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ANARCHY REIGNS
 Test von Patrick Schwendemann (25.01.2013) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Beat em Up Publisher:SEGA
Termin:11. Januar 2013 Entwickler:Platinum Games

Bevor uns Platinum Games in ein paar Wochen mit der Fortsetzung der Marke »Metal Gear bedienen, will uns das Studio scheinbar zunächst mit Anarchy Reigns auf den Geschmack bringen. Beide Spiele setzen auf schnelle Action und abgefahrene Kombinationsattacken. Während sich Metal Gear Rising: Revengeance jedoch wohl ähnlich Titeln wie »DmC Devil May Cry spielen wird, erinnert Anarchy Reigns viel eher an die alte Schule des Game-Designs. Sidescroller wie Final Fight oder Double Dragon kommen in den Sinn. In unserem Test erfahrt ihr, ob der leichte Nostalgie-Trip den Budget-Preis von Rund 30 Euro wert ist.


Jack vs. Leo

Anarchy Reigns führt die Geschichte von Jack Cayman fort, dem Protagonisten des hierzulande nicht erschienenen MadWorld. In einer futuristischen und chaotischen Welt voller kybernetisch aufgewerteter Muskelprotze bekommt dieser den Auftrag, nach einem vermissten Polizei-Offizier zu suchen. Blöderweise hat sein Rivale Leo jedoch das selbe Ziel. Welchem der beiden Kontrahenten ihr aushelft, dürft ihr selbst entscheiden: dem mit einer Kettensägen-Hand ausgerüsteten Hulk Hogan-Verschnitt oder dem eleganten Agenten mit ausfahrbaren Armlingen? Anarchy Reigns lässt euch zwischen zwei Kampagnen wählen, in denen ihr jeweils andere Haupt- und Nebencharaktere zu spielen bekommt.

Doch ganz gleich für welche Seite ihr euch auch entscheidet, ist während dem Spielverlauf gehörig Action angesagt. 90 Prozent der Zeit über werdet ihr in Platinums neuesten Titel damit beschäftigt sein, irgendjemandem das Gesicht zu verschönern – mit euren Fäusten, versteht sich. Dazu steht euch ein recht simples Kampfsystem zur Verfügung, das mit gerade einmal zwei Angriffstasten auskommt, aber durchaus funktioniert und mehr Komplexität verbirgt, als es den Anschein hat. Durch verschiedene Tastenkombinationen zaubert ihr die unterschiedlichsten Schlag- und Tritthagel auf den Bildschirm und zerteilt eure Feinde in mehrere Stücke. Eine Taste für Wurfangriffe ist ebenfalls vorhanden. Kleinere Gegner tötet ihr damit sofort, während größere allerdings meist immun dagegen sind.

Generell sind es Gegner wie die riesigen Mutanten, die euch in der Kampagne die größten Probleme bereiten. Hier ist Ausweichen angesagt, denn die Schläge der Grün- und Rothäuter richten immensen Schaden an and machen euch oftmals für eine komplette Kombo verwundbar. Es kommt nicht selten vor, dass ihr ein mal erwischt werdet und dafür mit einer Reihe von unvermeidbaren Folgetreffern und schließlich dem Tod bestraft werdet. Fair Play ist etwas anderes, aber zumindest hat euer Ableben abseits der Missionen keine nennserwerten Folgen. Während euren Aufträgen dürft ihr im Gegenzug zum freien Spiel jedoch nicht allzu oft sterben, da ihr sonst von vorne anfangen müsst.


Verpasste Chance

Die Kampagnen von Anarchy Reigns sind so aufgebaut, dass ihr Missionen durch das Erreichen bestimmter Punktzahlen freischaltet. An dieser Stelle der Spielmechanik kommt eine clevere Motivationsmethode zum Einsatz. Je besser ihr einen Auftrag abschließt – je weniger ihr sterbt und je länger eure Kombos sind –, umso mehr Punkte werden eurem Konto am Ende jeweils gutgeschrieben. Stellt ihr euch besonders gut an, bekommt ihr sogar so viele Punkte, dass ihr direkt die nächste Mission angehen dürft. Falls nicht, müsst ihr entweder die aktuelle wiederholen, oder in den größeren Arealen dazwischen so lange auf Gegner einkloppen, bis ihr schließlich den nächsten Meilenstein erreicht. Ohne ihn wirklich zu bestrafen motiviert Anarchy Reigns den Spieler mit dieser Methode dazu, sein Bestes zu geben und jeden Spielabschnitt so gut wie möglich zu bewältigen.

