die Spielwelt, die in ihrer Funktion und Präsentation leider nicht mit vorangegangenen Spielen wie beispielsweise dem 2008 veröffentlichten »Tales of Vesperia mithalten kann. Anstelle einer Weltkarte, auf der wir uns frei bewegen dürfen, sind wir auf kleine, fast komplett lineare Abschnitte zwischen Städten beschränkt. Es kommt kaum das Gefühl einer großen, zusammenhängenden und lebendigen Spielwelt auf. Das liegt unter anderem aber auch an der bleichen Farbpalette. Wo Vesperia bunt und aussagekräftig war, wirken Xillia und Xillia 2 bis auf einige Gebiete matt und leblos. Auf rein technischer Ebene ist das Spiel dem Titel von 2008 überlegen. Insbesondere die Charaktermodelle sind detaillierter. Doch gleichzeitig fehlt der Charme des deutlich stärkeren Cel-Shading Looks. Vesperias Optik ist zeitlos. Bandai Namcos neuestes Rollenspiel sieht heute schon überholt aus – ein perfektes Beispiel dafür, dass Grafik in erster Linie eine Frage der artistischen Gestaltung ist.





Stagnation kann man der Tales-Reihe nicht vorwerfen. Tales of Xillia 2 ist in mancher Hinsicht nämlich leider ein Rückwärtsschritt. Eine offene Spielwelt wie in Tales of Vesperia sucht man vergebens, und der Grafikstil lässt viel des gewohnten Charmes vermissen. Auch der eher schwach konzipierte Protagonist ist ein Problem des Rollenspiels. Ansonsten bietet Tales of Xillia 2 aber genau das, was Fans der Reihe erwarten: ein schnelles Echtzeit-Kampfsystem, gute Charaktere mit witzigen Dialogen und einige Dutzend Stunden Umfang. Die größte Stärke ist jedoch ohne Frage die spannend inszenierte Geschichte, für die man die Schwächen schon in Kauf nehmen kann.
70%
So testen wir >>

Du bist nicht eingeloggt. Dies ist Voraussetzung, um ein Spiel hier bewerten zu können. Du kannst dich oben auf der Seite bequem einloggen oder dich hier registrieren.
--


#1 | Gast [15.09. | 04:24] 
Tales of Xillia 2
find die Tales reihe ist sich treu geblieben was bei FF fehlt. ich fand FFXIII-2 super und wurde in Lightning Returns wieder zu nichte gemacht mit der zeit hezerei.

#2 | Commander2563 [19.09. | 01:12] 



45
Tales of Xillia 2
was man hier mal anmerken muss ist das mindestens 90% der schauplätze alle aus dem ersten teil recycelt sind und bis auf das letzte lvl und 1-2 zwischendurch ist alles das gleiche. schlimmer noch durch die splitterdimensionen sieht man die schauplätze teilweise 3 mal (inc. vorgänger)die meisten bosskämpfe sind ebenfalls in leicht abgewandelter art auch vorhanden und durch die schwarzenbrett missionen muss man die gebiete noch öfter abgrinden. denn die missionen für das jeweilige storygebiet gibt es um die spielzeit zu strecken selbstverständlich erst nachdem man es abgeschlossen hat. für mich ist das eine der top 3 enttäuschungen 2014 was mich allerdings nicht davon abgehalten hat das elend durchzuspielen und auch über 50h darin zu verschwenden.


 










mehr Wallpaper
























Pro:
großartige, spannende Geschichte
witzige Dialoge
kurze Ladezeiten
keine Zufallskämpfe
individuelle Charakterentwicklung

Contra:
schwacher Protagonist
Grafikstil wirkt oft trüb und leblos
keine große, offene Spielwelt
Kampfsystem lässt zu wünschen übrig
Spieleinstieg ohne Vorkenntnisse nicht einfach


Partner: Neofokus Fotografie

PC | PS3 | Xbox 360 | PSP | Nintendo 3DS | Nintendo DS | PS2 | Wii | iPhone / iPod | Anime Wallpapers | Anime/Manga | Partner | Link Us | Datenschutz

Content & Design © 2009 GameRadio-Team
Please feel free to send comments and suggestions to webmaster(at)gameradio.de
All rights reserved.

IVW Logo
GameRadio.de ist Partner von Fantastic Zero und unterliegt
als Bestandteil des Gesamtangebots der Prüfung durch die IVW