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METAL GEAR RISING: REVENGEANCE
 Test von Tobias Hamers (11.03.2013) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Action Publisher:Konami
Termin:19. Februar 2013 Entwickler:Platinum Games

Während Solid Snake seinen wohlverdienten Ruhestand genießen kann, dreht Raiden erst völlig auf. Im neuen Teil der Serie - streng genommen sollte Revengeance jedoch losgelöst von der eigentlichen Metal Gear-Reihe betrachtet werden - spielt der allseits beliebte Ninja-Cyborg die Hauptrolle. Auch sonst ist beim neuesten Metal Gear so einiges anders. Keine Schlangen, wenig subtiles Vorgehen und höhere Dynamik zeichnen das Kleinod des Entwickler Platinum Games aus. Zugestehen wollen und müssen wir jedoch zwei Gemeinsamkeiten: Den gewohnt hohen Qualitätsstandard, der der Serie innewohnt und der Umstand, dass auch bei Revengeance gehörig ausgeteilt wird - nur mit einer ungleich höheren Schlagzahl. Kurzum können sich die Fans auf einen ungewöhnlichen Ableger der Reihe freuen. Wir haben das Spiel auf den Prüfstand gestellt und alle nennenswerten Details für euch zusammen getragen.


»Bayonetta und »Vanquish; Namen, die dem ambitionierten Actionliebhaber und Videospieler auf Anhieb das Adrenalin höher schießen lassen. Sie stehen gleichermaßen für Geschwindigkeit, Dynamik und Action, als auch für ihren hohen Qualitätsstandard. Beide Titel stammen aus dem Hause Platinum Games, verkauften sich millionenfach und können sich an einer entsprechend großen Fangemeinde erfreuen. Der Zusammenschluss eines solch hochkarätigen Entwicklerteams mit der Zugkräftigen Marke Metal Gear Solid kann man demnach nur als gelungenen Schachzug bezeichnen. Tatsächlich stellt die Symbiose beider Komponenten für den Fan zwar ein ungewohntes, jedoch äußerst spielenswertes Resultat dar. Ungewöhnlich auch, dass das neue Franchise so gar nichts mit der Handlung der Teile 1 bis 4 am Hut hat. Revengeance ist losgelöst von der Serie und spielt zeitlich nach dessen Geschehnissen.


Revengeance - Name ist Programm

Obwohl sich die Storyline des Spiels durchaus eine angenehme erzählerische Tiefe erlaubt, ist der Grund für den Feldzug des Ninja-Cyborgs zunächst erst einmal banal: Rache. Berufssoldat Raiden geht dem nach, was er am besten kann, der Messerarbeit. Als Mitglied einer privaten Paramilitärischen Organisation kommt unserem Protagonisten die Aufgabe des Personenschutzes zu. Als sein Schützling in einer Auseinandersetzung mit der Desperado Enforcement Organisation zunächst entführt und im Anschluss daran von selbigen ermordet wird, setzt sich im Kopf unseres virtuellen Alter Egos vor allem ein Gedanke fest: Vergeltung. Zunächst jedoch gilt es die eigenen Wunden zu lecken. Im Kampf mit der Organisation verliert Raiden sowohl sein linkes Auge als auch einen Arm. Gemäß dem Leitsatz "was einen nicht umbringt, macht einen nur stärker" bekommt der angeschlagene Blondschopf kybernetische Körperteile eingepflanzt - samt entsprechender Verbesserungen.

Um dem Handlungsstrang von Metal Gear Solid: Revengeance folgen zu können, muss die Story der vier anderen Spiele der Serie nicht bekannt sein. Während sich Einsteiger über diesen Umstand besonders freuen dürften, schauen Fans des Metal Gear Solid-Universums jeoch keineswegs in die Röhre. Es werden zahlreiche Anspielungen zu finden sein. Und auch so manches Fragezeichen, das sich während Solid Snakes Eskapaden in den bisherigen Serienteilen gebildet hat, löst sich in Wohlgefallen auf. Alles in Allem hat es Platinum Games geschafft, Revengeance sinnvoll und logisch in die teils verworrenen Geschehnisse der Hauptserie einzuflechten - und das ohne einen faden Beigeschmack zu hinterlassen.