Das Gegnerdesign aber, und hier fangen die Probleme in Anarchy Reigns an, lässt etwas zu Wünschen übrig. Entweder hauen euch eure Feinde mit unfairen Kombos zu Brei, wenn ihr ein mal nicht aufpasst, oder sie sind dermaßen schwach, dass es keine Rolle spielt, wie ihr die Rowdies zur Strecke bringt. In diesem Fall verkommt das Spiel zu einem simplen und repetitiven Button-Masher. Das wäre nicht halb so wild, könnte man sich in einem kooperativen Modus gemeinsam durch die Mengen prügeln. Diese Chance haben Platinum Games aber leider verpasst. Für die Kampagnen steht dem Genre ganz unüblich nur ein Einzelspielermodus zur Verfügung, wodurch ein Großteil des Reizes verloren geht.


Wie ging das noch mal?

Kooperative Spielmodi gibt es jedoch im Online-Modus. Dort könnt ihr in einer kleinen Gruppe gemeinsam gegen immer mächtiger werdende Gegnerwellen antreten. Doch auch kompetitive Spielmodi sind enthalten, und damit zeigt sich Anarchy Reigns von seiner Schokoladenseite. Aus insgesamt 16 Charakteren, die alle mit anderen Attacken ausgestattet sind, dürft ihr im Mehrspielermodus wählen, um anschließend mit Teams von je vier Spielern in zahlreichen Spielmodi gegeneinander anzutreten. Hier sind alle Klassiker wie "Team Deathmatch" und "Capture The Flag" in verschiedenen Varianten und auf noch mehr Karten vertreten.

Online zeigt sich wirklich, wie gut ihr das zu Beginn simpel erscheinende Kampfsystem von Anarchy Reigns während der Kampagne erlernt habt. Prügelspielexperten werden sich schnell zu Hause fühlen und weniger trainierte oder begabte Spieler mit mehreren Schlägen in der Luft halten. Aufsammelbare Gegenstände in der Spielwelt fügen dem Ganzen eine zusätzliche Würze hinzu. Autoreifen sind besonders gefährlich, da sie euch für gewisse Zeit völlig aus dem Geschehen nehmen. Scharfschützengewehre und Raketenwerfer lassen sich jedoch auch finden.

Solltet ihr keine Lust auf die Kampagnen verspüren und direkt den Online-Schlachten beitreten wollen, stehen euch umfangreiche und nützliche Tutorials zur Verfügung, die euch jedes noch so kleine Detail über das Kampfsystem verraten – sei es das Durchbrechen von gegnerischen Schilden oder wie man Angriffen zur rechten Zeit ausweicht. Ironischerweise fehlt gerade eine simple Befehlsliste, weshalb ihr euch die verschiedenen Angriffskombinationen selbst merken müsst. Das ist gerade in Anbetracht der vielen verschiedenen Charakteren und deren unterschiedlichen Attacken mühselig. Schade ist außerdem, dass ihr für eure Mühen kaum belohnt werdet. Anarchy Reigns ist mit einem Rangsystem ausgestattet, das an das vieler heutiger Ego-Shooter erinnert. Mehr als kleien Profilbilder schaltet ihr für eure Erfolge jedoch nicht frei, was stark an der Motivation zerrt – zumal es aufgrund der recht kleinen Spielerbasis momentan recht lange dauert, bis ein Spiel gestartet werden kann.





Anarchy Reigns ist ein schwieriger Fall. Das Grundgerüst des 3D-Prüglers ist simpel, ohne dabei oberflächlich zu wirken, und macht gerade aufgrund der verschiedenen bunten und gewaltigen Attacken richtig viel Spaß. Das Drumherum ist es jedoch, bei dem die Entwickler Potenzial ungenutzt gelassen haben. Die Doppelkampagne ist größtenteils ein großes Button-Mash-Fest, und für die verschiedenen Online-Modi fehlt die gewisse Motivation durch freischaltbare Extras. Uneingeschränkt empfehlen kann ich Anarchy Reigns aufgrund der fehlenden Koop-Kampagne nur alteingesessenen Prügelfans, die sich nicht am repetitiven Einzelspielermodus stören und das clevere Kombosystem lieben werden.
75%
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Pro:
einfaches aber spaßiges Kombosystem
umfangreiche Tutorials
gutes Spielen wird belohnt
viele verschiedene Online-Modi und Karten
zwei Kampagnen

Contra:
keine Befehlsliste
unfaire Gegnerattacken
schwaches Gegnerdesign
kein Koop-Modus
keine motivierende Progression im Mehrspieler


Offizielle Website:
 @SEGA



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