Einsteigerfreundlich mit professionellem Abschluss

Wer Bayonetta bereits gespielt hat, wird schon im Vorfeld ziemlich genau einschätzen können, was er vom Kampfsystem des Spiels zu erwarten hat. Obwohl Revengeance in Sachen Komplexität nicht mit dem im Jahre 2009 erschienenen Titel mithalten kann, entfaltet sich die Metzelei an Raidens Seite beeindruckend unterhaltsam. Beeindruckend deshalb, da ihr für das Ausführen der zahlreichen Schlagkombinationen lediglich zwei Angriffsbuttons benötigt - Konterangriffe einmal außen vor gelassen. Insgesamt vier verschiedene Mordinstrumente stehen dabei zur Verfügung. Während sich Genre-Veteranen und Profispieler an dieser eingeschränkten Steuerung echauffieren mögen, fühlen sich Einsteiger goldrichtig behandelt. Zu erwähnen ist an dieser Stelle jedoch die steile Lernkurve. Insbesondere die Bosskämpfe sind zum Teil sehr fordernd.

Um gegen diese bestehen zu können, ist eine wohldurchdachte Charakterentwicklung essentiell. Für die Anwendung von Spezialattacken und Finishing-Moves werden Entwicklungspunkte gutgeschrieben, die wiederum in verschiedene Bereiche investiert werden können. So kann im Spielverlauf der Gesundheits- oder Energievorrat des virtuellen Alter Egos erhöht werden. Wer eine eher aggressive Spielweise bevorzugt, wählt entsprechende Waffenupgrades aus.

Trotz des eingängigen Kampfsystems entfaltet Revengeance eine angenehme spielerische Tiefe. Zum Ausführen der Kombinationsangriffe ist exaktes Timing von Nöten. Einmal erlernt, schnetzelt Raiden wie im Tanz durch die feindlichen Reihen. Ein überaus flüssiges Gameplay ist das Resultat, das den Spieler in eine Art Rausch versetzen kann. Leider ist dieser nur allzu schnell wieder vorbei. Nach rund sechs bis sieben Stunden läuft der Abspann über die heimische Flimmerkiste. Auch entdeckerfreudige Spieler werden nicht viel mehr Zeit mit Metal Gear verbringen. Abseits der Wege ist nur sporadisch etwas interessantes zu finden.

Während das Gameplay kaum Wünsche offen lässt, hinterlässt der Titel hinsichtlich der Grafik ein eher zwiegespaltenes Gefühl. Obwohl die schlauchartigen Level durchaus sehenswert sind, schwächelt die Engine ein wenig bei den Schatteneffekten. Schwammige Texturen sind hier und da im Hintergrund zu sehen. Bei den Zwischensequenzen hingegen gibt es keinerlei Anlass zur Kritik. Wie auch im eigentlichen Spielverlauf sind die Animationen der Protagonisten in optischer Hinsicht die größte Stärke von Metal Gear.





Es war schon etwas ungewohnt, als ich die Blu-ray nach dem Abspann aus dem Laufwerk nahm. Es steht Metal Gear drauf, angefühlt hat es sich aber gänzlich anders. Fans der Serie sollten sich von vorneherein bewusst machen, das Revengeance kaum mit den Abenteuern von Snake zu vergleichen ist. Nicht in qualitativer Hinsicht, da macht der neueste Ableger der Erfolgsserie alles richtig. Vielmehr wird Fans der Umstieg auf das neue Genre nicht ganz leicht fallen. Einmal darauf eingestellt jedoch haben vor allem Actionfans ihre helle Freude an Raiden und seinem Rachefeldzug. Klare Kaufempehlung, sowohl für Neueinsteiger als auch Fans!
83%
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Pro:
tolle Zwischensequenzen
gelungenes Gameplay
treibender Soundtrack

Contra:
teils schwammige Texturen
kurze Spieldauer


Offizielle Website:
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